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S-Bahn überfährt Graffiti-Sprüher

Mittwoch, 11. Januar 2012 | 

10.1.2012, Hamburg

der 26-jährige Graffiti-Sprayer Norman Z . aus dem Kreis Stormarn war wegen seiner Schmierereien bereits polizeibekannt. Und man kann davon ausgehen, dass er auch jetzt unterwegs war, um sein Ego durch mutwillige Sachbeschädigungen aufzupolieren. Jedenfalls fand die Polizei bei ihm einen Rucksack voller Spraydosen. Und er war sicher nicht nachts gegen 23:00 Uhr auf den Gleisen der Hamburger S-Bahn unterwegs, um dort einen verkratzten Autokotflügel zu lackieren.

Zwischen den Haltestellen Sternschanze und Dammtor tauchte er plötzlich im Scheinwerferkegel der S 31 auf. Der arme Zugführer versuchte zwar noch eine hektische Vollbremsung, hatte aber leider keine Chance – so wie auch wie Norman Z.

Eine Notärztin stellte einen Herzstillstand fest, konnte ihn aber dennoch reanimieren. Doch leider hörte es im Krankenhaus endgültig auf zu schlagen.

Auch in seiner Heimatstadt war er mehrfach polizeiauffällig geworden und zeichnete für eine größere Zahl verschiedener Straftaten verantwortlich.

Im übrigen ist das im Bereich Hamburg alleine dieses Jahr (also in den letzten 11 Tagen!) der dritte Tote auf S-Bahngleisen

Quellen:
Erstmeldung: Ole (Danke)
Hamburger Abendblatt
Die Welt

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Thema: Januar 2012, Lesertipp | 2 Kommentare

Mit Kopfhörer auf dem S-Bahngleis überfahren

Mittwoch, 16. Februar 2011 | 

kopfhoerer 14.2.2011, Schwabach/Nürnberg

Es gibt Kombinationen, die eine hohe Todesgefahr beinhalten. Unbedingt dazu gehört die Kombination Bahngleise/Kopfhörer/Laute Musik.

Diese Kombination wurde einem 24-Jährigen gegen 0:45 Uhr in der Nacht zum Verhängnis, als er im mittelfränkischen Schwabach auf den Gleisen lief. Er war zwischen den Haltestellen Schwabach-Bahnhof und Schwabach-Limbach unterwegs.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass er auf den Gleisen lief und dabei über Kopfhörer Musik auf seinem iPhone hörte.

Aus diesem Grund hörte er die sich nahende S-Bahn in Richtung Nürnberg nicht und der schnell fahrende Zugfahrer sah in erst als es bereits zu spät war.

Quellen:
Polizeibericht
Augsburger Allgemeine
Berliner Umschau

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Thema: Februar 2011 | Beitrag kommentieren

Gegen Tür getreten – und 70 Meter vom Zug mitgeschleift

Montag, 13. September 2010 | 

kick 11.9.2010, Bammental-Reilsheim

Eine einfach zu verstehende, aber gute Regel lautet: In der Nähe von Zügen benimmt man sich normal und startet keine unvorsichtigen Aktionen.

Allerdings ist hier das Attribut "normal" anscheinend stark definitionsbedürftig. Wie man ja immer wieder hört, ist für manche Menschen normal, was der Großteil der Spezies aus Vernunftgründen nie machen würde.

Und einen groben Verstoß gegen diese Regel stallt das dar, was schließlich zum Tode eines 19-Jährigen führte:

Er gehörte einer von zwei Gruppen junger Burschen an, die sich an der S-Bahn-Station Bammental-Reilsheim (im Rhein-Neckar-Kreis) gegenseitig angepöbelt und beleidigt hatten.

Irgendeine Sicherung schaltete bei ihm die oben genannte Regel aus und er ließ sich leider verleiten, gegen die bereits geschlossene S-Bahntür zu treten. Was er damit beweisen oder erreichen wollte, wird für immer sein Geheimnis bleiben.

Bei dieser Aktion verlor er nämlich das Gleichgewicht und fiel zwischen die Kante des Bahnsteigs und die anfahrende S-Bahn. Bevor der Zugführer das merkte, wurde er noch etwa 70 Meter mitgeschleift und verlor dabei das Leben.

Quellen:
Erstnennung durch meinen Leser Michael
RheinNeckarWeb
SWR

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Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Wofür waren Schranken nochmal da?

Montag, 14. Juni 2010 | 

sbahn 13.6.2010, Heusenstamm

Schranken sind ein deutliches Signal.

Und dieses Signal bedeutet: Wenn Du hier weitergehst, dann kann Dich ein richtig schweres Fahrzeug erwischen und dann hilft Dir nicht einmal eine Ritterrüstung!

Trotzdem wird dieses Signal immer und immer wieder missachtet. In vielen Fällen von Minderjährigen und dann schreibe ich schon gar nichts. Sind Kinder, wissen es noch nicht besser.

Aber wenn immer wieder Erwachsene über geschlossene Bahngleise rennen, Schranken, Bimmeln und Lichter missachten, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Was hatte der 59-Jährige am Bahnübergang in Heusenstamm erwartet? Dass es sich bei den geschlossenen Schranken um einen Streich handelt?

Nun, es war keiner. Es kam ein Zug und der erwischte den Mann, der mit seinem Fahrrad einfach weitergefahren war. Wiederbelebungsmaßnahmen waren ohne Erfolg. Der Lokführer erlitt einen Schock.

Quellen:
Süddeutsche
HR

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Thema: Juni 2010 | 2 Kommentare

Hannoveranerin stirbt auf S-Bahn-Gleisen

Montag, 1. März 2010 | 

kopfhoerer 1.3.2010, Hannover

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht… aber selbst wenn ich auf einem Kleinstadtbahnhof Gleise ganz legal überqueren muss, dann überkommt mich ein Unbehagen, ich gucke mehrmals in alle Richtungen und gehe dann schnell hinüber.

Überhaupt nicht verstehen kann ich Leute, die an Bahnhöfen eine Abkürzung über die Gleise nehmen.

Aber noch weniger verstehe ich, wenn Sie nicht mal richtig gucken.

So wie die 31-jährige Frau aus Hannover, welche am S-Bahnhof Nordstadt über die Gleise abkürzte.

Der Fahrer der S-Bahn Linie 1 ließ sogar noch einen Warnpfiff ertönen. Doch das konnte der Frau auch nicht mehr helfen… denn zu allem Überfluss trug sie auch noch einen Kopfhörer.

Sie schaffte es nicht mehr über die Gleise, wurde von der S-Bahn erfasst und starb noch am Unfallort.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Student legt sich zum Schlafen auf ein Gleis

Montag, 23. November 2009 | 

gleis 22.11.2009, München

Die Menschen sind verschieden. Manche könnten in der Nähe eines S-Bahnhofes nicht schlafen… zu laut. Andere haben damit kein Problem.

Und dann gibt es noch eine dritte Sorte. Allerdings handelt es sich bei denen um eine evolutionäre Sackgasse.

So auch bei dem 19-jährigen Gaststudenten aus Panama, der am Münchener S-Bahnhof Leuchtenbergring bestens schlafen konnte.

Nach einer Zechtour hatte er sich nämlich, stark angetrunken, nicht in die Nähe des S-Bahnhofes abgelegt. Er wählte statt dessen das Gleis der S-Bahn als Schlafstatt.

Irgendwann konnte er der Müdigkeit wohl nicht mehr standhalten und so legte er sich auf dei Gleise der S-Bahnlinie S1 in Richtung Steinhausen. Gegen 4:35 Uhr kam eine S-Bahn, die keine Passagiere mehr an Bord hatte und nur noch "nach Hause" wollte.

Der Fahrer und sein Kollege sahen im Scheinwerferlicht den Studenten in Schlafstellung auf den Gleisen liegen und leiteten sofort eine Vollbremsung ein, doch das kam für den Gast aus Panama zu spät. Er wurde überrollt und starb nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus.

Das Zugpersonal steht unter Schock…

Quellen:
Münchener Merkur
Focus
Bild

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Thema: November 2009 | Beitrag kommentieren

S-Bahn in den Tod

Montag, 2. November 2009 | 

sbb_zuerich 1.11.2009, Zürich, Schweiz

Jeder hats mal eilig. Manchmal zu eilig. Und dann passieren auch Unfälle. Aber ich rede hier davon, dass man stolpert oder Dinge aus den Taschen verliert. Seinen Verstand sollte man bei aller Eile nicht abschalten. Ebensowenig die normale Vorsicht.

Auf all das verzichtete das Opfer eine fürchterlichen Unfalls im Züricher Bahnhof Stadelhofen. Vor dem Restaurant Mishio hatte der 44-Jährige laut einem Zeugen noch rumgeschrien, dann versuchte er unmittelbar darauf, die geschlossene Tür der abfahrenden S-Bahn S16 zu öffnen und auf die S-Bahn aufzuspringen.

Das misslang gründlich und anstatt in die Bahn zu gelangen, stürzte er, geriet zwischen S-Bahn und Bahnsteig und wurde noch ein Stück weit mitgerissen..

Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu. Passanten versuchten ihm noch zu helfen und alarmierten auch den Rettungsdienst, doch der Mann verstarb noch vor Ort.

Derzeit versucht die Polizei zu klären, ob der Mann eventuell unter Alkoholeinfluss stand, um sein Verhalten zu erklären.

Quellen:
20 Minuten
Südkurier

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Thema: November 2009 | 3 Kommentare

Nur schnell die S-Bahn erwischen

Sonntag, 3. August 2008 | 

eschersheim 1.8.2008, Eschersheim

Gäbe es eine Top 10 der dämlichsten letzten Worte, dann würde vermutlich so etwas wie “nur mal eben schnell noch…” ganz oben stehen.

Schnell noch vor dem durchfahrenden Regionalexpress 4107 (Gießen Frankfurt) wollte ein 48-jähriger Mann über die Gleise laufen – wohl um eine S-Bahn noch zu erreichen.

An dieser Stelle hat der Zug eine Geschwindigkeit von rund 130 km/h drauf! Das Ergebnis war sicher unappetitlich…

Quellen:
Polizeipresse
Focus

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Thema: August 2008 | Beitrag kommentieren

S-Bahn killt MP3-Fan

Dienstag, 25. März 2008 | 

.mp3 23.3.2008, Hamburg Bahrenfeld

Wieder ein toter Musikfan. Hatten wir doch letzten Monat erst in Kassel.

Vermutlich hat der 33-jährige Hamburger die S-Bahn überhört, weil es der Musik aus seinem MP3-Player lauschte.

So oder so hatte er eigentlich auf den Gleisen zwischen Bahrenfeld und Othmarschen nix zu suchen!

Das fand dann auch die S-Bahn, die streng nach Newtons Masseerhaltungsgesetz feststellte: "Zwei Gegenstände können nicht zur selben Zeit am selben Ort sein… und ich hab die stärkeren Argumente".

Jedenfalls überrollte ihn der Zug der Linie S1. Auf einen Selbstmord weist nichts hin.

Welches Stück ihn wohl tödlich gefesselt hat?!

Quelle:
Welt online

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Thema: März 2008 | 2 Kommentare