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20-jähriger Türke stirbt in Basel unter Straßenbahn

Montag, 15. August 2011 | 

tram14.8.201, Basel, Schweiz

Straßenbahnen, in der Schweiz noch Tram genannt, bestehen in Basel aus mehreren Wagen, die durch eine Anhängerkupplung miteinander verbunden sind.

Aus einem noch nicht geklärten Grund sprang ein 20-jähriger, in der Schweiz wohnhafter Türke auf die Kupplung zwischen Triebwagen und Anhänger. Es war 0:30 Uhr und er befand sich auf dem Weg nach Hause.

Beobachtet wurde er dabei von einem Kumpel und zwei weiteren Augenzeugen.

Die Zeugen haben gesehen, wie er auf der Anhängerkupplung schwankte. Vermutlich fand er keinen Halt. Die Bahn war mittlerweile angefahren und auf dem Weg zur nächsten Station, als der Bursche unter die Räder kam.

Ein Zeuge versuchte noch, neben der Tram rennend, den Bahnfahrer zu stoppen. Dieser hatte offenbar nicht bemerkt, dass er den 20-Jährigen mittlerweile mehrfach überrollt hatte… wie auch? Das Ding wiegt etliche Tonnen und rollt über Menschen, wie über ein Brot.

Nach über 100 Metern bleibt das Opfer tot liegen…

Quellen:
Basler Zeitung
Blick
Badische Zeitung
Radio Basel

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Thema: August 2011 | 2 Kommentare

Exboxer stirbt unter Strassenbahn

Donnerstag, 10. Februar 2011 | 

strassenbahn 8.2.2011, Berlin

Ich habe mal in der Nähe des heutigen Unfallortes gewohnt. Als ich allerdings Berlin verließ, gab es dort noch keine Straßenbahn. Die kam erst ein paar Jahre nach der “Wende” (wieder).

Da das Opfer aber aus dem Osten Berlins stammte, müsste er Straßenbahnen – und den Umgang mit Ihnen – noch kennen.

Thorsten S. (46) war früher ehemaliger Box-Vize-Jugendmeister der DDR. Er fuhr immer Fahrrad. Einen Helm fand er überflüssig und vertraute einer schwarzen Wollmütze. Der Helm hätte ihm allerdings jetzt auch nicht geholfen.

Er fuhr nämlich bei rot auf einem Fußgängerüberweg mit seinem Rad die Gleise der sich nähernden Straßenbahn.

Die erwischte ihn und verletzte ihn tödlich…

An derselben Stelle starb erst im November ein 2-jähriger Junge, seine Mutter verlor ein Bein.

Seit 1995 starben auf den wenigen Kilometern Straßenbahnschienen 14 Menschen und weitere 18 wurden teilweise schwer verletzt. Und immer war Leichtsinn die Ursache.

Quellen:
Berliner Morgenpost
Tagesspiegel

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Thema: Februar 2011 | Beitrag kommentieren

Bei Rot über Gleise – von Straßenbahn überfahren

Montag, 14. Juni 2010 | 

strassenbahn 12.6.2010, Köln

Ein Zeuge sah noch, dass die junge Frau die Gleisanlagen bei Rot überquerte und dabei nur nach rechts sah…

Von links kam allerdings mit schnellem Tempo die Straßenbahn der Linie 16. Und diese erfasste die 32-jährige Frau aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und ihren Rollkoffer dann leider.

Die Frau war nach Polizeimeldungen sofort tot.

Der Sprecher der Straßenbahngesellschaft sagte, dass die Bahnen an dieser Stelle normalerweise ungefähr 60 km/h drauf haben…

Ein Grund mehr, sorgfältig in alle Richtungen zu gucken und die Ampel zu beachten, oder?

Quellen:
Polizeibericht
Express
Kölnische Rundschau

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Thema: Juni 2010 | Beitrag kommentieren

Frau von Strassenbahn erfasst

Sonntag, 15. Februar 2009 | 

strassenbahn

15.2.2009, Düsseldorf-Gerresheim

Vor Strassenbahnen habe ich einen Mordsrespekt… immer schon gehabt… schon als Kind.

Brummende, tonnenschwere Monster, die einen locker in Stücke zerfahren können, wenn man drunter kommt.

Und darum habe ich auch immer Abstand gehalten.

Nicht so eine 30jährige Frau in Düsseldorf. Sie lief – aus Gründen die nur Ihr und den Göttern der Evolution bekannt sind, in Höhe der Heinrich-Könn-Straße parallel zu den Straßenbahngleisen. Dann trat sie kurz vor einer heranfahrenden Straßenbahn auf die Gleise…

Die Bahn erfasste sie und schleuderte sie aufs Nebengleis. Dabei wurde sie schwer verletzt. Trotz aller Reanimationsversuche der Rettungshelfer hatte sie keine Chance und verstarb noch an der Stelle ihres Unfalls.

Quellen:
DerWesten
Münsterländische Volkszeitung

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Thema: Februar 2009 | Beitrag kommentieren

Pole mit Gipsbein beim Zaunklettern vor Laster gefallen

Donnerstag, 29. Januar 2009 | 

frankfurt27.1.2009, Frankfurt

Dieser Fall ist so absurd dämlich, dass es einem die Sprache verschlägt.

Man muss sich das mal bildlich vorstellen:

Da humpelt ein Mann (46 Jahre alt) mit seinem Gipsbein auf Krücken durch die Gegend.

An einer Straßenbahnhaltestelle beginnt er auf einmal, über eine Absperrung zu klettern. Schließlich ist das Krückenlaufen anstrengend und jede Abkürzung willkommen.

Er klettert also – nochmal: Mit Gipsbein und Krücken! – über einen Zaun, als er plötzlich das Gleichgewicht verliert und auf die Straße fällt.

In dem Moment kommt ein Laster vorbei, erfasst ihn und verletzt ihn so schwer am Kopf, dass er an der Unfallstelle verstirbt.

Ach ja: Der reguläre Fußweg der Haltestelle war nur wenige Meter entfernt!

Quelle:
Wetterauer Zeitung

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Thema: Januar 2009 | Beitrag kommentieren

Strassenbahn killt Erfurter Handytelefonierer

Freitag, 29. August 2008 | 

erfurt_bahn28.8.2008, Erfurt

Vier Tage früher starb ein Handytelefonierer auf österreichischen Schienen. [lesen]

Untersuchungen auf der ganzen Welt bescheinigen, dass auch telefonierende Fußgänger im Straßenverkehr abgelenkter sind als der durchschnittliche angetrunkene Nachtsschwärmer.

Jetzt erhielt ein 42-jähriger Erfurter die Strafe für seine Unachtsamkeit.

Nach Zeugenaussagen hatte er versucht, mit dem Handy telefonierend, die Straße zu überqueren.

Dabei achtete er wohl nicht genügend auf den nahenden Verkehr, so dass eine kleine Straßenbahn wohl seiner Aufmerksamkeit entging…

Und die erwischte ihn dann auch volles Rohr. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Quellen:
AdHocNews
Neue Nordhäuser Zeitung

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