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Mit Kopfhörer auf dem S-Bahngleis überfahren

Mittwoch, 16. Februar 2011 | 

kopfhoerer 14.2.2011, Schwabach/Nürnberg

Es gibt Kombinationen, die eine hohe Todesgefahr beinhalten. Unbedingt dazu gehört die Kombination Bahngleise/Kopfhörer/Laute Musik.

Diese Kombination wurde einem 24-Jährigen gegen 0:45 Uhr in der Nacht zum Verhängnis, als er im mittelfränkischen Schwabach auf den Gleisen lief. Er war zwischen den Haltestellen Schwabach-Bahnhof und Schwabach-Limbach unterwegs.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass er auf den Gleisen lief und dabei über Kopfhörer Musik auf seinem iPhone hörte.

Aus diesem Grund hörte er die sich nahende S-Bahn in Richtung Nürnberg nicht und der schnell fahrende Zugfahrer sah in erst als es bereits zu spät war.

Quellen:
Polizeibericht
Augsburger Allgemeine
Berliner Umschau

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Hannoveranerin stirbt auf S-Bahn-Gleisen

Montag, 1. März 2010 | 

kopfhoerer 1.3.2010, Hannover

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht… aber selbst wenn ich auf einem Kleinstadtbahnhof Gleise ganz legal überqueren muss, dann überkommt mich ein Unbehagen, ich gucke mehrmals in alle Richtungen und gehe dann schnell hinüber.

Überhaupt nicht verstehen kann ich Leute, die an Bahnhöfen eine Abkürzung über die Gleise nehmen.

Aber noch weniger verstehe ich, wenn Sie nicht mal richtig gucken.

So wie die 31-jährige Frau aus Hannover, welche am S-Bahnhof Nordstadt über die Gleise abkürzte.

Der Fahrer der S-Bahn Linie 1 ließ sogar noch einen Warnpfiff ertönen. Doch das konnte der Frau auch nicht mehr helfen… denn zu allem Überfluss trug sie auch noch einen Kopfhörer.

Sie schaffte es nicht mehr über die Gleise, wurde von der S-Bahn erfasst und starb noch am Unfallort.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: März 2010 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger März 2009

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Im März 2009 gab es eine überraschend große Zahl von Fällen, die Ihr hoch bewertet habt.

In Salzgitter starb ein Mann bei einem vermutlich selbst gelegten Brand in seinem Arbeitszimmer.

Am Monatsanfang verstarb der Fahrer eines Mini Coopers, der vor der Polizei floh, weil er dachte die hätte sein abgelaufenes Nummernschild entdeckt. Und ein Waffensammler aus Nürnberg missachtete elementare Sicherheitsregeln beim Basten an seinem Revolver.

Gleich zwei junge Männer kamen bei der dummen Mutprobe zu Tode, auf einen abgestellten Zug zu klettern.

Doch die – Eurer Meinung nach – würdigsten Träger des Darwin Awards im März 2009 sind zum einen eine Joggerin, die mit dem MP3-Player auf dem Kopf vor einen nahenden Zug joggte.

Doch der Gewinner ist ein Bursche der in der Schweiz in einen Friseursalon einbrechen wollte und sich an der Scheibe derart schnitt, dass er verblutete…

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Thema: März 2009, Preisträger | Ein Kommentar

Joggerin mit MP3-Player rennt vor Zug

Donnerstag, 12. März 2009 | 

joggerin11.3.2009, Nassenheide (Oberhavel)

Es gibt menschliche Gebrechen, die eigentlich aussterben würden, wenn die Gesellschaft sie nicht “schützen” würde. Starke Sehfehler, Schwerhörigkeit oder Klumpfüße waren früher oft nicht nur ein Kriterium das zu Einsamkeit und damit “Nicht-Fortpflanzung” führten. Sie waren auch oft genug lebensgefährlich. Wer eine Beute oder Angreifer nicht sieht oder ein Raubtier nicht hört, der stirbt – so lautete die einfache Formel vor der Erfindung von Seh- bzw. Hörhilfen.

Wer also seine erbliche Erkrankung nicht weitervererben kann, sorgt indirekt zur Verminderung dieser Erkrankungen. Doch bei uns gibt es viele Menschen mit Brillen und Hörgeräten und es werden Jahr für Jahr mehr.

Dumm muss es aber genannt werden, wenn man sich in gefährliche Situationen bringt, weil man seine gesunde Wahrnehmung absichtlich einschränkt. Und dieser “absichtlichen Verminderung der Wahrnehmung” fiel nun eine Joggerin zum Opfer.

Zu den entweder wenig bekannten oder absichtlich missachteten Verkehrsregeln gehört die, welche sich mit der Einschränkung des Hörens beschäftigt. Musik im Verkehr darf nicht so laut gehört werden, dass man eventuelle Warnzeichen überhört. Denn das führt oft zu tödlichen Unfällen.

In unserem Fall lief eine 40-jährige Joggerin mit Kopfhörern eine Zeit lang neben den Bahngleisen entlang, als sie plötzlich und ohne zu gucken auf die Gleise rannte. An dieser Stelle gibt es einen sogenannten “wilden Bahnübergang”, also einen verbotenen Trampelpfad.

Der Zugfahrer versuchte noch eine Vollbremsung und gab Warnsignale – doch die wurden leider überhört. Die Joggerin starb noch an der Unfallstelle.

Quellen:
B2B
Berliner Morgenpost

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