Home

Todessprung von Donaubrücke

Dienstag, 21. Juni 2011 | 

Brigittenauer_Bruecke_Wien19.6.2011, Wien, Österreich

Alkohol ist definitiv ein Faktor der evolutionären Auslese. Zum Beispiel, wenn betrunkene Leute im Auto sitzen oder auf Straßen herumlaufen.

Weniger schlimm, aber auch Teil der Evolution, sind die Bettabenteuer, die dabei entstehen. Auch da sind schon genetische Mischungen entstanden, die der normale, nüchterne Verstand vermieden hätte.

Und dann gibt es noch die breite Spielwiese der alkoholgeborenen, dummen Ideen…

Zu den immer wiederkehrenden Ideen gehören Kletterpartien und Sprünge von Brücken. Wenn die gutgehen, hört man nichts davon. Wenn nicht… landen sie hier.

Wie der 24-jährige Benedikt aus Pöggstall. Mit zwei deutschen Studenten sowie einer befreundeten jungen Frau hatte er die Nacht verbracht und landete schließlich an der Brigittenauer Brücke in Wien, an der Neuen Donau.

Dort hat sich das Quartett dann eine Flasche Wodka und reichlich Bier reingekippt, um in die richtige Stimme zu kommen, für die Frage:

Sollen wir mal die Brücke runter springen?

Die drei Männer hielten das jedenfalls für eine gute Idee. Das kluge Mädel weigerte sich.

Und so nahm die Evolution ihren Lauf… Nachts um halb zwei.

Die drei Burschen kletterten aufs Brückengeländer und sprangen nacheinander runter. Die beiden deutschen sprangen mit den Füßen voraus. Und aus diesem Grunde haben sie vermutlich knapp überlebt.

Benedikt machte einen Kopfsprung und nach zirka 9 Metern Fall kam er mit dem Kopf auf und wurde dabei vermutlich ohnmächtig.

Die Deutschen konnten alleine ans Ufer schwimmen und kamen unterkühlt ins Krankenhaus. Den österreichischen Studenten fanden die alarmierten Rettungstaucher erst nach einiger Zeit flussabwärts. Er verstarb nach der Reanimation leider im Krankenhaus.

Quellen:
Erstmeldung: Mein Leser Dominik (Danke!)
OE24
Kurier
Standard
Regionews und andere
Bild: Wikipedia

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (39 Stimmen, Note: 4,56 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Juni 2011 | 2 Kommentare

Deutscher Student stirbt in Wien an Stromschlag

Sonntag, 19. Dezember 2010 | 

vorsichtstrom 18.12.2010, Wien

Da war man sein Leben lang fleißig, hat in der Schule immer gut aufgepasst (oder nicht?) und hat sein Abitur gemacht. Schließlich bekommt man einen Studienplatz und hat eine Zukunft vor sich…

Und all das wirft so ein Mensch auf einer Sauftour in Österreich mit einer Dummheit von sich? Das muss doch etwas mit der evolutionären Auslese zu tun haben?

Der vorliegende Fall eines 21-jährigen Studenten ist ja nicht der erste dieser Art. Und immer wieder frage ich mich, wie das funktioniert!

Solange mein Hirn noch in der Lage ist, meinen Körper einen Waggon oder Strommast hochklettern zu lassen, wird es mich auch davon abhalten. Es hat mich ja bislang davon abgehalten…

Mit 3 Freunden war der Student im Wiener Stadtteil Simmering auf einer Kneipentour, als sie am Güterbahnhof Klein-Schwechat vorbeikamen. Aus Übermut (…tut selten gut!) kletterte der Bursche auf einen Kesselwaggon. Dabei berührte er vermutlich die Oberleitung und bekam mit 15.000 Volt einen gewischt.

Naja, es hätte auch gereicht, sich der Leitung etwa einen Meter zu nähern…

Er wurde vom Waggondach aufs Gleis geschleudert und verstarb an dieser Stelle.

Ich weiß nicht, was für ein weltfernes Fach er studiert hat. Aber das war wirklich ein dummer Fehler! Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie man mit auch nur durchschnittlicher Intelligenz so etwas machen kann. Und erst recht, wie man das als intelligenter Mensch tun kann.

Mit stellt sich auch immer wieder die Frage:

Warum stehen die sogenannten “Freunde” bei sowas untätig dabei? Sind die alle vom gleichen Schlag? Ist denen das egal? Geht es nur um Spaß (in unserer Nachmittags-Talkshow-Voyeurgesellschaft) – frei nach dem Motto: Mal gucken, was passiert und erst später nachdenken…

Quellen:
Erstmeldung: Lady Callista (Danke!)
NTV
Wienweb
Focus
Der Standard

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (29 Stimmen, Note: 4,10 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Dezember 2010 | 4 Kommentare

An den Falschen geraten

Dienstag, 5. Januar 2010 | 

trafik 4.1.2010, Wien

Letzten Monat erst hatten wir einen Fall, bei dem ein Tankstellenräuber starb, weil er sich eine Schießerei mit der Polizei lieferte – mit einer Gaspistole.

Der wusste immerhin, auf was er sich da einlässt. Polizisten sind nie mit Gaspistolen ausgerüstet.

Im Falle des Räubers in einem Wiener Trafik muss man einfach feststellen "Dumm gelaufen".

Kurz vor Ladenschluss betrat ein Mann den Tabakwarenladen des 63-jährigen Werner B. in Wien-Leopoldstadt. Mit vorgehaltener Pistole fordert er Bargeld.

Doch der Herr B. fackelt gar nicht lange. Immerhin wird er nicht zum ersten Mal überfallen. Ober er einfach die Nase voll hat oder Angst um sein Leben… jedenfalls greift er zu seinem 38er Revolver, der jederzeit griffbereit liegt, legt an und schießt dem Gangster durch den Monitor des Lottoterminals in die Brust. Er ist im Besitz eines Waffenscheins.

Der Räuber torkelt blutend aus dem Laden, schafft es noch über die Straße und bricht auf der anderen Seite zusammen. Etwa eineinhalb Meter von seiner Pistole entfernt – seiner Schreckschusspistole.

Die Polizei sowie der Notarzt sind schnell da, können den Verletzten aber nicht mehr retten.

Beim Toten fand man einen rumänischen Pass, laut dem er 23 sein soll. Doch der Räuber sprach akzentfreies Deutsch und ist vermutlich etwa doppelt so alt.

Quelle:
OE24
Der Standard

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (69 Stimmen, Note: 4,12 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Januar 2010 | 3 Kommentare

Wienerin stürzt halbnackt aus dem Fenster

Sonntag, 4. Oktober 2009 | 

jalousie 3.10.2009, Wien, Österreich

Sylvia H.  – eine Mitarbeiterin des österreichischen Justizministeriums – trug nur ein T-Shirt, als man sie tot im Hof der Johann-Strauß-Gasse 17 in Wien-Wieden fand.

Das und seltsame verteilte Blutspuren ließen die Polizei zuerst an ein Gewaltverbrechen denken. Doch schon schnell konnte der tatsächliche Hergang geklärt werden.

Denn alles deutet darauf hin, dass sie direkt nach dem Aufstehen eine festklemmende Jalousie lösen wollte.

Dazu stiegt sie auf das Fensterbrett. Dort rutschte sie aus und fiel rund 10 Meter tief in den Hof, wo sie (wie es in Österreich so niedlich ausgedrückt wird) neben den “Mistkübeln” landete… und verstarb.

Es kann natürlich auch sein, dass sie an der Vertuschung der Ermordung von Jörg Haider beteiligt war und als Zeugin nun von denselben Leuten beseitigt wurde, die uns auch weismachen wollen, dass Elvis, Michael Jackson und  John Lennon tot sind… *grins*

Quelle:
OE24

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (63 Stimmen, Note: 4,06 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Oktober 2009 | Beitrag kommentieren

Betrunken aus dem Klofenster gefallen

Montag, 11. Mai 2009 | 

klofenster6. Mai 2009, Wien

Im betrunkenen Zustand fallen viele Dinge schwer. Das Aufschließen einer Tür, das gerade Gehen und – so wie es aussieht – auch das Unterscheiden zwischen Tür und Fenster…

Denn alles deutet darauf hin, dass das Wiener Opfer in seinem Zustand nicht mehr zwischen Klotür und Klofenster unterscheiden konnte und deshalb zu Tode kam.

In der Nacht lernte ein Wiener Pärchen bei seiner Zechtour zwei Männer kennen, die sie im weiteren Verlaufe der Nacht in seine Wohnung einlud.

So gegen 6:15 Uhr  musste dann wohl einer der beiden mal auf die Toilette. Da er auch nach geraumer Zeit nicht wieder auftauchte, gingen die anderen mal nachgucken…

In der Sanitärabteilung war er nicht mehr zu finden. Statt dessen aber etliche Etagen tiefer auf der Straße. Seinen Verletzungen erlag er später in einem Krankenhaus.

Die Polizei geht davon aus, dass er Fenster und Tür der Toilette verwechselt hat. Ist ja auch einleuchtend: In der Regel sind Toilettentüren aus Glas und haben eine verdammt hohe Schwelle…

Quellen:
ORF
OE24

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (97 Stimmen, Note: 4,54 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Mai 2009 | Ein Kommentar

Wiener Autodieb brettert gegen Pfeiler

Montag, 7. April 2008 | 

dieb Österreich, Wien / Schwechat, 6.4.2008

Der 43-jährige Ex-Angestellte einer Wiener Autofirma wollte seinen Chef wohl um eine Luxuskarosse erleichtern.

Zu diesem Zweck hatte er sich den entsprechenden Schlüssel des S-Klasse Mercedes geklaut.

Leider wurde er vom Chef der Firma und dessen Sohn erwischt, weil ein Angestellter das Fehlen des Tresorschlüssels gemeldet hatte.

Als der Dieb die beiden sah, gab er Vollgas und floh.

Der Inhaber nahm die Verfolgung auf und verständigte die Polizei. Scheinbar war er auch schon mit einem beschädigten reifen losgefahren, so dass seine Flucht ohnehin schon unter einem schlechten Stern stand.

Die Flucht ging durch Erdberg bis hin zu Autobahn A4. Dort kam es dann schnell zum tödlichen Unfall. Der Dieb raste mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler. Der Wagen ging in Flammen auf.

Die Feuerwehr musste das Dach aufschneiden, um ihn zu bergen. Zwei Stunden später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Quelle:
Verschiedene österreichische Zeitungen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Stimmen, Note: 2,43 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: April 2008 | Beitrag kommentieren