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U-Bahnkletterei endet mit Tod

Montag, 2. Januar 2012 | 

ubahn1.1.2012, Berlin

Die Boulevardpresse ist natürlich schnell mit der Behauptung dabei, er hätte es wegen seines Blasendruck getan. Realistischer ist eine andernorts vermutete Mischung aus Alkohol und Übermut. Jedenfalls kostete die Kletterei einen 21-Jährigen das Leben.

Er wartete auf einem Bahnhof der Berliner U-Bahn-Linie 7 in Richtung Spandau. Aus irgendeinem Grund, so berichten Augenzeugen, kletterte er plötzlich auf die Deichsel zwischen zwei Waggons.

Ab hier widersprechen sich die Berichte. Laut Polizei fuhr die Bahn an und er fiel herunter. Wurde dann eine Strecke von der U-Bahn mitgeschleift und überfahren.

Laut Feuerwehr – die sich wiederum auch nur auf Zeugenaussagen beruft, ist er direkt ins Gleisbett gesprungen. Das halte ich, als Exilberliner, für Unsinn, weil man kaum ins Gleisbett kommt, wenn dort eine Bahn steht.

So oder so… er verstarb noch vor Ort.

Quellen:
Erstmeldungen Kerstin und Martin
Berliner Morgenpost
Welt
Berliner Kurier und andere

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Mann im U-Bahntunnel überfahren

Mittwoch, 16. Februar 2011 | 

ubahntunnel 15.2.2011, Essen

Ein denkbar schlechter Ort für Wanderungen sind Gleise aller Art und insbesondere U-Bahntunnel.

Beim aktuellen Opfer kam als weiteres Auslesemerkmal aber noch seine Drogensucht hinzu.

Und so werden wir nie genau erfahren, was ihn dazu brachte, mitten in der Nacht im U-Bahntunnel rumzulaufen.

Im Tunnelbereich des U-Bahnhofes Altenessen hielt er sich im dunklen Bereich der Tunnelröhre auf.

Der Fahrer sah ihn (wenn überhaupt) erst unmittelbar vor dem Aufprall und dann war es auch schon zu späte.

Der polizeilich bekannte Drogenabhängige aus Gelsenkirchen erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Quellen:
Polizeibericht
DerWesten

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Berlin-Touri stirbt beim U-Bahnsurfen

Mittwoch, 27. Oktober 2010 | 

moeckernbruecke 23.10.2010, Berlin

Als ich noch in Berlin lebte, sagten wir in solchen Fällen: "Genau so einer hat uns hier noch gefehlt!"

Ein 19-jähriger Tourist hat am frühen Morgen (vielleichtaus einem Club kommend?!) am U-Bahnhof Möckernbrücke (in Berlin Kreuzberg) den letzten Wagen erklettert.

Dieser Teil der U-Bahnstrecke der Linie 1 verläuft oberirdisch.

Auf dem Dach des Zuges fuhr er dann mit, verlor aber noch vor der Einfahrt in den nächsten Bahnhof den Halt.

Er fiel vom Zug auf die Gleise.

Schwer verletzt lag er auf den Bahngleisen und wurde auch vom Fahrer eines folgenden Zuges erst spät bemerkt. Trotz einer sofortigen Notbremsung wurde der Abenteurer überrollt.

Nach ersten Untersuchungen ist er vermutlich mit dem Kopf gegen eine Brückenstrebe geknallt und ist dann sozusagen "vom Zug gewischt" worden.

Quellen:
Erstmeldung: Mein Leser H.F.
Focus
Tagesspiegel

Bild: Wikipedia

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Thema: Oktober 2010 | Beitrag kommentieren

Darwinpreis 2009 ist vergeben

Montag, 18. Januar 2010 | 

Januar 2010

Meine Leser haben abgestimmt und der Preis ist vergeben…

Ich hätte vielleicht einen anderen Preisträger gewählt, aber letztlich entscheidet Monat für Monat mein Publikum über die Gewinner und aus denen wird der Preisträger des jeweiligen Jahres entschieden.

Überraschenderweise ist der Gewinner des Darwinpreises 2009 jemand, der erst ziemlich zuletzt dazu kam.

Der 22-jährige Yasin A. hatte Langeweile oder war frustriert. So genau werden wir das nicht mehr erfahren. Vielleicht war er auch einfach nur besoffen, stand unter Drogen oder Hormonen…

Jedenfalls befand er sich zum Glück allein in der Berliner U-Bahn-Linie 2, als er sich entschied, etwas Dampf abzulassen.

Zu diesem Zweck randalierte er ein bisschen rum, um sich schließlich an die Haltestange zu hängen und mit beiden Füßen eine der Scheiben nach außen zu treten.

Das gelang ihm auch… Was ihm außerdem gelang war wohl ungeplant.

Hier kann man sich den Fall noch einmal durchlesen

Und hier geht es zu den Abstimmungsergebnissen

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Thema: Darwinpreis 2009, Preisträger | Beitrag kommentieren

U-Bahnrandalierer stirbt nach Heraustreten der Scheibe

Freitag, 18. Dezember 2009 | 

ubahn_in_berlin 18.12.2009, Berlin

Es gibt die seltsamsten Arten zu sterben.

Hier trifft man ja meist auf jene der Sorte "Das hast Du jetzt davon". Und genau dieser Satz ist wohl das Erste, was den meisten in den Kopf kommt, wenn sie vom nachfolgenden Fall hören.

Der 22-jährige "Deutsche mit Migrationshintergrund" befand sich – nach Ermittlungen der Polizei – wohl allein im Waggon der U-Bahnlinie 2, als er dort randalierte und sich schließlich sogar entschloss, eine Scheibe der U-Bahn herauszutreten…

Diese Splitter der Scheibe wurde letztlich auch neben seiner Leiche gefunden.

So wie es aussieht, war er beim Raustreten der Scheibe mit seinem Bein recht weit aus dem Fenster gekommen. Leider fuhr die U-Bahn zu diesem Zeitpunkt wohl ziemlich nah an einem Signalmast vorbei. Dieser erwischte das Bein und der Scheibentreter wurde aus dem Zug gerissen. (1998 ist das einem Hooligan nach einem Hertha-Spiel auch schon mal passiert. Er kam mit einer Beinamputation davon!).

Unser Kandidat aber wurde aus dem Zug gerissen und auf das Gleis in Gegenrichtung geschleudert. Dort wurde er dann wohl noch von einem anderen Zug überfahren, dessen Fahrer ihn dabei dann "entdeckte".

Quelle:
Tagesspiegel
Berliner Morgenpost

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