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Immer weiter überholen

Montag, 30. Mai 2011 | 

autofeuer27.5.2011, Gengenbach/Biberach

Kleinwagenfahrer überraschen mich manchmal durch ihren todesverachtenden Mut.

Ich lebe in einer eher ländlichen Gegend. Traditionell fahren in solchen Gegenden junge Männer kleine Autos, die sie dann auf geradezu lächerliche Weise tunen.

Unterm Strich stecken die oft soviel Geld da rein, dass sie sich gleich ein "richtiges Auto" hätten kaufen können.

Und die Fahrweise entspricht leider oft auch dieser Sichtweise, so dass die Jungs auf Deubel komm raus überholen, obwohl sie nicht mal Airbags haben und die Motorleistung eines Rasenmähers.

Wie alt das Opfer im aktuellen Fall war, weiß man noch gar nicht…

Der Kleinwagenfahrer überholte im zweispurigen Bereich der B33 gleich mehrere Fahrzeuge. Als die Straße einspurig wurde, wollte er unbedingt noch einen Laster kriegen und fuhr auf der Sperrfläche weiter.

Was er leider nicht gesehen hatte: Vor diesem Laster fuhr noch ein weiterer LKW… Also konnte er nicht nach rechts.

Und dann kam ihm der Sattelzug mit seiner Ladung Milch entgegen.

Er bretterte Frontal in den LKW und sofort fingen der Kleinwagen und die Zugmaschine Feuer. Der Trucker konnte sich, leichtverletzt, selbst retten. Der Dauerüberholer verbrannte in seinem Fahrzeug.

Vom Fahrer weiß man nur, es war ein Mann und der PKW ist im Landkreis Emmendingen zugelassen…

Quellen:
Regionews

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Thema: Mai 2011 | Beitrag kommentieren

Beim Überholen aus dem Auto gelehnt

Freitag, 6. Mai 2011 | 

asphalt 1.5.2011, Lunestedt

Während der 22-jährige Fahrer des VW Fox überholte, streckte sein 24-jähriger Kumpel (Das Opfer!) seinen Oberkörber aus dem Fenster raus.

Das sowie risikoreiches Überholen sieht die Polizei als Ursache für die späteren Ereignisse.

Er geriet auf den linken seitenraum der Straße. Dann steuerte er zu stark gegen und geriet auf den rechten Straßenrand.

Als er nun wieder auf die Straße zurück steuerte, kippte der Wagen – auf die Beifahrerseite. Wo der Beifahrer nach wie vor aus dem Fenster hing!

Und so driftete das Auto auch noch über die Straße nach links.

Der Beifahrer erlitt, wie es so schön heißt, zahlreiche Verletzungen, an denen er verstarb.

Quellen:
Polizeibericht
Bild

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Thema: Mai 2011 | Ein Kommentar

Motorradfahrer stirbt beim rechts überholen

Freitag, 21. Mai 2010 | 

ueberholen Bornheim, 20.5.2010

Eine der einfachsten Regeln im Straßenverkehr lautet: “Du darfst nicht rechts überholen!”

Diese Lektion lernt man manchmal nur auf dem harten Weg – und dann ist es zu spät…

Wie bei dem 25-jährigen Motorradfahrer aus Bornheim, der nachts ein Auto rechts überholen wollte.

Leider war rechts gar keine weitere Fahrspur. Nur ein unbefestigter Straßenrand. Auf den ist er mit seinem Bike dann gekommen und alles weitere war vorauszusehen.

Er verlor die Kontrolle über das Motorrad und bretterte dann gegen einen Baum. Das kostet ihn das Leben.

Quellen:
General Anzeiger
Kölner Stadt-Anzeiger

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Thema: Mai 2010 | Ein Kommentar

Motorradfahrer überholt rechts und knallt in parkendes Auto

Montag, 19. April 2010 | 

hannover 17.4.2010, Hannover

So dunkel war es eigentlich um 19:40 in Hannover noch nicht, dass man ein parkendes Auto übersehen konnte. Trotzdem ist genau das einem 32-jährigen Motorradfahrer passiert.

Er war auf der Hamburger Allee in Richtung Vahrenwalder Straße unterwegs, die dort dreispurig ist. Ganz rechts fahrend überholte er mit seinem Bike einen Autofahrer, der die Mittelspur befuhr.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt:
Auf der rechten Spur stand nämlich – ordnungsgemäß geparkt – ein BMW und auf dessen Heck bretterte der Biker. Mit schweren Verletzungen wurde er anschließend in eine Klinik gebracht, wo er rund drei Stunden später leider verstarb.

Warum er rechts überholen musste ist klar… Verkehrsregeln sind für Weicheier. Warum er den parkenden Wagen übersah werden wir nie erfahren.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: April 2010 | 4 Kommentare

Motorradfahrer bezahlt mit dem Leben

Donnerstag, 30. Oktober 2008 | 

agusta29.10.2008, Hamburg-Bahrenfeld

Es gibt Fahrzeuge, die sind nicht wirklich für das “normale Leben” geschaffen. Man kann mit Ihnen auf entsprechenden Strecken an Rennen teilnehmen – wenn man’s kann…

Auf normalen Straßen haben die eigentlich nix zu suchen und wer sie fährt macht eigentlich schon dadurch klar, dass die geistige Reife für das Fahren nicht ausreichend ist.

Zu dieser Art von Fahrzeugen gehören Motorräder der Marke MV Agusta. Wert auf solchen Geschossen sitzt, füllt für gewöhnlich auch alle Klischees aus, die ihn in den Augen der normalen Bevölkerung zum Spinner stempeln. Angefangen bei fast schwarzen Visiren, über hochgeknickte Nummernschilder, bis hin zum Lederstrampelanzug in grellen Farben.

Ob der verunglückte Hamburger Agusta-Fahrer auch dazu gehörte ist nicht hinreichend bekannt…. aber anzunehmen.

Jedenfalls befuhr er in Hamburg so gegen 18:55 Uhr die Strecke Holstenkamp/Ruhrstraße und hatte gerade erst ein Auto rechts überholt. Nun setzte er an, ein weiteres Fahrzeug links zu überholen. Das alles – wie sollte es anders sein… Darwin lässt grüßen – natürlich bei stark überhöhter Geschwindigkeit.

Den zweiten Überholvorgang hatte er eben noch gemeistert, aber dann verlor er die Kontrolle über seine Maschine. Er kam rechts von der Fahrbahn ab und bretterte schließlich in einen treudeutschen Jägerzaun. Seine Karre knallte erst gegen einen Ampelmast und rutschte dann noch 50 Meter weiter. Da kann man sich vorstellen, wie schnell dieses Genie unterwegs war.

An seinen Verletzungen starb er letztlich im Krankenhaus.

Quellen:
Welt
Polizeibericht

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Thema: Oktober 2008 | Beitrag kommentieren

Biker stirbt bei leichtisnnigem Überholen

Montag, 18. August 2008 | 

ueberholen2 17.8.2008, Lüdenscheid

Reichlich schnell war der 26-jährige Biker, der auf der L 692 zügig eine Autokolonne überholte – denn diese war ihrerseits bereits mit Tempo 100 unterwegs.

Eigentlich hat er auf der linken Seite also gar nichts zu suchen gehabt.

In einer Einmündung wollte ein Autofahrer links – also in den Gegenverkehr – einbiegen und das hätte auch problemlos geklappt, weil die Geschwindigkeit der Autokolonne gut gereicht hätte.

Womit der Fahrer allerdings nicht rechnen konnte und wen er auch nicht sehen konnte, war der Motorradfahrer, der ihm dort volle Pulle entgegenkam, wo er nix zu suchen hatte.

Der Biker verstarb in der Klinik. Bei der Unfallaufnahme wurde dann – wen wundert es? – festgestellt, dass er weder im Besitz eines gültigen Führerscheins war, noch war seine Karre überhaupt zugelassen.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: August 2008 | Beitrag kommentieren