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Feier endet mit Starkstromschlag

Montag, 28. Juni 2010 | 

tankwagen 26.6.2010, Remchingen-Wilferdingen

Polizei und Feuerwehr sprechen hier von einem tragischen Unglück. Und das ist es sicher auch. Aber da es hätte kinderleicht vermieden werden können, ist es auch eine unglaubliche Dummheit!

Gegen 2:00 Uhr morgens war eine feiernde Gruppe “junger Erwachsener” am Bahnhof Wilferding unterwegs. In solchen “Horden auf dem Heimweg” spielen Übermut und Angeberei eine wichtige Rolle.

Was davon den 18-jährigen Nöttinger dazu getrieben hat, die Gruppe zu verlassen und in Richtung der Gleise zu laufen, kann nur gemutmaßt werden.

Die Gruppe selbst hat sein Fehlen angeblich erst bemerkt, als er brennend auf der Oberseite eines Kesselwagens stand – von dem er kurz darauf herunterfiel. Zu diesem Zeitpunkt dürfte er schon tot gewesen sein.

So wie später ermittelt wurde, war der junge Mann einen Kesselwagen auf Gleis 3 hinaufgestiegen und oben herumspaziert. Ob er in direkten Kontakt mit der Starkstromleitung kam, ist auch in diesem Fall wieder völlig unerheblich, weil bei 15.000 Volt eine Annäherung auf 1,5 Meter ausreicht, um sich einen Stromschlag zu holen.

Seine Freunde wurden von einem Notfallmanager der Bahn betreut.

Quellen:
Mehrere meiner Leser
Pforzheimer Zeitung

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Thema: Juni 2010 | Ein Kommentar

Stromschlag an Oberleitung: Wieder 2 tote Burschen

Montag, 12. April 2010 | 

Quelle: Polizei 10.4.2010, Bahnhof Kassel Bettenhausen

Zuerst wurden Anwohner in der Nähe des Bahnhofs aufmerksam, weil es zweimal kurz hintereinander so geknallt hat, als würde ein Tank in die Luft fliegen.

Wegen eines Brandes wurde die Feuerwehr dann zum Bahnhof in Kassel Bettenhausen gerufen… und was da brannte, waren zwei Burschen im Alter von 18 und 19 Jahren.

Wie sich herausstellte, hatten sie vorher eine Diskothek besucht und sind dann am Bahnhof vorbeigekommen. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen kletteren dann beide gegen 6:20 Uhr auf den oben gezeigten Zug und haben dort oben dann versehentlich die stromführende Oberleitung mit 15.000 Volt berührt.

Wozu sowas führt ist hier in einem Video zu sehen.

Beamte des Polizeireviers Kassel Ost wurden wegen eines Brandes in die Leipziger Straße gerufen und alarmierten dann weitere Hilfskräfte. Zur Bergung der beiden Jungs, für die jede Hilfe zu spät kam, musste zeitweise sogar der Strom abgeschaltet werden.

Quellen:
Mein Leser Oli
Polizeibericht
Fotoquelle: Bundespolizei Kassel

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Thema: April 2010 | 5 Kommentare

Lichtbogen setzt jungen Kletterer in Brand

Dienstag, 29. Dezember 2009 | 

lichtbogen 29.12.2009, Villingen-Schwenningen

Wäre es nicht so furchtbar, man könnte diese Todesart beim Darwinpreis als Dauerbrenner bezeichnen.

Immer und immer wieder sterben junge Männer (Frauen sind zu solchen Aktionen scheinbar nicht blöde genug) dadurch, dass Sie einer Oberleitung zu nahe kommen oder sie gar berühren.

Der Fahrdienstleiter im Bahnhof Villingen bemerkte früh am Morgen einen Lichtbogen an der Oberleitung. Kurz darauf brannte etwas auf dem Gleis. Man muss sich den Schock vorstellen, als er beim Löschen einen brennenden Menschen erkannte…

Ein 18-Jähriger war an der der Schwenninger Straße über das Brückengeländer geklettert, ausgerutscht und auf die  Oberleitung gestürzt, die seine Kleidung daraufhin durch einen Lichtbogen in Brand setzte.

Da zu diesem Zeitpunkt Schneefall herrschte, ergaben die Spuren, dass er allein unterwegs war.

Am Vormittag des Tages verstarb der junge Mann in einer Tübinger Spezialklinik an seinen schweren Verbrennungen.

Quelle:
Südkurier
Topnews

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Thema: Dezember 2009 | 2 Kommentare

Bahn-Kletterer stirbt nach Stromschlag

Dienstag, 20. Oktober 2009 | 

oberleitung Wenn ich einen Euro bekommen würde, für jeden fall bei dem ich darüber berichte, dass jemand beim Spielen an Zügen einen tödlichen Stromschlag bekam… Naja, dann wäre ich nicht reicht, aber es würde sich langsam läppern.

Heute bekäme ich leider wieder einen Euro… Und um ehrlich zu sein, ist mir das völlig unverständlich. Es ist nicht so, dass all die bisherigen Toten aus Gegenden kamen, in denen es weder TV noch Zeitungen oder Schulen gibt. Auch kann man davon ausgehen, dass es sich bis dato nicht um amtlich festgestellte geistig zurückgebliebene handelte…

Warum also kommt ein 20-Jähriger mit einem IQ von über 60 auf den Gedanken, den Kesselwagen auf einem Hauptbahnhof zu erklettern?

Im vorliegenden Fall waren zwei Burschen im Alter von 20 und 19 Jahren auf die verhängnisvolle Idee gekommen, im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofes einen dort abgestellten Kesselwagen zu besteigen? Der 20-Jährige aus Hanau war zuerst oben und sein Kumpel wollte ihm folgen.

Dann bekam der erste einen elektrischen Schlag verpasst, weil er vermutlich die Oberleitung berührte. Zeugen hörten einen lauten Knall und einen blauen Lichtblitz.

Am letzten Freitag verstarb der Kletterer in einer Klinik. Sein Freund blieb glücklicherweise unverletzt. Vielleich fragt ihn mal jemand, warum sie auf diese Idee kamen und was sie gegebenenfalls von diesem Irrsinn abgehalten hätte…

Quellen:
SWR
Polizeibericht

Und nochmal ein Zitat der Polizei:

Die Bundespolizei warnt: Das Besteigen von Eisenbahnfahrzeugen und das unbefugte Betreten von Bahnanlagen ist nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich. Die Oberleitung der Bahn führt Starkstrom mit einer Spannung von 15.000 Volt. Wer dieser Stromleitung zu nahe kommt oder sie sogar berührt, trägt schwerste, oft auch tödliche Verletzungen davon.

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Thema: Oktober 2009 | 2 Kommentare

Darwinpreisträger August 2009

Donnerstag, 3. September 2009 | 

Das ist wirklich mal ungewöhnlich… 3 "erste Plätze"…

Am Tag der "Preisverleihung" standen in der Bewertung drei Kandidaten gleichauf bei 4,55 von 5 Sternen. Und – das sollte man nicht vergessen, es war ein ereignisreicher Monat.

Hier nun die Gewinner des deutschen Darwin Award 2009:

Am 6.8. wollte ein 40-jähriger "Junggebliebener" es noch einmal wissen und kurvte mit seinem Mountainbike (eine andere Quelle sprach von einem BMX-Rad) auf einer Skaterrampe rum… Er überlebte das nicht.

Am 8.8. wollte ein 54-Jähriger aus Ettenbüttel von einer Brücke in die Aller springen… Leider war die an der Stelle nur 1,20 Meter tief.

Und am 25.8. wars wieder eine Brücke. Dieses Mal in Tateinheit mit Starkstrom. Ein 17-Jähriger wollte in den Fluss springen und kam einer Bahn-Oberleitung zu nahe.

Aber auch alle anderen Anwärter verdienen es, ihre Fälle mal zu lesen, um daraus zu lernen.

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Thema: August 2009, Preisträger | Beitrag kommentieren

Das letzte Foto

Sonntag, 30. August 2009 | 

sonnezug

29.8.2009, Magdeburg

Was tut man nicht alles für ein gutes Foto? Wie man an folgenden Beispiel sieht, riskieren dabei manche sogar ihr Leben – und verlieren!

Ein 22-jähriger Hobbyfotograf wollte am Bahnhof Magdeburg-Buckau die Gleise in der aufgehenden Sonne fotografieren.

Gleise, die sich in der ferne verlieren, ein tolles Motiv. Und wer so was schon mal fotografiert hat weiß, dass es umso besser wirkt, je höher der Fotograf steht.

Das dachte sich wohl auch der Mann in Magdeburg und deshalb kletterte er auf einen Güterwagon. Und als er so am knipsen war, ruckte es plötzlich und der Zug setzte sich in Bewegung…

Was macht er? Hält sich reflexartig am nächsten erreichbaren Halt fest – der Oberleitung…

Laut verschiedenen Meldungen sind ihm dann 50.000 Volt durch den Körper geschossen. In ähnlichen Fällen (hier nachzulesen) ist immer von 15.000 Volt die Rede.

Wie auch immer, das kostete ihn leider das Leben. Seine beiden Freunde erlitten nach Polizeiangaben einen Schock.

Quellen:
Gemeldet von “Moon”
WELT
Tagesschau

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Thema: August 2009 | 2 Kommentare

Auswirkung von Oberleitungen auf den menschlichen Körper

Donnerstag, 25. Juni 2009 | 

Um mal zu verdeutlichen, welchen Kontakt ein Stromschlag einer Zugoberleitung hat, möchte ich Euch mal die Videoaufnahme eines Mannes zeigen, der die Oberleitung zum Selbstmord benutzte.

Zugesandt wurde mir das Ursprungsvideo von Matthias E. aus München. Vielen Dank dafür.

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Thema: Allgemein, Juni 2009 | 9 Kommentare

Darwinpreisträger März 2009

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Im März 2009 gab es eine überraschend große Zahl von Fällen, die Ihr hoch bewertet habt.

In Salzgitter starb ein Mann bei einem vermutlich selbst gelegten Brand in seinem Arbeitszimmer.

Am Monatsanfang verstarb der Fahrer eines Mini Coopers, der vor der Polizei floh, weil er dachte die hätte sein abgelaufenes Nummernschild entdeckt. Und ein Waffensammler aus Nürnberg missachtete elementare Sicherheitsregeln beim Basten an seinem Revolver.

Gleich zwei junge Männer kamen bei der dummen Mutprobe zu Tode, auf einen abgestellten Zug zu klettern.

Doch die – Eurer Meinung nach – würdigsten Träger des Darwin Awards im März 2009 sind zum einen eine Joggerin, die mit dem MP3-Player auf dem Kopf vor einen nahenden Zug joggte.

Doch der Gewinner ist ein Bursche der in der Schweiz in einen Friseursalon einbrechen wollte und sich an der Scheibe derart schnitt, dass er verblutete…

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Thema: März 2009, Preisträger | Ein Kommentar

Stromschlag killt Zugkletterer in Kirchweyhe

Sonntag, 15. März 2009 | 

stromschlag

Infos zum Unfall in Kirchweyhe im April 2010 stehen hier

14.3.2009, Bahnhof Kirchweyhe bei Bremen

Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Jugendliche noch leben könnten, wenn darwinpreis.de als Unterrichtsstoff zur Pflicht würde.

Andererseits… die richtig Doofen kämen dadurch vermutlich erst auf dumme Ideen.

Wir können nur vermuten, was den 16-Jährigen im Bahnhof Kirchweyhe angetrieben hat, als er dort gegen 22:17 Uhr auf einen abgestellten Güterwagon kletterte.

Welche Folgen das haben kann – und häufig auch hat(!) – hätte er anhand meiner Artikel hier lernen können:

Noch einmal zum mitschreiben: Über Wagons befindet sich eine Stromleitung. Da fließen um die 15.000(!) Volt durch. Wenn man dieser Leitung zu nahe kommt, dann springt ein Lichtbogen über und sorgt für einen sofortigen Tod! Zu nahe bedeutet in diesem Fall bereits ein Abstand von 1,5 Meter!

So geschah es dann auch in Kirchweyhe. Er bekam den Stromschlag, fiel vom Wagon und verstarb noch am Unfallort. Seine vier Kollegen im Alter von 15 und 16 haben ihn auch nicht von der Dummheit abgehalten. Die Einsatzkräfte fanden sie unter Schock stehend an und übergaben Sie an ihre Eltern.

Quelle:
Pressebericht Bundespolizeiinspektion Bremen

Noch schlimmer ist der Unfall in Kirchweyhe im Jahr 2010!

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Thema: März 2009 | 6 Kommentare

Stromschlag auf Lokomotive

Sonntag, 8. März 2009 | 

zugstrom 8.3.2009, Siegen

Heutzutage fahren die Züge nur noch selten mit Kohle. Sie fahren mit Elektrizität. Mit Strom, richtig viel Strom. Da geht es um 15.000 Volt.

Aus diesem Grund klettern vernünftige Menschen auch nicht auf Züge. Denn wie man etwa hier und hier lesen kann, geht das nicht nur dann tödlich aus, wenn man eine Leitung berührt.

Es reicht völlig aus, 1,5 Meter entfernt rumzuturnen, um sich nachhaltig aus dem Genpool zu katapultieren.

Das musste leider auch ein 23-Jähriger aus Wissen (Landkreis Altenkirchen/Westerwald) im Bahnhof von Siegen erfahren. Mit drei Freunden wartete er auf einen Zug und da überkam ihn vermutlich die Langeweile oder der Übermut. Jedenfalls kletterte er auf eine abgestellte Lokomotive.

Ein Lichtbogen aus der Oberleitung sprang zu ihm über und tötete ihn sofort. Ob er zu diesem Zeitpunkt betrunken war wird eine Obduktion klären müssen.

Quellen:
SWR
Süddeutsche Zeitung

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Thema: März 2009 | 2 Kommentare