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Darwinpreisträger Juli 2010

Freitag, 6. August 2010 | 

Ein schöner Urlaub ist vorbei… und wieder mal ein Monat. Hier also der Träger des deutschen Darwinpreises im Juli 2010.

Es gab eine Menge seltsamer Fälle. Zum Beispiel den eines Joggers, der auf der Mauer joggte und auf eine Uferböschung stürzte.

Oder den Fall des Mannes, der aus einer alten Fabrik einen Verteilerkasten klauen wollte, um ihn im Garten aufzustellen… und der übersah, dass an dem Teil noch Starkstrom lag.

Doch Sieger nach Punkten ist im Juli der Harleyfahrer geworden, der mit seiner nicht zugelassenen Maschine, ohne Führerschein einen Wagen überholen wollte und dabei über eine Verkehrsinsel schoss, die ihn auf die Kreuzung katapultierte…

Hier zu lesen…

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Beim Wheelie von der Piste geschleudert

Donnerstag, 15. Juli 2010 | 

Foto: John Spooner

14.7.2010, Neustadt an der Waldnaab

Meine Freunde, die Hormon-Biker… ich könnte fast täglich über sie berichten und manchmal spare ich es mir sogar, weil es sonst langweilig wird.

Mittwochabend, 18:50 Uhr, ein Sommerabend. Wie geschaffen fürs Motorradfahren.

Ein 35-Jähriger aus Wernberg fährt auf der Kreisstraße 17 in Richtung Luhe…

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit an der Strecke beträgt 70 km/h, doch was kratzt das einen “Streetdevil”?

Zeugen sagen aus, dass er an dieser Stelle so heftig beschleunigt hat, dass die Maschine vorne den Straßenkontakt verlor und kurz aufstieg.

Das muss man können. Und selbst wenn man es kann, ist es noch schwachsinnig!

Er konnte nicht…

Kurz vor der Kurve verlor er die Kontrolle über den Hobel. Die Maschine schleuderte über die Straße, der Fahrer bretterte mit dem Rücken gegen eine Stütze der Leitplanke, rutschte dann unter dieser durch und landete im Feld.

Vor Ort wurde er vom Notarzt noch reanimiert, verstarb dann aber leider in der Klinik.

Quelle:

Bogener Zeitung

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Jogger fällt von der Mauer

Dienstag, 13. Juli 2010 | 

Inn_bei_Kufstein 12.7.2010, Kufstein

Als Kind bin ich gerne auf niedrigen Mauern gelaufen, um meinen Gleichgewichtssinn zu schulen. Später habe ich mit einer helfenden Hand meiner kleinen Tochter dabei zugesehen.

Allerdings kämen wohl weder sie noch ich auf die Idee, auf einer Mauer zu joggen.

Ein 42-jähriger Kufsteiner fand diesen Gedanken aber scheinbar spannend und setzte ihn – nach den Ermittlungen der Polizei – in die Tat um.

Anstatt einfach neben dem schönen Inn her zu traben, wie es die ganzen anderen Jogger machen, stieg er auf das kleine Begrenzungsmäuerchen und lief dort.

Irgendwann rutschte er dabei allerdings aus… fiel die Mauer herunter und schlug mit dem Kopf auf der Uferböschung auf. Von dort purzelte er dann noch in den Fluss.

Quellen:
TT

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Verkehrsinsel katapultiert Harleyfahrer in die Luft

Dienstag, 13. Juli 2010 | 

harley 12.7.2010, Aschaffenburg

Es gibt ja das geflügelte Wort, dass sich Männer eines bestimmten Alters – wenn im Bett nix mehr läuft – eine Harley kaufen oder Golf spielen gehen.

Im vorliegenden Fall wäre Golf die bessere Wahl gewesen – oder Viagra.

Das 54-jährige Opfer hatte in der Schweinheimer Straße in Achaffenburg mit seiner Harley wohl zum Überholen angesetzt, weil er an einem PKW vorbei wollte.

Leider übersah er  die Verkehrsinsel und überfuhr diese.

Dadurch wurde er dann mit seinem Bike in die Luft katapultiert – nachdem er noch ein Verkehrsschild abgerissen hatte.

Die Harley landete im Bereich der Kreuzung. Der Fahrer etwa 30 Meter weiter. Sein Helm schaffte es noch weitere 20 Meter.

Trotz schneller Hilfe verstarb der Biker noch am Unfallort.

Wie die Polizei mitteilte, hatte er weder einen Führerschein für die Karre – noch war diese zugelassen.

Quellen:
Mainpost
Oberbayerisches Volksblatt

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Kein Zebrastreifen auf der Autobahn?

Dienstag, 13. Juli 2010 | 

truckstop 11.7.2010, A3 bei Wachenroth

Ich weiß nicht… wie ist das in Osteuropa? Gibts da auf Autobahnen Zebrastreifen, an denen man die Strecken überqueren darf?

Vermutlich werden wir nie erfahren, warum der 42-jährige LKW-Fahrer aus Osteuropa die viel befahrene A3 in der Höge der Raststätte Steigerwald überqueren wollte.

Es wird vermutet, dass er die Rastanlage auf der anderen Seite erreichen wollte. Dort hatte er seinen Wagen abgestellt. Also hatte er diesen Stunt bereits einmal ausgeführt.

Gegen 1:40 Uhr betrat er die Autobahn und wurde kurz darauf von einem schnell fahrenden Mazda eines Nürnbergers erfasst. Er flog rund 50 Meter über das Auto und kam auf der Autobahn zum Liegen. Dort verstarb der Trucker leider auch.

Quellen:
prima Sonntag
Augsburger Allgemeine

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Graffiti kann tödlich sein

Freitag, 9. Juli 2010 | 

graffi 9.7.2010, Rathenow (Brandenburg)

Es ist erst ein paar Monate her, dass so etwas passiert ist. Damals gab es zwei Fraktionen in der Meinung. Auf der einen Seite standen all jene Menschen, die in Graffiti eine dumme Schmiererei sehen und dem Opfer wenig Mitleid entgegenbringen konnten.

Auf der anderen Seite steht die Fraktion der Möchtegernkünstler, die sich wahnsinnig darüber aufregte, dass man diese Meinung hatte.

Aber was ist eigentlich passiert?

Mindestens zwei Jugendliche (15) trieben sich morgens an der Havelbrücke in Rathenow rum, um dort einen Güterzug zu beschmieren. Da kam auf einem Gleis der ICE 375 angebraust, der gerade von Berlin in die Schweiz fuhr. Mit etwa 120 km/h fuhr er in die “Künstlergruppe”. Einer der beiden war sofort tot. Der andere ist schwer verletzt worden.

Vorher hatten Kleingärtner in der Nähe die beiden noch beim Campen in der Nähe der Gleise gesehen.

Ob ich glaube, dass dieser Artikel nun einen Sprayer vorsichtiger macht?

Nein, es gibt absolut lernresistente Personengruppen!

Update:

Leider ist mittlerweile auch das zweite Opfer im Krankenhaus verstorben. So hat dieses völlig unnötige Abenteuer zwei Menschenleben gekostet und sicher noch viel mehr für immer aus der Bahn geworfen. Unter anderem soll der 12-jährige Bruder eines der Opfer Zeuge des Unfalls gewesen sein. :-(

Quellen:
Erstmeldung: Alexander G.
Welt
Spiegel

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Biker will rechts überholen und brettert in Bus

Sonntag, 4. Juli 2010 | 

busspur 1.7.2010, Wiesbaden

Auf der Berliner Straße in Wiesbaden gibt es wohl eine Busspur. Die dürfen – erinnern wir uns kurz an die Fahrschule – von Bussen und manchmal von Taxen befahren werden. Nicht von Motorradfahrern.

Das hatte ein 29-jähriger Biker wohl vergessen. Wie auch die Tatsache, dass man nicht einfach rechts Autos überholen darf…

War ihm der zweispurige Autoverkehr an dieser Stelle zu langsam? Hatte er es eilig und betrachtete die Busspur als praktische Alternative zum üblichen Straßenverkehr? Wir werden es nie erfahren. Denn der junge Mann gab Gas und “übersah” dabei einen Bus, der dort an einer Bushaltestelle stand. Sind ja auch verflixt klein, diese Busse. Und was hat der auch auf einer Überholspur für Motorradfahrer zu suchen, hä?

Jedenfalls bretterte er ins Heck des Busses und verstarb dortselbst.

Quellen:
Polizeibericht
NH24

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Verteilerkastendieb erliegt Stromschlag

Sonntag, 4. Juli 2010 | 

messgeraetewerk_zwoenitz 2.7.2010, Zwönitz (Sachsen)

manche Leute stellen sich die seltsamsten Sachen in den Garten. Ich rede hier nicht einmal unbedingt vom Gartenzwerg. Ein Bekannter von mir hatte eine (funktionstüchtige!) Verkehrsampel im Garten. Hatte er mal irgendwo ersteigert.

Ein anderer Bekannter hatte in seinem Garten ein ausgeschlachtetes Auto stehen. Als Spielzeug für seine Kinder.

Das Opfer des aktuellen Falles wollte sich einen Stromverteilerkasten in den Garten stellen. Allerdings musste er sich den erst noch besorgen. Und die passende Quelle glaubte er auch schon gefunden zu haben.

Ein 25-jähriger Mann aus Zwönitz wollte – in Begleitung von 3 Jungs zwischen 16 und 17 – in einer stillgelegten Fabrik einen Verteilerkasten klauen. Das wäre vermutlich auch gut gegangen, wenn er mit seiner Vermutung Recht gehabt hätte, dass der Kasten schon vom Stromnetz abgeklemmt war.

Hatte er aber nicht!

Bei der Demontage kam er in Kontakt mit einem stromführenden Kabel und erlitt durch die 400 Volt einen tödlichen Stromschlag.

Quellen:
Erstmeldung: Mein Leser Karsten (Danke!)
Freie Presse
RP Online

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