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Exboxer stirbt unter Strassenbahn

Donnerstag, 10. Februar 2011 | 

strassenbahn 8.2.2011, Berlin

Ich habe mal in der Nähe des heutigen Unfallortes gewohnt. Als ich allerdings Berlin verließ, gab es dort noch keine Straßenbahn. Die kam erst ein paar Jahre nach der “Wende” (wieder).

Da das Opfer aber aus dem Osten Berlins stammte, müsste er Straßenbahnen – und den Umgang mit Ihnen – noch kennen.

Thorsten S. (46) war früher ehemaliger Box-Vize-Jugendmeister der DDR. Er fuhr immer Fahrrad. Einen Helm fand er überflüssig und vertraute einer schwarzen Wollmütze. Der Helm hätte ihm allerdings jetzt auch nicht geholfen.

Er fuhr nämlich bei rot auf einem Fußgängerüberweg mit seinem Rad die Gleise der sich nähernden Straßenbahn.

Die erwischte ihn und verletzte ihn tödlich…

An derselben Stelle starb erst im November ein 2-jähriger Junge, seine Mutter verlor ein Bein.

Seit 1995 starben auf den wenigen Kilometern Straßenbahnschienen 14 Menschen und weitere 18 wurden teilweise schwer verletzt. Und immer war Leichtsinn die Ursache.

Quellen:
Berliner Morgenpost
Tagesspiegel

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Harleyfahrer missachtet Rotlicht

Montag, 4. Oktober 2010 | 

harley 3.10.2010, Breitengüßbach

Ein 44-jähriger Harleyfahrer aus dem Landkreis Bamberg wollte wohl das schöne Wetter noch einmal für einen Ausflug nutzen.

Es wurde sein letzter Ausflug!

Gegen 16:30 Uhr führ er in eine Kreuzung ein.

Trotz der roten Ampel setzte er nicht einmal das Tempo herab.

In der Kreuzung berührte er mit seinem Motorrad erst einen Audi, der gerade dort einbog.

Dadurch stürzte er auf die Straße und knallte dann – samt Maschine – in einen weiteren Audi, welcher im Gegenverkehr wartete.

Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu, denen er ein paar Stunden später im Krankenhaus erlag.

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: Oktober 2010 | Beitrag kommentieren

Tot bei rot

Montag, 14. September 2009 | 

Quelle: 13dede.de 11.9.2009, Duisburg-Mündelheim

Eine der am einfachsten lernbaren Straßenverkehrsregeln lautet "Bei rot stehen bleiben!"

Kleine und kleinste Kinder verstehen das.

Wie ich aber als langjähriger Bewohner Münsters weiß, fehlt da insbesondere bei männlichen Radfahrern irgendeine Verschaltung im Hirn und es ist ein Wunder, dass nicht täglich Radfahrer sterben.

Wenn dann mal – wie im vorliegenden Fall – tatsächlich einer stirbt, so dient der nicht mal als abschreckendes Beispiel mit Lerneffekt… Auf Nachfragen würde man vermutlich sowas hören wie "Der war halt nicht schnell genug" oder "Ich bin immer vorsichtig, wenn ich das mache…".

Gegen 9:30 am 11.9,2009 Uhr überquerte ein 40-Jähriger in Duisburg die Kreuzung Uerdinger Straße/B288 in Richtung Mündelheim. Wie mehrere Zeugen ausgesagt haben sollen war seine Ampel zu diesem Zeitpunkt rot.

An einem Laster auf der einen Spur kam er noch unbeschadet vorbei, doch dahinter erwischte ihn Sekunden später ein PKW der Richtung Krefeld fuhr.

Der Radfahrer wurde durch die Luft geschleudert. Sein Rad kam erst 30 Meter weiter zum Liegen!

Schwer verletzt brachte man ihn in Krankenhaus, wo er während der Nacht verstarb.

Quellen:
Foto: http://www.13dede.de
Der Westen
Rheinische Post

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