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Vom eigenen Wagen überrollt

Dienstag, 15. November 2011 | 

14.11.2011, A94 bei Neuötting

Manchmal kann man nur hoffen, dass jemand schon tot war, bevor es richtig hart kam… so auch hier.

Eine 20-Jährige aus Burgkirchen war in einem VW Polo auf der A94 unterwegs. Warum sie die mittlere Leitplanke streifte, ist noch unklar. Es kann am Nebel gelegen habe. Eventuell auch an zu hoher Geschwindigkeit.

Jedenfalls schoss der Wagen nach rechts – die Böschung hoch. Dann rollte er wieder herunter. Dabei wurde die junge Fahrerin aus dem Auto geschleudert. Wie die Polizei vermutet, weil sie nicht angeschnallt war.

Mir ist die tödliche Dummheit, unangeschnallt Auto zu fahren, nach wie vor unverständlich. Selbst in einem Wagen mit 10 Airbags sinken die Überlebenschancen drastisch, wenn man unangeschnallt einen schweren Unfall hat. Erst recht mit so einer fahrenden Brotdose!

Sie landete auf dem Standstreifen der Autobahn und man kann nur hoffen, dass es da für sie schon vorbei war… denn jetzt rollte ihr Auto noch über sie und kam dann auf dem Dach zum Liegen.

Quellen:
Passauer Presse
Abendzeitung München

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Thema: November 2011 | Ein Kommentar

BMW-Fahrer missachtet rote Ampel

Montag, 24. Oktober 2011 | 

crash23.10.2011, Ramersdorf/Rosenheim

Am letzten Wochenende gab es gleich mehrere Fälle, bei denen die Fahrer dicker Autos eine rote Ampel oder ein Stoppschild ignorierten. In einigen Fällen kamen dadurch unschuldige ums Leben. So z.B. ein 56-jähriger Kradfahrer, dem ein 61-jähriger Mercedesfahrer die Vorfahrt nahm.

Doch in einem Fall wurde der Täter auch zum Opfer – und das auch noch auf erschreckende Weise…

Der 55-jährige BMW-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim fuhr ungebremst in eine Kreuzung ein, nachdem er eine rote Ampel ignoriert hatte.

Zur gleichen Zeit zeigte die Ampel für einen 28-jährigen Münchner mit einem Honda grün, so dass auch er mit unvermindertem Tempo in die Kreuzung einfuhr.

Natürlich knallte es gewaltig. Der Honda wurde in die Aribonerstraße geschleudert. Dort bremste ihn ein parkender Wagen und er kam zum Stillstand. Halb auf der Straße und halb auf dem angrenzenden Bürgersteig.

Der BMW jedoch überschlug sich gleich mehrmals. Flog über den Honda und wurde erst durch eine Garage aufgehalten. In einer Hecke kam er dann zum Liegen – auf dem Dach.

Der Hondafahrer sowie seine 3 Beifahrer wurden eingeklemmt und schwer verletzt. Sie brachte man ins Krankenhaus.

Der BMW-Pilot verstarb noch am Unfallort.

Hier gibt es spektakuläre Fotos.

Quellen:
BGLand24
RetterTV

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Thema: Oktober 2011 | Beitrag kommentieren

Nach Überschlag unter dem Auto gestorben

Donnerstag, 6. Oktober 2011 | 

polizei_minden_luebekkeStemwede-Oppendorf, 6.10.2011

Für diesen Unfallfahrer ist heute morgen so richtig alles schief gegangen.

Doch sein Tod ist nur das Ergebnis einer ganzen Reihe falscher und dummer Entscheidungen, von denen einige wohl auch in der Vergangenheit liegen.

Es liegt z.B. schon etwas zurück, dass der 34-Jährige aus dem Kreis Diepholz wegen einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen ist. Diese "Vergangenheit" hat nun wahrscheinlich die Kette der Ereignisse in Bewegung gebracht.

Irgendwann zwischen 3:30 und 4:00 Uhr kam er zufällig Polizisten auf Streifenfahrt entgegen. Die Polizisten erkannten den Wagen, wendeten und wollten den Mann befragen. Doch dazu kam es nicht.

Noch während die Beamten wendeten, gab der Verdächtige in seinem Clio richtig Gas. Er fuhr schnell genug, die Polizisten abzuhängen.

Die folgten der Straße und kamen dann zu einem Unfallort. Deutlich zu schnell war der Mann in der 50er-Zone von der Fahrbahn abgekommen. Erst rammte er ein Verkehrsschild.

Danach bretterte er in einen geparkten Passat und verschob diesen etliche Meter. Danach knallte er dermaßen in einen Baum, dass dieser entwurzelt wurde und erst dann überschlug sich der Wagen.

Mittlerweile war der – nicht angeschnallte – Fahrer aber schon aus dem Wagen geflogen und bekam vielleicht schon gar nicht mehr mit, dass der Renault mit dem Dach auf ihm landete.

Quellen:
Foto und Beschreibung: Polizeibericht

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Thema: Oktober 2011 | 3 Kommentare

Unangeschnallt im getunten Corsa

Dienstag, 23. August 2011 | 

asicar22.8.2011, Königswinter

Autotuning ist eine Form der Selbstdarstellung. Es bringt den Wunsch zum Ausdruck, mehr zu bekommen, als man hat… oder zumindest so auszusehen.

Ich habe mal einen AMG-Mercedes mit 420 PS gefahren. Das Ding sah aus wie ein Schlachtschiff und glitt über die Straße, dass man das hohe Tempo kaum merkte. Da war alles fein abgestimmt und das Verhältnis zwischen Motor, Fahrwerk und Co stimmte perfekt.

Dann gibt es da noch die P(r)olos, Corsas und ähnliche Kleinwagen, die von ihren – zumeist sehr jungen – Besitzern mit geringen finanziellen Mitteln aufgepimpt werden. Da wird dann gern mal das Fahrwerk tiefer gelegt, ein Spoiler angeschraubt und die werksseitigen Rückleuchten werden durch welche mit LEDs ersetzt. Abgerundet wird das alles durch einen sogenannten Taschengeldzerstäuber… ein Auspuffrohr, in das man seinen Kopf stecken kann.

Das Problem dabei ist, dass sich die jungen Besitzer oftmals gleich für Rennfahrer und ihr Fahrzeug für einen sicheren Boliden halten – und sich in beidem irren.

Wofür sich die Opfer des vorliegenden Unfalls hielten, können wir nur mutmaßen. Der getunte Corsa diente drei 21-Jährigen als Penisprothese und weil das so schön dazu passt, war auch keiner von ihnen angeschnallt.

Nach einem zügigen Überholvorgang verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto und das führte dazu, dass sich der Corsa mehrmals überschlug. Die Geschwindigkeit und somit die Wucht war dabei so hoch, dass ganze Teile aus dem Wagen herausbrachen und in die Landschaft flogen.

Ebenfalls in die Landschaft flogen die drei Insassen, so dass die Rettungskräfte beim ihrem Eintreffen lediglich ein Autowrack allein an der Landstraße fanden.

Zwei der Rennfahrer sind tot, der dritte wurde mittlerweile stabilisiert, ist aber nicht vernehmungsfähig.

Quellen:
General Anzeiger
Polizeibericht

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Suzuki ohne Zulassung, Fahrer ohne Pappe

Samstag, 21. Mai 2011 | 

polizeifoto_suzuki19.5.2011, Bachhagel

Immer wenn ich von Motorradunfällen lese, bei denen jemand "aus ungeklärten Umständen" in einer Kurve aus der Spur kam, dann denke ich mir "Wen wollt ihr verarschen? Ich fahre selbst Motorrad. Der Spacken war zu schnell und konnte die Spur nicht halten!".

Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Fliehkraft sind ganz einfach. Fahre ich zu schnell in Linkskurven, werde ich nach rechts getrieben. In Rechtskurven komme ich in den Gegenverkehr.

Ob und wie sehr das passiert, hängt natürlich sowohl von den Fahrkünsten des Bikers wie von seiner Karre ab…

Im vorliegenden Fall wäre die Karre schon passend. Die Fahrkünste waren es eindeutig nicht. Das könnte daran liegen, dass der 25-Jährige überhaupt keinen Motorradführerschein hatte.

Zusätzlich war seine Suzuki gar nicht zugelassen. Und ziemlich sicher war er zu schnell. So kam er also in einer leichten Linkskurve auf das Straßenbankett. (Wir erinnern uns: Linkskurve = Rechtsdrall).

Dort fuhr er etwa 200 Meter, kam dann noch weiter nach rechts und überschlug sich. Dabei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu.

Und weil das für die Polizei mal wieder unerklärlich ist, hat die Staatsanwaltschaft einen Alkoholtest angeordnet.

Quelle:
Foto: Polizei
Augsburger Allgemeine

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Thema: Mai 2011 | Beitrag kommentieren

Zu schnell ist zu schnell

Montag, 4. April 2011 | 

slk 2.4.2011, K18 bei Windischeschenbach

Dass sämtliche Airbags auslösten, hat dem 30-jährigen Fahrer eines teuren Mercedes SLK nichts genutzt. Aber das und die Gurte kamen zumindest seinem 32-jährigen Beifahrer zugute. Der konnte nämlich leicht verletzt aussteigen.

Zu dem Zeitpunkt lag das Teil allerdings bereits auf dem Dach auf der Straße. Ein Haufen Schrott, der mal 160.000 Euro gekostet hatte.

Und der Weg zurück auf die Straße kann sich sehen lassen!

Gegen Abend befuhr das Opfer die Kreisstraße 18 von Windischeschenbach kommend, in Richtung Bernstein. In Mercedes (und Porsche) sitzen meist alte Leute – haben diese beiden Marken doch die nachgewiesen älteste Klientel.

Und die fahren oft auch eher bedächtig. Sind meist nur schon zu alt, um sich noch an die Funktion des Blinkers zu erinnern…

Doch in diesem Fall saßen 30 Jahre alte Hormone am Steuer und die wollten Gas geben.

In einer leichten Rechtskurve schoss er also nach links aus der Kurve. Um das mit einem SLK zu schaffen, muss man ganz schön schlecht fahren und ganz schön schnell…

Nach 60 Metern im Straßengraben knallte er dann gegen einen Wasserdurchlass. So nennt man die Rohre, die unter einer Feldauffahrt das Wasser des Grabens weiter fließen lassen.

daraufhin überschlug sich der Benz zweimal, schleuderte auf die Straße zurück und blieb dann auf dem Dach liegen.

An seinen schweren Kopfverletzungen verstarb der Fahrer dann im Krankenhaus.

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: April 2011 | Beitrag kommentieren

Mann von eigenen Wagen erschlagen

Mittwoch, 9. März 2011 | 

autohof 8.3.2011, Romrod

Buchstäblich vom eigenen Wagen, wie mit einer Fliegenklatsche erschlagen, wurde ein 31-jähriger Mann aus Mücke.

Er war gegen 22:00 Uhr auf der B49 unterwegs, als ihm in einer Linkskurve – in der Höhe des Autohofs Pfefferhöhe – ein Fahrfehler passierte, der wohl auf eine zu hohe Geschwindigkeit zurückging.

Der alte Golf geriet ins Schleudern, schoss durch den Straßengraben und überschlug sich.

Zwischenzeitlich hatte der nicht angeschnallte Mann das Fahrzeug aber schon unfreiwillig verlassen.

Er landete auf dem angrenzenden Grundstück und lag dann leider genau dort, wo der wagen auf dem Dach landete! Trotz einer schnellen Alarmierung der Rettungskräfte konnte man nichts mehr für den Fahrer tun.

Quellen:
Gießener Allgemeine
Fuldaer Zeitung

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Thema: März 2011 | Ein Kommentar

Motocross-Fahrer stirbt nach Sprung

Donnerstag, 18. November 2010 | 

sprung 15.11.2010, bei Hartenstein

Es gibt Leute, die kaufen sich Geländewagen und fahren ihr Leben lang damit in der Stadt herum. Es gibt sogar Schlammspray für diese Leute, mit dem Sie der Karre das Aussehen einer wilden Geländefahrt geben können.

Es gibt Leute, die kaufen ein Motocross-Motorrad, weil sie es brauchen. Sie nutzen es täglich, um Ziele zu erreichen, bei denen andere Fahrzeuge keine Chance hätten.

Es gibt Leute, Die kaufen so ein Ding als Sportgerät. Sie übern täglich und leisten erstaunliche Dinge damit.

Und dann gibt es Leute, die sind von so einem Ding schlicht überfordert.

Zu welcher Gruppe das Opfer eines Sturzes bei Hartenstein gehört, kann man nur raten.

Am Tag seines Todes fuhr er NEBEN der A72 auf einer Wiese. In Höher einer Straße mit dem Namen Plattenstraße setzte er zu einem Sprung an und landete erst 24 Meter weiter, auf einer gegenüberliegenden Böschung. Wenn man das "Landen" nennen kann.

Er Überschlug sich dort und blieb liegen. Spaziergänger fanden ihn dann und allarmierten den Rettungsarzt, der aber nur noch den Tod konstatieren konnte.

Quellen:
T-Onlinenachrichten
Kanal 8

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Thema: November 2010 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallt aus der Seitenscheibe

Montag, 27. September 2010 | 

honda 27.9.2010, Lichtenfels

Irgendwie widersinnig: Diejenigen, die einen Anschnallgurt am dringendsten brauchen, weil sie riskant fahren, legen ihn nicht an.

Die anderen, die ihn vernünftigerweise anlegen, fahren oft auch vernünftiger. Die brauchen ihn meist nur, weil die anderen ja auch auf der Straße unterwegs sind…

Ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte, bietet uns der verunglückte 30-jährige Fahrer eines Honda CRX "del Sol". Eines kleinen Cabriolets, das scheinbar recht zügig unterwegs sein kann.

Auf der Kreisstraße 52 zwischen den Lichtenfelser Ortsteilen Goddelsheim und Immighausen war er wohl etwas zu zügig unterwegs. Er wurde aus einer Kurve getragen, kam auf die Bankette, übersteuerte und stellte sich quer.

Dann schleuderte er über den Seitengrünstreifen, um schließlich gegen einen Wasserdurchlass zu brettern.

Dadurch hob er ab, überschlug sich und landete zuletzt wieder auf den Rädern im Feld. OK, der Wagen sah danach sehr demoliert aus. Trotzdem hätte er das überleben können… wäre er angeschnallt gewesen.

War er aber nicht!

Er wurde aus der geschlossenen Seitenscheibe (andere Quellen schreiben vom geschlossenen Hardtop des Wagens) seines Autos geschleudert und verletzte sich tödlich.

Quellen:
HR online
Nassauische Zeitung
HNA

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Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Unangeschnallter Fahrer wird aus dem Auto katapultiert

Samstag, 6. Februar 2010 | 

unfall-sierning_feuerwehrfoto 5.2.2010, Sierning, Österreich

Nach einem Überholmanöver im Schnee kam ein 30-jähriger Mann in Oberösterreich mit seinem BMW (was sonst?!) vom Weg ab und geriet auf eine Böschung.

Dadurch überschlug sich das zu schnell fahrende Fahrzeug mehrmals. Doch damit nicht genug, wurde der Fahrer aus dem Wagen geschleudert.

Trotz des Wetters und seiner riskanten Fahrweise befand er die Anschnallgurte scheinbar für überflüssigen Zierrat.

Der 30-Jährige verstarb noch am Ort des Geschehens.

Quelle:
Foto Feuerwehr Sierning
OE24

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Thema: Februar 2010 | 2 Kommentare