Mercedesfahrer stirbt im Überholverbot
Freitag, 20. Januar 2012 |
19.1.2012, Emstek bei Cloppenburg
Der ADAC hat vor nicht allzu langer Zeit die Ergebnisse eines interessanten Langzeitversuchs veröffentlicht. Dabei kam heraus, dass es sich nicht lohnt, auf Land- und Bundesstraßen zu überholen.
Man schlängelt sich durch den Gegenverkehr. Muss ständig wieder in enge Lücken einscheren. Setzt sich hohem Fahrstress aus. Und wofür? An der nächsten Ampel, am nächsten Stoppschild, steht genau der Laster direkt hinter einem, den man gefährlich überholt hat.
Während der Zeitgewinn kaum feststellbar ist, steigt die Gefahr ums Vielfache.
Was mich interessieren würde: Wie viele Menschen haben diesen Bericht gelesen und fahren trotzdem weiter wie die gesengte Sau?
Und es sind generell zwei Gruppen von Autofahrern, die das machen. Zum einen die jungen Burschen. Hormongetränkt, risikobereit… jung eben.
Zum anderen die Fahrer PS-starker Karossen – in allen Altersklassen.
Einen Mercedesfahrer erwischte es jetzt bei Emstek.
Wie die buchstäblich gesengte Sau raste er auf der B72 vorwärts. Er nutzte jede Gelegenheit, um trotz Gegenverkehr, schlechter Sicht und Überholverbot(!) zu überholen. Seine gefährlich Fahrweise brachte die anderen Fahrer bereits dazu, für ihn Lücken zu machen.
Im nächsten Überholverbot setzte er "zum großen Wurf" an und überholte gleich eine ganze Gruppe von Fahrzeugen.
Leider übersah er einen holländischen Sattelschlepper. Dessen Fahrer versuchte noch erfolglos auszuweichen und dann knallte es.
Der Fahrer wurde schwer verletzt, eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Sein Hund überlebte leicht verletzt.
Quellen:
Erstmeldung Richard (Danke)
Nonstopnews
NWZ online
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Thema: Januar 2012, Lesertipp | Beitrag kommentieren


(23 Stimmen, Note: 4,35 von 5)
25.9.2011, Wapelersiel
22.6.2011, Sankt Augustin
8.10.2010, Henstedt-Ulzburg
25.4.2010, Kehdingen, L111
Der Mercedes hatte so ein Tempo drauf, dass der Traktor nach der Kollision mit seinen Vorderrädern auf der Motorhaube des Wagens stand!
(42 Stimmen, Note: 3,43 von 5)
10.12.2009, K210, Gemarkung Rosebruch
Bei diesem Zusammenstoß riss der Wagen in mehrere Teile auseinander und kam erst nach zirka 46 Metern auf dem Dach liegend zum Stehen. Einzelne andere Teile, wie eben der Motor, flogen noch 40 Meter weiter und landete auf einem angrenzenden Acker neben der Straße.
Appenweier, 4.12.2008



