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Mit Corvette unter Leitplanke durch

Montag, 11. Juli 2011 | 

foto_feuwehr_meerbusch10.7.2011, Meerbusch

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist eine bunte Spielwiese der Mathematiker. Dies oder jenes wird mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit geschehen, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Ein 60-jähriger in einem Opel Corsa bietet z.B. nur geringe Wahrscheinlichkeiten für einen Tod durch Raserei.

Ganz anders sieht das schon aus, wenn ein 19-Jähriger und ein 20-Jähriger Düsseldorfer in einem Chevrolet Corvette auf einer Autobahn unterwegs sind… Im restlichen Deutschland hätte wohl ein tiefergelegter Polo gereicht.

Auf der A57 verlor der ältere der beiden in Höhe der Anschlussstelle Bovert die Kontrolle über den Sportwagen. Die Polizei geht von einer sehr hohen Geschwindigkeit aus. Dagegen wäre auch generell nichts einzuwenden, da es trocken war und an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt. Die Ecke ist nicht als Unfallschwerpunkt bekannt.

Der 20-Jährige schaffte trotzdem einen aufsehenerregenden Stunt mit seiner Corvette. Er kam von der Fahrbahn ab, schleuderte über alle Spuren und bretterte dann unter(!) der Leitplanke durch in ein Maisfeld.

Dabei riss er mit hoher Wucht gleich ein paar Stützbalken ab und bog die Leitplanke nach oben.

Danach ging es den drei Meter hohen Abhang hinab und weiter ins Feld. Nach einem Überschlag und etwa 200 Metern Distanz blieb der Wagen liegen.

Zeugen des Unfalls laufen zum Wagen und befreien den schwer verletzten und zu diesem Zeitpunkt bereits toten Fahrer. Von dem Beifahrer ist nicht zu sehen und die Zeugen wussten auch nichts von ihm. Er war herausgeschleudert worden und lag zwischen den etwa ein Meter hohen Maispflanzen. Ihn fand später die Polizei.

Immerhin überlebte er, wenn auch schwer verletzt.

Quellen:
Welt
Rheinische Post

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Thema: Juli 2011 | Beitrag kommentieren

Motorradfahrer stirbt bei Privatrennen

Mittwoch, 29. Juni 2011 | 

yamahar628.6.2011, Langnau am Albis, Schweiz

Hier stimmen einfach alle Zutaten. Soll heißen: Dass jemand dabei ums Leben kommt, wäre einem Grundschulkind schon vorher klar gewesen.

Am Albispass in der Schweiz kommt es laut Aussagen der Augenzeugen andauernd zu privaten Rennen zwischen Fahrern von Spinnermotorrädern.

An diesem Abend waren es etwa 5 bis 8, die während der ganzen Zeit in hohem Tempo den Pass befahren haben.

Der 20-Jährige auf seiner Yamaha R6 (123 PS) hatte kurz vor dem Unfall noch mit sehr hoher Geschwindigkeit eine BMW überholt.

An diesem Abend war er aber sicher nicht der einzige dort, bei der die PS-Zahl den IQ deutlich übertroffen hat.

Kurz darauf passierte es dann auch in einer Kurve. Er rutschte über die Straße auf die Gegenseite und bretterte dort dann in eine Leitplanke. Infolge der Verletzungen starb er auf seiner Rennstrecke.

Quellen:
20 Minuten
Blick

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Thema: Juni 2011 | Beitrag kommentieren

Tod und noch mehr Tod

Montag, 23. Mai 2011 | 

mondeo22.5.2011, Köln-Neubrück

Im spektakulären Fall eines außer Kontrolle geratenen Ford Mondeo gab es erst ein Todesopfer, aber es können noch mehr werden.

Kurz nach Mitternacht befuhren die Männer die L286n in Richtung Neubrück. Die Polizei geht davon aus, dass keiner von ihnen angeschnallt war.

Der Fahrer, bei dem noch geprüft wird, ob er betrunken war, verlor in einer Kurve die Kontrolle über den Ford und prallte daraufhin mehrfach gegen die Leitplanken. Das alles ist ja noch nicht wirklich dramatisch.

Definitiv dramatisch aber ist, dass eines der drei Opfer währenddessen mit dem Oberkörper aus dem Wagen geschleudert wurde und im weiteren Verlauf mehrfach(!) mit dem Körper zwischen Auto und Leitplanke geriet.

Er verstarb noch an der Unfallstelle, während die beiden anderen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus kamen. Angeschnallt wäre die ganze Aktion vermutlich höchstens ein ärgerlicher Blechschaden geworden…

Doch es kam noch übler!

Am Sonntag konnte dann einer der Schwerverletzten befragt werden und der gab an, dass die Jungs zu viert unterwegs waren!

Daraufhin wurde das Gelände nochmal untersucht und zwischen der Leitplanke und einer Lärmschutzwand fand man einen weiteren Toten.

Quellen:
Erstmeldung mein Leser Hannes. Danke!
General-Anzeiger
Polizeibericht

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Thema: Mai 2011 | 2 Kommentare

Zu schnell gefahren, zu stark gebremst

Montag, 16. Mai 2011 | 

bremse14.5.2011, B28, Kniebis Richtung Freudenstadt

Wie sagt Honda auf seinen Webseiten über das Bremssystem der Honda CBR 600?

Zitat bei Honda:
Das Bremssystem der CBR600RR steht für unglaubliche performance und absolute Kontrolle. Mit den radial befestigten Monoblock-Vierkolben-Bremszangen vorn ermöglicht es sensationelle Verzögerungswerte.

Ob der verunglückte 21-Jährige das auch wusste, der mit seiner 120PS-Maschine mit hoher Geschwindigkeit die B28 entlangbrauste?

In einer langgezogenen Linkskurve hat es ihn wohl nach rechts getragen, weswegen er voll auf die Bremse stieg. Und da griff dann die oben beschriebene "unglaubliche Performance". Leider nicht auch die "absolute Kontrolle"… ist wohl nicht serienmäßig…

Jedenfalls griff die Vorderbremse so richtig gut und das Heck der Maschine kam hoch. Dann stürzte er und knallte in die Leitplanken. Das Motorrad wurde völlig zerstört, der Fahrer starb noch vor Ort.

Quellen:
Andrea (Danke!)
Schwäbisches Tagblatt
Schwarzwälder Bote
Honda

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Thema: Mai 2011 | 3 Kommentare

Biker rast bergauf in Leitplanke

Montag, 16. Mai 2011 | 

feuerwehrlohmar14.5.2011, bei Lohmar

Ein 31-jähriger Motorradfahrer aus Köln machte mit einer (nicht näher bezeichneten) "Sportmaschine" einen Wochenendausflug.

Es deutet einiges darauf hin, dass er nicht zu schnell fuhr… sondern eher zu tief flog.

Auf der Kreisstraße 37 fanden ihn Autofahrer, bewusstlos, aber immerhin lebend. Die herbeigerufenen Polizisten und Rettungskräfte rätselten über den Unfallhergang, fanden aber eine über 100 Meter(!) lange Bremsspur des Motorrades.

Nach ersten Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass der Biker bei seiner Bergauffahrt extrem beschleunigt hat und seine Karre dann zu schlingern anfing. Daraufhin bremste er (zu stark?) und wurde in die Leitplanke geschleudert.

Bis der Notarzt eintraf, war der Fahrer tot. Die Feuerwehr suchte noch in der Umgegend nach weiteren Opfern, weil unklar war, ob er alleine auf der Maschine saß.

Quellen:
Feuerwehr (Foto)
Rundschau online
und andere

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Thema: Mai 2011 | Beitrag kommentieren

Tempo 220 war etwas zuviel auf der B243!

Sonntag, 16. August 2009 | 

schnellschnell 15.8.2009, B243 bei Bad Lauterberg

Vernunft ist keine Frage des Alters! Das wurde nun wieder anschaulich unter Beweis gestellt, als ein 51-jähriger Motorradfahrer das Opfer seiner Raserei wurde.

Mit zirka 220 km/h war er am Samstagvormittag auf der Bundesstraße von Bad Lauterberg in Richtung Herzberg unterwegs. Zeugen berichten, dass er auf der linken Spur unterwegs war, als es ihn aus der Kurve trug.

Dabei streifte er die Mittelleitplanke, verlor die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte rund 75 Meter weiter. Bei dem Sturz zog er sich tödliche Verletzungen zu. Seine karre schleuderte noch rund 135 Meter weiter.

Zum Glück wurde sonst niemand verletzt!

Quelle:
HNA

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Thema: August 2009 | Beitrag kommentieren