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Verkehrsinsel als Sprungschanze und 40 Meter Flug

Montag, 20. September 2010 | 

sprung 17.9.2010, Ayrhof

Sowas bekommt man sonst bestenfalls im Zirkus oder auf Stuntshows zu sehen. Nur geht es dort besser aus.

Ein 42-jähriger Motorradfahrer hatte auf der B58 in Ayrhof mit hoher Geschwindigkeit eine ganze Reihe von Autos überholt. Womit er allerdings nicht gerechnet hatte, war die vor 2 Monaten neu errichtete Verkehrsinsel.

Durch den Gegenverkehr war ihm auch ein Ausweichen nach links verwehrt. Also bretterte er über die angeschrägte Insel und hob ab…

Nach rund 40 Metern hatte er wieder Bodenkontakt, wobei sein Helm aufbrach und sich vom Kopf löste. Danach rutschen Biker und Bike noch etwa 100 Meter über den Asphalt. Diese Landung überlebte der Kawasaki-Pilot leider nicht.

Nur der Vollständigkeit halber – weil es uns doch eigentlich allen klar war – erwähne ich, dass an dieser Stelle die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 80 km/h betrug und selbstverständlich Überholverbot herrschte.

Quelle:
Polizeibericht

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Verkehrsinsel katapultiert Harleyfahrer in die Luft

Dienstag, 13. Juli 2010 | 

harley 12.7.2010, Aschaffenburg

Es gibt ja das geflügelte Wort, dass sich Männer eines bestimmten Alters – wenn im Bett nix mehr läuft – eine Harley kaufen oder Golf spielen gehen.

Im vorliegenden Fall wäre Golf die bessere Wahl gewesen – oder Viagra.

Das 54-jährige Opfer hatte in der Schweinheimer Straße in Achaffenburg mit seiner Harley wohl zum Überholen angesetzt, weil er an einem PKW vorbei wollte.

Leider übersah er  die Verkehrsinsel und überfuhr diese.

Dadurch wurde er dann mit seinem Bike in die Luft katapultiert – nachdem er noch ein Verkehrsschild abgerissen hatte.

Die Harley landete im Bereich der Kreuzung. Der Fahrer etwa 30 Meter weiter. Sein Helm schaffte es noch weitere 20 Meter.

Trotz schneller Hilfe verstarb der Biker noch am Unfallort.

Wie die Polizei mitteilte, hatte er weder einen Führerschein für die Karre – noch war diese zugelassen.

Quellen:
Mainpost
Oberbayerisches Volksblatt

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Vater stirbt vor Augen des Sohnes auf Motorrad

Sonntag, 25. Januar 2009 | 

bikeidiot24.1.2009, Waiblingen

Ich bin Vater zweier Töchter und das nehme ich ernst. Als Vater gehört es sich auch – meiner Meinung nach – seinen Kindern kein schlechtes Vorbild zu geben.

Ich gehöre nicht zu den Schwachmaten, die sagen: “Rauche nicht, sei nicht so blöde wie ich!”

Ich rauche einfach nicht. OK… ich trage keinen Helm auf den Fahrrad… aber ich fahre auch nicht Fahrrad. Und wenn ich auf dem Motorrad unterwegs bin, dann trage ich Helm, Schutzkleidung – und vor allem fahre ich vernünftig. Schon im eigenen Interesse.

Diese Vernunft brachte ein 52 Jahre alter Biker in Waiblingen leider nicht auf. Gemeinsam mit seinem 16jährigen Sohn war er auf einer gemeinsamen Fahrt. Jeder auf seinem eigenen Motorrad.

Auf der K 1909 von Waiblingen-Hohenacker in Richtung Waiblingen-Neustadt geschah es dann. Wenige Meter vor einer Fußgängerinsel, im Überholverbot, überholte der vorausfahrende – aber scheinbar nicht vorausdenkende – Vater ein Auto.

Als sich zeigte, dass der Platz nicht zum Wiedereinscheren reichen würde, versuchte er auf der Gegenspur an der Insel vorbeizukommen.

Dabei hat er wohl mit einem Rad den Sockel der Insel berührt. Dadurch kam es zu einem Sturz. Der Fahrer knallte mit dem Kopf gegen die Front eines entgegenkommenden Autos, während sein Motorrad am Auto vorbeischoß, einen Zaun durchschlug und in einem Garten landete. Das alles weist auch nicht gerade auf ein angepasstes Tempo hin…

Helm und Schutzkleidung haben ihm in diesem Fall von tödlichem Leichtsinn auch nichts mehr genützt.

Quellen:
Stuttgarter Journal
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