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Lichtbogen setzt jungen Kletterer in Brand

Dienstag, 29. Dezember 2009 | 

lichtbogen 29.12.2009, Villingen-Schwenningen

Wäre es nicht so furchtbar, man könnte diese Todesart beim Darwinpreis als Dauerbrenner bezeichnen.

Immer und immer wieder sterben junge Männer (Frauen sind zu solchen Aktionen scheinbar nicht blöde genug) dadurch, dass Sie einer Oberleitung zu nahe kommen oder sie gar berühren.

Der Fahrdienstleiter im Bahnhof Villingen bemerkte früh am Morgen einen Lichtbogen an der Oberleitung. Kurz darauf brannte etwas auf dem Gleis. Man muss sich den Schock vorstellen, als er beim Löschen einen brennenden Menschen erkannte…

Ein 18-Jähriger war an der der Schwenninger Straße über das Brückengeländer geklettert, ausgerutscht und auf die  Oberleitung gestürzt, die seine Kleidung daraufhin durch einen Lichtbogen in Brand setzte.

Da zu diesem Zeitpunkt Schneefall herrschte, ergaben die Spuren, dass er allein unterwegs war.

Am Vormittag des Tages verstarb der junge Mann in einer Tübinger Spezialklinik an seinen schweren Verbrennungen.

Quelle:
Südkurier
Topnews

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Thema: Dezember 2009 | 2 Kommentare

Bahn-Kletterer stirbt nach Stromschlag

Dienstag, 20. Oktober 2009 | 

oberleitung Wenn ich einen Euro bekommen würde, für jeden fall bei dem ich darüber berichte, dass jemand beim Spielen an Zügen einen tödlichen Stromschlag bekam… Naja, dann wäre ich nicht reicht, aber es würde sich langsam läppern.

Heute bekäme ich leider wieder einen Euro… Und um ehrlich zu sein, ist mir das völlig unverständlich. Es ist nicht so, dass all die bisherigen Toten aus Gegenden kamen, in denen es weder TV noch Zeitungen oder Schulen gibt. Auch kann man davon ausgehen, dass es sich bis dato nicht um amtlich festgestellte geistig zurückgebliebene handelte…

Warum also kommt ein 20-Jähriger mit einem IQ von über 60 auf den Gedanken, den Kesselwagen auf einem Hauptbahnhof zu erklettern?

Im vorliegenden Fall waren zwei Burschen im Alter von 20 und 19 Jahren auf die verhängnisvolle Idee gekommen, im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofes einen dort abgestellten Kesselwagen zu besteigen? Der 20-Jährige aus Hanau war zuerst oben und sein Kumpel wollte ihm folgen.

Dann bekam der erste einen elektrischen Schlag verpasst, weil er vermutlich die Oberleitung berührte. Zeugen hörten einen lauten Knall und einen blauen Lichtblitz.

Am letzten Freitag verstarb der Kletterer in einer Klinik. Sein Freund blieb glücklicherweise unverletzt. Vielleich fragt ihn mal jemand, warum sie auf diese Idee kamen und was sie gegebenenfalls von diesem Irrsinn abgehalten hätte…

Quellen:
SWR
Polizeibericht

Und nochmal ein Zitat der Polizei:

Die Bundespolizei warnt: Das Besteigen von Eisenbahnfahrzeugen und das unbefugte Betreten von Bahnanlagen ist nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich. Die Oberleitung der Bahn führt Starkstrom mit einer Spannung von 15.000 Volt. Wer dieser Stromleitung zu nahe kommt oder sie sogar berührt, trägt schwerste, oft auch tödliche Verletzungen davon.

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Thema: Oktober 2009 | 2 Kommentare

Starkstrombadeunfall

Dienstag, 25. August 2009 | 

zugbruecke

23.8.2009, Dortmund-Lindenhorst

Ab uns zu gehe ich an einem Kanal spazieren. Im Sommer liegen da viele Leute und schwimmen auch im Kanal.

Die besonders wagemutig oder besonders Dummen – nahezu ausschließlich Jungen unter Hormonkontrollverlust – springen dort auch von Brücken, die über den Kanal hinweg führen.

Aber bislang konnte ich mir nicht vorstellen, dass jemand von einer Eisenbahnbrücke in einen Kanal springen und dabei riskieren würde, der Oberleitung im nassen Zustand nahe zu kommen. Doch bei der Arbeit an dieser Seite werde ich eigentlich täglich (negativ) überrascht…

Der nachfolgende Fall wurde mir gleich von mehreren Lesern geschickt. Ich hatte ihn aber auch schon selbst gesehen…

Unfallort:
Dortmund-Ems-Kanal, Kilometer 3,200, Bahnbrücke Hardenberg

Man kann eigentlich nur fassungslos den Pressebericht der Polizei zitieren:

Ein siebzehnjähriger Jugendlicher aus Dortmund kletterte am 23.08.2009, gegen 16:00 Uhr, auf die Eisenbahnbrücke Hardenberg, um vom höchsten Punkt der Brücke in den Kanal zu springen.

Bei der Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal (KM 3,2000) in Dortmund-Lindenhorst handelt es sich um eine Rundbogen-Metallkonstruktion. Konstruktionsbedingt wird eine 15000 Volt-Stromleitung oberhalb des Fahrdrahtes geführt.

Der Jugendliche wurde bei einem Sprung von der Brücke durch einen Lichtbogen getroffen, erhielt so einen Stromschlag und fiel leblos ins Wasser, wo er versank

Nach der Bergung durch die Feuerwehr verliefen die Reanimationsversuche des Notarztes leider erfolglos.

Das wird vermutlich wieder eine Schlaubergerdiskussion provozieren, weil ein Haufen von selbsternannten Experten nach wie vor glaubt, man müsse eine Starkstromleitung berühren, um einen Schlag zu bekommen.

Leute, das ist nicht so! Bei 15.000 Volt Starkstrom reicht es absolut aus, sich so einer Leitung etwa 1 – 1,5 Meter zu nähern. Dann springt irgendwann ein Lichtbogen über uns röstet Euch! Glaubt es oder sterbt!

Quellen:
Polizeibericht

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Thema: August 2009 | 12 Kommentare

Auswirkung von Oberleitungen auf den menschlichen Körper

Donnerstag, 25. Juni 2009 | 

Um mal zu verdeutlichen, welchen Kontakt ein Stromschlag einer Zugoberleitung hat, möchte ich Euch mal die Videoaufnahme eines Mannes zeigen, der die Oberleitung zum Selbstmord benutzte.

Zugesandt wurde mir das Ursprungsvideo von Matthias E. aus München. Vielen Dank dafür.

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Thema: Allgemein, Juni 2009 | 9 Kommentare

Stromschlag killt Zugkletterer in Kirchweyhe

Sonntag, 15. März 2009 | 

stromschlag

Infos zum Unfall in Kirchweyhe im April 2010 stehen hier

14.3.2009, Bahnhof Kirchweyhe bei Bremen

Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Jugendliche noch leben könnten, wenn darwinpreis.de als Unterrichtsstoff zur Pflicht würde.

Andererseits… die richtig Doofen kämen dadurch vermutlich erst auf dumme Ideen.

Wir können nur vermuten, was den 16-Jährigen im Bahnhof Kirchweyhe angetrieben hat, als er dort gegen 22:17 Uhr auf einen abgestellten Güterwagon kletterte.

Welche Folgen das haben kann – und häufig auch hat(!) – hätte er anhand meiner Artikel hier lernen können:

Noch einmal zum mitschreiben: Über Wagons befindet sich eine Stromleitung. Da fließen um die 15.000(!) Volt durch. Wenn man dieser Leitung zu nahe kommt, dann springt ein Lichtbogen über und sorgt für einen sofortigen Tod! Zu nahe bedeutet in diesem Fall bereits ein Abstand von 1,5 Meter!

So geschah es dann auch in Kirchweyhe. Er bekam den Stromschlag, fiel vom Wagon und verstarb noch am Unfallort. Seine vier Kollegen im Alter von 15 und 16 haben ihn auch nicht von der Dummheit abgehalten. Die Einsatzkräfte fanden sie unter Schock stehend an und übergaben Sie an ihre Eltern.

Quelle:
Pressebericht Bundespolizeiinspektion Bremen

Noch schlimmer ist der Unfall in Kirchweyhe im Jahr 2010!

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Thema: März 2009 | 6 Kommentare

Stromschlag auf Lokomotive

Sonntag, 8. März 2009 | 

zugstrom 8.3.2009, Siegen

Heutzutage fahren die Züge nur noch selten mit Kohle. Sie fahren mit Elektrizität. Mit Strom, richtig viel Strom. Da geht es um 15.000 Volt.

Aus diesem Grund klettern vernünftige Menschen auch nicht auf Züge. Denn wie man etwa hier und hier lesen kann, geht das nicht nur dann tödlich aus, wenn man eine Leitung berührt.

Es reicht völlig aus, 1,5 Meter entfernt rumzuturnen, um sich nachhaltig aus dem Genpool zu katapultieren.

Das musste leider auch ein 23-Jähriger aus Wissen (Landkreis Altenkirchen/Westerwald) im Bahnhof von Siegen erfahren. Mit drei Freunden wartete er auf einen Zug und da überkam ihn vermutlich die Langeweile oder der Übermut. Jedenfalls kletterte er auf eine abgestellte Lokomotive.

Ein Lichtbogen aus der Oberleitung sprang zu ihm über und tötete ihn sofort. Ob er zu diesem Zeitpunkt betrunken war wird eine Obduktion klären müssen.

Quellen:
SWR
Süddeutsche Zeitung

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Thema: März 2009 | 2 Kommentare

Wagonkletterer vom Lichtbogen erwischt

Donnerstag, 6. März 2008 | 

.lichtbogen Neuss-Norf, 5.3.2008

Es gibt Dummheiten, die könnte man schon allein deswegen vermeiden, weil sie bereits bei anderen schief gegangen sind.

Dumm genug waren bereits zwei der Darwinpreis-Nominierten im Februar. Da hätte das jetztige Opfer etwas lernen können…

Gegen 20.00 Uhr wurde die Polizei in den Bahnhof Neuss-Norff gerufen. Auf dem Gleiskörper würde jemand liegen.

Dort angetroffen fanden die Beamten einen leblosen 20-jährigen neben einem Güterwagon. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Sein 17-jähriger Freund stand unter Schock.

Die polizeilichen Erkenntnisse laufen darauf hinaus, dass der junge Abenteurer den Kesselwagen erkletterte und oben dann von einem Lichtbogen der Oberleitung dahingestreckt wurde.

Liebe Kinder!
Man muss eine Zug-Oberleitung nicht berühren, um einen tödlichen Stromschlag zu bekommen. Die faulen und heimtückischen Dinger nutzen jede Gelegenheit, den langen Weg durch die Leitung abzukürzen und mal eben einen Lichtbogen durch EUCH zu jagen.

Naja, wenigstens taugte das Opfer in diesem Fall als lehrreiches Beispiel für seinen Freund. Trotzdem werden wir in nächster Zeit bestimmt wieder über so einen Extremkletterer berichten dürfen.

Quelle:
Pressemeldung der Polizei Neuss

Liebe Leser!

Wegen anhaltender Pöbeleien auf niedrigstem Niveau ist die Kommentarfunktion für diesen Beitrag geschlossen worden.  Ich bin gerne bereit, eventuelle Diskussionen per Email mit Ihnen zu führen. Aber ich lasse mir meine Artikel nicht mit anonymen Kommentaren von Leuten zuschmieren, deren IP bereits in anderen Gästebüchern wegen Nazipöbeleien gesperrt wurde.

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Thema: März 2008 | 6 Kommentare

Spannungsbogen auf der Regionalbahn

Mittwoch, 6. Februar 2008 | 

.flash Der erste Kandidat auf unserer Seite und ein furioser Start!

Derzeit kann nur gerätselt werden, was die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer getrieben hat, als sie in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar im Hauptbahnhof von Fulda auf einen Zug kletterten. Es war Rosenmontag, da kommt man schon mal auf seltsame Ideen. Doch wacht man meist am Folgetag neben diesen auf und kann sich davonstehlen.

Dieses Glück hat der Darwin-Preis-Nominierte im Monat Februar 2008 nicht. Die beiden Experten kletterten auf dem Dach eines Regionalzuges herum und kamen dabei der starkstromführenden Oberleitung gefährlich nahe. Nach Zeugenaussagen kam es zu einer Lichtbogenentladung. Ein starker Stromblitz traf die beiden jungen Männer, verbrannte sie lebensgefährlich und schleuderte sie vom Zug.

Der 20jährige war sofort tot. Sein 19jähriger Kletterpartner kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Die Polizei von Fulda wies darauf hin, dass die Leitung selbst gar nicht berührt werden musste. Es reicht bereits ein Abstand von ca. 1,5 m aus, um eine spontane Entladung zu provozieren.

Quellen:
pr-inside
hr-online

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