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Minifahrer rast in 3 Metern Höhe gegen Baum

Donnerstag, 22. April 2010 | 

mini 21.4.2010, Dachau/Kreuzholzhausen

Die Grenze zwischen Leichtsinn und Wahnsinn wird wohl auf der dünnen Linie gezogen, die sich zwischen Kopfschütteln und völligem Unglauben hinzieht.

Leichtsinn kann man es nennen, mit einem Mini viel zu schnell über eine Landstraße zu rasen. Doch es gibt tatsächlich auch Fälle des absoluten und die Sprache verschlagenden Wahnsinns.

Ein 18-jähriger Mini Cooper-Fahrer aus der Gemeinde Bergkirchen ist bei einem unglaublichen Unfall auf der Landstraße zwischen Puchschlagen und Kreuzholzhausen tödlich verunglückt.

Laut Untersuchungen der Polizei war er viel zu schnell unterwegs. Doch um wieviel zu schnell wird erst deutlich, wenn man sich den Unfallverlauf genauer anguckt.

Der junge Bursche befuhr gegen Mittag die Kreisstraße DAH 10 von Puchschlagen kommend in Richtung Kreuzholzhausen.

Dabei kam er irgendwie auf den Seitenstreifen. Zu heftiges Gegenlenken – ein typischer Fehler in solchen Situationen – sorgt dafür, dass der Wagen sich querstellte, nach links auf die Böschung kam und dann abhob.

Laut Polizei flog der Wagen rund 40 Meter durch die Luft!

In etwa drei Metern Höhe prallte er dann gegen zwei Bäume. Da er die Anschnallgute wohl für Schnickschnack hielt, wurde er aus dem Heckfenster des Autos geschleudert und starb noch am Unfallort.

Quellen:
Polizeibericht
TZ-Online

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Thema: April 2010 | Ein Kommentar

In der 30er-Zone tödlich verunglückt

Sonntag, 18. April 2010 | 

Dummer Unfall 18.4.2010, Weyhe-Kirchweyhe

Vor etwa einem Jahr starb im Örtchen Kirchweyhe ein junger Bursche beim Waggonklettern.

Dieses Jahr sind die lokalen Bewerber des Unfalls in Kirchweyhe für den Darwinpreis noch wesentlich unvernünftiger gewesen, obwohl das eigentlich kaum möglich zu sein scheint, wie die Polizei Diepholz mitteilte.

Man muss sich vorstellen, aus welchen Zutaten sich der Cocktail des Wahnsinns in diesem Fall zusammensetzt:

Passiert ist der tödliche Unfall in einer 30er-Zone. Der Wagen bretterte frontal gegen einen Baum und das mit so hoher Geschwindigkeit, dass der Wagen in mehrere Teile zerrissen wurde.

Das Auto, ein Audi A3, war zu diesem Zeitpunkt mit sechs(!) Personen im Alter von 16 bis 26 Jahren besetzt – von denen keine angeschnallt war!

Der Fahrer war betrunken. Allein das hätte die anderen schon dazu bewegen sollen, vom Mitfahren Abstand zu nehmen.

Der Todesfahrer wurde bei dem Aufprall aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt. Auch zwei weitere Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen.

Die restlichen drei Passagiere (2 Männer 16 und 21 sowie eine 21-jährige Frau) erlitten leider tödliche Verletzungen und verstarben noch am Unfallort.

Dem Fahrer geben die Mediziner derzeit auch kaum noch Überlebenschancen. Immerhin sind zwei 16-jährige Mädchen mittlerweile außer Lebensgefahr.

Eine erschreckende Fotostrecke ist hier zu sehen [Fotostrecke]

Quellen:
Erstmeldung durch einen Leser
Polizeibericht

Nachtrag zum Unfall in Kirchweyhe

Der Fahrer des Wagens ist in der letzen Nacht seinen Verletzungen erlegen. Damit erhöht sich die Zahl der Toten bei diesem furchtbaren Unglück auf vier Personen.

Die Gutachter gehen mittlerweile davon aus, dass er ungefähr mit Tempo 100 in der 30er-Zone gefahren ist.

Zitat aus dem Nachtrag des Polizeiberichts:

Der in der letzten Nacht verstorbene 26 jährige Fahrer des schrecklichen Unfalls am Sonntag in Kirchweyhe (wir berichteten) stand, wie bereits vermutet, deutlich unter Alkoholeinfluss. Die Untersuchung einer im Krankenhaus durchgeführten Blutprobe brachte jetzt das Ergebnis.

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Thema: April 2010 | 7 Kommentare

Kein Gurt – Aus Cabrio katapultiert

Freitag, 12. März 2010 | 

cabrio 10.3.2010, Höchstadt an der Aisch

Zufällig fand eine Polizeistreife das Opfer eines Unfalls, das mit etwas mehr Sicherheitsgefühl wohl noch leben würde.

Halb in der Wand einer Feldscheune in Wachenroth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) stand ein blaues Golf Cabriolet. Das Dach war durch den Unfall aufgerissen, der Fahrer befand sich nicht im Fahrzeug. Die Airbags hatten ausgelöst.

So wie sich der Unfallhergang rekonstruieren ließ, war der 42-jährige Mann aus dem Landkreis Bamberg mit seinem Wagen in Richtung Wachenroth unterwegs und muss wohl mit dem Reifen aufs Bankett gekommen sein.

Danach schleuderte der Wagen dann nach links über die Straße in eine Feldscheune. Dabei riss das Verdeck auf und der Fahrer – der wohl nicht angeschnallt war – wurde aus dem Wagen in die Scheune geschleudert.

Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Angesichts der Lage kann man wohl davon ausgehen, dass ihm der Gurt das Leben gerettet hätte.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallter Fahrer wird aus dem Auto katapultiert

Samstag, 6. Februar 2010 | 

unfall-sierning_feuerwehrfoto 5.2.2010, Sierning, Österreich

Nach einem Überholmanöver im Schnee kam ein 30-jähriger Mann in Oberösterreich mit seinem BMW (was sonst?!) vom Weg ab und geriet auf eine Böschung.

Dadurch überschlug sich das zu schnell fahrende Fahrzeug mehrmals. Doch damit nicht genug, wurde der Fahrer aus dem Wagen geschleudert.

Trotz des Wetters und seiner riskanten Fahrweise befand er die Anschnallgurte scheinbar für überflüssigen Zierrat.

Der 30-Jährige verstarb noch am Ort des Geschehens.

Quelle:
Foto Feuerwehr Sierning
OE24

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Thema: Februar 2010 | 2 Kommentare

BMW – kein Gurt – Baum – Verkehrsschild – Tot

Freitag, 4. Dezember 2009 | 

bmw 3.12.2009, L439 zwischen Altenmarkt und Jobst, Österreich

Wenn ich in der Küche arbeite und Schuhe trage, dann fallen immer nur Putzlappen und Plastikschalen runter. Laufe ich mal barfuß, dann fallen natürlich Messer…

So ähnlich gings auch dem aus Steier stammenden 44-jährigen Maurer Josef F. in seinem 5er-BMW.

Obwohl… der fuhr wahrscheinlich immer so und es war nur eine Frage der Zeit, dass die natürliche Auslese zuschlug.

Mit seinem dicken BMW war er also zwischen Altenmarkt und Jobst auf der Landstraße 439 unterwegs. Deutlich zu schnell, wie die Polizei konstatierte.

Auf einer Geraden gab Josef so richtig Gummi – mehr als seine Fähigkeiten vertrugen!

Der Wagen geriet ins Schleudern und krachte frontal gegen einen Baum. Dabei wurde der Wagen zur Seite geschleudert und überschlug sich noch. Das Fahrzeug ist kaum noch als solches zu erkennen, aber das alles reichte noch nicht…

Josef war nämlich nicht angeschnallt und wurde aus dem Auto geschleudert und dann erst kam das dicke Ende:
Er flog durch die Luft, knallte mit dem Kopf an ein Verkehrsschild und DAS sorgte dann für die tödlichen Kopfverletzungen.

Jetzt mag so mancher sagen, dass ein Gurt ihm da auch nichts genutzt hätte… Falsch, wie sich herausstellte. Er war nämlich nicht allein unterwegs. Sein 30-jähriger Nachbar saß auf dem Beifahrersitz. Er war angeschnallt und wurde nur leicht verletzt.

Nach dem Unfall stieg er aus und ging nach Hause. Erst als er am nächsten Tag vom Unfall der Fahrer hörte, meldete er sich bei der Polizei.

Quellen:
Kleinezeitung
Krone
TT
OE24

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Thema: Dezember 2009 | 5 Kommentare

Geländewagenfahrer ohne Gurt überschlägt sich

Donnerstag, 26. November 2009 | 

vitara 25.11.2009, Breckerfeld

Gegen 21:20 Uhr war das Gelände des Parkplatzes am Buddenkamp sicher stockfinster. Doch trotzdem versteht niemand, wie dieser Unfall passieren konnte.

Der Fahrer eines Suzuki-Geländewagens setzte rückwärts und kam dabei irgendwie von der Fahrbahn des Parkplatzes ab. Daraufhin stürzte der Wagen mehrere Meter tief über einen Abhang und überschlug sich dabei mehrmals. Schließlich blieb das Auto auf einem tiefer gelegenen Sportplatz auf dem dach liegen.

Da der 47-jährige Fahrer nicht angeschnallt war, wurde er vom Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sein Beifahrer wurde ebenfalls verletzt, war aber zum Glück angegurtet. Aus diesem Grund lebt er auch noch und konnte sich aus eigener Kraft aus dem Wagen befreien, während der Fahrer zwar reanimiert wurde, doch später in einem Krankenhaus verstarb.

Quelle:
Polizeiberichte

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Thema: November 2009 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallt und unter Drogen gegen Baum?

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | 

ambulanz 6.10.2009, zwischen Königschaffhausen und Wyhl

In meinen Augen eines der deutlichsten Anzeichen für komplettes persönliches Versagen ist der Konsum von Drogen.

Und als Anwärter für den Darwin Award betrachte ich jeden, der dann auch noch ein Fahrzeug steuert.

Doch das alles ist sogar noch zu toppen… wenn man beispielsweise unter Drogeneinfluss zusätzlich noch auf den Gurt verzichtet.

Diese Komponenten vereinigten sich dieses mal vermutlich in einem 24-Jährigen aus dem Landkreis Emmendingen.

Nach Zeugenaussagen hatte der Bursche ihn gerade noch überholt, als er plötzlich – bei hohem Tempo – die Kontrolle über den Wagen verlor. Die Kontrolle über sich selbst hatte er vermutlich schon vorher abgegeben, denn die Polizei geht derzeit davon aus, dass er betrunken war und eventuell zusätzlich noch unter Drogen stand.

Er geriet ins Schleudern und bretterte schließlich gegen einen Baum. Nach Polizeiangaben war er nicht angeschnallt, was dann zusätzlich noch ein Grund dafür war, dass er noch am Unfallort verstarb.

Glücklicherweise wurde sonst niemand verletzt.

Quellen:
Polizeibericht
Badische Zeitung

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Thema: Oktober 2009 | 2 Kommentare

Unangeschnallte Raserin fliegt aus dem Cabrio

Dienstag, 6. Oktober 2009 | 

Foto: www.13dede.de 4.10.2009, Bundesstraße bei Traunstein

Der Sonntag überraschte uns ja alle mit einem schönen Sonnentag. Und so dachte sich wohl eine 49-jährige Cabriofahrerin aus Bergen, dass sie die Gelegenheit offen zu fahren beim Schopf fassen sollte.

Auf der Bundesstraße 304 von Siegsdorf in Richtung Teisendorf wunderten sich mehrere andere Verkehrsteilnehmer über ihren flotten Fahrstil. Und die sahen dann auch kurz darauf, wie sie rechts von der Straße abkam und gegen eine Mauer raste.

Von dort schleuderte das Auto zurück auf die Straße und überschlug sich dort noch mehrmals. Das allein ist ja schon ganz, ganz schlecht, wenn man in einem Cabriolet sitzt.

Da sie aber sowieso nicht angeschnallt war, wurde sie auch noch aus dem Wagen geschleudert und zog sich spätestens da tödliche Verletzungen zu, an denen sie verstarb.

Ihr roter Flitzer war nur noch Schrott…

Quelle:
Die Abendzeitung
PNP
OVB

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Thema: Oktober 2009 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger September 2009

Donnerstag, 1. Oktober 2009 | 

Noch nie hat es beim deutschen Darwin Award so hohe Wertungen gegeben wie in diesem Monat. Das lag einfach daran, dass im September wirklich absolute Dummheiten zu den Todesfällen geführt haben. Oder um es anders auszudrücken: Selten waren Tode so absolut unnötig wie in diesem Monat.

Da waren zum Beispiel allein zwei Unfälle bei denen die Fahrer starben, weil sei nicht angeschnallt waren. Sie könnten noch leben, wären sie nicht so bequem gewesen.

[1. Fall lesen...]
[2. Fall lesen...]

Auch Zugunfälle waren diesen Monat häufig. Ich habe beileibe nicht alle aufgeführt. Exemplarisch hier nur der Fall eines asiatischen Touristen, der beim Fotografieren auf die Gleise trat, überfahren und enthauptet wurde:
[lesen...]

Sowie der Fall eines Oktoberfestgastes, der beim Kotzen auf den Gleisen erfasst wurde:
[lesen...]

Hohe Noten haben auch der Motorradfahrer, der vor einer Radarfalle eine Vollbremsung hinlegte und gegen einen Mast fuhr:
[lesen...]

Der Arbeiter der in einer laufenden Betonsteinmaschine Reinigungsarbeiten durchführte:
[lesen...]

Und der Radfahrer, der glaubte, dass rote Ampeln nur andere betreffen:
[lesen...]

Dann war da noch der Mann, der ein einem Wassergraben mit 15cm Wasser ertrank:
[lesen...]

Doch der Gewinner des Darwinpreises und derzeit absolut höchstbewertete Fall ist der eines englischen Oktoberfestbesuchers, der in seinem Hotel beim Pinkeln aus dem Fenster gefallen ist.

Wenn er sich an die Traditionen der Engländer auf Mallorca gehalten und einfach auf die Straße gepinkelt hätte, er würde noch leben…
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Thema: Preisträger, September 2009 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallt in die Windschutzscheibe

Freitag, 18. September 2009 | 

glas 18.9.2009, Pegnitz/Bayreuth

Manche lernen es nie… und der ganz bestimmt nicht mehr!

Gurte im Auto haben den Zweck, einen Körper bei einem Unfall auf dem Sitz zu halten, auf dass er nicht durch die Gegend fliegt und sich verletzt. Viele Menschen könnten noch leben, wenn sie das begriffen hätten.

Begriffen hatte das auch nicht der Autofahrer, der heute Morgen in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) eine abschüssige Straße befuhr. Aus noch nicht geklärten Gründen kam er in einer langgezogenen Kurve von der Straße ab und knallte in eine Leitplanke.

Das alles hätte ja nicht weiter schlimm sein müssen.

Aber leider war er nicht angeschnallt und so schoss er aus seinem Sitz mit dem Kopf voran in die Windschutzscheibe. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu, an denen er leider im Krankenhaus verstarb.

Quelle:
Donaukurier

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