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Darwinpreisträger März 2010

Montag, 12. April 2010 | 

Im März war das Rennen knapp, was teilweise auch an den vielen unterschiedlichen Bewerbern lag.

Vorbei die Monate, in denen die Bewerber auf den Deutschen Darwin Award in erster Linie nicht wetterangepasst gefahren sind.

Eindeutiger Gewinner ist der junge Bursche, der sich ein gefährliches Hobby zugelegt hatte. Zu nachtschlafender Zeit meinte er, auf Bahngleisen Zugwaggons mit Farbe beschmieren zu müssen. Eines seiner Opfer schlug zurück

Und der Märzüberblick
http://www.darwinpreis.de/stichwort/maerz-2010/

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Bei Probefahrt gegen Mauer gerast

Dienstag, 30. März 2010 | 

parkhaus 29.3.2010, Ratingen

Anderer Ort, fast derselbe Ablauf. Vor fast genau einem Jahr berichtete ich schon über einen ähnlichen Fall.

Sicher liegt das daran, dass für die Biker nun die Saison beginnt und mithin auch die Zeit der Basteleien und Reparaturen.

In einem privaten Parkhaus hatte das 28-jährige Opfer an seinem Motorrad gebastelt, um einige Reparaturen durchzuführen.

Den Erfolg der Reparatur wollte er wohl mit einer kleinen Probefahrt innerhalb des Parkhauses testen.

Weil das keine größere Fahrt werden sollte, verzichtete er auf einen Helm. Vermutlich hätte der ihm sowieso nichts genutzt.

Ein Zeuge hörte plötzlich laute Beschleunigungsgeräusche eines Motorrades, gefolgt von einem lauten Knall. Durch ein Gitte konnte er den Biker auf dem Boden liegend sehen und alarmierte die Rettungskräfte. Der Probefahrer war mit hohem Tempo gegen eine Betonmauer gefahren.

Einige Stunden später verstarb er in einem Essener Krankenhaus.

Quellen:
Welt
RP Online

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Motorradfahrer brettern auf Stau-Ende

Donnerstag, 25. März 2010 | 

suzuki 24.3.2010, Niefern-Öschelbronn

Mein Vater war Fahrlehrer. Das hab ich hier schon mal erwähnt. Und als es an den Führerschein ging, verweigerte er mir den Motorradführerschein, weil Motorräder seiner Meinung nach zu wenig Knautschzone haben.

Naja, um korrekt zu sein, ist die einzige stark knautschende Zone bei einem Motorrad der Fahrer. Und genau so war es auch jetzt wieder…

Auf der B10, zwischen Niefern und Pforzheim, hatte sich an einer Ampelanlage ein Stau gebildet. Im Verlaufe einer längeren Rechtskurve kamen zwei Motorradfahrer dermaßen schnell angerast, dass sie keine Chance mehr hatten rechtzeitig zu halten.

Der Aufprall eines der beiden Bikes war so stark, dass das Auto noch auf den davor stehenden Wagen geschoben wurde!

Der Jüngere der beiden, ein 23-jähriger Pforzheimer, starb leider in der Klinik. Sein 30-jähriger Kollege ist schwer verletzt. Zum Glück blieben die beteiligten Autofahrer unverletzt.

Quellen:
u.a. Pforzheimer Zeitung

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Audi A8 ohne Gurt gegen Baum

Dienstag, 23. März 2010 | 

Quelle Feuerwehr Denklingen 22.3.2010, zwischen Denklingen und Dienhausen

Audi A8… Klasse Auto. Unter 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und dann ist noch lange nicht Schluss. Wenn man so ein Ding auch beherrscht.

Das war bei dem 28-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau offenbar nicht der Fall.

Mit stark überhöhter Geschwindigkeit kam er auf der Kreisstraße LL 16 rechts auf das Bankett. Das konnte er nicht mehr korrigieren und geriet immer weiter nach rechts, um sogar noch zirka 50 Meter im schrägen Straßengraben weiterzufahren.

Zu Ende war die Fahrt erst an einem Baum, den der Audi frontal rammte.

Der Aufprall des Wagens war so stark, dass dabei der gesamte Motorblock herausgerissen wurde (und das hat bei so einem Auto schon was zu sagen). Leider hatte es der Fahrer auch für unnötig befunden, sich anzuschnallen. Aus diesem Grund wurde er im Fahrzeug auf den Rücksitz geschleudert. Doch zu diesem Zeitpunkt war er vermutlich schon tot.

Quelle:
Augsburger Allgemeine
Fotos: Feuerwehr Denklingen

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Spaziergang auf Brückengeländer endet im Fluss

Sonntag, 21. März 2010 | 

hans 21.3.2010, Hannover

Als kleiner Junge, bin ich oft auf Mäuerchen gelaufen. Ein harmloser Balanceakt, der schlimmstenfalls einen kleinen Sprung erforderte. Auf Brückengeländern bin ich tatsächlich auch schon gelaufen. Tagsüber, nüchtern und wenn sie ziemlich breit waren. Was ich nie gemacht habe, ist auf Brückengeländern zu balancieren, wenn ICH breit war. Muss wohl ein Ding der Selbstkontrolle sein…

Ob der junge Niedersachse betrunken war, als er das Geländer einer Brücke erkletterte, um die Leine des Nachts zu überqueren, wird in meinen Quellen nicht eindeutig beantwortet. War er betrunken, dann war die Nummer dumm. War er nüchtern, war sie saudumm!

Gegen 22:50 beobachteten Freunde des Opfers und einige Passanten ihn noch, wie er auf der schmalen Mauer einer Wehrbrücke in Hannover balancierte. Kurz darauf verlor er jedoch das Gleichgewicht und fiel in die Leine. Dort wurde er sofort von der starken Strömung erfasst. Kurz darauf sah man ihn nochmal auftauchen, bevor er endgültig verschwand.

Ein Großaufgebot an Helfern von DLRG und Feuerwehr suchte lange. Elf Taucher, ein Hubschrauber und ein DLRG-Boot suchten über 2 Stunden nach ihm, bis sie ihn schließlich aus dem Wasser ziehen konnten.

Quellen:
Mein Leser Edmund M.
Nonstopnews

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Graffiti-Sprayer wird beim Schmieren vom Zug erwischt

Freitag, 19. März 2010 | 

schmiererei 19.3.2010, Dormagen

Bahngleise sind keine Spielplätze und nicht umsonst ist ihr Betreten verboten. Ebenfalls verboten ist das Beschmieren von S-Bahnzügen mit Spraydosen.

Was eine asoziale Minderheit für Kunst oder Kultur hält, empfinden die meisten Menschen als Schmiererei und Sachbeschädigung.

Doch was passiert üblicherweise den verwöhnten Kids schon? Meist kriegen die nicht mal eine Strafe. Dabei kann das durchaus übel ausgehen, wie der vorliegende Fall zeigt.

Zwei dieser Kids, 19 und 17 Jahre alt, trieben sich im Bereich des Bahnhofs von Dormagen rum. Der “Große” wollte eine S-Bahn vollschmieren und der “Kleine” sollte Schmiere stehen.

Keine Ahnung, worauf der aufpassen sollte. Züge scheinen es nicht gewesen zu sein. Denn gegen 4:30 Uhr passierte ein Güterzug diese Stelle, während zeitgleich auf einem Nebengleis ein Personenzug hielt. Deshalb konnte er seinen Kumpanen nicht mehr sehen.

Als die Luft wieder rein war, suchte er den Sprayer und fand ihn auch… leblos auf den Gleisen. Offenbar ist er von einem der beiden Züge angefahren und tödlich verletzt worden. Alarmierte Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.

Am Tatort wurden Spraydosen sichergestellt. Der Junge wurde seinen Eltern übergeben.

Quelle
Polizeibericht

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Beim Stromkabelklauen gebritzelt

Montag, 15. März 2010 | 

strooom 14.3.2010, Seelow (Märkisch-Oderland)

Das 29-jährige Opfer und sein 27-jähriger Kollege hatten sich vermutlich schon über ein gutes Geschäft gefreut.

Immerhin sind die Preise für Kupfer derzeit recht hoch und Schrotthändler fragen eigentlich selten danach, wo man die Kabel her hat.

Also wollten die beiden Experten sich ein Starkstromkabel unter den Nagel reißen.

Und als sie gerade dabei waren, es abzumontieren, da stellte sich wohl heraus, dass die beiden einen kleine, aber wichtigen Fehler gemacht hatten…

Sie hatten sich nicht vergewissert, dass die Leitung stromfrei war.

Jedenfalls hat es vermutlich ziemlich geknallt, als der Ältere der beiden von der 20.000 Volt-Leitung einen Stromschlag bekam.

Seinen jüngeren Kumpanen hat die Polizei inzwischen auch gefasst.

Quellen:
Welt
Berliner Zeitung

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Kein Gurt – Aus Cabrio katapultiert

Freitag, 12. März 2010 | 

cabrio 10.3.2010, Höchstadt an der Aisch

Zufällig fand eine Polizeistreife das Opfer eines Unfalls, das mit etwas mehr Sicherheitsgefühl wohl noch leben würde.

Halb in der Wand einer Feldscheune in Wachenroth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) stand ein blaues Golf Cabriolet. Das Dach war durch den Unfall aufgerissen, der Fahrer befand sich nicht im Fahrzeug. Die Airbags hatten ausgelöst.

So wie sich der Unfallhergang rekonstruieren ließ, war der 42-jährige Mann aus dem Landkreis Bamberg mit seinem Wagen in Richtung Wachenroth unterwegs und muss wohl mit dem Reifen aufs Bankett gekommen sein.

Danach schleuderte der Wagen dann nach links über die Straße in eine Feldscheune. Dabei riss das Verdeck auf und der Fahrer – der wohl nicht angeschnallt war – wurde aus dem Wagen in die Scheune geschleudert.

Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Angesichts der Lage kann man wohl davon ausgehen, dass ihm der Gurt das Leben gerettet hätte.

Quelle:
Polizeibericht

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Absichtlich über geschlossene Gleise

Montag, 8. März 2010 | 

schranke 6.3.2010, Heustreu

Keiner weiß, was die 49-jährige Frau dazu gebracht hat, über einen geschlossenen Bahnübergang zu fahren. Jedenfalls tat sie es offensichtlich absichtlich und mit riesigem Leichtsinn.

Die Halbschranken waren an diesem Samstagvormittag geschlossen. Die Lichter leuchteten rot und vor der Schranke standen bereits zwei wartende Fahrzeuge.

Das alles konnte die Dame aber nicht abhalten. Sie fuhr an den wartenden Autos vorbei, umfuhr die Halbschranke und war gerade dabei, die Gleise zu überqueren… als die Regionalbahn angebraust kam.

Der Zug schleifte den Wagen noch rund 80 Meter mit, bis der VW Golf schließlich neben den Gleisen liegen blieb. Man kann davon ausgehen, dass die Fahrerin sofort tot war.

Nach etwa 400 Metern kam die Bahn zum stehen. Keiner der 8 Passagiere wurde verletzt, doch der Zugfahrer erlitt einen Schock.

Quellen:
Merkur
Fuldaer Zeitung

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Arbeitsloser heizt mit Grill

Montag, 8. März 2010 | 

grill 1.3.2010, Klagenfurt, Österreich

Ein ebenso trauriger wie dummer, tödlicher Unfall ereignete sich offenbar schon vor einem Monat.

Ein verschuldeter 27-jähriger Arbeitsloser sollte aus seiner Wohnung geworfen werden, für die er seit Monaten keine Miete mehr gezahlt hatte. Aus diesem Grund wurde die Wohnungstür aufgebrochen.

Dort fand man ihn aber nur noch tot vor.

Wie die Untersuchungen ergaben, war der Mann schon vor zirka einem Monat einer Kohlenmonoxidvergiftung erlegen. Nachdem man ihn wegen seiner Zahlungsunfähigkeit Heizung und Strom abgeschaltet hatte, kam er auf die blödsinnige Idee, seine Räume mit einem Grill zu heizen.

Leider leitete er aber die dabei entstehenden, tödlichen Gase nicht ab und starb deswegen. Wegen derselben Gase erlosch das Feuer von selbst.

Quellen:
Erstmeldung: Leser Michael
ORF

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