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Tödliches Überholverbot

Donnerstag, 16. September 2010 | 

ueberholverbot 15.9.2010, Landkreis Ansbach

Nicht immer machen alle Straßenschilder wirklich Sinn.

In Münsters Innenstadt z.B. gibt es eine Halteverbotszone, in der immer Autos stehen.

Die Politessen kassieren da alle 90 Minuten richtig ab.

Das hat keinerlei regelnden Effekt auf diese Zone und es gibt auch keinen Grund, dort nicht zu parken.

Überholverbote hingegen machen eigentlich immer Sinn. Mir ist jedenfalls noch keine Strecke mit diesem Verbot aufgefallen, wo ich das nicht hätte nachvollziehen können.

Manche sehen das aber wohl anders, wie der vorliegende Fall uns mal wieder deutlich vor Augen führt.

Früh am Morgen, gegen 6:00 Uhr, auf der Staatsstraße 2221 zwischen Burgoberbach und Sommersdorf. Ein 55-jähriger Ansbacher ist mit seinem roten Kleinwagen der Marke Toyota unterwegs.

In einer langestreckten Linkskurve versuchte er dann, im Überholverbot(!), einen Bus zu überholen. Um 6:00 Uhr ist es übrigens mittlerweile schon ganz schön finster.

Dabei kam ihm ein 23-Jähriger in einem BMW entgegen.

Beide versuchen durch Ausweichen und Bremsen den Unfall zu verhindern – zu spät!

Der Fahrer des Kleinwagens wurde schwer verletzt und starb – trotz intensiver Reanimationsversuche – noch am Unfallort. Die Insassen des BMW (unter anderem ein Kleinkind) wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.

Quellen:
T-Online Nachrichten
Franken TV

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Raser stirbt auf B207

Mittwoch, 1. Oktober 2008 | 

1.10.2008, B 207 zwischen Brunstorf und Dassendorf

So, liebe Kinder… Jetzt kommt noch ein Frage. Ihr seid ja schon 5 Jahre alt. Die könnt Ihr sicher richtig beantworten:

An welcher Stelle überholt man ein Auto?

  1. Auf einer geraden Straße, wenn man sehen kann, dass im gegenverher nichts kommt.
  2. In einer unübersichtlichen Rechtskurve, morgens um 6:15, mit stark überhöhtem Tempo, ohne Einsicht in den Gegenverkehr.

Seht Ihr, war doch gar nicht so schwer.

Aber so klug wie Ihr war ein 40 Jahre alter Mann aus Reinbek nicht.

Auf der B 207, zwischen Brunstorf und Dassendorf setzte er mit seinem Mazda in einer Rechtskurve mit viel zu hohem Tempo zum Überholen an. Weil es um die Zeit dunkel war, er ohnehin den Gegenverkehr nicht sehen konnte und er außerdem viel zu schnell fuhr (erlaubt waren 100 km/h), “übersah” er einen entgegenkommenden Toyota Yaris.

Er bretterte also volle Kanne in den Toyota, wurde nach rechts zurückgeschleudert, wo er in einen Baum rauschte.

Der Motor und die Motorhaube des Yaris wurden auf die Straße geschleudert und ein nachfolgender Wagen fuhr sogar noch in den Motorblock hinein.

Der Fahrer des Toyota wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Fahrer des Mazda verstarb noch am Unfallort und musste von der Feuerwehr aus dem Wagen geschnitten werden.

Quelle:
Polizeibericht Ratzeburg

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