Home

Stromschlag auf Bahnwaggon

Sonntag, 24. April 2011 | 

23.4.2011, München

Ich müsste mal eine Statistik aus den bisherigen Berichten machen, aber die Tendenz ist auch so zu sehen: An Starkstromoberleitungen sterben männliche Besoffene um die 18 Jahre!

Etwa 15 Jugendliche hatten sich, nach einer reichlich feuchten Party am Heimstettener See auf den Weg zur S-Bahn-Haltestelle Feldkirchen gemacht.

Dazu überquerten ungefähr 15 besoffene Kids schon die Bahngleise!

Ein 17-Jähriger kam dabei auf seine letzte dämliche Idee: Er kletterte auf einen Güterwaggon… In die Statistik sollte ich vielleicht aufnehmen, alle wie viel Monate das passiert!?

Jedenfalls kam er an die Oberleitung, vielleicht kam er ihr auch nur zu Nahe – was in diesem Fall schon ab etwa 1,5 Meter ist.

Und dann passierte, was in den Fällen halt passiert, wenn man sich einer offenen Leitung mit 15.000 Volt nähert:

Es knallt, es britzelt, es schlagen Flammen aus dem Körper und dann sitzt da ein Haufen plötzlich stocknüchterner Jugendlicher und muss von einem “Kriseninterventionsteam” betreut werden.

Quellen:
Abendzeitung
Süddeutsche Zeitung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (36 Stimmen, Note: 4,22 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: April 2011 | 4 Kommentare

Kupferdieb stirbt an Stromschlag

Montag, 18. April 2011 | 

17.4.2011, Duisburg-Baerl

Fünf Rumänen waren bei einer stillegelegten Firma eingestiegen und wollten dort (vermeintlich) ebenfalls stillgelegte 10.000-Volt-Starkstromleitungen klauen.

Dazu hatten sie sich Sägen und Messer mitgebracht. Bei den ständig steigenden Kupferpreisen versprach das ein einträglicher Coup zu werden.

Eingebracht hat es dem 36-Jährigen aber nur den Tod.

Am Tatort fand die Polizei bereits abgetrennte und bereitgelegte Kabelreste.

Während der Aktion hat der Älteste des Quintetts einen Stromschlag bekommen. immerhin haben die beiden anderen ihn nicht einfach liegen lassen, wie erst kürzlich in einem ähnlichen Fall geschehen.

Zwei 25 und 32 Jahre alten, wohnungslosen Kumpanen brachten ihn zum Krankenhaus, wo aber nur noch der Tod konstatiert werden konnte. Sie wurden festgenommen und gaben an, dass zwei weitere Männer am Bruch beteiligt waren.

Quellen:
Radio Duisburg
Bild
Westdeutsche Zeitung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (35 Stimmen, Note: 4,34 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: April 2011 | 2 Kommentare

Stromschlag bei Einbruchsversuch

Sonntag, 20. März 2011 | 

stahlkette 19.3.2011, Isernhagen

Vermutlich waren es vier britische Staatsbürger, die am Wochenende in eine Stahlfabrik einbrechen wollten. Was sie dort zu finden hofften, werden wir wohl nie erfahren.

Einer der Einbrecher, ein 17-Jähriger, hatte dabei so viel Pech, dass er den Tatort nicht lebend verließ.

Polizeilichen Ermittlungen zufolge waren die vier am hellen Samstagnachmittag in das Gelände der Stahlfirma eingedrungen und versuchten anschließend, sich den Zugang durch ein aufgebrochenes Lamellenfenster zu verschaffen.

Dabei geriet der Bursche dann wohl leider an einen Starkstromtransformator, der unter Spannung stand.

Er bekam so einen heftigen Stromschlag, dass er noch an derselben Stelle verschied.

Daraufhin beschlossen seine Kumpanen, das Unternehmen lieber abzubrechen. Als letzten Freundschaftsdienst teilten Sie Anwohnern der Gegend mit, dass Ihr Kumpel beim Einbruch gestorben ist, bevor sie in einem weißen Fahrzeug mit englischen Kenzeichen davonbrausten.

Nun sucht die Polizei den Rest des Quartetts.

Quellen:
Polizebericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (24 Stimmen, Note: 4,29 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: März 2011 | Beitrag kommentieren

Feier endet mit Starkstromschlag

Montag, 28. Juni 2010 | 

tankwagen 26.6.2010, Remchingen-Wilferdingen

Polizei und Feuerwehr sprechen hier von einem tragischen Unglück. Und das ist es sicher auch. Aber da es hätte kinderleicht vermieden werden können, ist es auch eine unglaubliche Dummheit!

Gegen 2:00 Uhr morgens war eine feiernde Gruppe “junger Erwachsener” am Bahnhof Wilferding unterwegs. In solchen “Horden auf dem Heimweg” spielen Übermut und Angeberei eine wichtige Rolle.

Was davon den 18-jährigen Nöttinger dazu getrieben hat, die Gruppe zu verlassen und in Richtung der Gleise zu laufen, kann nur gemutmaßt werden.

Die Gruppe selbst hat sein Fehlen angeblich erst bemerkt, als er brennend auf der Oberseite eines Kesselwagens stand – von dem er kurz darauf herunterfiel. Zu diesem Zeitpunkt dürfte er schon tot gewesen sein.

So wie später ermittelt wurde, war der junge Mann einen Kesselwagen auf Gleis 3 hinaufgestiegen und oben herumspaziert. Ob er in direkten Kontakt mit der Starkstromleitung kam, ist auch in diesem Fall wieder völlig unerheblich, weil bei 15.000 Volt eine Annäherung auf 1,5 Meter ausreicht, um sich einen Stromschlag zu holen.

Seine Freunde wurden von einem Notfallmanager der Bahn betreut.

Quellen:
Mehrere meiner Leser
Pforzheimer Zeitung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (33 Stimmen, Note: 4,48 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Juni 2010 | 2 Kommentare

Beim Stromkabelklauen gebritzelt

Montag, 15. März 2010 | 

strooom 14.3.2010, Seelow (Märkisch-Oderland)

Das 29-jährige Opfer und sein 27-jähriger Kollege hatten sich vermutlich schon über ein gutes Geschäft gefreut.

Immerhin sind die Preise für Kupfer derzeit recht hoch und Schrotthändler fragen eigentlich selten danach, wo man die Kabel her hat.

Also wollten die beiden Experten sich ein Starkstromkabel unter den Nagel reißen.

Und als sie gerade dabei waren, es abzumontieren, da stellte sich wohl heraus, dass die beiden einen kleine, aber wichtigen Fehler gemacht hatten…

Sie hatten sich nicht vergewissert, dass die Leitung stromfrei war.

Jedenfalls hat es vermutlich ziemlich geknallt, als der Ältere der beiden von der 20.000 Volt-Leitung einen Stromschlag bekam.

Seinen jüngeren Kumpanen hat die Polizei inzwischen auch gefasst.

Quellen:
Welt
Berliner Zeitung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (111 Stimmen, Note: 4,11 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger August 2009

Donnerstag, 3. September 2009 | 

Das ist wirklich mal ungewöhnlich… 3 "erste Plätze"…

Am Tag der "Preisverleihung" standen in der Bewertung drei Kandidaten gleichauf bei 4,55 von 5 Sternen. Und – das sollte man nicht vergessen, es war ein ereignisreicher Monat.

Hier nun die Gewinner des deutschen Darwin Award 2009:

Am 6.8. wollte ein 40-jähriger "Junggebliebener" es noch einmal wissen und kurvte mit seinem Mountainbike (eine andere Quelle sprach von einem BMX-Rad) auf einer Skaterrampe rum… Er überlebte das nicht.

Am 8.8. wollte ein 54-Jähriger aus Ettenbüttel von einer Brücke in die Aller springen… Leider war die an der Stelle nur 1,20 Meter tief.

Und am 25.8. wars wieder eine Brücke. Dieses Mal in Tateinheit mit Starkstrom. Ein 17-Jähriger wollte in den Fluss springen und kam einer Bahn-Oberleitung zu nahe.

Aber auch alle anderen Anwärter verdienen es, ihre Fälle mal zu lesen, um daraus zu lernen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (21 Stimmen, Note: 4,29 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: August 2009, Preisträger | Beitrag kommentieren

Das letzte Foto

Sonntag, 30. August 2009 | 

sonnezug

29.8.2009, Magdeburg

Was tut man nicht alles für ein gutes Foto? Wie man an folgenden Beispiel sieht, riskieren dabei manche sogar ihr Leben – und verlieren!

Ein 22-jähriger Hobbyfotograf wollte am Bahnhof Magdeburg-Buckau die Gleise in der aufgehenden Sonne fotografieren.

Gleise, die sich in der ferne verlieren, ein tolles Motiv. Und wer so was schon mal fotografiert hat weiß, dass es umso besser wirkt, je höher der Fotograf steht.

Das dachte sich wohl auch der Mann in Magdeburg und deshalb kletterte er auf einen Güterwagon. Und als er so am knipsen war, ruckte es plötzlich und der Zug setzte sich in Bewegung…

Was macht er? Hält sich reflexartig am nächsten erreichbaren Halt fest – der Oberleitung…

Laut verschiedenen Meldungen sind ihm dann 50.000 Volt durch den Körper geschossen. In ähnlichen Fällen (hier nachzulesen) ist immer von 15.000 Volt die Rede.

Wie auch immer, das kostete ihn leider das Leben. Seine beiden Freunde erlitten nach Polizeiangaben einen Schock.

Quellen:
Gemeldet von “Moon”
WELT
Tagesschau

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (55 Stimmen, Note: 4,47 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: August 2009 | 3 Kommentare

Starkstrombadeunfall

Dienstag, 25. August 2009 | 

zugbruecke

23.8.2009, Dortmund-Lindenhorst

Ab uns zu gehe ich an einem Kanal spazieren. Im Sommer liegen da viele Leute und schwimmen auch im Kanal.

Die besonders wagemutig oder besonders Dummen – nahezu ausschließlich Jungen unter Hormonkontrollverlust – springen dort auch von Brücken, die über den Kanal hinweg führen.

Aber bislang konnte ich mir nicht vorstellen, dass jemand von einer Eisenbahnbrücke in einen Kanal springen und dabei riskieren würde, der Oberleitung im nassen Zustand nahe zu kommen. Doch bei der Arbeit an dieser Seite werde ich eigentlich täglich (negativ) überrascht…

Der nachfolgende Fall wurde mir gleich von mehreren Lesern geschickt. Ich hatte ihn aber auch schon selbst gesehen…

Unfallort:
Dortmund-Ems-Kanal, Kilometer 3,200, Bahnbrücke Hardenberg

Man kann eigentlich nur fassungslos den Pressebericht der Polizei zitieren:

Ein siebzehnjähriger Jugendlicher aus Dortmund kletterte am 23.08.2009, gegen 16:00 Uhr, auf die Eisenbahnbrücke Hardenberg, um vom höchsten Punkt der Brücke in den Kanal zu springen.

Bei der Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal (KM 3,2000) in Dortmund-Lindenhorst handelt es sich um eine Rundbogen-Metallkonstruktion. Konstruktionsbedingt wird eine 15000 Volt-Stromleitung oberhalb des Fahrdrahtes geführt.

Der Jugendliche wurde bei einem Sprung von der Brücke durch einen Lichtbogen getroffen, erhielt so einen Stromschlag und fiel leblos ins Wasser, wo er versank

Nach der Bergung durch die Feuerwehr verliefen die Reanimationsversuche des Notarztes leider erfolglos.

Das wird vermutlich wieder eine Schlaubergerdiskussion provozieren, weil ein Haufen von selbsternannten Experten nach wie vor glaubt, man müsse eine Starkstromleitung berühren, um einen Schlag zu bekommen.

Leute, das ist nicht so! Bei 15.000 Volt Starkstrom reicht es absolut aus, sich so einer Leitung etwa 1 – 1,5 Meter zu nähern. Dann springt irgendwann ein Lichtbogen über uns röstet Euch! Glaubt es oder sterbt!

Quellen:
Polizeibericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (80 Stimmen, Note: 4,47 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: August 2009 | 12 Kommentare