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Rennen? Mit Vollgas in den Kreisel

Montag, 9. Januar 2012 | 

kreisel8.12.2012, Ittigen, Schweiz

Die Presseberichte sind nicht eindeutig und reden davon, dass ein 21-Jähriger "von seiner Spur abkam". Allerdings deutet ein Video darauf hin, dass er vielmehr auf seiner Spur geblieben ist…

Hier kann man sich das Video einer Überwachungskamera ansehen, dass den Wagen kurz vor dem Unfall zeigt. Ganz offensichtlich liefern sich da zwei sehr schnell fahrende Autos ein Rennen. Dann geraten die Autos aus dem Bild und direkt darauf hört man quietschende Bremsen sowie einen mordsmäßigen Knall.

Ein 21-jähriger Peugeotfahrer war mit vier Freunden unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Er raste auf den Kreisel zu und beschleunigte angeblich sogar noch. Dann aber war es bereits zu spät: Ungebremst bretterte er in die Betonumrandung einer turmartigen Kreiselverzierung.

Der Fahrer war sofort tot, sein Beifahrer schwer verletzt. Die drei Passagiere auf dem Rücksitz mussten ebenfalls ins Krankenhaus.

Quellen:
Lesermeldung von Satyr (Danke)
Blick
Berner Zeitung
Tagesanzeiger

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Thema: Januar 2012, Lesertipp | Beitrag kommentieren

In Gletscher eingebrochen

Dienstag, 6. Dezember 2011 | 

alpen4.12.2011, Walliser Alpen bei Saas Fee, Schweiz

Eines der wichtigsten Kommandos, direkt nach dem Verbot in die Bude zu kacken, ist bei Hunden das "Sitz!". Daraufhin muss sich ein Hund hinsetzen und darf sich nicht vom Fleck rühren, bis ein gegenteiliges Kommando kommt.

Was – entgegen weitläufigen Fehleinschätzungen – jeder Hund lernen kann, macht den intelligentesten Menschen oft Probleme. Und dabei muss man doch wirklich nicht "Sitz" rufen. Es sollte doch langen, dass ein Bergführer etwa sagt "Du, ich geh nochmal ein Stück zurück. Da vorne ist ein Gletscher. Bleib bitte hier und warte. Geh nicht weiter."

In den Schweizer Alpen hat das letztens nicht geklappt. Dort war ein 48-jähriger Mann aus Hessen mit einem Bergführer unterwegs. Dieser hatte einen Skistock verloren und wollte zurückgehen, um diesen zu holen.

Seinem Kunden schärfte er ein, dort zu warten und auf keinen Fall den Gletscher zu betreten.

Doch der ging allein weiter und es kam, wie es kommen musste. Er betrat den Gletscher und brach dort ein. Dabei verletzte er sich tödlich.

Quellen:
Erstmeldung Andrea
General Anzeiger
Süddeutsche Zeitung

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Thema: Dezember 2011, Lesertipp | Beitrag kommentieren

20-jähriger Türke stirbt in Basel unter Straßenbahn

Montag, 15. August 2011 | 

tram14.8.201, Basel, Schweiz

Straßenbahnen, in der Schweiz noch Tram genannt, bestehen in Basel aus mehreren Wagen, die durch eine Anhängerkupplung miteinander verbunden sind.

Aus einem noch nicht geklärten Grund sprang ein 20-jähriger, in der Schweiz wohnhafter Türke auf die Kupplung zwischen Triebwagen und Anhänger. Es war 0:30 Uhr und er befand sich auf dem Weg nach Hause.

Beobachtet wurde er dabei von einem Kumpel und zwei weiteren Augenzeugen.

Die Zeugen haben gesehen, wie er auf der Anhängerkupplung schwankte. Vermutlich fand er keinen Halt. Die Bahn war mittlerweile angefahren und auf dem Weg zur nächsten Station, als der Bursche unter die Räder kam.

Ein Zeuge versuchte noch, neben der Tram rennend, den Bahnfahrer zu stoppen. Dieser hatte offenbar nicht bemerkt, dass er den 20-Jährigen mittlerweile mehrfach überrollt hatte… wie auch? Das Ding wiegt etliche Tonnen und rollt über Menschen, wie über ein Brot.

Nach über 100 Metern bleibt das Opfer tot liegen…

Quellen:
Basler Zeitung
Blick
Badische Zeitung
Radio Basel

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Thema: August 2011 | 2 Kommentare

Motorradfahrer stirbt bei Privatrennen

Mittwoch, 29. Juni 2011 | 

yamahar628.6.2011, Langnau am Albis, Schweiz

Hier stimmen einfach alle Zutaten. Soll heißen: Dass jemand dabei ums Leben kommt, wäre einem Grundschulkind schon vorher klar gewesen.

Am Albispass in der Schweiz kommt es laut Aussagen der Augenzeugen andauernd zu privaten Rennen zwischen Fahrern von Spinnermotorrädern.

An diesem Abend waren es etwa 5 bis 8, die während der ganzen Zeit in hohem Tempo den Pass befahren haben.

Der 20-Jährige auf seiner Yamaha R6 (123 PS) hatte kurz vor dem Unfall noch mit sehr hoher Geschwindigkeit eine BMW überholt.

An diesem Abend war er aber sicher nicht der einzige dort, bei der die PS-Zahl den IQ deutlich übertroffen hat.

Kurz darauf passierte es dann auch in einer Kurve. Er rutschte über die Straße auf die Gegenseite und bretterte dort dann in eine Leitplanke. Infolge der Verletzungen starb er auf seiner Rennstrecke.

Quellen:
20 Minuten
Blick

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Thema: Juni 2011 | Beitrag kommentieren

Verfolgungsjagd endet an der Mauer

Samstag, 14. Mai 2011 | 

Foto: Kapo AG14.5.2011, Baden (Schweiz)

So gegen 2:30 Uhr fiel der Polizei auf der Schweizerischen A1 bei Würenlos ein schwarzer Renault mit Züricher Nummernschildern auf…

Er bretterte mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr er letztlich in Richtung Baden.

Mit mehreren Hundert Metern Abstand folgt ihm die Polizei. Man weiß ja, wie solche Leute reagieren, wenn sie sich auch noch gejagt fühlen…

Schließlich raste er links an einer Autokolonne vorbei, welche vor einer roten Ampel stand und schoss über die Kreuzung. Jetzt folgte ihm die Polizei mit Blaulicht und Signal.

An der Bruggerstraße holten Sie ihn dann ein. Oder besser gesagt: An der Bruggerstraße fanden Sie seine Überreste!

Dort stand der stark beschädigte Renault an einer Betonmauer. Die Feuerwehr holte den schwerverletzten 32-jährigen Fahrer, seinen leichter verletzten Beifahrer sowie einen Hund aus dem Auto und überführte letzteren zu einem Tierarzt.

Die Menschen kamen ins Krankenhaus, wo der Fahrer seinen Verletzungen erlag.

Quellen:
Foto: Polizei
aare24
Blick

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Thema: Mai 2011 | Ein Kommentar

Skifahrer stirbt abseits der Pisten

Samstag, 15. Januar 2011 | 

wechte 14.1.2011, Sarnen (Schweiz)

Variantenskifahrer nennt man jene Spielart der evolutionären Auslese, bei der irgendein Vollhonk die sicheren Pisten verlässt und in den jungfräulichen Neuschnee fährt.

Googelt man das Wort Variantenskifahrer, dann findet man das Wort vor allem allem im Zusammenhang mit den Worten tot, verunglückt, Lawine und Naturschutzgebiet.

Aus den Augen von Einheimischen sind diese Leute wie Warzen am Arsch. Sie nehmen auf den Naturschutz keine Rücksicht, lösen Lawinen aus, verunglücken überproportional häufig und zwingen so die Rettungskräfte ihrerseits, ihr Leben zu gefährden.

Und wieder mal waren es “Variantenskifahrer”, die im Gebiet des Titlis die abgesperrten Pisten verließen, um zu Fuß über den Westgrat auf den Grosstitlis zu kommen.

Sie waren zu sechst und teilten sich in zwei Gruppen auf. Der Erste der einen Gruppe hielt nach kurzer Fahrt an, als sein Kollege in weitem Schwung ungebremst auf eine Wechte zufuhr. So nennt man die überhängenden Schneebretter an Geländekanten. (Im Bild kann man einen Eindruck davon gewinnen.)

Durch sein Gewicht brach die Wechte (in der Schweiz sagt man noch Wächte) ab. Dadurch fiel er rund 10 Meter tief auf ein steiles Schneefeld. Er verlor beide Skier und stürzte dann rund weitere 600 Meter auf den Gletscher.

Dort verstarb er dann…

Quelle:
Nachrichten.ch

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Thema: Januar 2011 | Beitrag kommentieren

Vom Halstuch im Kart erdrosselt

Montag, 29. November 2010 | 

kart 27.11.2010, Roggwil, Schweiz

Kennen Sie "Karts"? Das sind diese kleinen, tretautoähnlichen Fahrzeuge mit einem Rasenmähermotor im Rücken.

Tierisch schnell, keine Knautschzone, nix für Unerfahrene.

Es gibt auf den sogenannten "Kartbahnen" strenge Vorschriften, um die Unfallgefahr zu minimieren. So auch auf der Kartbahn im Schweizerischen Roggwil.

Aufkleber an den Fahrzeugen deuten zum Beispiel darauf hin, dass das Fahren mit Halstüchern oder Schals verboten ist. Und wenn es auffällt, weisen die Angestellten auch noch mal extra darauf hin.

Die 19-jährige Elena S. missachtete diese Warnung – und musste deswegen sterben.

Im Gegensatz zu ihren Freunden fuhr sie zwar eher gemütlich, aber das schützte sie nicht davor, dass Ihr Halstuch sich irgendwo am Kart verfing. Sie konnte zwar noch anhalten und um Hilfe winken, aber nicht sprechen. Das Halstuch hatte ihr die Luft abgeschnürt. Sie konnte sogar noch aussteigen und ein Stücklaufen, dann brach sie zusammen.

Im Krankenhaus verstarb sie schließlich. Auf der Achse ihres Karts fand man Stoffspuren des Schals.

Quellen:
Landbote
Blick
20 Minuten
und andere

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Thema: November 2010 | 5 Kommentare

Schweizer Raketenbasejumper verrechnet sich

Donnerstag, 15. April 2010 | 

basejumper 15.4.2010, Südafrika

Geoffrey Robson (30) hatte sich das alles so schön ausgerechnet. Der Forscher der ETH Zürich (Eidg. Technische Hochschule Zürich) hatte nämlich eine Art raketengetriebenen Fluganzug entwickelt und den wollte er in der Teufelskluft (Duiwelskloof) kurz vor seinem Heimflug noch mal ausprobieren.

Sein Freund Patrick O´Connor, von dem auch das Foto stammt, fotografierte alles. Geoffrey war übrigens bestens befreundet mit Ueli Gegenschatz, dem Basejumper der vor etwa 5 Monaten bei einem Showsprung von einem Hochhaus abstürzte.

Eigentlich hatte der Schweizer Möchtegern-Batman alles genau berechnet, doch dieses Mal hat er sich um etwa 2 Meter verschätzt. Als seine Freund ihn endlich finden ist er schon verstorben.

Mehr zu dem Fluganzug hier:
http://www.xsens.com/en/movement-science/sports-science/wingsuit-flight-analysis-using-the-mti-g

Dort heißt es auch:
"A new era of human flight is being explored!"

Obwohl… Nö, das hatten wir schon, dass Menschen beim Fliegen abgestürzt sind…

Quellen:
IOL Südafrika
Blick
Shortnews
Foto: Patrick O´Connor

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Thema: April 2010 | Beitrag kommentieren

S-Bahn in den Tod

Montag, 2. November 2009 | 

sbb_zuerich 1.11.2009, Zürich, Schweiz

Jeder hats mal eilig. Manchmal zu eilig. Und dann passieren auch Unfälle. Aber ich rede hier davon, dass man stolpert oder Dinge aus den Taschen verliert. Seinen Verstand sollte man bei aller Eile nicht abschalten. Ebensowenig die normale Vorsicht.

Auf all das verzichtete das Opfer eine fürchterlichen Unfalls im Züricher Bahnhof Stadelhofen. Vor dem Restaurant Mishio hatte der 44-Jährige laut einem Zeugen noch rumgeschrien, dann versuchte er unmittelbar darauf, die geschlossene Tür der abfahrenden S-Bahn S16 zu öffnen und auf die S-Bahn aufzuspringen.

Das misslang gründlich und anstatt in die Bahn zu gelangen, stürzte er, geriet zwischen S-Bahn und Bahnsteig und wurde noch ein Stück weit mitgerissen..

Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu. Passanten versuchten ihm noch zu helfen und alarmierten auch den Rettungsdienst, doch der Mann verstarb noch vor Ort.

Derzeit versucht die Polizei zu klären, ob der Mann eventuell unter Alkoholeinfluss stand, um sein Verhalten zu erklären.

Quellen:
20 Minuten
Südkurier

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Thema: November 2009 | 3 Kommentare

Und wieder ein letztes Foto

Montag, 5. Oktober 2009 | 

fotos 4.10.2009, Eggersriet, Schweiz

Leichtsinn beim Fotografieren hatten wir ja letztens erst. Und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Fotografieren stark ablenkt.

Nur passe ich beim Knipsen immer auf, dass auf gar keinen Fall etwas passieren kann. Ich nehme immer wieder den Apparat vom Auge und kontrolliere die Umgebung.

Das tat eine 49-jährige Frau aus Luzern leider nicht als Sie bei Eggersriet auf der St. Gallerstraße ausstieg, um ein paar Fotos zu schießen.

Sie fuhr mit dem Auto rechts ran, schnappte sich die Kamera, überquerte die Straße und fing an zu fotografieren. Ohne noch weiter auf ohne Umgebung zu achten, knipste sie vor sich hin. Nach der (logischerweise) letzten Aufnahme trat sie – ohne nochmal zu gucken – auf die Straße.

Ein sich nähernder Autofahrer hatte keine Chance, ihr auszuweichen oder zu bremsen. Er erwischte die Fotokünstlerin frontal.

An Ihren Verletzungen verstarb sie im Krankenhaus.

Quelle:
Blick

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Thema: Oktober 2009 | Beitrag kommentieren