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Mit Gabelstapler Vorfahrt missachtet

Mittwoch, 24. November 2010 | 

gabelstapler 20.11.2010, Norf

Gabelstapler sind keine Rennfahrzeuge. Dafür sind Sie stark und schwer.

Spontan fallen jedem sicher eine Menge Möglichkeiten ein, durch einen Unfall mit so einem Ding zu sterben.

Eine missachtete Vorfahrt auf einem Firmengelände gehört meist wohl nicht dazu.

Doch genau das ist passiert…

Der 50-jährige Fahrer des Gabelstaplers war mit Rollen aus Alublech auf dem Gelände der Firma Aluminium Norf GmbH unterwegs.

Plötzlich – wenn man das bei diesen Fahrzeugen so nennen kann – stieß er mit einem Kranfahrzeug zusammen.

Dabei geriet der Fahrer unter seinen Stapler und wurde von dem schweren Fahrzeug erdrückt. Er starb am Unfallort.

Wie sich bei der abschließenden Untersuchung herausstellte, hatte er dem Kran die Vorfahrt genommen. Er versuchte noch, diesem auszuweichen, als es zur Kollision kam. Dabei geriet der Gabelstapler ins Schwanken, was den Fahrer veranlasste, abzuspringen. Daraufhin kippte das Gerät auf ihn.

Dabei löste ich das Rohrgestänge der Fahrerkabine – eine Art "Überrollbügel" – und verletzte ihn tödlich am Kopf.

Quellen:
Neuß-Grevenbroicher Zeitung

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Thema: November 2010 | 8 Kommentare

Bremer Biker missachtet Vorfahrt – tot

Freitag, 24. September 2010 | 

bikerb 23.9.2010, Bremen

Der Mensch hat wenig natürliche Feinde. Der größte ist er selbst. Aber der Straßenverkehr gehört ganz eindeutig zum Prozess der natürlichen Auslese!

Besonders starke Filter sind Ampeln, Stoppschilder, Vorfahrtsregeln und Bahnübergänge.

In diesem Fall war es mal wieder eine Missachtung der Vorfahrt.

Früher, als Student, bin ich lange in Berlin als Fahrer für Coca Cola unterwegs gewesen.

Wenn mir dann jemand den Weg schneiden wollte, dann murmelte ich immer: "Komm ruhig, ich habe die stärkeren Argumente".

Gegenüber einem Motorrad hat eigentlich alles die stärkeren Argumente. Wenn so eine Karre erst einmal fällt, dann gibts Opfer. Auch wenn man nur mit einem Kinderfahrrad zusammenstößt. Bei einem Auto erst recht.

Und trotzdem fahren nicht wenige Biker so, als wären Sie in einem unverwundbaren Panzer unterwegs. Ist das bereits ein Indiz für geistige Mängel?

Der 23-jährige Junge in Bremen legte sich mit einem 7er BMW an. In die Kreuzung Carl-Benz-Str/Gottlieb-Daimler-Str. bretterte er nach Zeugenaussagen mit hoher Geschwindigkeit und ungebremst.

Dort lernte er dann das Auto eines 34-jährigen BMW-Fahrers kennen, der eindeutig Vorfahrt hatte und dessen Auto ihn frontal auf die Hörner nahm.

Daraufhin flog der Biker rund 50 Meter in die Grünzone der Kreuzung. Trotz intensiver Notarztbetreuung verstarb er dort auch.

Der BMW-Fahrer hatte keinen Kratzer.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Das Rennrad und die STVO

Montag, 3. August 2009 | 

car_and_bike Klein-Vernich, 2.8.2009

Mit Rennradfahrern ist das so eine Sache. Obwohl ihre Fahrzeuge oft teurer sind als so mancher Gebrauchtwagen, fehlen elementare Teile, die das Ding verkehrssicher machen würden.

Aus irgendeinem seltsamen Grund werden von der Polizei hier Zustände toleriert, die jeden Schüler dazu zwingen würden, das Rad nach Hause zu schieben.

Aber auch das Fahrverhalten dieser Leute spottet zumeist jeder Beschreibung. Auf Landstraßen wird grundsätzlich fast in der Mitte gefahren, oft genug neben einem Fahrradweg. Sind mehrere unterwegs, dann fahren sie gerne auch nebeneinander und zwingen die Autofahrer, plötzlich von Tempo 100 auf 30 herunter zu bremsen.

Und – wie man jetzt mal wieder sieht – auch mit anderen Grundlagen der Straßenverkehrsordnung nehmen sie es nicht so genau. Was umso verwunderlicher ist, als sie bei einem Crash selbst einem Motorroller unterlegen sind.

Ein 43-jähriger Kölner fuhr an diesem Sonntag mit seinem Rennrad auf einem asphaltierten Feldweg. Als er dann an die Kreisstraße 11 kam, missachtete er die dort herrschende Vorfahrtsregelung und wollte die Straße überqueren.

Ein Golf ist eigentlich nicht so leicht zu übersehen. Ihm scheint das aber gelungen zu sein. Ein 20-Jähriger befuhr nämlich zu dieser Zeit die K11 in Richtung Horchheim, als ihm der Rennradfahrer volles Rohr in die Seite bretterte.

Man muss das richtig lesen. Es ist nicht so, dass der Radfahrer auf die Straße fuhr und dann vom Golf erfasst wurde. Er kam vielmehr von der Seite und rammte den Golf volles Rohr!

Dabei prallte er dann mit voller Wucht in die Windschutzscheibe des Golf und zog sich schwerste Verletzungen zu. Der Fahrer des Wagens sowie sein Beifahrer blieben völlig unverletzt.

Ein Hubschrauber flog den Radler ins Krankenhaus, wo er dann verstarb. Die Polizei konnte ihn zunächst nicht einmal identifizieren. Er hatte nämlich keine Papiere dabei. Nur ein Handy, etwas Kleingeld sowie eine Trinkflasche.

Leider geht aus den berichten auch nicht hervor, ob er einen Führerschein hatte oder überhaupt schon mal mit der Straßenverkehrsordnung in Berührung gekommen ist.

Quelle:
Kölnische Rundschau
Kölner Stadtanzeiger

Und wenn jemand rechtliche Infos zu dem Thema Rennrad, Verkehr und StVO sucht, der wird beim ADFC fündig.  [Nachlesen...]

Hier kann man dann z.B. lesen, dass Radfahrer erst ab geschlossenen Verbänden von 16 Fahrrädern zu zweit nebeneinander fahren dürfen, und dass es da keine Sonderregelungen für Rennradfahrer gibt.

Kurze Infos:
Viele kommen hierher, weil sie bei Suchmaschinen nach Infos zur Straßenverkehrsordnung für Rad- und Rennradfahrer gesucht haben.

Merkt Euch einfach folgendes:

  • Rennradfahrer müssen Fahrradwege nutzen, wenn sie vorhanden sind. Eine Ausnahme gilt, wenn die Radwege objektiv so kaputt sind, dass eine Gefahr von ihnen ausgeht.
  • 2 Rennradfahrer dürfen nicht nebeneinander fahren. Die einzige Ausnahme sind Gruppen ab 16 Fahrern und dann auch nur zu zweit nebeneinander.
  • Rennradfahrer mögen sich noch so sehr im recht fühlen… wenn sie auf der Landstraße ein Auto streift, sind sie tot oder schwer verletzt. Und als Autofahrer kann man immer von Gegenverkehr und einem hin- und herschaukelnden Radfahrer sprechen. Lass Dich nicht durch eine rechthaberische Fahrweise töten!

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