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Suzuki ohne Zulassung, Fahrer ohne Pappe

Samstag, 21. Mai 2011 | 

polizeifoto_suzuki19.5.2011, Bachhagel

Immer wenn ich von Motorradunfällen lese, bei denen jemand "aus ungeklärten Umständen" in einer Kurve aus der Spur kam, dann denke ich mir "Wen wollt ihr verarschen? Ich fahre selbst Motorrad. Der Spacken war zu schnell und konnte die Spur nicht halten!".

Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Fliehkraft sind ganz einfach. Fahre ich zu schnell in Linkskurven, werde ich nach rechts getrieben. In Rechtskurven komme ich in den Gegenverkehr.

Ob und wie sehr das passiert, hängt natürlich sowohl von den Fahrkünsten des Bikers wie von seiner Karre ab…

Im vorliegenden Fall wäre die Karre schon passend. Die Fahrkünste waren es eindeutig nicht. Das könnte daran liegen, dass der 25-Jährige überhaupt keinen Motorradführerschein hatte.

Zusätzlich war seine Suzuki gar nicht zugelassen. Und ziemlich sicher war er zu schnell. So kam er also in einer leichten Linkskurve auf das Straßenbankett. (Wir erinnern uns: Linkskurve = Rechtsdrall).

Dort fuhr er etwa 200 Meter, kam dann noch weiter nach rechts und überschlug sich. Dabei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu.

Und weil das für die Polizei mal wieder unerklärlich ist, hat die Staatsanwaltschaft einen Alkoholtest angeordnet.

Quelle:
Foto: Polizei
Augsburger Allgemeine

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Thema: Mai 2011 | Beitrag kommentieren

Motorradfahrer ohne Führerschein stürzt mit nicht angemeldeter Karre

Montag, 28. März 2011 | 

ueberholverbot 28.3.2011, Rathenow

Dem Opfer dieses Motorradunfalls hätte man den Führerschein wegen seiner Fahrweise nicht wegnehmen können… er hatte keinen.

Ärger hätte er auch bekommen können, weil sein Hobel nicht ordnungsgemäß angemeldet (und dementsprechend auch nicht versichert) war.

Doch das größte Problem des 19-Jährigen war vielmehr, dass er sein Motorrad in der Nacht beim Überholen eines Autos verrissen hat.

Nach einem Überholvorgang auf der B188 kam er von der Fahrbahn ab.

Er knallte in die Leitplanke und dort stürzte er dann so schwer, dass er noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlag.

Quelle:
T-Online
Märkische Allgemeine

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Thema: März 2011 | Beitrag kommentieren

Spritzfahrt endet in der Saar

Donnerstag, 9. Dezember 2010 | 

eisfluss 7.12.2010, Dillingen

Zwei junge Burschen, von 20 und 21 Jahren waren in der Nacht mit einem Auto auf einem unbefestigten Feldweg an der Saar unterwegs.

So Wege sind ja schon im Sommer nicht wirklich für schnelle Fahrten geeignet. Dieser war ungeräumt und schneeglatt.

In einer Kurve kam der Fahrer dann ins Schleudern, durchbrach eine Begrenzungsmauer und fuhr den Wagen in den Fluss.

Der 21-jährige Beifahrer konnte sich retten. Der 20-jährige Fahrer nicht. Er ertrank im – auf dem dach liegenden – Auto.

Daraufhin stiefelte der Beifahrer etwa einen Kilometer – heim zur Mutter – und alarmierte von dort die Rettungskräfte.

Doch die konnten niemanden mehr retten. Es dauerte Stunden, das Fahrzeug überhaupt zu orten und weitere Stunden, bis der Wagen geborgen war.

Im Moment wird untersucht, ob der Fahrer zu schnell war und ob das Fahrzeug nur Sommerreifen hatte. Auch eine eventuelle Trunkenheit wird untersucht.

Was indessen schon feststeht ist, dass er gar keinen Führerschein hatte.

Quellen:
Saarbrücker Zeitung
und andere

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Thema: Dezember 2010 | Beitrag kommentieren

Die letzte Probefahrt

Freitag, 17. April 2009 | 

porta16.4.2009, Porta Westfalica

Yep, da kommen absolut alle Zutaten für einen Tod aus Leichtsinn zusammen!

Das 20-jährige Opfer hatte kurz vorher an seinem Hobel noch gebastelt. Dann stieg er auf sein Motorrad, bretterte mit stark überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve und dann frontal in eine Mauer.

Was er also offensichtlich nicht hatte war:
- Glück
- Ein Gefühl für vorsichtiges Fahren

Doch zusätzlich fehlten ihm noch:
- ein Helm
- eine gültige Fahrerlaubnis
- eine Zulassung
- eine Versicherung

Und so erlag er noch am Unfallort seinen schweren Schädelverletzungen.

Quelle:
AdHocNews

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Thema: April 2009 | Ein Kommentar

Letzter Ausflug mit Papas geklautem Auto

Montag, 16. März 2009 | 

sicherheitsgurt 15.3.2009, March-Buchheim

Das hätte wirklich nicht sein müssen! Ein dummer und völlig unnötiger Tod!

Hier kam wirklich alles zusammen. Der tödliche Unfall dieses 19-jährigen aus March liest sich wie ein Rezept, dessen Ergebnis zu 100 Prozent feststeht:

Er hatte sich das Auto der Eltern ohne deren Wissen mitten in der Nacht für einen Ausflug geschnappt. Einen Führerschein hatte er nicht, dafür aber zirka 2 Promille Alkohol im Blut.

Damit kam er dann auf der L116 in Buchheim wegen stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab, touchierte den Bordstein und schleuderte quer über die Straße in eine Mauer.

Das Auto wurde komplett zerdrückt und der – natürlich nicht angeschnallte(!) – Fahrer wurde eingeklemmt. Nachdem ihn die Feuerwehr, die mit rund 20 Mann im Einsatz war, aus dem Wagen geschnitten hatte, verstarb er Stunden später im Krankenhaus.

Quellen:
Badische Zeitung
Stuttgart Journal

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