Home

Autoknacker schießt mit Gaspistole auf Polizisten

Dienstag, 20. September 2011 | 

19.9.2011, Mönchengladbach Rheydt

In dem Wort Schreckschusspistole ist der Schreck enthalten. Das Erschrecken vor einem lauten Knall und die daraus resultierende Abschreckung.

Irgendwo in dieser Bezeichnung sollte auch das Wort Hoffnung enthalten sein. Die Hoffnung, dass sich davon wirklich jemand täuschen und abschrecken lässt.

Vor etwa einem Jahr hatte ich hier bereits einem Fall, der uns deutlich vor Augen führt, dass diese Hoffnung nicht gilt, wenn andere Bewaffnete beteiligt sind.

Damals lieferte sich ein Apothekenräuber eine Schießerei mit Polizisten. Die wussten nicht, dass er nur eine Gaspistole hatte und erschossen ihn.

Der drogenabhängige Autoknacker Ingo hatte einen schlechten Tag, als ihn jemand dabei bemerkte, dass er sich an einem Auto zu schaffen machte. Gegen 21:14 Uhr wurde die Polizei zu einem Edekaparkplatz gerufen und traf dort auf den Dieb, der daraufhin sofort Fersengeld gab.

Als die Polizei ihn festnehmen wollte, zog der Flüchtige eine Waffe und schoss auf seine Verfolger. Die blieben unverletzt, eröffneten aber ihrerseits das Feuer.

Erst als der Autoknacker tot auf der Straße lag, wurde klar, weswegen die Polizisten so glimpflich davongekommen waren: Sie hatten echte Pistolen. Ingo nur eine täuschend echte Gaspistole, die ordentlich geknallt hat. Leider hat sie niemanden abgeschreckt.

Quellen:
Lady Allista
Westdeutsche Zeitung
Bild
Rheinische Post
Focus

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (56 Stimmen, Note: 4,59 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Lesertipp, September 2011 | Beitrag kommentieren

Schießerei mit Polizei – mit der Gaspistole!

Dienstag, 31. August 2010 | 

apotheke 30.8.2010, Köln

Spontan fällt mir hier ein Zitat aus dem Film “Die Unbestechlichen” ein: “Das kann nur ‘n Spaghetti-Fresser sein. Hä! Kommt mit ‘m Messer zu ‘ner Schießerei!”

Was ist passiert?

Ein 42-jähriger, polizeilich bekannter Kölner hat die Liebfrauen Apotheke in in Köln-Merheim überfallen und dort die Tageseinnahmen gefordert.

Dabei fuchtelte er mit einer Pistole herum, die sich im Nachhinein als Gaspistole herausstellte. Als er weg war, alarmierte eine Angestellte die Polizei und gab eine recht gute Täterbeschreibung ab.

Aufgrund dieser wurde der Räuber in Tatortnähe gestellt. Die Polizei forderte ihn drei Mal auf, sich zu ergeben und die Waffe niederzulegen. Nicht nur, dass er dieser Aufforderung nicht nachkam… er zielte mit der Gaspistole auf die Polizisten (und angeblich schoss er auch damit).

Daraufhin “wehrte” sich die Polizei… mit echten Waffen!

Er wurde tödlich getroffen und verstarb – trotz Wiederbelebungsmaßnahmen – noch vor Ort.

So einen ähnlichen Fall gab es hier ja schon einmal. Auch da hat jemand einen Laden überfallen und war dann nicht vernünftig genug, sich der Polizei zu ergeben.

Quellen:
Welt Online
Frankfurter Rundschau
und andere

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (58 Stimmen, Note: 4,48 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: August 2010 | Beitrag kommentieren

An den Falschen geraten

Dienstag, 5. Januar 2010 | 

trafik 4.1.2010, Wien

Letzten Monat erst hatten wir einen Fall, bei dem ein Tankstellenräuber starb, weil er sich eine Schießerei mit der Polizei lieferte – mit einer Gaspistole.

Der wusste immerhin, auf was er sich da einlässt. Polizisten sind nie mit Gaspistolen ausgerüstet.

Im Falle des Räubers in einem Wiener Trafik muss man einfach feststellen "Dumm gelaufen".

Kurz vor Ladenschluss betrat ein Mann den Tabakwarenladen des 63-jährigen Werner B. in Wien-Leopoldstadt. Mit vorgehaltener Pistole fordert er Bargeld.

Doch der Herr B. fackelt gar nicht lange. Immerhin wird er nicht zum ersten Mal überfallen. Ober er einfach die Nase voll hat oder Angst um sein Leben… jedenfalls greift er zu seinem 38er Revolver, der jederzeit griffbereit liegt, legt an und schießt dem Gangster durch den Monitor des Lottoterminals in die Brust. Er ist im Besitz eines Waffenscheins.

Der Räuber torkelt blutend aus dem Laden, schafft es noch über die Straße und bricht auf der anderen Seite zusammen. Etwa eineinhalb Meter von seiner Pistole entfernt – seiner Schreckschusspistole.

Die Polizei sowie der Notarzt sind schnell da, können den Verletzten aber nicht mehr retten.

Beim Toten fand man einen rumänischen Pass, laut dem er 23 sein soll. Doch der Räuber sprach akzentfreies Deutsch und ist vermutlich etwa doppelt so alt.

Quelle:
OE24
Der Standard

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (69 Stimmen, Note: 4,12 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Januar 2010 | 3 Kommentare

Duell mit Gaspistole gegen Polizei

Montag, 28. Dezember 2009 | 

tankstelle 24.12.2009, Leimen bei Heidelberg

Dieser Fall erinnerte mich sofort an ein Zitat aus dem Film "Die Unbestechlichen:

"Das kann nur ein Spaghetti-Fresser sein. Kommt mit ‘nem Messer zu ‘ner Schießerei."

Denn ungefähr so dämlich war das Opfer in diesem Fall.

Am Weihnachstabend überfielen drei Burschen von 19 bzw. 20 Jahren in den frühen Morgenstunden eine Esso-Tankstelle. Nach ihrer Festnahme nannten sie ihre Finanznot als Grund für den bewaffneten Überfall.

Doch bis zu dieser Festnahme passierte eine ganze Menge. Beim Verlassen der Tankstelle wurden die drei von einer Polizeistreife überrascht und flohen zu Fuß. Das spätere Opfer wurde rund 100 Meter vom Tatort in einer Seitenstraße gestellt und zog dann eine Pistole…

…eine 9mm-Gaspistole, wie sich später herausstellte. Die Polizisten forderten ihn laut rufend zum Aufgeben auf und forderten auch, dass er seine Waffe fallen lässt. Doch der Tankstellenräuber fing an, nutzlos mit der Schreckschusspistole rumzuballern.

Daraufhin eröffneten die Polizisten, die ja nicht wissen konnten, dass er nur ein Spielzeug abschießt, das Gegenfeuer…

Zwei Kugeln trafen den 19-Jährigen, einer ins Bein und einer in den Oberkörper. Ein Notarzt konnte ihn nicht wiederbeleben.

Der 20-jährige Kumpan des Opfers wurde in einem abgestellten Fluchtwagen gestellt, der andere 19-Jährige in seiner Wohnung in Mannheim gefunden. An diesem Morgen hatten sie nur einige Hundert Euro erbeutet, aber es sieht so aus, als hätten sie das schon öfter gemacht.

Quellen:
Die Rheinlandpfalz
Heute
Focus

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (60 Stimmen, Note: 4,48 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Dezember 2009 | Ein Kommentar