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Betrunkener ertrinkt im Gulli

Sonntag, 7. Dezember 2008 | 

gulliBonn, 26.11.2008

Dieser Fall ist mir erst jetzt zu Ohren gekommen. Er hätte im November sicher gewonnen – vielleicht tut er es als Darwinpreisträger im Dezember?!

Ein angetrunkener 22 Jahre alter Mann aus Buchholz (Niedersachsen) hatte in Bonn das Pech, dass ihm seine Schlüssel in den Gulli gefallen sind.

Nach dem Motto “Selbst ist der Mann” griff er wohl beherzt zu und hob die Abdeckung des Gullis beiseite. Dann langte er kopfüber in den engen Schacht, um nach den Schlüsseln zu greifen.

Doch die waren wohl wesentlich tiefer als er ahnte und sehen konnte. Vermutlich rutschte er deswegen noch etwas nach und verlor schließlich den Halt.

Als am nächsten Morgen ein Mann sein Kind zum Kindergarten bringen wollte, sah er nur die Turnschuhe unseres Unglücksraben aus dem Gulli ragen.

Er selbst war so tief gerutscht, dass er mit dem Gesicht unter Wasser geriet – ohne sich befreien zu können. So ertrankt er in mäßig hohem Wasser, keine zwei Meter unter der Erde.

Der Schlüssel wurde nach dem Bergen des Toten ebenfalls gefunden.

Quellen:
N-TV
Hamburger Abendblatt
Süddeutsche

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Thema: Dezember 2008, November 2008 | 2 Kommentare

Darwinpreisträger November 2008

Montag, 1. Dezember 2008 | 

Im November war es knapp. Doch in Führung ging die Dame, deren Geduld am Bahnübergang nicht ausreichte, auch noch den Zug mit dem Schwerlastkran darauf passieren zu lassen…

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Thema: November 2008, Preisträger | Beitrag kommentieren

Angler plumpst mit Auto in Hafenbecken

Mittwoch, 19. November 2008 | 

angeln Preußisch-Oldendorf, 15.11.2008, 2.15 Uhr(!)

Der Hafen von Getmold bei Preußisch-Oldendorf (Minden) ist den meisten Menschen unbekannt. Für 10 Tage erhielt er vor ein paar Jahren eine kleine Bekanntheit, weil Greenpeace dort ein Sägewerk für Tropenholzstämme besetzte.

Aber scheinbar kann man dort nett angeln. Und wenn ich den Polizeibericht richtig verstehe, sogar um 2:00 Uhr in der Nacht!

Das jedenfalls taten dort drei Angler, von denen einer leider kurz darauf verstarb…

Aus irgendeinem Grund wollte ein 39 Jahre alter Angler aus Espelkamp sein Auto, einen neu Jahre alten Ford Focus, zum Hafenbecken holen. Zuerst entfernte er sich sogar vom Hafen, näherte sich diesem dann aber über einen Pfad am Kanal.

Irgendwie geriet er rechts über die Spundwand (den Rand des Hafenbeckens). Der Wagen kippte in das etwa 4 Meter tiefe Becken und versank sofort. Der Fahrer tauchte (buchstäblich) nicht wieder auf.

Die Zeugen alarmierten scheinbar die Rettungskräfte und gegen 4:30 Uhr wurde im geborgenen Auto ein männlicher Leichnam von den Zeugen als eben jener Angler identifiziert.

Daraufhin wurde eine Obduktion angeordnet, bei der nur herauskam, dass der Angler ertrunken ist. Was haben sie auch sonst erwartet? Piranhabisse? 500 Barsche die ihn unter Wasser drücken?

Nun wird auch noch das Auto daraufhin untersucht, ob es einen technischen Defekt hatte. Doch vermutlich hätte er einfach nicht mitten in der Nacht am Rande eines Hafenbeckens rumfahren sollen.

Quellen:
Polizeiberichte Polizei Minden
Verschiedene Tageszeitungen

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Thema: November 2008 | 4 Kommentare

Cabriofahrer stirbt unangeschnallt

Montag, 17. November 2008 | 

ford_mustang 17.11.2008, Linsburg – Stöckse/Wenden

Eigentlich ist die Regel doch leicht zu merken: Unangeschnallt, betrunken und zu schnell ist schlecht. Angeschnallt, nüchtern und mit angepasster Geschwindigkeit ist gut.

Und doch sterben täglich Menschen, die diese einfache Regel nicht begriffen haben. So auch dieses Wochenende auf der Kreisstraße 4 zwischen Linsburg und Stöckse/Wenden.

Ein 25-jähriger Linsburger befand sich in seinem Ford Cario auf der Fahrt von Linsburg nach Stöckse. Die Polizei geht davon aus, dass er alkoholisiert und deutlich zu schnell war. Er geriet auf den Grünstreifen, versuchte vermutlich noch gegenzulenken und stürzte schließlich einen Erdwall runter. Dabei überschlug er sich und blieb auf dem Dach liegen.

Das alles hätte er durchaus überleben können – selbst in einem Cabriolet – wenn…, ja wenn er angeschnallt gewesen wäre.

War er aber nicht!

Die Polizeisprecherin dazu:
“Der Fahrer war augenscheinlich nicht angeschnallt, wurde halb aus dem Fahrzeug geschleudert und von diesem eingeklemmt”.

Was, so frage ich mich, ist so lästig an einem Gurt? Warum müssen heute noch Menschen sterben, weil Ihnen eine kleine Handbewegung zuviel ist? Es gab doch mal die Überlegung, dass man ein Auto überhaupt nur noch starten kann, wenn der Gurt des Fahrers geschlossen ist. Was ist daraus geworden?

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: November 2008 | Beitrag kommentieren

Kranwagenzug leider nicht gesehen?

Dienstag, 11. November 2008 | 

schranke10.11.2008, Pritschitz, Österreich

Eine 55jährige Angestellte aus Krumpendorf hatte es an diesem Montagmorgen wohl zu eilig… und außerdem scheinbar auch die Brille vergessen.

Sie wartete an der Eisenbahnkreuzung im österreichischen Pritschitz noch brav einen Zug ab. Doch dann dauerte es ihr wohl zu lange.

Trotz geschlossener Schranke und leuchtenden Rotlichts entschloss sie sich, die Scheinen zu überqueren. Bis dahin hatte Sie bereits die Schranken und die Ampel übersehen. Das ging ja noch…

Leider übersah sie auch den von Villach in Richtung Klagenfurt am Gleis 2 fahrenden Schwerkranwagen. Das sind so dicke, extrem massige und schwere Züge mit Kranaufbau…

Der erfasste sie rechts hinten (also am Auto…) und schleuderte den Wagen über die Gleise wo er schließlich in der Böschung auf dem Dach zu liegen kam.

Die Fahrzeugführerin wurde noch ins Unfallkrankenhaus nach Klagenfurt geflogen. Dort verstarb sie in der Nacht zum Dienstag.

Quelle:
ORF

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Thema: November 2008 | Ein Kommentar

Gurtmuffel stirbt bei Unfall

Samstag, 1. November 2008 | 

sicherheitsgurtUntergruppenbach, 1.11.2008

Es ist mir ein unerklärliches Rätsel, warum nach wie vor so viele Menschen den Sicherheitsgurt nicht anlegen.

Er ist nicht unbequem, es kostet nicht viel Arbeit und die Überlebenschancen bei einem schweren Unfall sind bedeutend höher.

Sieht man sich dann aber die Unfallberichte von Fällen an, in denen jemand eben wegen des fehlenden Gurtes verstarb, so ist meist eine leichtsinnige Fahrweise oder fahrerisches Unvermögen der Begleiter dieser “Bequemlichkeit”.

So scheinbar auch im Falle der 31 Jahre alten Frau, die an diesem Samstag auf der Landstraße 1111 zwischen Unterheinriet und Happenbach ums Leben kam.

Warum genau sie nun von der Straße abkam, ins Schleudern geriet, sich überschlug und auf dem Dach zu liegen kam, werden die Sachverständigen klären müssen.

Warum sie aber nicht angeschnallt war und – wie es heißt “teilweise aus ihrem Fahrzeug herausgeschleudert” wurde, das muss sie mit ihrem Schöpfer ausmachen – wenn sie an einen glaubte.

Quelle:
Stimme

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Thema: November 2008 | 2 Kommentare