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Radfahrer missachtet Bahnschranke

Mittwoch, 27. April 2011 | 

26.4.2011, Hohenlimburg

Bahnschranken sind digital. Da gibt es nur Null und Eins. Auf oder zu…

Darum sind sie eigentlich auch für kleine Kinder und erwachsene Idioten leicht zu verstehen.

“Wenn die Bahnschranke oben ist, darfst Du die Gleise überqueren. Wenn sie unten ist, bleibst Du so lange stehen, bis sie wieder oben ist.”

Ist nicht schwer, oder?

Warum also muss ich hier in schönster Regelmäßigkeit von Fußgängern, Joggern und Radfahrern berichten, die glauben, es besser zu wissen.

In Hohenlimburg, am Bahnübergang Färberstraße, warteten mehrere Autos und ein Radfahrer an einer geschlossenen Schranke. Auf den Gleisen rangierte ein Güterzug.

Als dieser zum Stehen gekommen war, meinte der Radfahrer, jetzt könne er rüber und die Leute an der Steuerung der Bahnschranken seien nur zu blöde, um das Ding schnell genug hochzukurbeln…

Er irrte sich!

Der Regionalzug von Hagen in Richtung Siegen kommt nämlich kurz vor 18:00 Uhr an dieser Stelle vorbei und deswegen stand der Rangierzug.

Und dieser Regionalzug erwischte den ungeduldigen Radler dann auch volle Lotte… und kam erst nach etwa 400 Metern zum Stehen.

Quellen:
Polizeibericht
Der Westen

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Absichtlich über geschlossene Gleise

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schranke 6.3.2010, Heustreu

Keiner weiß, was die 49-jährige Frau dazu gebracht hat, über einen geschlossenen Bahnübergang zu fahren. Jedenfalls tat sie es offensichtlich absichtlich und mit riesigem Leichtsinn.

Die Halbschranken waren an diesem Samstagvormittag geschlossen. Die Lichter leuchteten rot und vor der Schranke standen bereits zwei wartende Fahrzeuge.

Das alles konnte die Dame aber nicht abhalten. Sie fuhr an den wartenden Autos vorbei, umfuhr die Halbschranke und war gerade dabei, die Gleise zu überqueren… als die Regionalbahn angebraust kam.

Der Zug schleifte den Wagen noch rund 80 Meter mit, bis der VW Golf schließlich neben den Gleisen liegen blieb. Man kann davon ausgehen, dass die Fahrerin sofort tot war.

Nach etwa 400 Metern kam die Bahn zum stehen. Keiner der 8 Passagiere wurde verletzt, doch der Zugfahrer erlitt einen Schock.

Quellen:
Merkur
Fuldaer Zeitung

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