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Biker und Überholverbote – zwei Welten

Montag, 24. Oktober 2011 | 

überholverbot24.10.2011, Leiblfing

Ich war gestern, an einem schönen, sonnigen Sonntag, mit dem Auto unterwegs. Und schon nach kurzer Zeit dachte ich "Hmm, morgen wirst Du wieder über tote Motorradfahrer schreiben!".

Viele Schönwetter-Biker nutzten die letzten Tage ihrer Saisonkennzeichen, um nochmal so richtig die Sau rauszulassen. Ich wurde auf der Landstraße mehrfach an unübersichtlichen Stellen mit stark überhöhter Geschwindigkeit überholt. Einer wäre mir fast frontal reingebrettert – es fehlten vielleicht 2 Meter!

Und… schon haben wir Fall Nummer 1…

Zwischen Niedersunzing und Salching war ein Biker unterwegs und obwohl er sich in einer Überholverbotszone befand, konnte es ihm nicht schnell genug gehen.

Also überholte er gleich mehrere Autos zügig.

Das ging gut, bis er einer Linksabbiegerin reinknallte. Man brachte ihn dann noch mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Straubing. Dort starb er dann.

Zum Glück ist die junge PKW-Fahrerin nur leicht verletzt worden.

Quellen:
Kanal 8
Radio Trausnitz

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Thema: Oktober 2011 | Ein Kommentar

Bus köpft Biker

Montag, 29. August 2011 | 

reisebus28.8.2011, Friedrichshafen

OK, der Titel ist ein bisschen reißerisch, aber er fasst die Dramatik des Unfalls gut zusammen.

Allerdings sieht es da so aus, als wäre des Bus schuld… war er aber nicht.

Mit "weitaus überhöhter Geschwindigkeit", so die Polizei, befuhr der 48-jährige Biker aus Villingen-Schwenningen die Colsmanstraße in Friedrichshafen .

Dass auf der anderen Seite bereits ein Autofahrer auf ein Firmengelände abbiegen wollte, hatte der Suzukifahrer tempobedingt wohl zu spät bemerkt.

Mit einer Vollbremsung versuchte er, dem Zusammenstoß zu entgehen. Dabei stürzte er mit dem Motorrad, rutschte gegen das Heck des Abbiegenden Autos und prallte von dort ab.

Er geriet in den Gegenverkehr und wurde dort von einem Reisebus überrollt.

Dabei wurde er schließlich geköpft…

Eine ungefähre Vorstellung von seinem Tempo kann man sich machen, wenn man sich vor Augen führt, dass sein Motorrad noch zirka 150 Meter weiter rutschte.

Ein zufällig vorbeilaufender Jogger erlitt einen Schock. Die 44 Passagiere des Busses mussten psychologisch betreut werden.

Quellen:
Südkurier
See online

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Motorradraser stirbt, sein Opfer verliert Unterschenkel

Sonntag, 28. August 2011 | 

organspender28.8.2011, Langenbach

Die – vermutlich alkoholisierte – Raserei eines 26-Jährigen mit typischem Organspendermotorrad führte zu seinem Tod. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen… Er flog noch etwa 200 Meter(!) weit und knallte dabei in mehrere Verkehrsschilder.

Besonders bedauerlich in diesem Fall ist, dass der Raser mit einem 45-jährigen Fahrradfahrer zusammenstieß.

Durch die Wucht des Aufpralls flog der Radler etwa 20 Meter weit. Dabei wurde ihm der Unterschenkel abgerissen!

Schwer verletzt blieb der Mann auf der Straße liegen. Die Rettungskräfte suchten verzweifelt seinen linken Unterschenkel und fanden diesen in einem Baum – in rund 4 Metern Höhe!

Der Biker konnte nicht mehr reanimiert werden. der Fahrradfahrer wird hoffentlich überleben. Für eine rettende Operation wurde der Schenkel steril gelagert und mit dem Opfer ins Hospital geflogen.

Quellen:
Merkur Online
Landshuter Zeitung
Bild
Kanal 8

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Thema: August 2011 | 2 Kommentare

Biker rast in Ponykutsche

Sonntag, 14. August 2011 | 

pony13.8.2011, Alfhausen

Zwei Mädchen, 18 und 13 Jahre alt, wollten mit einer Ponykutsche die B68 bei Alfhausen überqueren, als ein Motorradfahrer angerast kam.

Laut Zeugenaussagen hatte er ein stark überhöhtes Tempo drauf, als er die Kreuzung erreichte. Die Filmaufnahmen zeigen, dass der Typ des Motorrads durchaus dazu passt – mal wieder…

Die Maschine schoss unter den Ponys durch und verletzte diese schwer.

Der Fahrer selbst wurde unter die Kutsche geschleudert, wo er sich schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen zuzog.

Zwar konnte er noch in ein Krankenhaus transportiert werden. Doch dort starb er am selben Abend.

Eines der Ponys musste von einem Tierarzt noch vor Ort eingeschläfert werden, dass andere ist schwer verletzt und unter medizinischer Beobachtung.

Einen TV-Bericht dazu gibt’s hier:
http://goo.gl/HjJgZ

Quellen:
NOZ
DNews
Nordwest-Zeitung

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Thema: August 2011 | 7 Kommentare

Ducatiraser in Klinik verstorben

Samstag, 13. August 2011 | 

11.8.2011, Dingolfing

Wenn ich von einem absolut hirnrissigen Motorradtod höre, dann lautet mein erster Gedanke mittlerweile "War’s wieder eine Ducati"?

Und dieses Mal fällt ein absolut hirnrissiger Tod schon wieder unter diese Kategorie! Der Fahrer wurde nur 22 Jahre alt. Auf das Alter weist aber auch wieder mal die Fahrweise hin.

Gegen 20:00 Uhr fuhr der Bursche am Dingolfinger Rathaus vorbei in Richtung der Dr.-Josef-Hastreiter-Straße. Das entsprechende Straßenstück ist nur 130 Meter lang.

Trotzdem nutzte er die Strecke, um sehr schnell zu fahren, oft auch auf der linken Straßenseite und dabei mehrmals Vollgas zu geben, wodurch er auf dem Asphalt Reifenspuren hinterließ.

Weil er mit dem Tempo aber nicht in die Zielstraße einfahren konnte, bremste er stark ab. Dadurch stürzte er und die Maschine schlitterte über die Straße. Er hingegen blieb mit dem Kopf an einem Geländer hängen, das neben der Fahrbahn den Bürgersteig abtrennt.

In Reptilienhalterkreis ist das die übliche Methode, um Mäuse schnell und schmerzlos zu killen: Kopf mit einem Stab fixieren und dann mit einem Ruck am Schwanz ziehen. Das Ergebnis ist  ein sofortiger Tod durch Genickbruch. Ähnlich dürfte es hier abgelaufen sein.

Zu seinem Glück war ein Sanitäter in der Nähe und konnte sofort Erste Hilfe leisten. Vom Notarzt wurde er auch noch mal wiederbelebt und dann ins Klinikum Deggendorf transportiert.

Dort starb er zwei Tage später. Und so schrecklich das auch ist, wird es keinen Ducatifahrer zu einer anderen Fahrweise oder einem anderen Motorrad bringen. Die sind lernresistent, wie die bisherigen Reaktionen hier zeigen, aber immer gern gewaltbereit. Böse Mischung auf den Straßen. Zum Glück meist nur für sie selbst!

Quellen:
Polizeibericht
Landauer Neue Presse
Wochenblatt
Dingolfinger Anzeiger

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Motocrossfahrer stirbt bei misslungenem Sprung

Dienstag, 9. August 2011 | 

ktm8.8.2011, Hartenstein

Was die Poser mit ihren Geländewagen nie machen, betrachten die meisten Fahrer von Geländemotorrädern als Pflicht – ins raue Gelände zu gehen.

Das heißt aber leider nicht, dass sie es auch können. Die Geländewagenfahrer wissen, dass sie es nicht können. Die Biker sind überzeugt, es zu können…

In Sachsen fuhr ein 36-Jähriger Mann mit seiner KTM neben der A72 auf einem Plattenweg. Als sich der Weg gabelte und der Plattenweg unter der Autobahn auf die andere Seite geführt hätte, wollte unser Geländeexperte weiter geradeaus fahren…

Sein Bike hätte das vermutlich auch geschafft. Er nicht!

Als er versucht, die Böschung mit seiner Maschine zu überspringen, stürzte er leider. Der Rettungsdienst konnte ihn zwar noch in ein Krankenhaus bringen, doch dort erlag er leider seinen Verletzungen.

Nun sucht die Polizei nach Zeugen. Drei seine Bekannten waren auch dort und werden gebeten, Aussagen zu machen.

Quellen:
Sachsen Fernsehen
Kanal 8

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Thema: August 2011 | Beitrag kommentieren

Ampel in Mettmann

Montag, 1. August 2011 | 

yamaha1.8.2011, Mettmann

Stand die Sonne ungünstig? Oder hatte er keine Lust zu bremsen? Wir werden es nicht erfahren…

Gegen 11:55 Uhr befuhr ein 29 Jahre alter Mann aus Wuppertal mit seiner Yamaha FZS 600 die Bundesstraße 7 bei Mettmann.

Zeugen sagen aus, dass er die rote Ampel ignorierte und auf die Kreuzung bretterte…

DORT bemerkte er dann, dass sich in der Gegend auch noch andere Verkehrsteilnehmer tummelten – und er traf dann auch einen.

Ein 50-jähriger Velberter befuhr die Kreuzung mit seinem Audi A3. Um den Zusammenprall zu vermeiden, leitete der Motorradfahrer noch eine Vollbremsung ein.

Dabei stürzte er dann aber und rutschte unter das Auto. Noch am Unfallort erlag er seinen schweren Verletzungen, obwohl Zeugen sofort versuchten, ihn zu reanimieren.

NRWs Innenminister, Ralf Jäger, macht sich für Fahr- und Sicherheitstrainings stark, doch sieht angesichts der gestiegenen Aggressivität der Biker wenig Chancen dafür.

Traurige Statistikwerte:
Bis Ende Juni sind allein in NRW bereits 51 Biker gestorben. Viele von ihnen, weil sie sich für stärker halten, als sie sind… aber keinerlei Knautschzone haben. Dabei reicht schon ein Tennisball, um einen aggressiv fahrenden Motorradfahrer in die ewigen Jagdgründe zu befördern. :-(

Quellen:
Westdeutsche Zeitung
Bild
RP Online

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Sprich mir nach: Ich soll nicht rechts überholen!

Mittwoch, 13. Juli 2011 | 

falscherweg13.7.2011, Waldow

Man muss sich das bildlich vorstellen:

Landstraße 711, zweispurig…

Rechtskurve…

Ein Mann fährt mit seinem Mazda ganz normal die Straße entlang und plötzlich kommt auf der rechten Seite eine Honda ins Blickfeld, die ihn überholt.

Der Autofahrer hat sicher nicht schlecht gestaunt. Vielleicht kam ihm auch ein Gedanke der Sorte "Was soll das denn Du Schwachkopf? Hast Du Deinen Führerschein in der Sonderschule gemacht? Dich sollte man doch…"

Weit musste er den Gedanken dann aber nicht mehr denken. Denn während des Überholverbots geriet das Motorrad außer Kontrolle. Der 22-jährige Fahrer stürzte auf die Straße. Das Motorrad rutschte in den Straßengraben.

Dabei verletzte sich der Bursche so schwer, dass er leider noch an der Unfallstelle verstarb.

Quellen:
Berliner Morgenpost
Märkische Allgemeine
Welt

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Vom Baum abgeprallt

Samstag, 9. Juli 2011 | 

speed29.7.2011, Landkreis Erding

Zu schnell war, laut Polizei, der Biker auf der Kreisstraße ED15 zwischen Eschlbach und Maierklopfen unterwegs.

Und wenn Motorradfahrer zu schnell fahren, dann unterschätzen sie gerne die Physik der Fliehkraft und überschätzen ebenso gern ihre Fähigkeit, dieser entgegenzuwirken.

Das dürfte auch in diesem Fall geschehen sein.

In einer langgezogenen Rechtskurve verlor er die Kontrolle über seine Maschine und prallte voll gegen einen der Straßenbäume. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 36-jährige Fahrer zurück auf die Straße geschleudert.

Die Rettungskräfte versuchten noch, ihn eine halbe Stunde zu reanimieren, doch der Mann verstarb noch auf der Straße.

Ein Rettungshubschrauber konnte auch nicht mehr helfen…

Quelle:
Merkur online

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Thema: Juli 2011 | Beitrag kommentieren

Einmal mit ohne alles!

Montag, 4. Juli 2011 | 

FeuerwehrHeiligenstadt2.7.2011, Geisleden

Dem Opfer fehlte alles, was man für eine sichere, nächtliche Motorradfahrt braucht.

Verstand, Licht, ein zugelassenes Motorrad, ein Helm…

In einer langgezogenen Rechtskurve ist ein 21jähriger Heuthener mit einer Crossmaschine, die nicht für den Straßenverkehr zugelassen war, von der Straße abgekommen. Dabei stieß er mit dem Motorrad gegen eine Hausecke.

Das kann unter anderem daran gelegen haben, dass er kein Licht hatte…

Da er auch keinen Helm trug, zog er sich Kopfverletzungen zu, an denen er letztendlich verstarb.

Als die Polizei am Unfallort eintraf, fand sie das Motorrad an eine Hauswand gelehnt vor. Das gab natürlich Rätsel auf. Durch Radiodurchsagen angeregt, meldete sich schließlich ein Zeuge. Der hatte gegen 23:30 die Maschine mit laufendem Motor auf der Straße gefunden, machte sie aus und lehnte sie an ein Haus. Er glaubte an einen Streich…

In der näheren Umgebung lag niemand, so dass er nach Hause ging.

Den Fahrer fand schließlich gegen Mitternacht eine andere Passantin. Verdeckt an einer Hauswand.

Quellen:
Thüringische Landeszeitung und andere
Foto: Feuerwehr Heiligenstadt

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