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Tot nach missglücktem Wheelie

Freitag, 13. Mai 2011 | 

12.5.2011, Guben

Auch wenn man Wheelies beherrscht, sind sie schwachsinnig. Eine reine Nummer für Poser… kindische Angeber.

Wenn man sie nicht beherrscht, dann enden sie meist tödlich.

Das war auch die letzte Erfahrung eines 21-Jährigen, der in Guben (im Landkreis Spree-Neiße) bei hoher Geschwindigkeit sein Motorrad hochgerissen und einen Wheelie versucht hat.

Er konnte es nicht und verlor sofort die Kontrolle über seinen Hobel.

Es kam, wie es schon so oft passierte:
Er bretterte gegen einen Straßenmast, wurde noch rund 5 Meter durch die Luft geschleudert und starb noch an der Unfallstelle.

Ich wünschte, dass sich das alle anderen zu herzen nähmen, die in Zukunft daran denken, eine Runde auf dem Hinterrad zu fahren.

Quellen:
Die Welt
Berliner Morgenpost
Märkische Allgemeine

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Thema: Mai 2011 | Beitrag kommentieren

Beim Wheelie von der Piste geschleudert

Donnerstag, 15. Juli 2010 | 

Foto: John Spooner

14.7.2010, Neustadt an der Waldnaab

Meine Freunde, die Hormon-Biker… ich könnte fast täglich über sie berichten und manchmal spare ich es mir sogar, weil es sonst langweilig wird.

Mittwochabend, 18:50 Uhr, ein Sommerabend. Wie geschaffen fürs Motorradfahren.

Ein 35-Jähriger aus Wernberg fährt auf der Kreisstraße 17 in Richtung Luhe…

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit an der Strecke beträgt 70 km/h, doch was kratzt das einen “Streetdevil”?

Zeugen sagen aus, dass er an dieser Stelle so heftig beschleunigt hat, dass die Maschine vorne den Straßenkontakt verlor und kurz aufstieg.

Das muss man können. Und selbst wenn man es kann, ist es noch schwachsinnig!

Er konnte nicht…

Kurz vor der Kurve verlor er die Kontrolle über den Hobel. Die Maschine schleuderte über die Straße, der Fahrer bretterte mit dem Rücken gegen eine Stütze der Leitplanke, rutschte dann unter dieser durch und landete im Feld.

Vor Ort wurde er vom Notarzt noch reanimiert, verstarb dann aber leider in der Klinik.

Quelle:

Bogener Zeitung

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Thema: Juli 2010 | Kommentare geschlossen

Wieder toter Superduke-Fahrer durch Wheelie

Montag, 26. April 2010 | 

superdumm 25.4.2010, Hannover

Über sogenannte Spinnermotorräder habe ich ja schon den einen oder anderen Bericht geschrieben.

Zum Beispiel hier
http://www.darwinpreis.de/motorradfahrer-beschleunigt-sich-zu-tode/
und hier
http://www.darwinpreis.de/vollbremsung-vor-radarfalle-in-den-tod/
hier
http://www.darwinpreis.de/motorradfahrer-bezahlt-mit-dem-leben/
oder hier über die “KTM Superduke
http://www.darwinpreis.de/gastronom-rast-beim-wheelie-in-den-tod/

Mir ist nach wie vor schleierhaft, welche Rolle in der Evolution die Menschen einnehmen sollen, die einen Hang zu solchen Motorrädern haben. Aber andererseits: Vielleicht sind diese Dinger ja evolutionäre Ausschlussprüfungen und dienen dazu, das Genom zu verbessern?

Auch im vorliegenden Fall des 40-jährigen Hannoveraners haben wir es mit einem nahezu “typischen” Vertreter dieser Zunft zu tun. Es deutet vieles darauf hin, dass sich Vernunft und solche Motorräder automatisch gegenseitig ausschließen, wie ich auch gestern selbst bei einem Motorradausflug wieder live erleben durfte.

Jedenfalls war das “Opfer” auf seiner KTM 990 Superduke an der Hildesheimer Straße stadtauswärts unterwegs. An der Kreuzung Hildesheimer Straße / Altenbekener Damm musste er an der Ampel warten. Als es endlich grün wurde, riss er die Maschine hoch und fuhr auf dem Hinterrad weiter.

Leider geriet er vom rechten auf den linken Fahrstreifen und schließlich gegen die Bordsteinkante des Mittelstreifens. Dadurch verlor er auch die physikalische Kontrolle über das Motorrad. Die Geistige hatte er vermutlich schon vorher nicht!

Er stürzte auf die Seite und bretterte anschließend mit dem Kopf gegen einen Baum des Mittelstreifens. Das führte dann auch zu seinem Tod.

Quelle:
Polizeibericht
Foto: Flicker rocketjim54

Update

Nach mehreren Zeugenaussagen hatte er seine Karre zwischen mehreren Autos hindurch bis ganz nach vorne an die Ampel geschlängelt, um als erster losrasen zu können. Er hat also wirklich ALLE Klischees für die Fahrer solcher Karren erfüllt!

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Thema: April 2010 | 2 Kommentare

Beim Wheelie mit dem Schädel gegen Werbetafel

Montag, 5. Oktober 2009 | 

Foto: John Spooner 4.10.2009, Klagenfurt, Österreich

Kaum etwas ist so sehr als ein Werkzeug der natürlichen Auslese zu betrachten, wie der Wheelie auf dem Motorrad!

Es gibt keinen vernünftigen Grund, auf nur einem Rad eines Motorrades zu fahren. Aber Angeberei, Dummheit und Hormone geben (ausschließlich) Männern offenbar genügend Grund, es dennoch zu tun.

So dieses Mal einem 28-jährigen Maschinenbautechniker aus Klagenfurt. Vor einem beliebten Motorradtreff wollte er sich aufspielen und zog seine Karre zum Wheelie hoch.

Beim Üben zuhause hat das ja wohl geklappt, doch dieses Mal ging es so gründlich schief, dass er keinen zweiten Versuch bekommt!

Er verlor die Kontrolle über die Karre, kam links gegen die Bordsteinkante, fuhr noch rund 18 Meter am Gehweg weiter, um schließlich gegen den Betonsockel einer Werbetafel zu prallen.

Mit dem Kopf bretterte er dann gegen die Werbetafel, brach sich den Schädel und das Genick…

Quelle:
ORF

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Thema: Oktober 2009 | Beitrag kommentieren

Das war wohl nix!

Freitag, 4. September 2009 | 

wheeliee 2.9.2009, Straden, Bezirk Radkersburg, Österreich

Es ist ja nicht so, dass es nicht genügend Beispiele gäbe, aus denen man lernen könnte. Wheelies auf dem Motorrad sind keine gute Idee.

Nochmal für die Doofen:
Einräder sind dazu gedacht auf einem Rad zu fahren. Motorräder haben zwei Räder, damit man auf zwei Rädern fährt. Das hat einen Sinn… ist technisch zu begründen.

Nun ja, in Slowenien wird Darwinpreis.de vermutlich nicht so oft gelesen. Aber auch so hätte der 40-jährige Slowene es wissen können…

Er befand sich auf der Durchreise Richtung Slowenien, als er im österreichischen Radochen bei einer Geschwindigkeit von etwa 80 km/h einen Wheelie versuchte.

Für jene unter meinen Lesern die diese Dummheit gar nicht kennen: Einen Wheelie nennt man die Art von Selbstüberschätzung und Dummheit, bei der jemand versucht mit dem Motorrad auf dem Hinterrad zu fahren.

Jedenfalls schaffte dieser Anwärter auf den Darwin Award es nicht. Er verlor die Kontrolle über seine Karre und bretterte dann gegen das Heck eines geparkten Autos.

Die Reanimation durch einen Notarzt verlief erfolglos…

Quellen:
ORF
Krone

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Thema: September 2009 | Beitrag kommentieren

Selbsternannter Motorradakrobat brettert in LKW

Montag, 29. September 2008 | 

wheelioten Aachen, 28.9.2008

Am schönen Sonntagnachmittag befuhr ein 31jähriger Motorradfahrer den Grünen Weg in Aachen.

Nach Zeugenaussagen schien der schöne Herbsttag ihm noch einmal einen (letzten) Hormonschub beschert zu haben. Er fuhr deutlich zu schnell und immer wieder mal nur auf dem Hinterrad.

Der letzte dieser Wheelies hat ihm dann buchstäblich den Rest gegeben. Er verlor die Kontrolle über seine Maschine, rutschte anschließend rund 30 Meter über die Straße, um schließlich in einen geparkten LKW zu schmettern. Er erlag wenig später seinen Verletzungen.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: September 2008 | Ein Kommentar

Gastronom rast beim Wheelie in den Tod

Sonntag, 21. September 2008 | 

ktm super duke19.9.2009, Österreich, Klagenfurt

Eines der herausragendsten Merkmale der Evolution – insbesondere beim Menschen – ist die Entwicklung einer gewissen Vernunft, die wir Selbsterhaltungstrieb nennen. Aber was den Menschen wirklich vom Tier zu unterscheiden scheint, ist der unsägliche Trieb der Selbstüberschätzung in Kombination mit Angeberei…

Dieser Kombination ist nun ein bekannter Gastronom in Österreich erlegen.

Wheelies – das Fahren auf dem Hinterrad eines Motorrads – scheinen etwas zu sein, dass die Natur als Regulativ und Prüfung für Überlebenstauglichkeit in den Menschen eingebaut hat. Die Regel ist ganz einfach: “Lass es und Du wirst leben. Mach es und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du stirbst…” und KEINER wird Mitleid haben!

Am 19.9.2008 befand sich der Wirt des stadtbekannten Restaurants Lido (wo angeblich auch der Rechtspopulist Haider gerne Hof hält) in Klagenfurt mit seinem Motorrad, einer KTM Super Duke (wie auf dem Bild), auf dem Weg zur Arbeit.

Wer sich mal die Mühe macht, Testberichte dieser Maschine zu lesen, wird schnell feststellen, dass es sich offenbar um eines der typischen “Spinnermotorräder” handelt. Diese Dinger ziehen genetische Selbstmordkandidaten an wie Scheiße die Fliegen.

Jedenfalls führ er von Villach in Richtung Klagenfurt und seine Lebensgefährtin (zum Glück mit dem Auto) hinterher. Plötzlich – so Zeugenaussagen – zog er die Maschine hoch, um auf dem Hinterrad zu fahren.

Das klappte irgendwie überhaupt nicht. Denn er schoss mit dem Bike über beide Fahrspuren des Gegenverkehrs in die Leitschiene einer Tankstelle und war auf der Stelle tot.

Quelle:
Kleine Zeitung

 

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Thema: September 2008 | 3 Kommentare

Auf dem Hinterrad in den Tod

Donnerstag, 7. August 2008 | 

wheeliot6.8.2008, Barßel, Landkreis Cloppenburg

Aufgrund der Zeugenaussagen geht die Polizei im vorliegenden Fall davon aus, dass das Opfer nur auf dem Hinterrad seines Motorrades fuhr, als er die Kontrolle verlor.

So wie es aussieht, befuhr ein 37-jähriger Motorradfahrer aus Friesoythe die Lange Straße in Barßel, als er die Kontrolle über sein Bike verlor und gegen einen geparkten Wagen prallte.

Laut der Zeugen hatte der Bursche ein ziemliches Tempo drauf, denn danach machte die Maschine noch eine ganz schöne Strecke…

Das Motorrad schleuderte auf den Gehweg, dort gegen einen Blumenkübel und ein Werbeschild, danach gegen ein weiteres Auto, durchschlug die Hecke zu einem Privatgrundstück und landete dort an einem Baum.

Auf welcher der Stationen der Pilot sein Leben verlor, geht aus dem Polizeibericht nicht richtig hervor.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: August 2008 | Beitrag kommentieren

Motorradfahrer zahlt Wheelie mit dem Leben

Sonntag, 30. März 2008 | 

wheelie - Beispielfoto Sachsenhausen, 29.3.2008

Seltsam… gerade heute habe ich noch über die Motorradfahrer nachgedacht, als sie wieder lärmend und  viel zu schnell in der Nähe unseres Hauses die Landstraße entlangbretterten.

So wie die meisten sich herausnehmen zu fahren, sollte der Normalbürger im Austausch das Recht haben, jeden mit dem Gewehr vom Bock zu holen, den er erwischen kann… denn schließlich fahren die meisten doch so, als würden sie gejagt, oder?

In diese Kategorie passt wohl auch der junge Möchtegern-Stuntman, der sich am Wochenende bei Frankfurt totgefahren hat:

Zusammen mit seinem Freund stand der 22-Jährige ganz vorn an der Ampel. Als es grün wurde zogen die beiden Genies mit reichlich Gas los, rissen die Vorderräder hoch und fuhren etwas auf dem Hinterrad… tolle Kerle, nicht? So richtig cool…

Cool ist jetzt der eine für immer. denn er verlor die Kontrolle über die Maschine, geriet ins Schlingern und stürzte dann auf die Straße. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu und musste noch am Unfallort reanimiert werden. Gegen Abend verstarb er dann in der Klinik.

Wenn DAS nicht die Darwinsche These unterstreicht, was dann?

Quelle:
Polizeipresse

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Thema: März 2008 | 8 Kommentare