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Vom eigenen Wagen überrollt

Dienstag, 15. November 2011 | 

14.11.2011, A94 bei Neuötting

Manchmal kann man nur hoffen, dass jemand schon tot war, bevor es richtig hart kam… so auch hier.

Eine 20-Jährige aus Burgkirchen war in einem VW Polo auf der A94 unterwegs. Warum sie die mittlere Leitplanke streifte, ist noch unklar. Es kann am Nebel gelegen habe. Eventuell auch an zu hoher Geschwindigkeit.

Jedenfalls schoss der Wagen nach rechts – die Böschung hoch. Dann rollte er wieder herunter. Dabei wurde die junge Fahrerin aus dem Auto geschleudert. Wie die Polizei vermutet, weil sie nicht angeschnallt war.

Mir ist die tödliche Dummheit, unangeschnallt Auto zu fahren, nach wie vor unverständlich. Selbst in einem Wagen mit 10 Airbags sinken die Überlebenschancen drastisch, wenn man unangeschnallt einen schweren Unfall hat. Erst recht mit so einer fahrenden Brotdose!

Sie landete auf dem Standstreifen der Autobahn und man kann nur hoffen, dass es da für sie schon vorbei war… denn jetzt rollte ihr Auto noch über sie und kam dann auf dem Dach zum Liegen.

Quellen:
Passauer Presse
Abendzeitung München

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Thema: November 2011 | Ein Kommentar

Noch ein toter Innenstadt-Rennfahrer

Mittwoch, 29. April 2009 | 

25.4.2009, Köln Rondorf

Es ist ja leider nicht so, dass “private Autorennen” im Stadtgebiet" total selten wären.

Man könnte also etwas daraus lernen, dass es dabei häufig zu tödlichen Unfällen kommt.

Könnte… wenn man lernen könnte. Wenn man lernfähig wäre.

Wäre man allerdings lernfähig, dann hätte man bereits in früher Kindheit begriffen, wie dämlich so etwas ist und hätte vernünftiges Fahren spätestens in der Fahrschule gelernt.

Dafür brachten zwei 18 und 19 Jahre alter Kinder in Köln leider scheinbar nicht die nötigen Grundvoraussetzungen mit. Der 18 Jährige mit seinem Opel Astra und der 19 Jährige mit einem Polo bretterten wie die Bekloppten an der Ampel los.

Leider, leider wählte aber diesen Moment eine Frau, um mit Ihrem Twingo rückwärts aus einer Grundstückseinfahrt zu kommen. So gegen Mitternacht rechnete sie vermutlich nicht damit, dass zwei tiefergelegte Jugendliche sich in einem Wohngebiet ein Rennen liefern.

Der 19 Jährige konnte auch tatsächlich noch stoppen. Der Opel-Pilot schaffte das allerdings nicht. Er versuchte auszuweichen, übersteuerte und überschlug sich in der Folge mehrfach.

Die Rettungskräfte fanden ihn neben seinem Wagen. Denn wenn schon unvernünftig, dann gleich richtig: Er war nicht angeschnallt! Sein Beifahrer war schwer verletzt – er hatte sich angeschnallt.

Quellen:
Kölner Stadtanzeiger
Kölnische Rundschau

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