Home

Verkehrsinsel als Sprungschanze und 40 Meter Flug

Montag, 20. September 2010 | 

sprung 17.9.2010, Ayrhof

Sowas bekommt man sonst bestenfalls im Zirkus oder auf Stuntshows zu sehen. Nur geht es dort besser aus.

Ein 42-jähriger Motorradfahrer hatte auf der B58 in Ayrhof mit hoher Geschwindigkeit eine ganze Reihe von Autos überholt. Womit er allerdings nicht gerechnet hatte, war die vor 2 Monaten neu errichtete Verkehrsinsel.

Durch den Gegenverkehr war ihm auch ein Ausweichen nach links verwehrt. Also bretterte er über die angeschrägte Insel und hob ab…

Nach rund 40 Metern hatte er wieder Bodenkontakt, wobei sein Helm aufbrach und sich vom Kopf löste. Danach rutschen Biker und Bike noch etwa 100 Meter über den Asphalt. Diese Landung überlebte der Kawasaki-Pilot leider nicht.

Nur der Vollständigkeit halber – weil es uns doch eigentlich allen klar war – erwähne ich, dass an dieser Stelle die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 80 km/h betrug und selbstverständlich Überholverbot herrschte.

Quelle:
Polizeibericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (30 Stimmen, Note: 4,50 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger Mai 2009

Mittwoch, 3. Juni 2009 | 

Im schönen “Wonnemonat Mai” gab es mehrere spektakuläre Versuche, den Darwinpreis zu erringen.

Einige Zeit führte z.B. der Partybesucher, der mit einer Festzeltbank eine Skischanze herunterfahren wollte und dessen Reise an einem Absperrseil endete.

Auch der Polizeiflüchtling fand viel Zuspruch, der auf seiner Flucht versucht hatte, sich im neunten Stock vom Balkon zu hangeln.

Doch der absolute Spitzenreiter des Monats war der Hobbybastler, der sich zum Schutz seines Gartenteichs einen Elektrozaun selbst basteln wollte und auf Nummer sicher ging, indem er die weicheirigen, üblichen 12 Volt durch 220 Volt aus der Steckdose ersetzte – und sich selbst exekutierte.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (34 Stimmen, Note: 4,50 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Mai 2009, Preisträger | Beitrag kommentieren

Mit Bierzeltbank die Sprungschanze runter

Dienstag, 26. Mai 2009 | 

schanze

25.5.2009, Wiesensteig (Baden-Württemberg)

Im trunkenen Kopf kommen manche Leute auf die wunderlichsten Ideen. Doch meine Erfahrung zeigt, dass diese seltsamen Ideen auch schon vorher in solchen Köpfen stecken – sie trauen sich nüchtern nur nicht raus!

Mit Sicherheit eine sehr dumme Idee hatte der 37 Jahre alte Teilnehmer einer Geburtstagsfeier im Baden-Württembergischen Wiesensteig:

Die Geburtstagsfeier fand nahe einer Sommerskisprungschanze statt und irgendwann hatte er sich dann eine dieser langen Bierzeltbänke geschnappt und sie 30 Meter vom Lagerfeuer zur Schanze getragen.

Er hatte vor, die Bank umzudrehen und die Schanze damit herunterzuspringen. Da er das früher schon mal mit einem Wok und einer Bierbank gemacht hatte, sah er auch jetzt kein Problem darin.

Wie ich schon sagte: Grundsätzlich stecken solche Ideen schon in solchen Köpfen…

An diesem Abend versuchten zwei Freunde ihn davon abzuhalten, doch der Amateur-Schanzenspringer ließ sich nicht abhalten.

Wäre doch nur sein Sichtvermögen so stark wie seine Entschlossenheit gewesen. Dann hätte er gesehen, dass dieses Mal die Schanze an Ihrem unteren Ende mit einem 7 mm starken Stahlseil mit Absperrband gesperrt war.

Hat er aber nicht und so endete der geplante Sprung an diesem Seil, was dazu führte, dass er sich solche Gesichts- und Schädelverletzungen zufügte, dass er noch an der Schanze verstarb.

Quellen:
Spiegel
Noows
Welt und andere

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (111 Stimmen, Note: 4,52 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Mai 2009 | 3 Kommentare