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Achtung, der Zug kommt!

Montag, 20. September 2010 | 

andreaskreuz 20.9.2010, Zotzenheim

Immer wieder lese ich von Unfällen an unbeschrankten Bahnübergängen. Und schon da habe ich wenig Verständnis.

Bereits vor so einem Bahnübergang gibt es mehrere Warnungen in Form von Andreaskreuzen.

Dann steht am Bahnübergang in der Regel ein Pfosten mit Licht und Warnklingel.

Trotzdem verunglücken dort immer wieder Leute und man diskutiert dann endlos darüber, dass endlich eine Schrankenanlage aufgebaut werden soll.

Wozu? frage ich mich, wenn ich dann so einen Bericht wie heute lese…

Ein 25-jähriger Fahrer eines Lieferwagens kommt gegen 8:00 morgens am Bahnübergang der Regionalbahn an. da sich ein Zug nähert, ist die Schranke bereits geschlossen.

Hatte er es eilig? Hielt er sich für Niki Lauda? Jedenfalls entschloss er sich, um die Halbschranke herumzufahren, um noch schnell über die Schienen zu kommen.

Doch da kam sie schon, die RB 13512. Es knallte heftig und sieht man die Fotos, wurde der Wagen sogar zerrissen. Der Fahrer starb noch vor Ort.

Quellen:
Polizeibericht
SWR

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Helmfrei gegen Lieferwagen

Montag, 13. Oktober 2008 | 

helm212.10.2008, Schweiz, Fehraltorf

Ein gewisser Grad der Alberei gehört dazu, wenn man jung ist. Dann kann man sich später als “lustige Zeit” daran erinnern und es komplett vergessen, sobald man eigene Kinder hat.

Aber das Wort “Grad” beinhaltet ja bereits, dass irgendwo Schluss ist…

Wie im vorliegenden Fall.

Ein junger Motorradfahrer im Kanton Zürich alberte auf seiner Karre herum. Nach Zeugenaussagen spielte er während der Fahr am Dorfanfang mit seinem Integralhelm herum, hatte ihn zeitweise wohl auch komplett abgenommen.

Nun, beides gleichzeitig konnte er offenbar nicht – Rumspielen und Motorradfahren. Denn in einer langezogenen Kurve verlor er die Kontrolle über sein Zweirad, geriet auf die Gegenfahrbahn  und bretterte voll in einen entgegenkommenden Lieferwagen. Er wurde durch die Luft geschleudert und knallte auf die Straße.

An seinen Verletzungen verstarb er noch am Unfallort.

Quelle:
Neue Luzerner Zeitung

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