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Führerschein weg, zu Fuß auf Bundesstraße überfahren

Sonntag, 4. September 2011 | 

strasse4.9.2011, B3 bei Soltau

1,34 Promille sind eindeutig zu viel, um Auto zu fahren. Das sah auch die Polizei in Soltau so, weshalb sie dem 29-jährigen Schneverdinger auch den Führerschein abgenommen hat.

Sie hatten ihn mit seinem Toyota erwischt und gleich mit zur Wache genommen.

Dort kam er den Beamten durchaus einsichtig und kooperativ vor. deswegen durfte er die Wache auch gegen 3:00 Uhr verlassen.

Ganz so klar schein er aber doch nicht gewesen zu sein. Denn eine halbe Stunde später wurde er auf der Bundesstraße 3 überfahren. Nach polizeilichen Ermittlungen lief er dort auf der Mitte zu Fuß in Richtung Schneverdingen, als ihm ein LKW in Richtung Soltau entgegenkam.

Der hat ihn gerammt, woraufhin er in den Grünstreifen flog. Der Lasterfahrer aber führ einfach weiter. Dabei ließ er einige Plastikteile zurück, die auf einen MAN-LKW schließen lassen, den die Polizei jetzt sucht.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Opfers feststellen.

Zum Schluss noch mal ein Tipp, falls Ihr es als Kinder noch nicht gelernt habt:

Läuft man auf einer Straße ohne Bürgersteig, so tut man das auf der in Laufrichtung linken Seite! Also entgegen dem normalen Verkehr, den man so auf sich zukommen sieht, statt ihn von hinten ins Kreuz zu kriegen.

Update

Der LKW-Fahrer hat sich mittlerweile bei der Polizei selbst gemeldet und gab an, er habe “vermutlich ein Stück Wild angefahren”.

Nee, ist klar…

Quelle:
Walsroder Zeitung
Polizeibericht

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Thema: September 2011 | Beitrag kommentieren

Störrischer Betrunkener von Auto überrollt

Sonntag, 21. August 2011 | 

20.8.2011, Osnabrück

Menschen verändern sich, wenn sie getrunken haben.

Einige werden aggressiv. Andere redselig.

So mancher wird anlehnungsbedürftig… und viele halten plötzlich völlig hirnrissige Sachen für exzellente Ideen.

Und dann gibt es noch jene, die störrisch werden und glauben, sie hätten alles im Griff und keiner bräuchte ihnen zu helfen.

Vermutlich gehörte der 24-Jährige aus Osnabrück zu jener Kategorie – und das kostete ihn auch das Leben.

Volltrunken und unfähig seine Umwelt noch vernünftig wahrzunehmen, lag er gegen 4:00 Uhr morgens auf der Hamburger Straße. Ein Passant entdeckte ihn dort und versuchte dann, ihm aufzuhelfen oder ihn zumindest zum Verlassen der Straße zu bewegen.

Die starrsinnige Ader des jungen Mannes sorgte aber dafür, dass all diese Versuche erfolglos blieben. Also versuchte der umsichtige Mann, die Situation anderweitig zu lösen, bevor etwas schlimmes passierte.

Zuerst alarmierte er die Polizei. Dann wollte er sein eigenes Auto als Barriere vor den Betrunkenen stellen…

Während er noch rangierte, näherte sich das Schicksal in Person eines 73-jährigen Osnabrückers. Der sah den Burschen zu spät und erfasste ihn mit seinem Auto. Der Wagen überrollte 24-Jährigen und schleifte ihn noch bis zum Stillstand mit. Eingeklemmt – und tot – blieb er auf der Straße liegen.

Quelle:
Osnbrücker Zeitung

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Vatertag endet auf der Straße

Sonntag, 5. Juni 2011 | 

bier2.6.2011, Kreis Pinneberg

Der Vatertag hat sich ja mittlerweile etabliert als Feiertag, an dem Männer jeden Alters und Bindungsstandes saufen bis der Arzt kommt.

Besonders beliebt ist das bei Männern, die diesen Tag zur Familienflucht nutzen, weil sie eigentlich keine Familie wollen…

…und bei jungen Burschen, die daraus ein weiteres Alibi ableiten, öffentlich zu saufen.

Gerade dieses "öffentlich" wird an diesem Tag zum Problem, denn irgendwie müssen die Leute ja wieder nach Hause kommen.

Im Kreis Pinneberg, zwischen Hetlingen und Holm, nutzten ein paar Junge Burschen dafür die Fahrbahn der L261. Sie hätten natürlich auch den Fuß- und Radweg an der Straße nutzen können, aber das wäre wohl kein passender Abschluss der nächtlichen Sauftour gewesen.

Der passende Abschluss kam in Gestalt eines dicken Audi Q7.

Dessen Fahrer, ein 46-jähriger Pinneberger, sah das Quartett erst im allerletzten Augenblick und fuhr nahezu ungebremst auf das 23-jährige Opfer. Danach gerät er ins Schleudern und landet im Straßengraben.

Alle vier Jünglinge waren alkoholisiert – vermutlich war keiner ein "Vater".

Quellen:
Hamburger Morgenpost

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Thema: Juni 2011 | Ein Kommentar

Mann im U-Bahntunnel überfahren

Mittwoch, 16. Februar 2011 | 

ubahntunnel 15.2.2011, Essen

Ein denkbar schlechter Ort für Wanderungen sind Gleise aller Art und insbesondere U-Bahntunnel.

Beim aktuellen Opfer kam als weiteres Auslesemerkmal aber noch seine Drogensucht hinzu.

Und so werden wir nie genau erfahren, was ihn dazu brachte, mitten in der Nacht im U-Bahntunnel rumzulaufen.

Im Tunnelbereich des U-Bahnhofes Altenessen hielt er sich im dunklen Bereich der Tunnelröhre auf.

Der Fahrer sah ihn (wenn überhaupt) erst unmittelbar vor dem Aufprall und dann war es auch schon zu späte.

Der polizeilich bekannte Drogenabhängige aus Gelsenkirchen erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Quellen:
Polizeibericht
DerWesten

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Thema: Februar 2011 | Beitrag kommentieren

Ein Fußgänger stirbt auf der Autobahn

Mittwoch, 1. September 2010 | 

autobahn 1.9.2010, A3 bei Montabaur

Bei Montabaur ist die Autobahn 3 sechsspurig. Aber zu Fuß überqueren sollte man auch keine schmalere Autobahn.

Momentan wird vermutet, wenn auch noch ungesichert, dass der wahrscheinlich osteuropäische Mann zu den Personen gehörte, die kurz vorher der Polizei gemeldet worden waren.

Ein Kleinbus hatte auf dem Standstreifen gehalten und einige der Insassen standen streitend am Fahrbahnrand.

Daraufhin machte der Mann sich dann auf in Richtung Montabauer und lief dabei auf dem Randstreifen. Doch aus ungeklärten Gründen wollte er gegen ca. 23:15 Uhr plötzlich die Autobahn überqueren. Das ist schon bei Tageslicht eine ganz schlechte Idee.

Erst wurde er von einem PKW erfasst. Anschließend überrollte ihn ein Sattelzug sowie mehrere weitere Autos. Die Körperteile des Opfers waren auf etwa 100 Metern Strecke zu finden. Dort fand die Polizei auch Ausweispapiere. Demnach stammt der Mann aus Bulgarien.

Nicht mehr zu finden war hingegen der Kleinbus…

Quellen:
Rhein Zeitung

General Anzeiger

und andere

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Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Erst Spiegel verkratzt und dann vom eigenen Auto überfahren

Montag, 12. April 2010 | 

spiegel 1.4.2010, Schöllnach (Kreis Deggendorf)

So richtig Pech hatte ein Autofahrer im niederbayerischen Schöllnach (Kreis Deggendorf). In der Nacht hatte er beim Einparken in die Garage seinen Spiegel angekratzt. Wie die Untersuchungen ergaben, verließ er daraufhin seinen Wagen und wollte sich die Bescherung ansehen.

Warum er dazu hinter seinen Wagen trat, kann sich keiner richtig erklären. Vielleicht wollte er von einer zur anderen Site wechseln?

Jedenfalls war das keine gute Idee, denn er hatte gleichzeitig vergessen, die Handbremse anzuziehen!

Auf dem steilen Gelände geriet sein Auto ins Rollen und erfasste dabei leider den 34-Jährigen. Er wurde erst mitgeschleift und dann noch überfahren.

Entdeckt wurde die Sache erst am nächsten Morgen durch Passanten.

Quellen:
RP Online
Radio Trausnitz

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Thema: April 2010 | Beitrag kommentieren

Bitte nicht auf der Autobahn rumlaufen!

Montag, 8. Februar 2010 | 

autobahn 6.2.2010, A40 bei Mülheim-Dümpten

Es ist ja nicht so, als wäre ich ein Heiliger. Natürlich war ich manchmal auch schon betrunken. Manchmal sogar recht heftig.

Doch ich würde in dem Zustand niemals ein Auto steuern und mit Sicherheit nicht auf der Straße rumtorkeln. Schon gar nicht auf einer Autobahn. Unter anderem wohl auch, weil es da keine "zweite Chance" gibt. Keinen Lernerfolg. Wenn es einen da erwischt, dann richtig.

Diese unangenehme letzte Erfahrung musste nun leider auch ein 30-jähriger Duisburger machen. Hmm, ist das überhaupt eine Erfahrung, wenn man daraus nichts mehr lernen kann?

Doch zurück zum Thema: Ein 33-Jähriger fuhr mit zwei Freunden auf der A40 in Richtung Venlo. Einer der beiden Beifahrer, der erwähnte 30-Jährige aus Duisburg war so stark alkoholisiert, dass ihm während der Fahrt übel wurde. Darum bat er den Fahrer, doch bitte anzuhalten, weil er sich übergeben müsse.

Vermutlich schon aus hygienischem Eigeninteresse kam der Fahrer dieser Bitte nach und nun rechnete jeder damit, dass der Mann rechts austeigen und sich an den Autobahnrand begeben würde. Doch das war leider ein Irrtum, ein tödlicher Irrtum.

Der angetrunkene Mann stieg nämlich links aus und damit nicht genug, lief er auf die Fahrbahn. Sofort folgten ihm die besorgten Freunde, um den Betrunkenen zu retten. In diesem Moment kam auch schon ein Essener, dem es im letzten Moment gelang, einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Freunde retteten sich zurück auf den Standstreifen, doch der Kollege lief weiter in Richtung Mittelstreifen. Dort wurde er von einem Autofahrer gerammt und bis auf den Mittelstreifen geschleudert.

Im Klinikum Essen konnte leider nur noch der Tod festgestellt werden. Eine Blutprobenentnahme bestätigte die vermutete starke Alkoholisierung des Opfers.

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: Februar 2010 | Ein Kommentar