Home

Beim Grilltest mit Eierbriketts vergiftet

Dienstag, 30. November 2010 | 

29.11.2010, Künzelsau

Der 57-Jährige hatte beim "Angrillen" gleich alles falsch gemacht…

In meiner Nachbarschaft gibt es einen Mann, der eine Tradition im Viertel eingeführt hat. Pünktlich zum 1.1. jeden Jahres gibt es bei ihm ein "Angrillen". Das erste Grillen des Jahres.

Das veranstaltet er vor  seinem leergeräumten Carport, der gegen die Kälte notdürftig mit Planen abgedeckt ist. Drinnen sitzen alle Nachbarn auf Bierzeltbänken und essen die erste Bratwurst des Jahres. Draußen – und das ist wichtig – wird gegrillt.

Buchstäblich das letzte Grillen veranstaltete der Mann in Künzelsau. Und am Ende hatte er nicht einmal eine Bratwurst.

Den neu gekauften Grill wollte er anscheinend mal testen (warum auch immer?!). Diesen Test vollzog er in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses und er benutzte dazu Eierbriketts. (WTF?!)

Es kam, wie es kommen musste. Er erlitt das selbe Schicksal wie vor ihm schon Tausende anderer Menschen (vornehmlich in der Antike), die starben, weil offene Flammen in Räumen immer auch eine ausreichende Belüftung erfordern.

Er wurde leblos gefunden und konnte nicht reanimiert wer den. Man geht von einer Kohlenmonoxidvergiftung aus.

Quellen:
Stuttgart Journal
und andere

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (25 Stimmen, Note: 4,36 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: November 2010 | Beitrag kommentieren

Grillrauch killt Schrebergärtner

Donnerstag, 3. Juni 2010 | 

grill 1.6.2010, Wolfen

Das Grillen spaltet die Welt. Für die einen ist es das ultimative Vergnügen daran, einen Garten oder einen Balkon zu haben. Für die anderen ist es ein terroristischer Angriff der Unterschichten auf den Feierabendgenuss.

Ich persönlich befinde mich da eher auf der Leidensseite, habe ich doch direkt zwei russische Nachbarn, die wohl früher zuhause hauptsächlich vor dem Haus in brennenden Ölfässern ihr Essen gebraten haben und dieses Heimatgefühl jetzt in jeder trockenen Minute nachempfinden, die das Wetter uns schenkt.

Der Schrebergärtner aus Wolfen in Sachsen-Anhalt wird jetzt keine fluggefährdenden Rauchwolken mehr produzieren können, hat er doch eine der wichtigsten Regeln des Grillens vergessen:

“Nach dem Essen bleibt der Grill draußen, bis das Feuer ganz aus ist.”

Vermutlich um sich noch an der Glut zu wärmen, nahm der 54-Jährige den Grill mit in seine Gartenlaube, in der er mit einem 63-jährigen Kumpel übernachten wollte. Dabei machte er eine (letzte) Erfahrung, die bereits Tausende im alten Rom getötet hatte, bevor das Schlafen bei offenem Fenster erfunden wurde:

Glühende Kohle setzt Kohlenmonoxid frei. Kohlenmonoxid ist giftig.

Ein Anwohner fand die bewusstlosen Männer am nächsten Nachmittag und verständigte den Rettungsdienst. Der 54-Jährige starb noch in der Gartenlaube, der andere liegt im Krankenhaus.

Quellen:
AdHocNews
MDR

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (28 Stimmen, Note: 4,25 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Juni 2010 | Beitrag kommentieren

Arbeitsloser heizt mit Grill

Montag, 8. März 2010 | 

grill 1.3.2010, Klagenfurt, Österreich

Ein ebenso trauriger wie dummer, tödlicher Unfall ereignete sich offenbar schon vor einem Monat.

Ein verschuldeter 27-jähriger Arbeitsloser sollte aus seiner Wohnung geworfen werden, für die er seit Monaten keine Miete mehr gezahlt hatte. Aus diesem Grund wurde die Wohnungstür aufgebrochen.

Dort fand man ihn aber nur noch tot vor.

Wie die Untersuchungen ergaben, war der Mann schon vor zirka einem Monat einer Kohlenmonoxidvergiftung erlegen. Nachdem man ihn wegen seiner Zahlungsunfähigkeit Heizung und Strom abgeschaltet hatte, kam er auf die blödsinnige Idee, seine Räume mit einem Grill zu heizen.

Leider leitete er aber die dabei entstehenden, tödlichen Gase nicht ab und starb deswegen. Wegen derselben Gase erlosch das Feuer von selbst.

Quellen:
Erstmeldung: Leser Michael
ORF

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (51 Stimmen, Note: 3,78 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: März 2010 | 3 Kommentare

Niemals betrunken kochen!

Montag, 3. August 2009 | 

herd Groß Düben (Landkreis Görlitz), 3.8.2009

Einer meiner Lieblingscomics ist der von einem Mann, der besoffen nach Hause kommt und im Kühlschrank nur noch ein aufgeschlagenes Ei in einer Schüssel findet.

Das haut er sich in die Pfanne, aber als es nach einiger Zeit immer noch nicht fertig ist, schaltet er den Herd aus und geht schlafen.

Am nächsten Morgen fragt ihn sein Mitbewohner, warum er sich einen halben Pfirsich braten wollte…

Grundsätzlich beinhaltet das Kochen im volltrunkenen Kopf ein großes Gefahrenpotential, wie nun auch das Beispiel eines 24-Jährigen in Groß Düben zeigt.

Er kam in den frühen Morgenstunden betrunken nach Hause und wollte sich offenbar in der Backröhre was zu essen machen. Dabei bediente er die falschen Knöpfe und schlief schließlich ein. Drei eingeschaltete Herdplatten verursachten einen schwelenden Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung.

Der junge Mann verstarb an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Quelle:
Bild

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (72 Stimmen, Note: 3,72 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: August 2009 | Beitrag kommentieren

Frau stirbt beim Grillen im Wohnzimmer

Freitag, 31. Juli 2009 | 

grill

29.7.2009, Bad Wiessee

OK, der Sommer ist nicht das Wahre! Es könnte deutlich wärmer und trockener sein. Zum Grillen im Freien ist einem da nicht wirklich.

War es einer 48 Jahre alten Dame im oberbayerischen Bad Wiessee wohl auch nicht. Sie hatte sich einen nagelneuen Grill gekauft und wollte den endlich mal ausprobieren.

Was sie nun in letzter Konsequenz dazu getrieben hat, das in Ihrer Wohnung zu tun, werden wir nicht mehr erfahren.

Jedenfalls erschein sie am vereinbarten Zeitpunkt nicht zur Verabredung mit Ihrer Mutter, weswegen diese mit einer Bekannten die Wohnung der Tochter aufsuchte. Das Auto stand vor dem Haus, auf Klingeln reagierte niemand, also wurde die Polizei gerufen.

Die Tote wurde im Bett gefunden. Alle Fenster waren zu. Im Zimmer stand ein erkalteter Grill mit Asche, die Verpackung des Grills lag noch daneben.

Die Untersuchung ergab eine Kohlenmonoxidvergiftung als Todesursache.

Quellen:
Gemeldet von unserem Leser Christopher H. (Danke!)
Merkur
Süddeutsche Zeitung
Express
Bild

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (125 Stimmen, Note: 4,51 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Juli 2009 | 4 Kommentare

Mann stirbt an Gasen seines Stromaggregats

Sonntag, 3. August 2008 | 

aggregat01.08.2008, Tuttlingen

Nicht ohne Grund haben Räume, die eine Gasheizung oder ähnliches enthalten, in der Tür Belüftungsschlitze.

Auch Heizkeller ohne Belüftung sind undenkbar – weil eine tödliche Dummheit.

Diese Art tödlicher Dummheit brachte einen 42-jährigen, alleinstehenden Mann aus dem schwäbischen Tuttlingen ums Leben.

Im Keller betrieb er – wohl um sich von den teuren Stromversorgern unabhängig zu machen – ein bezingetriebenes Stromaggregat. Diese Teile knattern, haben einen Auspuff und stinken.

Wohl auch aus diesen Gründen hatte er es in einem Kellerraum postiert und mittels Verlängerungsschnur den Strom in den Haushalt geführt.

Leider, leider – oder muss man sagen “dämlicherweise?! – verfügte der Raum weder über ein Fenster noch über andere Luftöffnungen.

Als dann vermutlich der Tank leer war, stieg der sparsame Schwabe in den Keller, um nachzugucken.

In dem Raum hatte sich unterdessen bereits reichlich Kohlenmonoxid Abgas des Bezinmotors angesammelt. Dieses Gas ist schwerer als Luft und sammelt sich deswegen an tiefen Stellen, ohne sich schnell zu verflüchtigen. Er stieg als quasi in ein Kohlenmonoxidbad.

Und dieses geruchs- und geschmacklose Gas gab ihm dann auch den Rest. Er verlor vermutlich sofort das Bewußtsein und starb dann an der Kohlenmonoxidvergiftung.

Gefunden wurde er von einem Arbeitskollegen, der kontrollieren kam, weil er nicht zur Arbeit erschien.

Quelle:
Südkurier
Polizeipresse

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (19 Stimmen, Note: 4,53 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: August 2008 | 3 Kommentare