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Hamburger Studentin fällt vom Strommast

Freitag, 18. Juni 2010 | 

hamburg_haupbahnhof 17.6.2010, Hamburg

Bei manchen Fällen muss ich so sehr den Kopf schütteln, dass mir die Sprache wegbleibt. Und der vorliegende Fall gehört definitiv dazu.

Jung sein, saufen und Übermut gehören zusammen. In den meisten Fällen gehört dazu aber auch noch ein weiterer Faktor: Mann sein…

Dass Frauen aus betrunkenem Übermut richtig dumme Sachen tun, kommt vor. Doch das Ergebnis ist bestenfalls ein Schauer, wenn man morgens neben sich guckt.

Doch die 23-jährige Hamburgerin wollte es so richtig wissen. Nach einem kleinen Umtrunk im schönen Hamburg zog sie mit zwei Freunden durch die Gegend. In der Nähe des Hauptbahnhofs kamen dann zwei aus dem Trio – darunter die Studentin – auf die verhängnisvolle Idee, einen Strommast zu erklettern.

Ich könnte jetzt hier sicher ein Dutzend Beweise dafür finden, dass das eine ganz schlechte Idee ist. Und das war es auch dieses Mal.

Die Feuerwehr vermutet, dass sie dort oben einen starken elektrischen Schlag bekam. Daraufhin fiel sie vom Mast – rund 20 Meter tief.

Was von den beiden Ereignissen jetzt tödlich war, ist eigentlich uninteressant. Denn die eigentliche Todesursache lautet: Übermut und schlechte Ideen.

Quellen:
Hamburger Abendblatt und weitere

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Thema: Juni 2010

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16 Kommentare

  1. 1
    olle 

    da haben wir wieder die sache mit dem LICHTBOGEN!!
    ist ja schon genug darüber geschrieben und erklärt worden
    tzztzztzztzztz!

  2. 2
    Charles Darwin 

    Dieses Mal war es wohl direkter Kontakt zu einem Stromkabel.

    Aber im Grunde reicht es ja auch, angetrunken 20 Meter hoch zu klettern, um mit seinem Leben zu spielen. :-(

  3. 3
    Aileen B. 

    Das ist gar nicht wahr. Sie war meine Nachbarin bis sie in Hamburg studierte! Meine Eltern waren schon bei ihren Eltern und die beiden Männer die noch mitwaren haben gesagt,dass die drei NICHTS getrunken haben…kein bischen alkohol!!! also stellt nicht sachen ins internet die überhaupt nicht stimmen!

  4. 4
    olle 

    @ charles : naja hörte sich mal wieder nach elektro
    unfall an, ist aber auch egal weil nur traurig!
    trotzdem niemals in die nähe von hochspannungs führenden
    anlagen gehen!!! es sei denn man ist dafür ausgebildet,
    rückcksprache halten,freischalten,erden, gegen wieder
    einschalten sichern,etc..

    @aileen : das auch noch nüchtern hinzu bekommen ,ne nenene, und die quelle ist ja nicht charles sondern das hamburger abendblatt, er stellt es ja nur hierein
    und saugt es sich nicht aus den fingern(wenn es die bild wär hätte ich auch meine zweifel!!)

    olle

  5. 5
    olle 

    @ charles: tja das ist dann noch trauriger(unverständlicher!!).rücksprache halten,erden,auf spannungsfreiheit überprüfen,gegen wiedereinschalten sichern,beschildern, das man daß natürlich ohne entsprechender ausbildung und aus überheblichkeit die eigentlich nur uns männern zusteht (evulution,geltungsucht!)aus einer partylaune sein leben wegzuwerfen egal ob berührt oder lichtbogen, ist einfach nur traurig!

    @aileen: wenn das war wahr ist dann ist es noch unverständlicher,man sollte doch da von ausgehen das man als 23 j. stud. von physik u. naturwissenschaft
    minimale ahnung hat! ist halt nur traurig für die eltern die wahrscheinlich den größeren schmerz haben und zwar den rest ihres lebens.

  6. 6
    Anne 

    Was du hier machst, finde ich ziemlich traurig und erbärmlich. Wenn du schon keinen Respekt vor den Verunglückten hast, könntest du wenigstens welchen vor den Hinterbliebenen haben, die sich diese Schweiße dann angucken müssen, wenige Stunden nachdem die eigene Tochter/Schwester/Freundin verstorben ist. Und das bereitet dir ernsthaft Freude?

  7. 7
    Charles Darwin 

    Keiner ist gezwungen, sich das hier anzugucken. Man muss schon zielgerichtet hierherkommen und, so wie Du, z.B. nach “hamburg strommast unfall” suchen, um sich dann darüber aufzuregen, was im Internet zu lesen ist.

    Und weißt Du was?

    Wenn nur einer aus Deiner Generation vor der nächsten Dämlichkeit denkt “Moment, ich hab doch schon bei darwinpreis.de gelesen, wie oft sowas schiefgeht. Das lasse ich jetzt lieber.”, dann ist schon was erreicht.

    Interessanterweise regen sich NACH solchen Stunts immer genau die so künstlich, aufgeblasen, selbstüberheblich auf, die sie im Ernstfall nicht abhealten haben/hätten.

    Ihr “Hinterher-Beschwerer” seid jämmerlich!

  8. 8
    Aileen B. 

    @ olle : ja,sie war halt nur glücklich da sie die letzte prüfungs geschafft hatte. sie ist mit ihren zwei wg-mitbewohnern durch die stadt gezogen und die sind überall langbalanciert.lena meinte dann: ich besteige jetzt den eifelturm…und stieg also auf einen strommast(sie hatte in dem moment an nichts schlimmes gedacht oder dass das ziemlich gefährlihc ist)! die eltern habe ich seit diesem unfall nichtmal mehr aus dem haus kommen gesehen.

  9. 9
    Anne 

    Abgehalten? Ähm? Wieso schreibst du das mir?
    Du machst das hier also, um “meine Generation” vor gefährlichen Dummheiten zu schützen. Das ist ja rührend.
    (Ich habe übrigens nicht danach gesucht, weil ich wissen wollte, was jemand wie du darüber denkt, sondern weil ich eine Information zu dem Vorfall gesucht habe. Hätte ich vorher gewusst, was mir Google da ausspuckt, hätte ich mir das gerne erspart)

  10. 10
    Charles Darwin 

    Gegenfrage: Wenn Du nur Informationen gesucht hast, warum fühlst Du dich dann bemüssigt, mich hier mit Überlegungen zu Opfern und Hinterbliebenen vollzusülzen?

    Es geht hier nicht um Freude. Du verstehst da was nicht.

    Es geht hier um die Darstellung von Dummheit als Element der evolutionären Auslese.

    Wenn im Lauf der nächsten 100 Jahre nur noch die Rehe überleben, die nie über die Straße rennen, wenn ein Auto kommt… dann ist das Evolution und führt zu Rehen, die auf den Verkehr achten.

    Wenn irgendwann nur Menschen überleben, die vor jeder Aktion ihr Hirn einschalten, dann ist auch das Evolution live. Dummheit kann ein Auslesekriterium sein. manchmal muss auch kollektive Intelligenz helfen, die irgendwann hoffentlich dazu führt, dass z.B. das Rauchen verboten wird.

    Andrerseits ist ja auch bereits der Drogengenuß verboten… und jeder Tod in dieser Szene ist ebenfalls natürliche Auslese.

    Fazit und eigentliche Intention dieser Seite:
    Der Mensch ist so lange dumm, bis er daran stirbt!

  11. 11
    Chris 

    Im Endeffekt ist das hier nur eine Sammlung von Zeitungsberichten, ob das nun die FAZ, die Bild oder sonst irgendein Nachrichtenblatt ist in dem Moment glaube ich gerade Mal egal.
    Vor allem regt sich darüber keiner auf, man muss sich langsam aber wirklich fragen wann es endlich auch der Letzte verstanden hat, dass Strom und der menschliche Körper sich nicht vertragen …
    Und dabei geht es sicherlich nicht darum irgendeinen Hinterbliebenen anzugreifen oder sonst etwas.

    Aber so mancher einer mag das wohl nicht ganz verstehen und kommt dann sofort mit billigen Kommentaren.

  12. 12
    Ole 

    @ Charles Darwin zwei Fragen:
    1. Was ist Deine Quelle dafür, dass es direkter Kontakt zur Leitung war? Bei 15 kV ist es nun mal nicht leicht, sich von einem geerdeten Standpunkt (Mast) zu näheren, ohne dass es einen Lichtbogen gibt.

    2. Hast Du eine Abschätzung darüber, wie viele Unfälle mit Bahnstrom es in Deutschland pro Jahr gibt?

  13. 13
    Charles Darwin 

    Zu 1:
    Die Zeitungen schrieben, dass sie – laut Polizei – vermutlich Kontakt zu einer beschädigten Stromleitung hatte.

    Zu 2:
    Ich habe keine Zahlen, lese aber manchmal mehrmals im Monat darüber. Auf jeden Fall zu viele für eine angeblich vernunftbegabte Spezies.

  14. 14
    Ole 

    @Charles Darwin: Zu 1 – Beschädigt? Ich hatte nur von einem “nicht isolierten” (Mopo) bzw. einem “ungenügend isolierten” (Abendblatt) Kabel gelesen, dass gemäß der “Mutmaßung” eines Feuerwehrsprechers berührt wurde. Der betreffende Mast hat oben eine Spannungstrennstelle, die über ein Hebelgestänge von unten betätigt werden kann. Für diese werden oben blanke Drähte unter Hochspannung so nah an den Mast herangeführt, dass es wohl leider so oder so reicht, zwischen diese und den Mast zu klettern, aber letztlich ist das auch unerheblich für das traurige Ergebnis…

  15. 15
    Hannes 

    Wir sind hier im Mitteleuropa des 20. Jahrhunderts und in einem Staat, in dem jeder Bürger die weitestgehenden Informations-Möglichkeiten hat, die es je gegeben hat. Wenn dann einer so blöd ist und nicht weiß, daß man nicht in der Nähe von Hochspannung rumturnt (was man sowieso nicht darf – auch Verbote in einer hochtechnisierten Umgebung werden von den meisten Leuten, auch den Dummköpfen, gemeinhin begriffen), dann tut’s mir nur noch leid um die Angehörigen.

    Ich habe im eigenen Umkreis erlebt, wie der vorzeitige Tod eines Kindes etliche Familien und Leben zerstört. Ich nehme mal an, das ist überall so, wo ein Kind umkommt und dem Leben, z.B. allen Opfern der Eltern größtenteils der Sinn genommen wurde. Ein weiterer Grund, Selbstmörder oder, in diesem Fall, bodenlosen Leichtsinn zu verurteilen.

  16. 16
    Christian 

    Der Mensch ist nicht vernünftig, er war es nie und wenn es mit Motto höher, weiter, schneller weiter gehen soll, dann wird er es auch nie!

    Pioniere haben auch oft den Löffel abgegeben, sei es bei Flugzeugen, UBooten oder was weis ich alles.

    Ausserdem läuft es mir kalt den Rücken runter wenn ich Dich, mr. Darwinpreis als intelligenten Menschen betrachten soll, schliesslich

    - isst Du ja sicher Fleisch
    - verwendest Du wohl die ÖV oder bewegst Dich auf der Strasse
    - hast auch Du Deine Ticks und nimmst Drogen

    Intelligenz sieht für mich anders aus.

    Mit besten Grüssen und einem netten Bye Bye

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