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Einfach alles falsch gemacht!

Donnerstag, 29. Dezember 2011 | 

error18.12.2011, Lambrecht

Wenn man Unfälle beschreibt, dann kommt man schnell auf einige Fehler zu sprechen, die für den Unfall bzw. dessen Verlauf ausschlaggebend waren.

Im vorliegenden Fall wurde so ziemlich jeder Fehler mitgenommen…

Fangen wir weiter hinten an:

Alkoholisiert (mit 1,9 Promille) fuhr ein 25-Jähriger zu schnell bei Glatteis. Schon nicht schlecht. Doch es kommt noch besser.

Der Wagen war nicht zugelassen. Er fuhr zu schnell. Allerdings hatte er sowieso keinen Führerschein.

Als es zum Unfall kam, bretterte er in eine Leitplanke. Weil er nicht angeschnallt war, wurde er dabei aus dem Auto geschleudert.

Seinen schweren Verletzungen erlag er 10 Tage später im Krankenhaus.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: Dezember 2011 | Ein Kommentar

Vom eigenen Wagen überrollt

Dienstag, 15. November 2011 | 

14.11.2011, A94 bei Neuötting

Manchmal kann man nur hoffen, dass jemand schon tot war, bevor es richtig hart kam… so auch hier.

Eine 20-Jährige aus Burgkirchen war in einem VW Polo auf der A94 unterwegs. Warum sie die mittlere Leitplanke streifte, ist noch unklar. Es kann am Nebel gelegen habe. Eventuell auch an zu hoher Geschwindigkeit.

Jedenfalls schoss der Wagen nach rechts – die Böschung hoch. Dann rollte er wieder herunter. Dabei wurde die junge Fahrerin aus dem Auto geschleudert. Wie die Polizei vermutet, weil sie nicht angeschnallt war.

Mir ist die tödliche Dummheit, unangeschnallt Auto zu fahren, nach wie vor unverständlich. Selbst in einem Wagen mit 10 Airbags sinken die Überlebenschancen drastisch, wenn man unangeschnallt einen schweren Unfall hat. Erst recht mit so einer fahrenden Brotdose!

Sie landete auf dem Standstreifen der Autobahn und man kann nur hoffen, dass es da für sie schon vorbei war… denn jetzt rollte ihr Auto noch über sie und kam dann auf dem Dach zum Liegen.

Quellen:
Passauer Presse
Abendzeitung München

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Thema: November 2011 | Ein Kommentar

Autodieb stirbt auf Flucht

Dienstag, 15. November 2011 | 

polen15.11.2011, Schwandorf

Diesen Monat wird aber auch die Vorurteils- und Klischeekiste bedient…

Erst ein BMW-rasender Italiener, jetzt ein polnischer Autodieb.

Der 27-Jährige war der Polizei nachts auf der A 93 bei Schwandorf aufgefallen und sie wollte ihn kontrollieren.

Da ihm das Auto nicht gehörte und er das der Polizei auch sicher nicht erklären wollte, gab er statt dessen lieber Vollgas und raste davon.

An der Ausfahrt Schwandorf Nord verließ er die Autobahn und wollte auf der Kreisstraße fliehen. Doch dazu kam es nicht mehr.

Er verlor die Kontrolle über den Wagen, der sich daraufhin mehrmals überschlug und schließlich auf dem Dach landete.

Da er sich nicht angeschnallt hatte, wurde er dabei schwer verletzt und starb kurz darauf im Krankenhaus.

Quellen:
Open Report
Radio Ramasuri

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Thema: November 2011 | Ein Kommentar

Beifahrer stirbt weil er nicht angeschnallt war

Dienstag, 8. November 2011 | 

baumcrash7.11.2011, Steinburg

Seit 1976 herrscht in Deutschland die Anschnallpflicht in PKW. Das 44-jährige Opfer aus Steinburg kann sich also nicht darauf herausreden, dass er davon nichts wusste.

 

Interessant an diesem Fall sind allerdings zwei Tatsachen:

  1. Der 44-Jährige war bei diesem Unfall nur Beifahrer, nicht der Fahrer.
  2. Die 45-jährige (angeschnallte) Unfallfahrerin hat den Crash nahezu unverletzt überstanden.

Auf der Landstraße 100 ist die Frau in Höhe der Ortseinfahrt Steinburg mit dem Wagen ins Schleudern geraten und infolgedessen quer gegen einen Baum gebrettert.

Der unangeschnallte Beifahrer wurde durch den gesamten Wageninnenraum geschleudert und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Quellen:
Polizeibericht
Welt

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Thema: November 2011 | Beitrag kommentieren

Nach Überschlag unter dem Auto gestorben

Donnerstag, 6. Oktober 2011 | 

polizei_minden_luebekkeStemwede-Oppendorf, 6.10.2011

Für diesen Unfallfahrer ist heute morgen so richtig alles schief gegangen.

Doch sein Tod ist nur das Ergebnis einer ganzen Reihe falscher und dummer Entscheidungen, von denen einige wohl auch in der Vergangenheit liegen.

Es liegt z.B. schon etwas zurück, dass der 34-Jährige aus dem Kreis Diepholz wegen einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen ist. Diese "Vergangenheit" hat nun wahrscheinlich die Kette der Ereignisse in Bewegung gebracht.

Irgendwann zwischen 3:30 und 4:00 Uhr kam er zufällig Polizisten auf Streifenfahrt entgegen. Die Polizisten erkannten den Wagen, wendeten und wollten den Mann befragen. Doch dazu kam es nicht.

Noch während die Beamten wendeten, gab der Verdächtige in seinem Clio richtig Gas. Er fuhr schnell genug, die Polizisten abzuhängen.

Die folgten der Straße und kamen dann zu einem Unfallort. Deutlich zu schnell war der Mann in der 50er-Zone von der Fahrbahn abgekommen. Erst rammte er ein Verkehrsschild.

Danach bretterte er in einen geparkten Passat und verschob diesen etliche Meter. Danach knallte er dermaßen in einen Baum, dass dieser entwurzelt wurde und erst dann überschlug sich der Wagen.

Mittlerweile war der – nicht angeschnallte – Fahrer aber schon aus dem Wagen geflogen und bekam vielleicht schon gar nicht mehr mit, dass der Renault mit dem Dach auf ihm landete.

Quellen:
Foto und Beschreibung: Polizeibericht

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Thema: Oktober 2011 | 3 Kommentare

Zu schnell gefahren und im neuen Wagen gestorben

Sonntag, 28. August 2011 | 

mitsu28.8.2011, Wolfhagen

Der junge Automechaniker aus Wolfhagen wurde nur 24 Jahre alt.

Sein neues Auto, ein Mitsubishi Carisma, hatte so richtig alles. Mehrfarblackierung, Rennfelgen, riiiesige Lautsprecher…

In einer langezogenen Kurve lernte der junge Mann etwas über die verhängnissvollen Mysterien der Fliehkraft… allerdings nur kurz.

Er bretterte mit sehr hoher Geschwindigkeit in die Leitplanke und zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass er an ihnen vor Ort starb.

Ob das neue Auto, das er erst am Vortag gekauft hatte, auch Gurte hatte, wurde leider nirgends erwähnt. Jedenfalls sieht es so aus, als hätte er diese für überflüssig befunden und deshalb auf ihre Benutzung verzichtet.

Ein tödlicher Fehler!

Was von diesem Wagen übrig blieb, könnt ihr hier bei Youtube sehen:

Quellen:
HNA
Polizeibericht
HR online

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallt im getunten Corsa

Dienstag, 23. August 2011 | 

asicar22.8.2011, Königswinter

Autotuning ist eine Form der Selbstdarstellung. Es bringt den Wunsch zum Ausdruck, mehr zu bekommen, als man hat… oder zumindest so auszusehen.

Ich habe mal einen AMG-Mercedes mit 420 PS gefahren. Das Ding sah aus wie ein Schlachtschiff und glitt über die Straße, dass man das hohe Tempo kaum merkte. Da war alles fein abgestimmt und das Verhältnis zwischen Motor, Fahrwerk und Co stimmte perfekt.

Dann gibt es da noch die P(r)olos, Corsas und ähnliche Kleinwagen, die von ihren – zumeist sehr jungen – Besitzern mit geringen finanziellen Mitteln aufgepimpt werden. Da wird dann gern mal das Fahrwerk tiefer gelegt, ein Spoiler angeschraubt und die werksseitigen Rückleuchten werden durch welche mit LEDs ersetzt. Abgerundet wird das alles durch einen sogenannten Taschengeldzerstäuber… ein Auspuffrohr, in das man seinen Kopf stecken kann.

Das Problem dabei ist, dass sich die jungen Besitzer oftmals gleich für Rennfahrer und ihr Fahrzeug für einen sicheren Boliden halten – und sich in beidem irren.

Wofür sich die Opfer des vorliegenden Unfalls hielten, können wir nur mutmaßen. Der getunte Corsa diente drei 21-Jährigen als Penisprothese und weil das so schön dazu passt, war auch keiner von ihnen angeschnallt.

Nach einem zügigen Überholvorgang verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto und das führte dazu, dass sich der Corsa mehrmals überschlug. Die Geschwindigkeit und somit die Wucht war dabei so hoch, dass ganze Teile aus dem Wagen herausbrachen und in die Landschaft flogen.

Ebenfalls in die Landschaft flogen die drei Insassen, so dass die Rettungskräfte beim ihrem Eintreffen lediglich ein Autowrack allein an der Landstraße fanden.

Zwei der Rennfahrer sind tot, der dritte wurde mittlerweile stabilisiert, ist aber nicht vernehmungsfähig.

Quellen:
General Anzeiger
Polizeibericht

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallt vom eigenen Auto erdrückt

Montag, 11. Juli 2011 | 

feuerwehr_grosspetersdorf10.7.2011, Großpetersdorf, Österreich

Vieles deutet darauf hin, dass der 38-Jährige aus dem Österreichischen Rohrbach diesen Unfall überlebt hätte, wenn er angeschnallt gefahren wäre. Noch sicherer wäre er wohlbehalten angekommen, wäre er anständig gefahren…

Im Gebiet der Gemeinde Großpetersdorf war er auf der Landesstraße 38 mit seinem Auto deutlich zu schnell unterwegs. In einer leichten Kurve kam er von der Bahn ab und berührte mit einem Vorderrad die Randbegrenzung einer Brücke.

dadurch schleuderte er auf der Gegenspur über eien lange Strecke, bis er sich schließlich im Straßengraben mehrmals überschlug. Schließlich landete er wieder auf der Straße.

Mit etwas Glück hätte er das überleben können.

Hat er aber nicht! Er war nämlich nicht angeschnallt und wurde aus dem Wagen geschleudert wie eine Puppe. Nach der Sachlage gehen die Rettungskräfte davon aus, das er im Verlauf des Unfalls von seinem eigenen Wagen erdrückt wurde, als dieser über ihn schleuderte.

 

Quellen:
Foto: Feuerwehr Großpetersdorf
Bericht der Feuerwehr
OE24

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Thema: Juli 2011 | Beitrag kommentieren

Zu schnell, kein Gurt, falscher Fahrer, falsches auto

Mittwoch, 22. Juni 2011 | 

schnell22.6.2011, Sankt Augustin

Die ältesten Kunden haben laut Statistik die Automarken Mercedes und Porsche. Und das ist generell wohl auch ganz gut so, sonst gäbe es mit diesen, teils motorstarken, Autos noch viel mehr Unfälle.

Wenn aber ein 23-Jähriger in einem Mercedes CL mit 388 PS mal eben zu McDonalds fährt, dann hat allein das schon Gefahrenpotential.

“Oriental Pop-Keyboarder” Abdullah Y. hatte so ein Auto, aber einige andere Voraussetzungen, um sicher von A nach McD zu kommen, fehlten ihm einfach. Er beherrschte seinen Wagen nicht, er fuhr zu schnell und er schnallte sich nicht an.

Auf der A560 wollte er dann schnell mal Fast Food besorgen und ein Zeuge, den er in dieser regennassen Nacht überholte, sagte aus, dass er geschätzt ungefähr 180 km/h drauf hatte.

Was nach dem Überholvorgang passierte, konnte der Zeuge auch live miterleben…

Abdulla geriet ins Schleudern, bremste sehr stark ab und bretterte in die Leitplanke. der Benz schleuderte hoch, knallte noch in eine Notrufsäule sowie ein Verkehrsschild, um sich schließlich zu überschlagen und auf dem Seitenstreifen  zu landen.

Während dieser Aktion flog der junge Fahrer bereits durch die Seitenscheibe und landete auf der Überholspur.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Musikers feststellen. Die Staatsanwaltschaft ließ den Leichnam beschlagnahmen, um u.a. Untersuchungen auf Alkoholisierung vorzunehmen.

Quellen:
Erstmeldung Andrea (Wieder mal Danke!)
Express
General Anzeiger
Polizeibericht

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Thema: Juni 2011 | Ein Kommentar

Tot in Mamas Auto

Montag, 25. April 2011 | 

tempo 25.4.2011

Ganz dumme Ideen sammeln sich manchmal regelrecht an und enden dann tödlich. So auch hier…

Der 17-Jährige aus Baden-Württemberg hatte sich den roten Corsa seiner Mutter geklaut, um damit eine Spritztour zu machen. Das waren die dummen Ideen 1 und 2… denn er hatte auch keinen Führerschein.

Die dumme Idee Nummer 3 war, mit ungefähr 120 km/h auf einer dunklen, bewaldeten Landstraße rumzufahren.

Nummer vier war da nur ein Detail, das aber mit für den Ausgang der Fahrt verantwortlich war: Angeschnallt war er nämlich auch nicht.

Er kam von der Straße ab und bretterte mit dem linken Vorderrad gegen einen Baum. Dadurch schwang der Wagen herum und knallte dann mit voller Wucht gegen den nächsten Baum.

Der Bursche war vermutlich sofort tot.

Quellen:
Südkurier
RTL

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Thema: April 2011 | Beitrag kommentieren