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Rennradfahrer stirbt beim Durchschlängeln

Mittwoch, 14. September 2011 | 

13.9.2011, München

Rennradfahrer glauben aus irgendeinem Grund, über der Straßenverkehrsordnung zu stehen. Viele halten sich vermutlich auch für unverwundbar.

In beidem irren Sie, wie ich hier schon mehrmals belegen konnte.

Sie müssen genau wie jeder andere Radfahrer die Fahrradwege benutzen. Sie müssen an roten Ampeln halten. Sie dürfen sich nicht zwischen stehenden oder langsam fahrenden Wagen durchschlängeln. Sie dürfen erst in 16er-Gruppen zu zweit nebeneinander fahren, und, und, und…

Leider ist diese Gruppe unserer Bevölkerung gleichzeitig so lernresistent wie viele Motorradfahrer. Und auch deshalb gilt für sie die selbe Regel: Wer nicht hören will, muss fühlen!

Im Feierabendverkehr der Münchener Marsstraße schlängelten sich ein 23-jähriger Rennradfahrer und sein Freund zwischen den Wagen durch. Den Radweg neben der Straße ignorierten sie geflissentlich – und dämlicherweise!

Im Verlaufe dieser Aktion fuhr der Radler rechts an einem sehr langsam fahrenden Mercedesgeländewagen vorbei. Doch dort blieb er hinten hängen. Daraufhin stürzte er auf die Straße, kam unter das Hinterrad des Wagens und wurde überrollt.

Alle anwesenden Zeugen schilderten den Fall genau so und wohl nicht nur aus diesem Grund, nahm die Polizei noch eine Blutprobe bei dem verstorbenen Schüler.

Quellen:
Augsburger Allgemeine
Abendzeitung München

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Thema: September 2011 | Ein Kommentar

Stromschlag auf Bahnwaggon

Sonntag, 24. April 2011 | 

23.4.2011, München

Ich müsste mal eine Statistik aus den bisherigen Berichten machen, aber die Tendenz ist auch so zu sehen: An Starkstromoberleitungen sterben männliche Besoffene um die 18 Jahre!

Etwa 15 Jugendliche hatten sich, nach einer reichlich feuchten Party am Heimstettener See auf den Weg zur S-Bahn-Haltestelle Feldkirchen gemacht.

Dazu überquerten ungefähr 15 besoffene Kids schon die Bahngleise!

Ein 17-Jähriger kam dabei auf seine letzte dämliche Idee: Er kletterte auf einen Güterwaggon… In die Statistik sollte ich vielleicht aufnehmen, alle wie viel Monate das passiert!?

Jedenfalls kam er an die Oberleitung, vielleicht kam er ihr auch nur zu Nahe – was in diesem Fall schon ab etwa 1,5 Meter ist.

Und dann passierte, was in den Fällen halt passiert, wenn man sich einer offenen Leitung mit 15.000 Volt nähert:

Es knallt, es britzelt, es schlagen Flammen aus dem Körper und dann sitzt da ein Haufen plötzlich stocknüchterner Jugendlicher und muss von einem “Kriseninterventionsteam” betreut werden.

Quellen:
Abendzeitung
Süddeutsche Zeitung

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Thema: April 2011 | 4 Kommentare

Student legt sich zum Schlafen auf ein Gleis

Montag, 23. November 2009 | 

gleis 22.11.2009, München

Die Menschen sind verschieden. Manche könnten in der Nähe eines S-Bahnhofes nicht schlafen… zu laut. Andere haben damit kein Problem.

Und dann gibt es noch eine dritte Sorte. Allerdings handelt es sich bei denen um eine evolutionäre Sackgasse.

So auch bei dem 19-jährigen Gaststudenten aus Panama, der am Münchener S-Bahnhof Leuchtenbergring bestens schlafen konnte.

Nach einer Zechtour hatte er sich nämlich, stark angetrunken, nicht in die Nähe des S-Bahnhofes abgelegt. Er wählte statt dessen das Gleis der S-Bahn als Schlafstatt.

Irgendwann konnte er der Müdigkeit wohl nicht mehr standhalten und so legte er sich auf dei Gleise der S-Bahnlinie S1 in Richtung Steinhausen. Gegen 4:35 Uhr kam eine S-Bahn, die keine Passagiere mehr an Bord hatte und nur noch "nach Hause" wollte.

Der Fahrer und sein Kollege sahen im Scheinwerferlicht den Studenten in Schlafstellung auf den Gleisen liegen und leiteten sofort eine Vollbremsung ein, doch das kam für den Gast aus Panama zu spät. Er wurde überrollt und starb nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus.

Das Zugpersonal steht unter Schock…

Quellen:
Münchener Merkur
Focus
Bild

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Thema: November 2009 | Beitrag kommentieren

Beim Pinkeln aus Hotelfenster gefallen

Montag, 28. September 2009 | 

oktoberfest 27.9.2009, München

Tja, das Oktoberfest… Es zieht nach wie vor eine ganz besondere Art von Menschen an…

Es gibt so Unfälle, bei denen sich kaum jemand ein Grinsen verkneifen kann. Der vorliegende Fall gehört definitiv dazu.

Ein 25-jähriger, britischer Schiffstechniker hatte sich als Tourist in München aufgehalten. Irgendwann im Laufe des Tages trennte er sich von seiner Reisegruppe – offenbar um dem nachzugehen, was englische Touristen weltweit am liebsten machen… um zu trinken.

Stark betrunken kehrte er erst am Sonntagmorgen (gegen 4:00 Uhr)  wieder in sein Hotel in der in der Landsberger Straße zurück und machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Er kam sogar bis in sein Zimmer, verließ es aber bald wieder. Dabei verirrte er sich wohl und torkelte durch die Gänge.

Weil er plötzlich das dringende Gefühl verspürte, von seinem Getränken wieder etwas loswerden zu müssen, öffnete er in einem Hotelgang im 6. Stockwerk ein Fenster und setzte sich vermutlich auf Fensterbrett. (Um ehrlich zu sein, wollte er wohl nicht nur pinkeln!)

Er stürzte die 6 Stockwerke tief in den Hof und wurde dann gegen 7:00 – mit heruntergelassener Hose – im Hof des Hotels gefunden.

Quelle:
OE24
Süddeutsche

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Thema: September 2009 | 2 Kommentare

Isar-Kopfsprung in den Tod

Montag, 13. April 2009 | 

Bildquelle: Feuerwehr München11.4.2009, Isar bei Unterföhring

Derzeit steht der Tod eines Münchener Kopfspringers definitiv fest. Der zweite wird noch vermisst.

Ein 26-Jähriger und ein 28-Jähriger nutzen das schöne Wetter zu einem Biergartenbesuch. Danach spazierten sie mit einer 27-jährigen Freundin an der Isar entlang.

An der Mollbrücke kletterten die beiden dann auf eine Fischtreppe und wagten einen Kopfsprung in die Wasserwalze eines Wasserfalls.

Da haben sie aber die eigenen Kräfte deutlich überschätzt bzw. die der Natur unterschätzt. Beide tauchten wieder auf, konnten aber der starken Strömung nicht trotzen und kamen nicht allein wieder an Land.

Der 26-Jährige konnte mit Hilfe von Passanten geborgen werden, als er leblos  ans Ufer trieb. Der ältere der beiden wird nach wie vor vermisst. Und das, obwohl rund 100 Einsatzkräfte beteiligt waren, unterstützt von Hubschraubern und Rettungstauchern.

Was die beiden zu dem wahnwitzigen Kopfsprung trieb, geht leider aus den Berichten nicht hervor.

Quellen:
Einsatzbericht der Feuerwehr
Süddeutsche Zeitung

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