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Darwinpreisträger Januar 2009

Mittwoch, 4. Februar 2009 | 

Das Jahr 2009 startete – was den Darwinpreis anging – furios. Ein Vater gab ein schlechtes Beispiel für seinen Sohn, als er vor dessen Augen mit dem Motorrad so verkehrsraudimäßig fuhr, dass es ihm zum Verhängnis wurde.

Ein Rentner fing in der Gartenlaube am Gaskocher Feuer und steckte seinen Kopf in den eiskalten Gartenteich. Letzteres würde bei vielen schon für einen Herzinfarkt ausreichen…

Ein 17Jähriger “borgte” sich ein Auto aus, machte eine Spritztour und verunglückte kurz darauf…

Doch den Preis verdient hat sich ein polnischstämmiger Frankfurter: Statt mit seinem Gipsbein und der Krücke den wenige Meter entfernten Fußgängerüberweg zu benutzen, kletterte er lieber “dreibeinig” über den Zaun… fiel auf die Straße und wurde von einem LKW erwischt…

[Zum Bericht]

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Pole mit Gipsbein beim Zaunklettern vor Laster gefallen

Donnerstag, 29. Januar 2009 | 

frankfurt27.1.2009, Frankfurt

Dieser Fall ist so absurd dämlich, dass es einem die Sprache verschlägt.

Man muss sich das mal bildlich vorstellen:

Da humpelt ein Mann (46 Jahre alt) mit seinem Gipsbein auf Krücken durch die Gegend.

An einer Straßenbahnhaltestelle beginnt er auf einmal, über eine Absperrung zu klettern. Schließlich ist das Krückenlaufen anstrengend und jede Abkürzung willkommen.

Er klettert also – nochmal: Mit Gipsbein und Krücken! – über einen Zaun, als er plötzlich das Gleichgewicht verliert und auf die Straße fällt.

In dem Moment kommt ein Laster vorbei, erfasst ihn und verletzt ihn so schwer am Kopf, dass er an der Unfallstelle verstirbt.

Ach ja: Der reguläre Fußweg der Haltestelle war nur wenige Meter entfernt!

Quelle:
Wetterauer Zeitung

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Mit 17 im geklauten Auto gegen Baum

Montag, 26. Januar 2009 | 

zellerndorf Zellerndorf, 21.1.2009

Es hat – so mancher mag mir da nicht glauben – durchaus einen Sinn, dass man einen Führerschein machen muss, um ein Auto zu fahren. Wenngleich viele Menschen so fahren als hätten Sie keinen.

Firmen wie BMW wären mit Sicherheit schon pleite, wenn der Hauptschulabschluss eine Zwangsvoraussetzung zum Erwerb einen Führerscheins wäre. Und wenn man vorher einen Intelligenz- und Persönlichkeitstest machen müsste… Deutschlands Straßen wären fast leer…

Nun, unser niederöstereichischer Darwinpreisanwärter hatte jedenfalls keinen Führerschein, als er zu seiner Spritztour aufbrach. Aber der 17jährige hatte den Wagen sowieso geklaut, darum macht das dann auch nichts mehr. Und da er seinen Ausflug nicht überlebte, droht ihm auch keine weitere Strafe.

Am 21.1., so gegen 4:00 Uhr fuhr er auf der L1065 von Platt in Richtung Zellerndorf – wo immer das auch ist.

Unmittelbar vor Zellerndorf bretterte er in einen rechts stehenden Baum. Der Wagen überschlug sich mehrmals und blieb nach etwa 70 Metern liegen. Diese Achterbahn machte Junior aber bereits schon nicht mehr mit. Die Polizei geht davon aus, dass er zu allem Unglück auch nicht angeschnallt war, so dass er bereits am Anfang aus dem Wagen auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Rettungskräfte brachten ihn ins Landesklinikum Waldviertel Horn. Dort starb er am 26.1.2009.

Quellen:
Polizeibericht
Feuerwehreinsatzbeschreibung
Verschiedene Zeitungen

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Vater stirbt vor Augen des Sohnes auf Motorrad

Sonntag, 25. Januar 2009 | 

bikeidiot24.1.2009, Waiblingen

Ich bin Vater zweier Töchter und das nehme ich ernst. Als Vater gehört es sich auch – meiner Meinung nach – seinen Kindern kein schlechtes Vorbild zu geben.

Ich gehöre nicht zu den Schwachmaten, die sagen: “Rauche nicht, sei nicht so blöde wie ich!”

Ich rauche einfach nicht. OK… ich trage keinen Helm auf den Fahrrad… aber ich fahre auch nicht Fahrrad. Und wenn ich auf dem Motorrad unterwegs bin, dann trage ich Helm, Schutzkleidung – und vor allem fahre ich vernünftig. Schon im eigenen Interesse.

Diese Vernunft brachte ein 52 Jahre alter Biker in Waiblingen leider nicht auf. Gemeinsam mit seinem 16jährigen Sohn war er auf einer gemeinsamen Fahrt. Jeder auf seinem eigenen Motorrad.

Auf der K 1909 von Waiblingen-Hohenacker in Richtung Waiblingen-Neustadt geschah es dann. Wenige Meter vor einer Fußgängerinsel, im Überholverbot, überholte der vorausfahrende – aber scheinbar nicht vorausdenkende – Vater ein Auto.

Als sich zeigte, dass der Platz nicht zum Wiedereinscheren reichen würde, versuchte er auf der Gegenspur an der Insel vorbeizukommen.

Dabei hat er wohl mit einem Rad den Sockel der Insel berührt. Dadurch kam es zu einem Sturz. Der Fahrer knallte mit dem Kopf gegen die Front eines entgegenkommenden Autos, während sein Motorrad am Auto vorbeischoß, einen Zaun durchschlug und in einem Garten landete. Das alles weist auch nicht gerade auf ein angepasstes Tempo hin…

Helm und Schutzkleidung haben ihm in diesem Fall von tödlichem Leichtsinn auch nichts mehr genützt.

Quellen:
Stuttgarter Journal
Bild

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Nach Stichflamme Kopf in Gartenteich gesteckt?

Montag, 12. Januar 2009 | 

kleingarten11.1.2009, Travemünde

Streng genommen, verdient der verstorbene, alte Herr keinen Darwinpreis, weil er zu alt war und die Fortpflanzung bereits hinter sich hatte. Streng genommen besucht aber auch keiner diese Seite, um das genau deswegen zu lesen. Und die Todesumstände sind auf jeden Fall mehr als denk- und merkwürdig.

Der 73jährige Besitzers eines Kleingartens im Kleingartengelände Travemünde Hollbeck wurde von seiner Stieftochter tot aufgefunden, mit dem Kopf im Gartenteich… ertrunken.

Polizeiliche und gerichtsmedizinische Untersuchungen deuten derzeit auf folgendes Szenario hin:

Zwei Tage vorher war der Kleingärtner in sein Häuschen gefahren. Dort betrieb er einen Gaskocher – vermutlich zur Nahrungszubereitung.

Aus noch nicht ganz klaren Gründen muss er an diesem Kocher wohl in Brand geraten sein. Sein Oberkörper und Kopf weist nämlich Brandverletzungen auf. Vermutlich wusste er sich keine anderes schnelle Rettung, als zu seinem Gartenteich zu rennen und den Kopf ins Wasser zu tauchen.

Ob er durch die Aufregung, den Kälteschock oder die Verletzungen dort kollabierte und deswegen ertrank müssen weitere Ermittlungen zeigen.

Quellen:
Polizeibericht
SHZ
HL-Live

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