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Biker ohne Helm gegen Quadfahrer ohne Pappe

Montag, 12. September 2011 | 

maisfeld10.9.2011, bei Roßbach

Zu einer unglücklichen Begegnung kam es mitten in den Maisfeldern bei Roßbach.

Durch die Felder führt ein landwirtschaftlicher Feldweg. Dieser ist nicht befestigt, sondern eher eine Kiesstrecke. Jedem kleinen Jungen macht es Spaß, mit seinem Fahrrad auf solchen Wegen Bremsversuche zu machen und Meter weit über die Straße zu rutschen. Jeder kleine Junge weiß aber auch, dass man nicht erwarten sollte, auf so einem Weg richtig bremsen zu können, wenn es ernst wird.

Doppelter Leichtsinn führte nun bei Roßbach auf so einem Feldweg zu einem Unglück, das tödlich endete.

Mitten in Maisfeldern schlängelt sich dort ein gut ausgebauter, breiter Kiesweg durch die Landschaft. Dort näherte sich von einer Seite ein 48-Jähriger Thanndorfer auf seiner Honda. Einen Helm hielt er für unnötig!

Von der anderen Seite, wegen des hohen Getreides nicht zu sehen, kam ein 18-Jähriger aus Roßbach auf einem Quad daher. Dieses gehört seinem Vater und er besitzt keine Fahrerlaubnis dafür.

Doch die Schuldfrage ist hier unerheblich, insofern es um Führerscheine und das Tempo geht. Keiner der Fahrer beging einen fahrtechnischen Fehler. Von einer zu starken Bremsung auf Kies mal abgesehen.

Durch die Bremsung rutschen beide in die Fahrbahnmitte, wo sie auch kollidierten. Dabei stürzten beide und letztendlich dürfte das Fehlen des Helms zu den tödlichen Verletzungen des Hondafahrers geführt haben.

Der Biker starb leider noch an Ort und Stelle. Der junge Quadpilot wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Quellen:
Rottaler Anzeiger

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Thema: September 2011 | Beitrag kommentieren

Quadfahrer stirbt auf Radweg

Donnerstag, 11. August 2011 | 

11.8.2011, Tännesberg

Quads sind keine harmlosen Spielgeräte, auf die sich jeder sofort draufsetzen kann. Aber jeder, der einen Autoführerschein hat, darf die Dinger fahren.

Einige Wochenendpiloten fahren mit dem Ding in ihrer Freizeit ein bisschen in die Landschaft und ständig liest man von Unfällen. Auch auf ganz normalen Straßen darf man damit fahren.

Wo die Dinger nichts zu suchen haben, sind Fuß- und Radwege!

Genau dort befand sich aber das 44-jährige Opfer, als der Unfall kurz nach Mitternacht passierte. Er befuhr einen schmalen, gemischten Fuß- und Radweg, als er mit dem rechten Rad vom Weg abkam.

Dadurch fuhr er mit diesem Rad eine langsam ansteigende Mauer hoch, wodurch das Quad sofort umkippte. Der Fahrer stürzte auf die Fahrbahn und erlitt – trotz Helm und Motorradjacke – tödliche Verletzungen.

Die Polizei geht davon aus, dass er seinen Heimweg abkürzen wollte und den Radweg deswegen widerrechtlich benutzte.

Mich würde interessieren, ob Versicherungen in so einem fall zahlen (müssen).

Quelle:
Wochenblatt
Abendzeitung München

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Quadfahrer vom eigenen Fahrzeug erschlagen

Montag, 11. Oktober 2010 | 

quad 9.10.2010, Iffelsdorf

Quads haben im Wald nix zu suchen, aber leider sind die entsprechenden Wege oft noch nicht dahingehend ausgeschildert oder die Fahrer scheren sich nicht drum.

Die äußerst seltsamem Fahreigenschaften der Quads sorgen nicht selten für Unfälle. Hoher Schwerpunkt, seltsame Federung und vor allem fahrerische Selbstüberschätzung bescheren uns ständig Unfälle mit Schwerverletzten.

Und wenn es dann mal so richtig schief geht, dann auch Tote – so wie dieses Wochenende.

Ein (man nennt so was wohl "rüstiger Rentner") 69-Jähriger aus dem Landkreis Schwandorf war auf einem extrem steilen Waldweg an der Nordseite des Eixelberges unterwegs. Diese Strecke ist für Kraftfahrzeuge gesperrt. Aus gutem Grund, denn man kann sie nur mit Spezialfahrzeugen befahren.

Er aber knatterte mit seinem Teilchen den Berg hoch, als er wohl plötzlich eine Baumwurzel überfuhr, die sein Fahrzeug hochschleudern ließ. Das Quad überschlug sich nach hinten und begrub den Abenteurer unter sich. Einen Helm hatte er nicht auf…

Etwa eine Stunde später fand eine Spaziergängerin den Toten und rief die Rettungskräfte – die nichts mehr für ihn tun konnten.

Quellen:
Erstmeldung: H.F. (mal wieder danke)
T-Online Nachrichten
Neumarktonline
Süddeutsche Zeitung

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Thema: Oktober 2010 | Beitrag kommentieren

Quadfahrer stirbt in der Kurve

Montag, 13. April 2009 | 

quad13.4.2009, Illertissen

Quads sind weder ein Kinderspielzeug, noch sind die Dinger eigentlich wirklich für den Verkehr geeignet. Das Kurvenverhalten dieser Dinger ist unter aller Sau und wenn man nicht gerade ein extrem erfahrener Rennfahrer ist, stellen die Dinger ein andauerndes Risiko dar.

Doch das scheint eine unpopuläre Meinung zu sein. Jeder Idiot darf die Dinger fahren, ohne dafür eine spezielle Ausbildung zu haben. Dabei sind die Karren eigentlich weder mit dem Motorrad noch mit dem Auto zu vergleichen.

Diese letzte Erfahrung machte nun in Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) ein 32-jähriger Quadfahrer, als er mal so richtig mit Schmackes in eine Kurve reinbrettern wollte.

Dazu hatte er extra vor der engen Kurve nochmal beschleunigt – auf einem Fahrzeug mit sehr hohem Schwerpunkt und Rädern die sich gerade mal für ein Gokart oder Kinderwagen eignen.

Das Ergebnis fiel dann auch etwa aus, wie es sich ein 5-jähriger Fahrradfahrer mit Stützrädern schon selbst klar machen kann: Das Fahrzeug kippte, überschlug sich und der Fahrer schlug mit dem unbehelmten Kopf auf dem Bürgersteig auf. In dieser Kurve verstarb er dann auch.

Seit etwas über drei Jahren hätte er einen Helm tragen müssen. Aber die sind ja uncool…

Quelle:
Donaukurier

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