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Nicht besoffen auf den Gleisen laufen!

Mittwoch, 6. Mai 2009 | 

bahnhof

1.5.2009, Bahnhof Fulda

Vor Zügen, Baggern und ähnlichen Giganten habe ich einen Mordsrespekt. Die sind nicht unbedingt immer schnell, aber wenn sie einen erwischen, dann ist es vorbei!

Diese Erfahrung machte in der Nacht des 1. Mai auch ein Pärchen auf dem Bahnhof von Fulda. Nach Beobachtungen der Zeugen waren beide deutlich betrunken. Vielleicht die Reste eines “Tanz in den Mai”?

Gegen 3:00 Uhr meine die 24-jährigen Frau auf die Gleise heruntersteigen zu müssen. Kurz entschlossen stieg dann auch der 26-jährige Begleiter hinterher.

Wie heißt es bei der Polizei so treffend?
Während sich die junge Frau und der Mann auf dem Gleis aufhielten, übersahen sie einen sich annähernden Güterzug, der den Bahnhof Fulda von Mannheim kommend in Richtung Bebra durchfahren wollte. Trotz einer sofort eingeleiteten Schnellbremsung des Lokführers, erfasste die Lokomotive die beiden Personen im Gleisbett. Durch den Anprall erlitten die Beiden tödliche Verletzungen.

Trauriges Ende einer sicher netten Feier…

Quellen:
Polizeibericht
DerWesten
Rheinische Post Online

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Stromschlag auf Lokomotive

Sonntag, 8. März 2009 | 

zugstrom 8.3.2009, Siegen

Heutzutage fahren die Züge nur noch selten mit Kohle. Sie fahren mit Elektrizität. Mit Strom, richtig viel Strom. Da geht es um 15.000 Volt.

Aus diesem Grund klettern vernünftige Menschen auch nicht auf Züge. Denn wie man etwa hier und hier lesen kann, geht das nicht nur dann tödlich aus, wenn man eine Leitung berührt.

Es reicht völlig aus, 1,5 Meter entfernt rumzuturnen, um sich nachhaltig aus dem Genpool zu katapultieren.

Das musste leider auch ein 23-Jähriger aus Wissen (Landkreis Altenkirchen/Westerwald) im Bahnhof von Siegen erfahren. Mit drei Freunden wartete er auf einen Zug und da überkam ihn vermutlich die Langeweile oder der Übermut. Jedenfalls kletterte er auf eine abgestellte Lokomotive.

Ein Lichtbogen aus der Oberleitung sprang zu ihm über und tötete ihn sofort. Ob er zu diesem Zeitpunkt betrunken war wird eine Obduktion klären müssen.

Quellen:
SWR
Süddeutsche Zeitung

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