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Darwinpreisträger Januar 2012

Mittwoch, 1. Februar 2012 | 

Holla die Waldfee! Im Januar war richtig was los. Klar, die üblichen (Jung-)Spacken waren zu schnell in Eis und Schnee unterwegs.

Dann waren da die Wintersportexperten, wie etwa der 18-jährige, der lieber abseits der gesicherten Pisten fuhr – obwohl Lawinengefahr bestand. Es gab dann auch die Lawine

Ein polizeibekannter Graffitischmierer fühlte sich auf den S-Bahngleisen zu heimisch und überhörte leider die S-Bahn. Das nennt man wohl “für seine Leidenschaft zu sterben”.

In Österreich wollte jemand sich selbst eine Tischkreissäge basteln. Aus einer Handkreissäge. Das musste schief gehen – und ging auch schief.

Doch beim derzeitigen Punktestand gibt es zwei Gewinner des Darwinpreises.

Das ist zum einen ein Hobby-Vogelkundler aus Ebernhahn. Keiner weiß, was er sich im Winter in der abgesperrten Tongrube angucken wollte. Fernglas hatte er dabei. Handy nicht. Und so konnte er auch keine Hilfe rufen, als er in ein Loch im Ton rutschte und nicht mehr rauskam. So erfror er in der menschenleeren Tongrube.

Der andere Gewinner gehört zu den oben erwähnten Wintersportexperten. Er hatte zusammen mit ein paar Snowboardern die Piste verlassen. Nach einiger Zeit gings nicht weiter und so wollten die meisten Teilnehmer dieser Expedition umdrehen. Nicht unser Skifahrer.

Er wollte über eine Steilstufe klettern rutschte ab und durchschlug mit dem Kopf die Eisdecke eines Baches.

Wie immer danke ich auch all meinen Lesern, die mich regelmäßig mit News versorgen.

Wer immer die neusten Meldungen haben will, der wird einfach Fan bei Facebook.

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Der Darwinpreis 2011 ist vergeben!

Mittwoch, 25. Januar 2012 | 

Die Abstimmung endete am 24. Januar 2012 und das Ergebnis hat wohl keinen überrascht.

589 Leser haben teilgenommen und aus den Gewinnern jeden Monats den Gewinner des Jahres 2011 gewählt.

Am wenigsten preiswürdig erschien meinen Lesern der Kleinwagenfahrer, der immer weiter überholen musste. Ihn hielten nur 3 Personen für erwähnenswert.

Die Plätze 2 bis 4 waren ungefähr gleichstark bewertet. Da war der Arzt, der bei einer Aufzugreparatur zerquetscht wurde. Der Pizzeriabesitzer im getunten BMW und ein Mann, der ein Ölfass mit der Flex öffnen wollte.

Doch auf den ersten Platz gelangte das deutsch-türkische Ehepaar, das seine Ferienwohnung mit einer Selbstschussanlage gesichert hatte – und dann vergaß, diese auszuschalten. Sie bekamen 270 Stimmen, also 46%.

Gratulation!

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Abstimmung zum Darwinpreis 2011

Dienstag, 3. Januar 2012 | 

Und wieder ist ein aufregendes Jahr vorbei…

In 2011 gab es viele ungewöhnliche Fälle und einige führen nach wie vor die Top 5 an. In jedem Monat haben meine Leser abgestimmt und aus vielen Berichten den gewählt, der ihnen am “preiswürdigsten” erschien.

Von diesen “Monatsgewinnern” wird nun einer ausgewählt, um den Darwinpreis 2011 verliehen zu bekommen. Ihr stimmt ab! (Jeder nur ein Kreuz! ;-) )

Jeder Link öffnet sich auf einer neuen Seite. Die Abstimmung endet am 24. Januar 2011 um Mitternacht.

Wer wird Darwinpreisträger 2011

Stimmen total: 589

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Darwinpreisträger Dezember 2011

Dienstag, 3. Januar 2012 | 

Im Dezember gab es überraschend viele Fälle von zu hoher Geschwindigkeit in Tateinheit mit unangeschnalltem Fahren. Zum Beispiel hier und hier.

Es gab illegal getunte Autos und besserwisserische Gletscherwanderer.

Doch die Höchstwertung und damit den Darwinpreis Dezember 2011 bekommt der Zahnarzt aus Berlin, der einen uralten Aufzug selbst wieder in Gang bringen wollte und von diesem zerquetscht wurde.

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Darwinpreisträger November 2011

Montag, 5. Dezember 2011 | 

In diesem Monat gab es eine erstaunliche Häufung von Fällen, bei denen jemand starb, weil er sich nicht angeschnallt hatte. Das schein eine neue alte Unart zu sein.

Was soll das? Anschnallen ist nur was für Kinder, oder wie?

In manchen Fällen kommen die Opfer kaum über das Kinderalter hinaus, wie etwa bei einem 16-Jährigen, der als Beifahrer starb, weil er unangeschnallt aus dem Auto flog und dann gegen einen Baum!

Im November starb eine unangeschnallte 20-Jährige, die bei einem Unfall aus dem Wagen flog und von diesem dann noch überrollt wurde.

Ebenfalls unangeschnallt war der polnische Autodieb, der vor der Polizei floh, als es knallte. Auch er wurde aus dem Wagen geschleudert und starb.

Im Bahnhof von Köln kletterte ein (mutmaßlich betrunkener – aber das entschuldigt nichts!) 24-Jähriger auf das Dach eines ICE. Er kam der Oberleitung zu nahe und wurde gebraten!

Doch zum Preisträger des Deutschen Darwin Award wurde der Pizzeriabesitzer Manolito M. gewählt, der bei einem vierrädrigen Schwanzvergleich den kürzeren zog.

Er hatte sein 318er BMW-Cabrio mit dem Motor eines 740i aufgemotzt und wollte sich an einer Ampel mit einem anderen BMW-Fahrer ein kleines Rennen liefern.

Kurze Zusammenfassung: Der andere hat gewonnen, das Cabrio brannte aus.

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Darwinpreisträger Oktober 2011

Mittwoch, 2. November 2011 | 

November 2011

Der Oktober diesen Jahres gehört zu den Monaten mit wirklich seltsamen Todesfällen. So wurde z.B. ein Mann tödlich verletzt, als er betrunken auf einer Straße seinen Rausch ausschlief.

Völlig unverständlich erscheint mir, warum ein 25-Jähriger in einen Kanal sprang und diesen durchschwimmen wollte – als Beweis seiner Liebe. Bewiesen hat er nur, dass er sich (seine Liebe?) überschätzt hat

Definitiv überschätzt hat sich auch ein 60-jähriger Einbrecher. Beim ganzen hin- und her über den Zaun fiel er irgendwann von diesem. Warum hat er nicht als erstes eine Drahtschere geklaut?

Die üblichen Kandidaten sind BMWs die bei rot über die Ampel brettern und Biker, denen das Überholverbot egal ist.

Mir ist immer wieder unverständlich, was Leute dazu bringt, mit dem Auto vor der Polizei zu fliehen… und das noch unangeschnallt.

Aber den Vogel – bzw. sich selbst – hat der 23-Jährige abgeschossen, der zuhause an kleinen Hausmacherbomben bastelte und sich selbst in die Luft sprengte. Er bekommt hiermit den virtuellen Darwinpreis für den Oktober 2011 verliehen – natürlich posthum.

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Darwinpreisträger September 2011

Dienstag, 4. Oktober 2011 | 

Oktober 2011

Im September gab es erstaunlich viele hochbewertete Fälle. Zum Beispiel den jungen Rennradfahrer, der sich durch den Feierabendverkehr schlängelte, anstatt den völlig freien Radweg zu benutzen, und der dabei unter die Räder kam.

Ein Autoknacker floh vor der Polizei, drehte sich um und schoss auf die Verfolger – mit einer Gaspistole! Die schossen zurück

Auf einem Parkplatz versuchte jemand, sein Auto zu reparieren. Leider sicherte er es nicht genügen und es fiel auf ihn.

Doch den Darwinpreis diesen Monats bekommt der eilige Porschefahrer.

Er konnte nicht weiterfahren, weil auf “seiner” Straße ein Unfall war. Also stieg er erst einmal aus und ohrfeigte die Beteiligten. Dann raste er davon. Die Polizei hielt ihn an und fordert die Schlüssel. Er raste wieder davon… in eine Hauswand!

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Darwinpreisträger August 2011

Donnerstag, 1. September 2011 | 

September 2011

Im August gab es wieder einige außergewöhnliche Fälle. Das hat sicher mit der Badesaison zu tun, aber auch damit, dass die Leute im Sommer mehr ausgehen.

Kurz hintereinander und unabhängig voneinander starben z.B. zwei Personen bei dem Versuch, die Mosel zu durchschwimmen.

Es gab natürlich wieder Fälle von berührten Zugoberleitungen, Schnellfahrern und rasenden Motorrädern. In einem Fall verlor das Opfer seinen Unterschenkel, der dann in 4 Metern Höhe im Baum lag!

In einem anderen Fall wurde dem Biker die Vorfahrt geschnitten, aber da er zu schnell war, führte seine Vollbremsung schließlich zu seiner Köpfung!

Doch die höchste Leserwertung bekamen die drei unangeschnallten Rennfahrer im tiefergelegten Corsa.

Und hier könnt ihr Euch nochmal alle Darwinpreis-Fälle aus dem August 2011 angucken.

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Darwinpreisträger Juli 2011

Montag, 1. August 2011 | 

Der Juli bescherte uns ein paar wirklich spektakuläre Abgänge. Selten finden sich innerhalb eines Monats so viele wirklich seltsame Todesfälle.

Ein junger Bursche, der bereits auf eine längere Karriere als Fahrer krankhaft übermotorisierter Fahrzeuge zurückblicken konnte, wurde nur 20 Jahre alt. Er verlor die Kontrolle über eine 400PS-Corvette und pflügte unter der Leitplanke durch ins Feld.

Und seltsamerweise passiert es auch immer wieder, dass Leuten ein Schlüssel in den Gully fällt und sie sich tatsächlich dort hineinbücken, um ihn rauszuholen.

Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verunglückten iunge Kerle, als sie in flachem Wasser einen Kopfsprung wagten.

Ein Sprung über einen Bauzaun – hinter dem sich eine 8-Meter-Baugrube befand – beendete das Leben eines US-Soldaten in Kaiserslautern.

Ein Rollerdieb knallte in Berlin mit dem gestohlenen Fahrzeug gegen einen Container – ohne Helm.

Doch die höchste Leserbewertung bekam der Limp Bizkit-Fan, der nach dem Pinkeln wieder in die Halle wollte, aber keinen Stempel hatte. Also versuchte er es es durch einen Lüftungsschacht – in dem man ihn erst Tage später fand. Bedauerlich…

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Darwinpreisträger Juni 2011

Freitag, 1. Juli 2011 | 

darwinIch glaube, noch nie hatte ich einen Monat mit einer größeren Auswahl richtig hoch bewerteter Fälle. Denn im Juni waren ein paar wirklich ungewöhnliche Aktionen dabei.

Alle waren dumm, aber einige waren richtig saudumm.

Im Falle des Oriental-Pop-Keyboarders Abdullah Y. war die Todesursache vermutlich eine Mischung aus Selbstüberschätzung, Cool-Sein-Wollen und Arroganz, die dazu führte, dass er unangeschnallt viel zu schnell in den Tod fuhr, als er doch eigentlich nur ein paar Hamburger holen wollte.

Und dass ein hoher Bildungsstand nicht automatisch Vernunft bedeutet – insbesondere, wenn dabei Alkohol im Spiel ist – beweist der Fall des österreichischen Studenten, der aus Spaß von einer Donaubrücke sprang und ertrank.

Zwei betrunkene, kasachische Autodiebe landeten nach ihrer Diebestour vor einem Baum und die Bierflaschen flogen nur so durch die Gegend. Auch das wäre vermeidbar gewesen.

Und es gab gleich zwei Autofahrer, die bei einer Flucht vor der Polizei verunglückten. der eine war besoffen, der andere hatte vorher einen Unfall verursacht und war geflohen.

Aber die absolute Höchstwertung bislang, die gleich den bisherigen Spitzenreiter deplatzierte und mit ziemlicher Sicherheit am Ende des Jahres auf dem Siegertreppchen landen werden, bekamen zwei Rentner, die vor ihrem Ferienhaus in der Türkei, von ihrer selbstgebauten Selbstschussanlage wirkungsvoll ins Jenseits befördert wurden.

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