Unangeschnallt gegen Telefonmast
Samstag, 21. Juni 2008 |
21.6.2008, Nonnberg / Pleiskirchen, 1:25 Uhr
Die Polizei geht davon aus, dass überhöhte Geschwindigkeit zu dem Unfall führte, der einen 19jährigen das Leben kostete.
Doch die Ursache für den völlig unnötigen Tod muss man vermutlich eher in der Tatsache suchen, dass der Junge es zudem für unnötig hielt, sich anzuschnallen.
Und solche Unfälle sieht man gewöhnlich auch nur in Fernsehserien…
Mit dem Auto seines Vaters fuhr der Junge die Kreisstraße AÖ 2 von Nonnberg in Richtung Pleiskirchen viel zu schnell entlang. Etwa 100 Meter vor der Abzweigung nach Höllthal kam er in einer Kurve von der Straße ab und geriet aufs unbefestigte Bankett – so nennt man die Schotterspuren rechts und links neben Landstraßen.
Unmittelbar darauf bretterte er mit vollem Tempo gegen einen hölzernen Telefonmast. So stark, dass dieser unten abbrach. Dann schleuderte der Wagen an einem Feldweg in die Luft, überschlug sich und blieb auf der linken Seite liegen.
All dies überstand der angeschnallte Beifahrer tatsächlich leicht verletzt.
Doch der unangeschnallte 19jährige wurde bei dem Crash durch die Heckscheibe(!) geschleudert und zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch am Unfallort verstarb.
Quell:
OVB Online
Ad Hoc News
Beispielbild: Flickr
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Thema: Juni 2008 | Beitrag kommentieren



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