Unter selbstgemachter Lawine gestorben
Donnerstag, 4. Februar 2010 |
3.2.2010, Schoppernau, Österreich
Pistenmarkierungen in Skigebieten zu ignorieren hat ganz offensichtlich evolutionäres Potential.
Überhaupt sind Naturgewalten ja eine der wenigen Gelegenheiten, in denen sich echte, natürliche Auslese zeigt.
Abstürze von Felsen, Lawinen… auf diesen Seiten finden sich viele lehrreiche Beispiele für die Aussage: "Es hat einen Grund, wenn irgendwo Betreten verboten steht"!
Im österreichischen Bundesland Vorarlberg, im im Skigebiet Diedamskopf bei Schoppernau, waren zwei Jugendliche Skifahrer (17 und 18 Jahre alt) und zwei weitere Begleiter unterwegs. Natürlich nicht auf einer abgesteckten Piste, sondern abseits davon.
Die beiden Burschen aus dem bayerischen Lindau haben die tödliche Lawine selbst ausgelöst, der sie dann zum Opfer fielen. Ihre beiden Begleiter sahen den Lawinenabgang und alarmierten Rettungskräfte. Doch eine Riesensuchaktion mit 160 Helfern, drei Hubschraubern und 4 Suchhunden förderte die Jungs nur noch tot zutage.
Unnötig zu sagen, dass dort derzeit die Lawinenwarnstufe 3 (von 5) gilt…
Quellen:
Rheinische Post
Südkurier
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Thema: Februar 2008 | Beitrag kommentieren



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