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Radfahrer missachtet Bahnschranke

Mittwoch, 27. April 2011 | 

26.4.2011, Hohenlimburg

Bahnschranken sind digital. Da gibt es nur Null und Eins. Auf oder zu…

Darum sind sie eigentlich auch für kleine Kinder und erwachsene Idioten leicht zu verstehen.

“Wenn die Bahnschranke oben ist, darfst Du die Gleise überqueren. Wenn sie unten ist, bleibst Du so lange stehen, bis sie wieder oben ist.”

Ist nicht schwer, oder?

Warum also muss ich hier in schönster Regelmäßigkeit von Fußgängern, Joggern und Radfahrern berichten, die glauben, es besser zu wissen.

In Hohenlimburg, am Bahnübergang Färberstraße, warteten mehrere Autos und ein Radfahrer an einer geschlossenen Schranke. Auf den Gleisen rangierte ein Güterzug.

Als dieser zum Stehen gekommen war, meinte der Radfahrer, jetzt könne er rüber und die Leute an der Steuerung der Bahnschranken seien nur zu blöde, um das Ding schnell genug hochzukurbeln…

Er irrte sich!

Der Regionalzug von Hagen in Richtung Siegen kommt nämlich kurz vor 18:00 Uhr an dieser Stelle vorbei und deswegen stand der Rangierzug.

Und dieser Regionalzug erwischte den ungeduldigen Radler dann auch volle Lotte… und kam erst nach etwa 400 Metern zum Stehen.

Quellen:
Polizeibericht
Der Westen

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Thema: April 2011 | Ein Kommentar

Nicht die Oberleitung anfassen!

Montag, 20. September 2010 | 

volt 19.9.2010, Saal an der Donau

Wenn man eine Statistik solcher Fälle machen wollte, dann müsste die Frage lauten:

Welche Art von Menschen stirbt durch elektrische Schläge an Zug-Oberleitungen?

Und die Antwort würde lauten: männlich, zwischen 14 und 25, mindestens zu zweit unterwegs, alkoholisiert.

Auf die meisten der Opfer trifft diese Beschreibung zu. Und auch dieses Mal wieder wird die Statistik bestätigt.

Sieben junge Burschen, laut Polizeimeldung leicht alkoholisiert, hatten einen Ausflug ins Kloster Weltenburg gemacht. Nun wollten Sie mit dem Zug nach Hause fahren.

Plötzlich lief ein 22-Jähriger aus der Gegend von Neustadt an der Waldnaab über mehrere Gleise, kletterte auf einen Güterwagen und fasste direkt an die Oberleitung.

Etwa 15.000 Volt setzten seinen Körper sofort in Brand und töteten ihn. Keiner kann sich erklären, warum er das getan hat.

Quellen:
Erstmeldung mein Leser Michael N. (Danke)
Polizeimeldung
Augsburger Allgemeine
TV Aktuell

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Thema: September 2010 | Beitrag kommentieren

Das letzte Foto

Sonntag, 30. August 2009 | 

sonnezug

29.8.2009, Magdeburg

Was tut man nicht alles für ein gutes Foto? Wie man an folgenden Beispiel sieht, riskieren dabei manche sogar ihr Leben – und verlieren!

Ein 22-jähriger Hobbyfotograf wollte am Bahnhof Magdeburg-Buckau die Gleise in der aufgehenden Sonne fotografieren.

Gleise, die sich in der ferne verlieren, ein tolles Motiv. Und wer so was schon mal fotografiert hat weiß, dass es umso besser wirkt, je höher der Fotograf steht.

Das dachte sich wohl auch der Mann in Magdeburg und deshalb kletterte er auf einen Güterwagon. Und als er so am knipsen war, ruckte es plötzlich und der Zug setzte sich in Bewegung…

Was macht er? Hält sich reflexartig am nächsten erreichbaren Halt fest – der Oberleitung…

Laut verschiedenen Meldungen sind ihm dann 50.000 Volt durch den Körper geschossen. In ähnlichen Fällen (hier nachzulesen) ist immer von 15.000 Volt die Rede.

Wie auch immer, das kostete ihn leider das Leben. Seine beiden Freunde erlitten nach Polizeiangaben einen Schock.

Quellen:
Gemeldet von “Moon”
WELT
Tagesschau

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Thema: August 2009 | 3 Kommentare

Nicht besoffen auf den Gleisen laufen!

Mittwoch, 6. Mai 2009 | 

bahnhof

1.5.2009, Bahnhof Fulda

Vor Zügen, Baggern und ähnlichen Giganten habe ich einen Mordsrespekt. Die sind nicht unbedingt immer schnell, aber wenn sie einen erwischen, dann ist es vorbei!

Diese Erfahrung machte in der Nacht des 1. Mai auch ein Pärchen auf dem Bahnhof von Fulda. Nach Beobachtungen der Zeugen waren beide deutlich betrunken. Vielleicht die Reste eines “Tanz in den Mai”?

Gegen 3:00 Uhr meine die 24-jährigen Frau auf die Gleise heruntersteigen zu müssen. Kurz entschlossen stieg dann auch der 26-jährige Begleiter hinterher.

Wie heißt es bei der Polizei so treffend?
Während sich die junge Frau und der Mann auf dem Gleis aufhielten, übersahen sie einen sich annähernden Güterzug, der den Bahnhof Fulda von Mannheim kommend in Richtung Bebra durchfahren wollte. Trotz einer sofort eingeleiteten Schnellbremsung des Lokführers, erfasste die Lokomotive die beiden Personen im Gleisbett. Durch den Anprall erlitten die Beiden tödliche Verletzungen.

Trauriges Ende einer sicher netten Feier…

Quellen:
Polizeibericht
DerWesten
Rheinische Post Online

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Thema: Mai 2009 | Beitrag kommentieren

Tödliche Abkürzung

Samstag, 20. September 2008 | 

straubing 20.9.2008, Straubing

Ein 16-Jähriger und seine Kumpel waren gerade erst mit dem Regionalzug aus Ittlingen im Straubinger Bahnhof angekommen.

Um sich den Weg durch den Fußgängertunnel unterhalb der Gleise zu sparen, entschieden sie sich, die Gleise einfach direkt zu überqueren.

Als hätte diese Dummheit nicht ausgereicht, ließen sie es auch noch an der nötigen Umsicht fehlen.

Dadurch “übersahen” sie den herannahenden Gützerzug, der das Opfer erfasste und so schwer verletzte, dass es noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Der Führer des Güterzuges erlitt einen schweren Schock, der Zugverkehr an dieser Stelle war über 2 Stunden blockiert.

Quellen:
Newsticker
UnserRadio

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Thema: September 2008 | Beitrag kommentieren

Letzter Bahnhof

Montag, 11. Februar 2008 | 

.verbot Lang hats nicht gedauert, bis sich in Ostdeutschland der nächste Anwärter auf den Darwin-Preis präsentierte.

Es war auf dem Bahnhof Magdeburg Südost, wo ein 23jähriger am 10. Februar 2008 feststellte, dass er versehentlich wohl auf dem falschen Bahnsteig wartete.

Anstatt nun, wie jeder normale Mensch, eine Unterführung benutzte um den richtigen Bahnsteig zu erreichen, entschied sich dieser Kandidat – zusammen mit seinen Freunden – mal eben übers Gleis zu laufen.

Pech für ihn, dass Gleise dafür da sind, benutzt zu werden. Genau das tat nämlich zu diesem Zeitpunkt ein Güterzug. Und der erwischte ihn dann auch… etwa mit Tempo 60.

Die beiden anderen Intelligenzbolzen blieben übrigens verschont.

Quelle:
PR-Inside

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