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Brennender Rennwagen katapultiert in Gegenverkehr

Mittwoch, 1. Februar 2012 | 

autofeuer1.2.2012, B3 bei Gundelfingen

Im vorliegenden Fall ist das Opfer gleichzeitig Täter. Durch die hirnlose Raserei zweier Möchtegernrennfahrer musste eine völlig unschuldige und unbeteiligte, junge Frau in ihrem Kleinwagen sterben.

In der Gemeinde Emmendingen setzen sich ein 38-jähriger Franzose und ein 24-jähriger deutscher in zwei Rennwagen. Anders kann man die Geschosse nicht bezeichnen. Ein Audi RS6 und ein Nissan GTR – beide mit jeweils mehreren Hundert PS.

Die beiden – die vermutlich in einem IQ-Test zusammen nicht mal auf 100 kommen, rasten damit auf die B3. Eine Bundesstraße auf der maximal 100 km/h erlaubt sind.

Irgendwann ging schief, was schief gehen musste. Vermutlich berührten sich die beiden Raser und dann ging alles blitzschnell. Der Audi berührt die Mittelleitplanke, gerät in Brand und hebt ab. Zirka 80 bis 100 Meter nach seinem Start kommt er wieder zu Boden. Er prallt als Feuerball in den Opel Corsa einer Frau, die gerade auf dem Weg nach Hause war. 20 Meter weiter und sie wäre an ihrer Ausfahrt gewesen und unversehrt nach Hause gekommen.

Sie war sofort tot – wie auch der Fahrer des Audi.

Der Nissanfahrer bretterte auch in eine Leitplanke, verletzte sich aber nur leicht.

Zusammen kamen die beiden Autos auf 1.300 PS! Mir ist nach wie vor schleierhaft, warum man so etwas auf öffentlichen Straßen fahren darf.

Quellen:
Erstmeldung Achim (Danke)
Badische Zeitung
Polizeiberichte

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Thema: Februar 2012, Lesertipp | Ein Kommentar

Tödliches Überholen

Freitag, 30. Dezember 2011 | 

ffw_haag227.12.2011, Haag Winden

Es ist traurig, wie viele Menschen ihre fahrerischen Fähigkeiten maßlos überschätzen und gleichzeitig noch leichtsinnig fahren. Wenn ich dann über solche Unfälle berichten muss, bin ich immer froh, wenn es wenigstens nur den Unfallverursacher erwischt hat.

Im vorliegenden Fall muss man darüber froh sein, obwohl es knapp war…

Das Opfer hat seine Raserei mit einem furiosen Finale gekrönt. Ein 31-Jähriger hatte mit seinem Opel Vectra gerade einen Sattelzug sowie den davor fahrenden VW Golf überholt, als er die Kontrolle über sein Auto verlor.

Das Heck brach aus, der wagen stellte sich quer und er geriet mit der Vorderachse auf’s Bankett der B12. Dann ging alles blitzschnell!

Die Hebelwirkung hob den Opel an und in mehreren Metern Höhe bretterte er mit der Fahrerseite in einen Baum. Diesen fällte er und knallte dann in einen weiteren Baum. Dabei ging dann – laut Zeugenaussagen – der Vectra sofort in einem Feuerball auf.

Der Mann aus Ismaning wurde dabei aus dem wagen geschleudert und starb dabei. Ob er angeschnallt war, ist noch nicht endgültig geklärt.

Herumfliegende Autoteile beschädigten den nachfolgenden Golf. Doch glücklicherweise passierte dem Fahrer nichts.

Quellen:
Erstmeldung Ingo (Danke!)
Polizeibericht
Merkur
Foto: Freiwillige Feuerwehr Haag

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Thema: Dezember 2011, Lesertipp | Ein Kommentar

Besoffen geflohen und am Baum gelandet

Dienstag, 28. Juni 2011 | 

autofeuer27.6.2011, Neuruppin

Die Polizei wollte einen, vermutlich betrunkenen,  56-Jährigen bei Neuruppin kontrollieren und signalisierte ihm das durch Anhaltezeichen.

Das passte ihm aber wohl gerade nicht und so entschied er sich, mit hohem Tempo zu fliehen…

Auf seiner Flucht kam er dann in einer Kurve von der Straße ab und bretterte in einen Baum. Daraufhin fing der Wagen an zu brennen und der darin eingeklemmte Fahrer verstarb leider vor Ort.

Nachtrag

Zeugen hatten die Polizei informiert, dass der Fahrer in Schlangenlinien unterwegs war. Als ihn die Polizei kontrollieren wollte, floh er. Er hinderte die Polizei noch daran, ihn zu überholen, um ihn zu stellen. In einer Rechtskurve kam er dann von der Straße und knallte in den Baum.

Quellen:
Welt
Bild
Märkische Allgemeine

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Thema: Juni 2011 | Beitrag kommentieren

Polizist rast sich im 400 PS-BMW zu Tode

Donnerstag, 18. November 2010 | 

bmw 15.11.2010, zwischen Hohenlinden und Albaching

Mir erschließt sich nicht, warum Menschen sich Autos mit 400 PS kaufen. Diese Dinger lassen sich auf Deutschlands Straßen nirgends vernünftig ausfahren und eigentlich kann man damit nicht einmal “normal fahren”.

Ich habe bereits Ferraris mit über 400 PS probegefahren, weil ein Verwandter solche Autos in die USA verkaufte. Bei so einem Teil muss man an der Ampel erst einmal alle vorausfahren lassen, bevor man das Gaspedal antippt… sonst hängt man dem Vordermann im Kofferraum.

Sehe ich jüngere Leute mit so einem Auto, dann denke ich unwillkürlich: “Warum hast Du Dir damals in der Schule nicht mehr Mühe gegeben? Dann bliebe uns das erspart!”.

Und sehe ich ältere Leute damit, dann blitzt auf “Wäre Viagra nicht billiger und für uns alle sicherere? Dein eigentliches Problem wäre damit eher behoben.”

Am Montag fuhr sich mit so einem Rennauto ein Polizeiobermeister aus Erding tot.

Wie Zeugen aussagten, hat er auf der kurvenreichen Strecke zwischen Hohenlinden und Albaching mehrere LKW und PKW mit sehr hoher Geschwindigkeit mit seinem neuen BMW überholt. 400 PS hatte das Teil – Spitze 300 km/h.

Kurz vor Schätzl verlor der 28-jährige Polizist Markus S. die Kontrolle über den Wagen (wer hatte die eigentlich vorher?!).

In einer Kurve kam er von der Straße ab, rutschte zwischen Straße und Wald, um schließlich an einer Böschung abzuheben. Als er nach 15 Metern wieder zu Boden kommt, brennt er bereits.

Zeugen halfen dem brennenden Fahrer, sich zu befreien und löschen auch den Wagen. Doch im Krankenhaus starb er dann an seinen Verletzungen.

Quellen:
Innsalzach
Kanal 8
Passauer Neue Presse
und andere

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Thema: November 2010 | 3 Kommentare

Niemals betrunken kochen!

Montag, 3. August 2009 | 

herd Groß Düben (Landkreis Görlitz), 3.8.2009

Einer meiner Lieblingscomics ist der von einem Mann, der besoffen nach Hause kommt und im Kühlschrank nur noch ein aufgeschlagenes Ei in einer Schüssel findet.

Das haut er sich in die Pfanne, aber als es nach einiger Zeit immer noch nicht fertig ist, schaltet er den Herd aus und geht schlafen.

Am nächsten Morgen fragt ihn sein Mitbewohner, warum er sich einen halben Pfirsich braten wollte…

Grundsätzlich beinhaltet das Kochen im volltrunkenen Kopf ein großes Gefahrenpotential, wie nun auch das Beispiel eines 24-Jährigen in Groß Düben zeigt.

Er kam in den frühen Morgenstunden betrunken nach Hause und wollte sich offenbar in der Backröhre was zu essen machen. Dabei bediente er die falschen Knöpfe und schlief schließlich ein. Drei eingeschaltete Herdplatten verursachten einen schwelenden Zimmerbrand mit starker Rauchentwicklung.

Der junge Mann verstarb an einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Quelle:
Bild

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Thema: August 2009 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger März 2009

Mittwoch, 1. April 2009 | 

Im März 2009 gab es eine überraschend große Zahl von Fällen, die Ihr hoch bewertet habt.

In Salzgitter starb ein Mann bei einem vermutlich selbst gelegten Brand in seinem Arbeitszimmer.

Am Monatsanfang verstarb der Fahrer eines Mini Coopers, der vor der Polizei floh, weil er dachte die hätte sein abgelaufenes Nummernschild entdeckt. Und ein Waffensammler aus Nürnberg missachtete elementare Sicherheitsregeln beim Basten an seinem Revolver.

Gleich zwei junge Männer kamen bei der dummen Mutprobe zu Tode, auf einen abgestellten Zug zu klettern.

Doch die – Eurer Meinung nach – würdigsten Träger des Darwin Awards im März 2009 sind zum einen eine Joggerin, die mit dem MP3-Player auf dem Kopf vor einen nahenden Zug joggte.

Doch der Gewinner ist ein Bursche der in der Schweiz in einen Friseursalon einbrechen wollte und sich an der Scheibe derart schnitt, dass er verblutete…

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Thema: März 2009, Preisträger | Ein Kommentar

Rauchvergiftung in selbst gelegtem Brand

Dienstag, 10. März 2009 | 

hausbrand8.3.2009, Salzgitter-Lichtenberg

“Persönliche Probleme” gibt man heutzutage gern als Grund für Kurzschlusshandlungen an, die sonst kein Schwein versteht.

Diese “persönlichen Probleme” hatte nach Polizeiangaben ein 35-jähriger Mann, der die Möbel seines Arbeitszimmers anzündete. Und wenn er sie bis dahin nicht hatte… danach hatte er sie.

Die Ehefrau sowie Nachbarn hatten den Brandstifter aus seinem stark verqualmten Haus gezogen. Die Feuerwehr ging sogar nochmal ins Haus, weil vermutet wurde, dass sich noch Kinder darin aufhielten.

Der Notarzt versuchte, den Mann wiederzubeleben, was aber nicht gelang. Er verstarb an seiner Rauchvergiftung.

Währenddessen versuchte ein kleiner Hund immer wieder in das Haus zu gelangen. Er wurde schließlich eingefangen und ins Tierheim gebracht.

Quellen:
Polizeibericht Polizei Salzgitter
Feuerwehr Lichtenberg

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Thema: März 2009 | Beitrag kommentieren

In Explosion aus Rache gestorben

Samstag, 16. August 2008 | 

feuer15.8.2008, Reichshof-Komp

Eins muss man der verunglückten Frau lassen: Sie hat Ihr Ziel erreicht… Allerdings hat sie dabei alles gegeben und verloren.

Zwischen der 50-Jährigen aus Wenden und einem 53-jährigen Hausbesitzer schwelte schon seit Monaten eine Beziehunsgkrise, in deren Verlauf es auch immer wieder zu Streitigkeiten gekommen war. Allerdings bislang ohne Kenntnis der Polizei.

Doch am Freitagabend, so gegen 22.00 Uhr verschaffte sich die Dame unbemerkt Zugang zum Haus Ihres Galans. Vermutlich, um es ihm mal so richtig heimzuzahlen.

Und dann ging alles schief!

Sie verschüttete im Hochparterre eine brennbare Flüssigkeit (vermutlich kann bei der Polizei keiner “Benzin” oder “Petroleum” schreiben?!). Als sie diese entzündete, kam es sofort zu einer Explosion und nachfolgender Brandentwicklung infolge derer die Verursacherin sich dem menschlichen Genpool entzog.

Doch auch ihr eigentliches Ziel, der Hausbesitzer, erlitt schwerste Brandverletzungen, denen er später im Krankenhaus erlag.

Ob sie sich das alles so vorgestellt hatte?

Quelle:
Polizeibericht

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Thema: August 2008 | Beitrag kommentieren

Brandstifter stirbt im eigenen Feuer

Donnerstag, 8. Mai 2008 | 

brandstiftungBramsche -Hesepe, 6.5.2008

Brandstifter sind ein Völkchen für sich. Einige sind einfach nur psychisch krank und lieben das Feuer und die Zerstörung.

Andere sind dumm und jung – und wollen etwas kaputt machen.

Und wieder andere wollen sich an jemandem rächen…

Das scheint auch bei dem Brandstifter in Bramsche-Hesepe der Fall gewesen zu sein.

Gegen 10.20 Uhr am 6.5. knallte es es laut und eine Anwohnerin bemerkte die Flammen. Daraufhin alarmiert sie die Feuerwehr.

Nun wird also gelöscht und wegen der Ausdehung des Feuers gleich mit mehreren Feuerwehrzügen.

Irgendwann geht das Gerücht um, ein 59-jähriger Mann sei noch im Haus…

Nach etwa 90 Minuten können die ersten Feuerwehrmänner ins Haus und sie stellen schnell zwei Dinge fest:

  1. Das Feuer war Offensichtlich gelegt worden.
  2. Da war tatsächlich noch ein Toter im Haus.

Nach Abschluss der Aufräum- und Ermittlungsarbeiten stellte sich dann heraus, dass es sich bei dem Toten um den 59-jährigen  – in Scheidung lebenden – Mann der Hausbesitzerin handelt, der den Brand selbst gelegt hat. Er selbst wohnte gar nicht in dem Haus und hat sich wohl nur Zutritt verschafft, um es anzuzünden.

Mangels Erfahrung – war wohl sein erstes Mal – ist er von den Verpuffungen und Explosionen überrascht worden und kam nicht mehr raus.

Quelle:
PR-Inside
Neue OZ
Mindener Tageblatt

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Thema: Mai 2008 | Beitrag kommentieren