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Drei Tote bei illegalem Feierabendrennen

Donnerstag, 4. November 2010 | 

ueberholverbot 4.11.2010, Bundesstraße 311 zwischen Tuttlingen und Immendingen

Konkurrenzdenken ist der Motor der Menschheitsentwicklung. Besser sein zu wollen, mehr leisten zu wollen…

Allerdings darf das gewisse Vernunftgrenzen nicht überschreiten. Sowas führt nämlich sonst zu Kriegen, zu Morden oder einfach – wie im vorliegenden Fall – zu tödlichen Dummheiten.

Vier Arbeitskollegen zwischen 27 und 27 hatten Feierabend und befuhren die gleiche Strecke. In einer langgezogenen Linkskurve der B311 begann der 27-jährige Fahrer des einen Wagens plötzlich mit einem Überholvorgang. Trotz Überholverbots!

Beide Wagen – in einem Mitsubishi der 27-Jährige, im anderen die 3 anderen Männer in einem Audi – rasten mit sehr hoher Geschwindigkeit nebeneinander her…

Und dann kam ihnen der Sattelschlepper entgegen. In den bretterten beide Fahrer ungebremst hinein. Daraufhin knallte es gleich mehrfach: Zwischen den Wagen und dem Sattelschlepper, zwischen den beiden PKW und zusätzlich noch mit einem nachfolgenden LKW.

Die drei Insassen des überholten Fahrzeugs starben bei dem Unfall. Der überholende Fahrer wurde schwer verletzt in die Klinik gebracht.

Die Fahrer der beiden beteiligten LKW blieben unverletzt, aber ihre Wagen wurden zerstört.

Quellen:
Erstmeldung durch meine Leser H.F., Edmund, Johannes (Danke an alle)
Viele verschiedene Zeitungen

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Mann stirbt an Gasen seines Stromaggregats

Sonntag, 3. August 2008 | 

aggregat01.08.2008, Tuttlingen

Nicht ohne Grund haben Räume, die eine Gasheizung oder ähnliches enthalten, in der Tür Belüftungsschlitze.

Auch Heizkeller ohne Belüftung sind undenkbar – weil eine tödliche Dummheit.

Diese Art tödlicher Dummheit brachte einen 42-jährigen, alleinstehenden Mann aus dem schwäbischen Tuttlingen ums Leben.

Im Keller betrieb er – wohl um sich von den teuren Stromversorgern unabhängig zu machen – ein bezingetriebenes Stromaggregat. Diese Teile knattern, haben einen Auspuff und stinken.

Wohl auch aus diesen Gründen hatte er es in einem Kellerraum postiert und mittels Verlängerungsschnur den Strom in den Haushalt geführt.

Leider, leider – oder muss man sagen “dämlicherweise?! – verfügte der Raum weder über ein Fenster noch über andere Luftöffnungen.

Als dann vermutlich der Tank leer war, stieg der sparsame Schwabe in den Keller, um nachzugucken.

In dem Raum hatte sich unterdessen bereits reichlich Kohlenmonoxid Abgas des Bezinmotors angesammelt. Dieses Gas ist schwerer als Luft und sammelt sich deswegen an tiefen Stellen, ohne sich schnell zu verflüchtigen. Er stieg als quasi in ein Kohlenmonoxidbad.

Und dieses geruchs- und geschmacklose Gas gab ihm dann auch den Rest. Er verlor vermutlich sofort das Bewußtsein und starb dann an der Kohlenmonoxidvergiftung.

Gefunden wurde er von einem Arbeitskollegen, der kontrollieren kam, weil er nicht zur Arbeit erschien.

Quelle:
Südkurier
Polizeipresse

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