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S-Bahn überfährt Graffiti-Sprüher

Mittwoch, 11. Januar 2012 | 

10.1.2012, Hamburg

der 26-jährige Graffiti-Sprayer Norman Z . aus dem Kreis Stormarn war wegen seiner Schmierereien bereits polizeibekannt. Und man kann davon ausgehen, dass er auch jetzt unterwegs war, um sein Ego durch mutwillige Sachbeschädigungen aufzupolieren. Jedenfalls fand die Polizei bei ihm einen Rucksack voller Spraydosen. Und er war sicher nicht nachts gegen 23:00 Uhr auf den Gleisen der Hamburger S-Bahn unterwegs, um dort einen verkratzten Autokotflügel zu lackieren.

Zwischen den Haltestellen Sternschanze und Dammtor tauchte er plötzlich im Scheinwerferkegel der S 31 auf. Der arme Zugführer versuchte zwar noch eine hektische Vollbremsung, hatte aber leider keine Chance – so wie auch wie Norman Z.

Eine Notärztin stellte einen Herzstillstand fest, konnte ihn aber dennoch reanimieren. Doch leider hörte es im Krankenhaus endgültig auf zu schlagen.

Auch in seiner Heimatstadt war er mehrfach polizeiauffällig geworden und zeichnete für eine größere Zahl verschiedener Straftaten verantwortlich.

Im übrigen ist das im Bereich Hamburg alleine dieses Jahr (also in den letzten 11 Tagen!) der dritte Tote auf S-Bahngleisen

Quellen:
Erstmeldung: Ole (Danke)
Hamburger Abendblatt
Die Welt

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Thema: Januar 2012, Lesertipp | 2 Kommentare

Privates BMW-Rennen endet tödlich

Sonntag, 6. November 2011 | 

Achtung, der Inhalt dieses Artikels bezieht sich auf denselben Fall wie

Pizzabäcker Manolito verbrennt im getunten 3er BMW


 

4.11.2011, Hamburg-Waltershof

Wenn zwei 3er BMW nebeneinander an der Ampel stehen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die beiden Fahrer metaphorisch gesehen die Schwänze auspacken.

Dann wollen zwei Rüden, die ohne Auto Probleme haben, sich im Rudel bemerkbar zu machen, um die Rangordnung kämpfen.

Die Kämpfe finden dann in einer Geistesklasse statt, die die beiden ohnehin aus dem menschlichen Rudel disqualifiziert…

Und manchmal enden diese albernen Veranstaltungen auch tödlich, so wie jetzt wieder in Hamburg-Waltershof.

Nach Zeugenaussagen stand der 40-jährige Fahrer eines 3er-BMW an einer roten Ampel. Neben sich ein anderes Männchen in einem schwarzen 3er.

Als es grün wurde, beschleunigten die beiden kräftig und rasten die Finkenwerder Straße entlang. Nach dem Überholvorgang zog das spätere Opfer von der linken auf die rechte Spur herüber. Dieses Manöver überforderte seine fahrerischen Fähigkeiten aber bereits, so dass ins Schleudern kam und nach rechts von der Fahrbahn schoss.

Dann bretterte er in eine Straßenlaterne, drehte sich und die Karre fing an zu brennen. Er schaffte es nicht mehr auszusteigen und starb in seinem Auto trotz intensiver Löschversuche.

Der Sieger der Rüdenbeißerei fuhr weiter ohne anzuhalten…

Quelle:
Polizeibericht.

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Thema: November 2011 | Beitrag kommentieren

Flachköpper Version 2.0

Mittwoch, 13. Juli 2011 | 

alster12.7.2011, Hamburg

Gestern erst habe ich über einen Unfall berichtet, bei dem ein junger Bursche starb, weil er kopfüber in einen Braunschweiger See sprang – und sich an der flachen Stelle das Genick brach.

Kaum zu glauben, aber heute muss ich doch von einem fast identischen Fall berichten.

Dieses Mal ist ein 21-Jähriger in Hamburg kopfüber ins Wasser gesprungen. An einer nur 70 cm tiefen Stelle sprang er in die Alster und schlug sich den Kopf an.

Vermutlich wurde er dann bewusstlos und ertrank.

Die zur Hilfe gerufene Feuerwehr konnte ihn schließlich an der Lombardsbrücke aus dem Wasser ziehen. Allerdings gelang dem Notarzt keine Wiederbelebung.

Solche Fälle sind übrigens gar nicht so selten. Ich musste leider schon mehrfach über soetwas berichten.

Ob dieses Mal Alkohol im Spiel war und warum er auf diese gefährliche Idee kam, wird nicht berichtet.

Quellen:
Hamburgportal
Welt

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Thema: Juli 2011 | Beitrag kommentieren

Tödlicher Autoklau

Montag, 27. Juni 2011 | 

bier25.6.2011, Hummelsbüttel

Wo fange ich an? Am besten hinten…

Am Ende waren ein 23jähriger Fahrer sowie sein 24jähriger Beifahrer tot!

Die beiden Kasachen kamen ursprünglich aus Ahrensburg.

In Ammersbek brachen sie in eine Autowerkstatt ein. Dort ließen sie das spätere Unfallauto, einen VW Golf III Variant, mitgehen. Außerdem luden sie gleich noch teure Computer und Alufelgen ein.

In Hamburg Hummelsbüttel nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Zunächst kam der Alexandr F. wohl mit recht hoher Geschwindigkeit an den Bordstein. Daraufhin verriss er das Lenkrad und das Auto schleuderte gegen einen Baum und wickelte sich dort buchstäblich auf der Beifahrerseite um den Stamm.

Jury B. war sofort tot. Sein Diebeskumpan starb später im Krankenhaus.

Hab ich noch was vergessen?

Ach ja… um den erfolgreichen Raubzug zu feiern, hatten beide wohl mächtig dem Bier zugesprochen. Im Wagen und rund um die Unfallstelle fand die Polizei reichlich leere Bierflaschen.

Der Fahrer hatte 1,3 Promille im Blut.

Nachtrag

Wie mittlerweile feststeht, waren beide betrunken und beide waren wegen Autoaufbrüchen und -diebstählen polizeibekannt.

Quellen:
Polizeibericht
Welt
Hamburger Abendblatt

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Thema: Juni 2011 | Beitrag kommentieren

Gambier nach Balkonflucht gestorben

Montag, 29. November 2010 | 

balkone 27.11.2010, Hamburg

Gambia ist ein Land in Westafrika. Es hat ca. 1,6 Millionen Einwohner.

Etwa 200.000 weniger als die Stadt Hamburg.

Es ist schon ein abenteuerlicher Weg, vom warmen, weit entfernten Gambia auf den Hof eines Hamburger Mehrfamilienhauses…

Das Opfer, ein 33-jähriger Mann aus Gambia, hatte angeblich eine 42 Jahre alte Frau sexuell genötigt. Aus diesem Grund hatte sie die Polizei gerufen.

Als diese eintraf, flüchtete der mutmaßliche Täter auf den Balkon und versuchte von dort aus, auf einen Nachbarbalkon zu springen.

Dabei stürzte er ab und fiel 3 Etagen tief auf den Innenhof – wo er an seinen schweren Verletzungen starb.

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: November 2010 | Beitrag kommentieren

Hamburger Studentin fällt vom Strommast

Freitag, 18. Juni 2010 | 

hamburg_haupbahnhof 17.6.2010, Hamburg

Bei manchen Fällen muss ich so sehr den Kopf schütteln, dass mir die Sprache wegbleibt. Und der vorliegende Fall gehört definitiv dazu.

Jung sein, saufen und Übermut gehören zusammen. In den meisten Fällen gehört dazu aber auch noch ein weiterer Faktor: Mann sein…

Dass Frauen aus betrunkenem Übermut richtig dumme Sachen tun, kommt vor. Doch das Ergebnis ist bestenfalls ein Schauer, wenn man morgens neben sich guckt.

Doch die 23-jährige Hamburgerin wollte es so richtig wissen. Nach einem kleinen Umtrunk im schönen Hamburg zog sie mit zwei Freunden durch die Gegend. In der Nähe des Hauptbahnhofs kamen dann zwei aus dem Trio – darunter die Studentin – auf die verhängnisvolle Idee, einen Strommast zu erklettern.

Ich könnte jetzt hier sicher ein Dutzend Beweise dafür finden, dass das eine ganz schlechte Idee ist. Und das war es auch dieses Mal.

Die Feuerwehr vermutet, dass sie dort oben einen starken elektrischen Schlag bekam. Daraufhin fiel sie vom Mast – rund 20 Meter tief.

Was von den beiden Ereignissen jetzt tödlich war, ist eigentlich uninteressant. Denn die eigentliche Todesursache lautet: Übermut und schlechte Ideen.

Quellen:
Hamburger Abendblatt und weitere

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Thema: Juni 2010 | 16 Kommentare

Tod bei illegalem Autorennen

Donnerstag, 23. April 2009 | 

tiefstniveau 23.4.2009, Hamburg-Wandsbek

Der Tod bei einem illegalen Autorennen kann eigentlich nicht anders als eine natürliche Auslese bezeichnet werden.

Da sind dann (immer) Jungs unterwegs, die das Auto ohnehin schon ihrem niedrigen Niveau angepasst, also es tiefer gelegt haben.

Dann messen Sie sich mit der Kraft der Motoren und den – meist nur mangelhaft vorhandenen – Fahrkünsten… weil sie außer der Schwanzlänge nichts anderes hätten, mit dem Sie sich messen könnten.

Und so kam es in dieser Nacht auch in Hamburg so, wie es einfach kommen musste:

Ein 22-jähriger Mann aus Barsbüttel lieferte sich mit seinem Mazda 323 auf dem Ölmühlenweg in Richtung Holstenhof ein kleines Privatrennen mit einem (flüchtigen) BMW-Fahrer.

In einer Rechtskurve verlor der Bursche die Kontrolle über den Wagen, stellte sich quer zur Fahrbahn und schleuderte in den Gegenverkehr. Dort erwischte ihn dann ein Mercedes und knallte ihm voll in die Seite.

Bei dem Unfall wurde ungerechterweise der 33-jährige Fahrer des Benz sowie dessen Beifahrerin auch noch schwer verletzt. Den Jüngling klemmte es in seinem Mazda ein. Der Notarzt versorgte ihn noch an Ort und Stelle, dennoch verstarb er in seinem geliebten Rennwagen.

Leider wird daraus nicht ein einziger dieser hirnlosen Piloten etwas lernen. Doof sind ja immer nur die anderen und so werden sie sich denken, dass Mr. Mazda starb, weil er eben nicht so gut fahren konnte wie sie.

Nach dem flüchtigen BMW-Fahrer wird gefahndet.

Quellen:
Polizeibericht

Update

Der BMW-Fahrer war eine Frau(!), gegen die im Mai 2010 die Gerichtsverhandlung eröffnet wurde. Sie ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

http://www.nonstopnews.de/meldung/11039

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Thema: April 2009 | Beitrag kommentieren

Motorradfahrer bezahlt mit dem Leben

Donnerstag, 30. Oktober 2008 | 

agusta29.10.2008, Hamburg-Bahrenfeld

Es gibt Fahrzeuge, die sind nicht wirklich für das “normale Leben” geschaffen. Man kann mit Ihnen auf entsprechenden Strecken an Rennen teilnehmen – wenn man’s kann…

Auf normalen Straßen haben die eigentlich nix zu suchen und wer sie fährt macht eigentlich schon dadurch klar, dass die geistige Reife für das Fahren nicht ausreichend ist.

Zu dieser Art von Fahrzeugen gehören Motorräder der Marke MV Agusta. Wert auf solchen Geschossen sitzt, füllt für gewöhnlich auch alle Klischees aus, die ihn in den Augen der normalen Bevölkerung zum Spinner stempeln. Angefangen bei fast schwarzen Visiren, über hochgeknickte Nummernschilder, bis hin zum Lederstrampelanzug in grellen Farben.

Ob der verunglückte Hamburger Agusta-Fahrer auch dazu gehörte ist nicht hinreichend bekannt…. aber anzunehmen.

Jedenfalls befuhr er in Hamburg so gegen 18:55 Uhr die Strecke Holstenkamp/Ruhrstraße und hatte gerade erst ein Auto rechts überholt. Nun setzte er an, ein weiteres Fahrzeug links zu überholen. Das alles – wie sollte es anders sein… Darwin lässt grüßen – natürlich bei stark überhöhter Geschwindigkeit.

Den zweiten Überholvorgang hatte er eben noch gemeistert, aber dann verlor er die Kontrolle über seine Maschine. Er kam rechts von der Fahrbahn ab und bretterte schließlich in einen treudeutschen Jägerzaun. Seine Karre knallte erst gegen einen Ampelmast und rutschte dann noch 50 Meter weiter. Da kann man sich vorstellen, wie schnell dieses Genie unterwegs war.

An seinen Verletzungen starb er letztlich im Krankenhaus.

Quellen:
Welt
Polizeibericht

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Thema: Oktober 2008 | Beitrag kommentieren

Nichtschwimmer ertrinken beim Angeln

Montag, 22. September 2008 | 

anglerbild21.9.2008, Hamburg-Steinwerder

Ein Freund von mir ist Allergiker. Er verträgt keine Erdnüsse. Sie würden ihn evtl. umbringen und darum meidet er sie aufmerksam.

Eine Bekannte hat eine Spinnen- und Insektenphobie. Es ist unmöglich, sie zu einem Waldspaziergang zu überreden.

Was ich damit sagen will? Ganz einfach: Es gibt Menschen, die in alltäglichen Situationen für sich eine Gefahr erkennen. Aus diesem Grunde meiden sie solche Situationen.

Diese Vorsicht ließen drei Männer in Hamburg leider nicht walten, als sie einen Angelausflug machten. Vielleicht hielten sie es für unnötig… aber nicht einer von ihnen konnte schwimmen.

OK; noch blöder wäre gewesen, wenn sie sich auch noch zum Angeln in ein Boot gesetzt hätten. Sie nahmen mit einem Kanal in Hamburg vorlieb und es hätte auch alles klappen könne. Bis zu dem Moment, als das erste Opfer, der 57-jährige Soltan J., einen Eimer Wasser aus dem Kanal ziehen wollte.

Er verlor das Gleichgewicht, fiel in den Kanal und ging sofort unter.

Ebenso heldenhaft wie dumm war auch das Verhalten des zweiten Opfers. Der 54-jährige Joso U. konnte nämlich ebensowenig schwimmen. Was ihn aber nicht davon abhielt, zur Rettung seines Freundes ins Wasser zu springen… und ebenfalls unterzugehen.

Erst der 32-jährige Sohn des ersten Opfers – ebenfalls Nichtschwimmer – zeigte die Vernunft, die ihm das Leben rettete. Er lief zu einer in der Nähe befindlichen Tankstelle und holte einen Angestellten zur Rettung.

Als sie am Wasser ankamen, trieb Joso U. leblos im Wasser, von Soltan J. fehlte jede Spur.

Rettungskräfte suchten bis in die Nacht nach dem ersten Opfer, ohne es jedoch zu finden.

Quellen:
Polizeibericht
Die Welt online

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Thema: September 2008 | Ein Kommentar

Betrunken und ohne Fahrerlaubnis in Baustelle gerutscht

Montag, 2. Juni 2008 | 

954598_crack 1.6.2008, Hamburg-Volksdorf, Saseler Weg

Irgendwann in der Nacht des 1. Juni rauschte der alkoholisierte 38-jährige Fahrer eines Motorrads mit seiner Honda XBR 500 in eine Hamburger Baustelle.

Eigentlich hätte er das gar nicht gedurft. Er hatte nämlich seinen Führerschein bereits verloren.

Doch scheinbar war er lernresistent…

…und jetzt wird er auch nicht daraus lernen.

Aufgrund eines Fahrfehlers verlor er nämlich in der Baustelle auf der frisch abgefrästen Fahrbahn die Kontrolle über sein Motorrad und bretterte in einen geparkten Bagger. Wobei man darüber streiten kann, ob er vorher eigentlich die Kontrolle über die Maschine hatte!

Bei dem Crash erlitt er tödliche Kopfverletzungen, denen er am Unfallort erlag. Gegen 5:49 wurde er von einem Zeitungsausträger gefunden.

Quelle:
Polizeipresse

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Thema: Juni 2008 | Beitrag kommentieren