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Der Polizei entkommen, dem Tod nicht

Sonntag, 19. Juni 2011 | 

crash18.6.2011, Herleshausen

Dem späteren Opfer war es in der Nacht bereits zweimal gelungen, der Polizei zu entkommen.

In Erfurt hatte er einen Unfall verursacht, war aber geflohen. Der Polizei in Thüringen ist er später zweimal entwischt.

Danach hatte er es aber anscheinend deutlich zu eilig. Hätte ja sein können, dass sie ihn doch noch kriegen…

Auf der B400, zwischen Wommen und Sontra, verlor er dann irgendwann doch die Kontrolle über seinen Wagen. Und dann kam es blitzschnell richtig übel!

Erst bretterte er mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke. Anschließend knallte er frontal in einen LKW.

Dadurch schleuderte er in den Straßengraben. Der Fahrer wurde aus dem Wrack katapultiert und verlor dabei einen Arm. An der Landestelle verstarb er…

Die Trümmerteile seines Autos waren zirka 100 Meter über die ganze Straße verstreut.

Quellen:
HR
HNA

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Besoffener Belgischer Snowboarder stirbt nach Unfallflucht

Dienstag, 9. Februar 2010 | 

schneegrab 6.2.2010, Feldberg

Stark betrunken hatte sich der 28-jährige Automechaniker aus Eeklo in den Schnee gewagt. Im Gegensatz zu seinen Freunden verließ er (war ja klar!) die Piste nach kurzer Zeit.

Irgendwann löste sich auch noch das Snowboard vom Fuß und flitzte davon, traf eine 13-jährige Skifahrerin und verletzte sie schwer.

Das könnte der Grund sein, dass sich der Betrunkene zu Fuß auf den Weg machte und floh.

Nachdem er vermisst wurde, setzte sich eine große Suchmannschaft in Gang und stöberte das ganze Gebiet nach dem Belgier durch. Der hatte mittlerweile eine recht große Strecke zurückgelegt und setzte mit seinem Handy irgendwann sogar einen Hilferuf mit seinem Handy ab.

Letztlich nutzte ihm das alles nicht. Zwei Tage später wurde er von einem Hubschrauber in einem abgelegenen Waldstück entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt war er aber schon tot. Über die Todesursache gibt es noch keine Meldungen.

Quellen:
Badische Zeitung
Südkurier

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Nach Unfallflucht betrunken erfroren

Dienstag, 2. Dezember 2008 | 

drunk 2.12.2008, Speichersdorf / Kreis Bayreuth

Eigentlich sah alles zuerst nach einer ziemlich dumm gelaufenen Unfallflucht aus.

Die Polizisten fuhren nach Speichersdorf, weil dort von einem Auto ein Verkehrsschild umgefahren wurde. Da der größte Helfer der Polizei in solchen Fällen der “Kommissar Zufall” ist, freuten sich die Beamten auch dieses Mal über etwas Hilfe: Sie fanden am Unfallort das Nummernschild des betreffenden Autos.

Also ging es ab nach Speichersdorf, zum 42-jährigen Halter des Fluchtfahrzeugs. Das Fahrzeug stand beschädigt in der Garage, sein Fahrer lag unansprechbar auf der Treppe vor der Haustür…

Es sah so aus, als schliefe er bloß seinen Rausch aus. Der Betrunkene hatte eine Platzwunde am Kopf, war stark unterkühlt und reagierte nicht auf Ansprache – also wurde er in ein Krankenhaus verfrachtet.

Dort verstarb er Tage später…

Quellen:
Frankenpost
Süddeutsche
Ausgburger Allgemeine

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