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Deutscher Student stirbt in Wien an Stromschlag

Sonntag, 19. Dezember 2010 | 

vorsichtstrom 18.12.2010, Wien

Da war man sein Leben lang fleißig, hat in der Schule immer gut aufgepasst (oder nicht?) und hat sein Abitur gemacht. Schließlich bekommt man einen Studienplatz und hat eine Zukunft vor sich…

Und all das wirft so ein Mensch auf einer Sauftour in Österreich mit einer Dummheit von sich? Das muss doch etwas mit der evolutionären Auslese zu tun haben?

Der vorliegende Fall eines 21-jährigen Studenten ist ja nicht der erste dieser Art. Und immer wieder frage ich mich, wie das funktioniert!

Solange mein Hirn noch in der Lage ist, meinen Körper einen Waggon oder Strommast hochklettern zu lassen, wird es mich auch davon abhalten. Es hat mich ja bislang davon abgehalten…

Mit 3 Freunden war der Student im Wiener Stadtteil Simmering auf einer Kneipentour, als sie am Güterbahnhof Klein-Schwechat vorbeikamen. Aus Übermut (…tut selten gut!) kletterte der Bursche auf einen Kesselwaggon. Dabei berührte er vermutlich die Oberleitung und bekam mit 15.000 Volt einen gewischt.

Naja, es hätte auch gereicht, sich der Leitung etwa einen Meter zu nähern…

Er wurde vom Waggondach aufs Gleis geschleudert und verstarb an dieser Stelle.

Ich weiß nicht, was für ein weltfernes Fach er studiert hat. Aber das war wirklich ein dummer Fehler! Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie man mit auch nur durchschnittlicher Intelligenz so etwas machen kann. Und erst recht, wie man das als intelligenter Mensch tun kann.

Mit stellt sich auch immer wieder die Frage:

Warum stehen die sogenannten “Freunde” bei sowas untätig dabei? Sind die alle vom gleichen Schlag? Ist denen das egal? Geht es nur um Spaß (in unserer Nachmittags-Talkshow-Voyeurgesellschaft) – frei nach dem Motto: Mal gucken, was passiert und erst später nachdenken…

Quellen:
Erstmeldung: Lady Callista (Danke!)
NTV
Wienweb
Focus
Der Standard

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Nicht die Oberleitung anfassen!

Montag, 20. September 2010 | 

volt 19.9.2010, Saal an der Donau

Wenn man eine Statistik solcher Fälle machen wollte, dann müsste die Frage lauten:

Welche Art von Menschen stirbt durch elektrische Schläge an Zug-Oberleitungen?

Und die Antwort würde lauten: männlich, zwischen 14 und 25, mindestens zu zweit unterwegs, alkoholisiert.

Auf die meisten der Opfer trifft diese Beschreibung zu. Und auch dieses Mal wieder wird die Statistik bestätigt.

Sieben junge Burschen, laut Polizeimeldung leicht alkoholisiert, hatten einen Ausflug ins Kloster Weltenburg gemacht. Nun wollten Sie mit dem Zug nach Hause fahren.

Plötzlich lief ein 22-Jähriger aus der Gegend von Neustadt an der Waldnaab über mehrere Gleise, kletterte auf einen Güterwagen und fasste direkt an die Oberleitung.

Etwa 15.000 Volt setzten seinen Körper sofort in Brand und töteten ihn. Keiner kann sich erklären, warum er das getan hat.

Quellen:
Erstmeldung mein Leser Michael N. (Danke)
Polizeimeldung
Augsburger Allgemeine
TV Aktuell

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Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Bahn-Kletterer stirbt nach Stromschlag

Dienstag, 20. Oktober 2009 | 

oberleitung Wenn ich einen Euro bekommen würde, für jeden fall bei dem ich darüber berichte, dass jemand beim Spielen an Zügen einen tödlichen Stromschlag bekam… Naja, dann wäre ich nicht reicht, aber es würde sich langsam läppern.

Heute bekäme ich leider wieder einen Euro… Und um ehrlich zu sein, ist mir das völlig unverständlich. Es ist nicht so, dass all die bisherigen Toten aus Gegenden kamen, in denen es weder TV noch Zeitungen oder Schulen gibt. Auch kann man davon ausgehen, dass es sich bis dato nicht um amtlich festgestellte geistig zurückgebliebene handelte…

Warum also kommt ein 20-Jähriger mit einem IQ von über 60 auf den Gedanken, den Kesselwagen auf einem Hauptbahnhof zu erklettern?

Im vorliegenden Fall waren zwei Burschen im Alter von 20 und 19 Jahren auf die verhängnisvolle Idee gekommen, im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofes einen dort abgestellten Kesselwagen zu besteigen? Der 20-Jährige aus Hanau war zuerst oben und sein Kumpel wollte ihm folgen.

Dann bekam der erste einen elektrischen Schlag verpasst, weil er vermutlich die Oberleitung berührte. Zeugen hörten einen lauten Knall und einen blauen Lichtblitz.

Am letzten Freitag verstarb der Kletterer in einer Klinik. Sein Freund blieb glücklicherweise unverletzt. Vielleich fragt ihn mal jemand, warum sie auf diese Idee kamen und was sie gegebenenfalls von diesem Irrsinn abgehalten hätte…

Quellen:
SWR
Polizeibericht

Und nochmal ein Zitat der Polizei:

Die Bundespolizei warnt: Das Besteigen von Eisenbahnfahrzeugen und das unbefugte Betreten von Bahnanlagen ist nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich. Die Oberleitung der Bahn führt Starkstrom mit einer Spannung von 15.000 Volt. Wer dieser Stromleitung zu nahe kommt oder sie sogar berührt, trägt schwerste, oft auch tödliche Verletzungen davon.

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