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Raser nutzt Kreisverkehr als Abschussrampe

Donnerstag, 26. Februar 2009 | 

geiselhoering

24.2.2009, Geiselhöring, Lkr. Straubing-Bogen

Bei diesem Anwärter auf den Darwinpreis kann man froh sein, dass seine angeberische, egoistische Fahrweise keine unschuldigen Opfer gefordert hat.

Wie Zeugen aussagten und die Polizei ermittelte, war der 39-Jährige auf der Staatsstraße 2111 mit mindestens 100 km/h unterwegs, als er kurz vor dem Kreisverkehr Hadersbach-Geiselhöring bei einem Überholvorgang einen PKW am Spiegel streifte.

Das lenkte den Raser wohl so ab, dass er den kommenden Kreisverkehr zu spät bemerkte. Er schoss ungebremst mittig in den Kreisverkehr, der dort zu einer Art Hügel aufgeschüttet ist. Diesen Hügel nutzte er dann als Startrampe…

Die Landung fand unglaubliche 200 Meter weiter statt!

Nachfolgende Fahrzeuge fanden das Unfallopfer, das eindeutig nicht angeschnallt war, leblos außerhalb des Wagens.

Dieser war derartig demoliert, dass Polizei und Rettungskräfte Hersteller (Mercedes) und Typ erst nach eingehender Untersuchung feststellen konnten.

Quellen:
Feuerwehrbericht
Passauer Neue Presse
Merkur online
Foto: Feuerwehr Straubing-Bogen

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Schnell um den Baum gewickelt

Montag, 23. Februar 2009 | 

Quelle: Polizeipresse23.2.2009,  Lauterbach / Schotten

Schlechter Geschmack geht oft Hand in Hand mit einer gewissen geistigen Lässigkeit. Wenn ich diese tiefergelegten Asischleudern manchmal sehen, mit dickem Taschengeldzerstäuber als Auspuff darunter, dann überlege ich immer wieder mal, ob ich nicht ein Bilderportal für Paselacken-Karren aufbauen soll. Naja, kommt vielleicht noch.

Das Auto des heutigen Darwinpreisanwärters kann dann allerdings nicht mehr drauf. Es ist nämlich kaum noch als Auto zu erkennen.

Der 22jährige aus Schotten ist nach Ansicht der Polizei auf er nassen Fahrbahn deutlich zu schnell gefahren. Wie schnell, verdeutlich vielleicht auch die nachfolgende Aufnahme. Quelle: Polizeipresse

Auf der Bundesstraße 276 fuhr – oder besser raste – er von Gedern kommend in Richtung Schotten. Nach einer scharfen Linkskurve kam er anschließend auf einer geraden Strecke von der Fahrbahn ab und bretterte mit seinem Opel Vectra volle Lotte gegen einen Baum am linken Fahrbahnrand(!).

Man sehe sich den Wagen an. Die Auspuffanlage weist schon von hinten darauf hin, dass man zu solchen Kandidaten besser größeren Abstand halten sollte. Und der Wagen ist auf der rechten Seite zusammengefaltet wie ein Wurstbrötchen. Er hat sich also gedreht und ist dann mit sehr hohem Tempo gegen den Baum geschossen.

Für den Piloten des Geschosses kam jede Hilfe zu spät.

Quelle:
Polizeibericht

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Frau stirbt an roter Ampel

Mittwoch, 18. Februar 2009 | 

roteampel 18.2.2009, Bielefeld

Heutzutage bekommen Kinder meines Erachtens eine noch bessere und gründlicher Einführung in den Straßenverkehr, als in meiner Kindheit.

In meinem Wohnort muss sogar jedes Grundschulkind eine Art Fahrradführerschein machen.

Eine der am leichtesten zu verstehenden Regeln für Fußgänger jeden Alters lautet: “Wenn die Ampel rot ist, musst Du stehen bleiben!”

Scheinbar nicht für jeden leicht genug…

Eine 25jährige Bielefelderin missachtete jedenfalls die Fußgängerampel an der Otto-Brenner-Straße – wohl weil sie dringend noch einen Bus an der Haltestelle Martin-Luther-Platz erreichen wollte.

Just in diesem Moment kam ein 25jähriger Golffahrer, der den wartenden Bus passieren wollte.

Es kam, wie es kommen musste: Die junge Frau lief gegen den Golf, wurde zurückgeschleudert und fiel auch noch in den Gegenverkehr. Hier überrollte sie dann ein Opel Corsa…

Sie starb an ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Quelle:
Polizeibericht

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Audi TT-Fahrer stirbt bei Verfolgungsjagd mit der Polizei

Mittwoch, 18. Februar 2009 | 

auditt 17.2.2009, Weeze

Gegen 11:00 an diesem Tag informierte eine Autofahrerin die Polizei darüber, dass ein Audi TT auf der B 9 zwischen Kevelaer und Weeze in starken Schlangenlinien unterwegs sei. Eine Polizeistreife sah den besagten Audi dann zum ersten Mal auf der B9 in der Nähe des Schloss Wissen.

Als die Polizei versuchte ihn anzuhalten, gab der Mann, ein 39-jähriger Mann aus dem niederländischen Bemmel, Gas und brauste in Richtung Weeze davon. Am Willy-Brandt-Ring überquerte er die Straße bei rot.

Die Verfolger der Polizei verloren ihn danach kurz aus den Augen, fanden Ihn dann aber in der Ortsmitte wieder. Dann versuchten bereits zwei Polizeifahrzeuge ihn zu stoppen. Dem entzog er sich durch ein riskantes Ausweichmanöver auf den Fußweg.

Schließlich flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit auf der Uedemer Straße (L 5) in Richtung Uedem. Sein Tempo wurde während der Verfolgung auf etwa 140 km/h geschätzt, mit der er mehrere Fahrzeuge überholte.

Schließlich musste er wegen des Gegenverkehrs in einer leichten Linkskurve nach rechts einscheren, wobei er auf den Grünstreifen geriet.

Und nun ging für den Holländer wirklich alles schief: Er schaffte es nicht mehr, auf die Straße zurückzukehren. Er bretterte durch einige Sträucher, um schließlich mit voller Wucht frontal gegen einen Baum zu knallen.

“Der Aufprall auf den Baum war so heftig, dass der Motorblock aus dem Fahrzeug herausgerissen wurde und sogar nach dem Unfall Feuer fing” (Polizeibericht)

Quellen:
Polizeiberichte
Verschiedene Zeitungen

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Frau von Strassenbahn erfasst

Sonntag, 15. Februar 2009 | 

strassenbahn

15.2.2009, Düsseldorf-Gerresheim

Vor Strassenbahnen habe ich einen Mordsrespekt… immer schon gehabt… schon als Kind.

Brummende, tonnenschwere Monster, die einen locker in Stücke zerfahren können, wenn man drunter kommt.

Und darum habe ich auch immer Abstand gehalten.

Nicht so eine 30jährige Frau in Düsseldorf. Sie lief – aus Gründen die nur Ihr und den Göttern der Evolution bekannt sind, in Höhe der Heinrich-Könn-Straße parallel zu den Straßenbahngleisen. Dann trat sie kurz vor einer heranfahrenden Straßenbahn auf die Gleise…

Die Bahn erfasste sie und schleuderte sie aufs Nebengleis. Dabei wurde sie schwer verletzt. Trotz aller Reanimationsversuche der Rettungshelfer hatte sie keine Chance und verstarb noch an der Stelle ihres Unfalls.

Quellen:
DerWesten
Münsterländische Volkszeitung

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Nicht! Betrunken! Auto! Fahren!

Sonntag, 15. Februar 2009 | 

jena

Jena, 13.2.2009

Alkohol am Steuer wurde einem 19-Jährigen in Jena zum Verhängnis – und beinahe auch seinem Beifahrer.

Über den Unfall selbst sind relativ wenige Informationen zu finden.

Jedenfalls verlor der Junge die Kontrolle über sein Fahrzeug, auf auf den Bordstein und rammte eine Ampel.

Dabei wurde er aus dem Wagen geschleudert (kein Gurt?) und zog sich tödliche Verletzungen zu. Sein 20jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Quelle:
Südthüringer Zeitung

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Wer nicht lesen kann… muss sterben

Sonntag, 15. Februar 2009 | 

lawinenwarnung14.2.2009, Wallberg am Tegernsee

Ich bin ja nicht so der Wintersportler. Ist mir zu kalt. Aber Millionen von Menschen vergnügen sich jedes Jahr in gefrorenem Wasser und nutzen dazu die verschiedensten Sportgeräte.

Für besonders cool halten sich da meist die Snowboarder – über die ich hier schon des öfteren berichtete. Und zwar fast immer aus demselben Grund…

Wofür sind nochmal Streckenabsperrungen und Warnschilder da? Im Falle der Snowboarder scheint es sich dabei um Werkzeuge der natürlichen Auslese zu handeln. Wer weiß? In 200 Jahren gibt es nur noch vorsichtige Snowboarder, die gute lesen und verstehen können.

Lesen und verstehen war scheinbar für 5 Wintersportler am Wallberg ein Problem. Sie führen außerhalb der gesicherten Pisten, als sich eine Lawine löste. Ob sie selbst den Schneeabgang auslösten oder nur sein Opfer wurden ist noch unklar.

Ein 27jähriger wurde durch die Lawine getötet, 3 weitere zum teil schwer verletzt. Nur ein 20jähriger hatte Glück, konnte sich selbst befreien und die Rettungskräfte alarmieren.

Erfahrungsgemäß dürften das dieses Jahr nicht die letzten Opfer sein, die den Sinn von Absperrungen nicht verstehen.

Quellen:
Merkur online
Fuldainfo

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Nicht auf der Autobahn rumlaufen!

Sonntag, 15. Februar 2009 | 

autobahn14.2.2009, BAB3, zwischen Metten und Schwarzach

Ich fuhr vor einigen Jahren mal auf der Autobahn, als mir plötzlich richtig übel wurde… die ersten Anzeichen einer Darminfektion.

Also fuhr ich auf den Standstreifen, robbte zur rechten Seite rüber, öffnete die Tür und übergab meinen Mageninhalt der Autobahn. Auf die Idee, auch noch auszusteigen, wäre ich nicht gekommen.

Genau das tat aber ein 25jähriger Mann, dem am Samstagabend, mitten auf der Autobahn 3 schlecht wurde. Seine 26jährige Ehefrau fuhr also auch – wie ich damals – rechts ran.

Und da fängt die Geschichte an, sich zu unterscheiden. Denn ER stieg aus. Und aus noch nicht näher geklärten Gründen betrat er die Fahrbahn.

Auch am Valentinstag ist es auf der A3 gegen 20:27 dunkel und so kam es, wie es eigentlich nicht kommen musste: Ein 28jähriger Fahrer erfasste den jungen Man und verletzte ihn tödlich.

Quellen:
u.a. Allgemeine Laber Zeitung
tvaktuell

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