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Radfahrer radelt in Baugrube

Donnerstag, 17. November 2011 | 

baugrube16.11.2011, Villingen-Schwenningen

Die Baugrube ist nicht tief. Nur knapp 2 Meter. Und sie war abgesichert.

Aber scheinbar nicht genug für den Radfahrer, der Mittwoch am Abend von Schwenningen in Richtung Villingen fuhr.

Gegen 19:45 Uhr entdeckten ihn ein paar Passanten am Grund der Baugrube.

So wie es aussieht, versuchte er neben der Baustellensicherung, die unter anderem eine Art Brücke über die Baugrube bietet, herzufahren.

Über den Grund der Absperrung hat er sich wohl nicht genug Gedanken gemacht – leider…

Zwar konnte man ihn noch reanimieren, doch verstarb er anschließend im Krankenhaus.

Quellen:
Polizeibericht
Pforzheimer Zeitung

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Thema: November 2011 | Beitrag kommentieren

Dieb vor Aufregung verstorben?

Freitag, 21. Oktober 2011 | 

Update!

Ingo wies mich darauf hin, dass die Polizei eine Korrektur herausgegeben hat.

“Berichtigung:
Nach neuesten Erkenntnissen ist der 64-Jährige nicht an den Folgen des Herzinfarktes verstorben, sondern liegt erkrankt in einem Münchner Krankenhaus.”

Danke für die Info!

20.10.2011, Putzbrunn Solalinden

Ein Diebstahl muss nicht unbedingt gut vorbereitet sein. Manchmal reicht ja eine günstige Gelegenheit. Aber der Flüchtende sollte dann doch gesundheitlich topfit sein.

In diesem Fall war der Dieb ein 64-jähriger Mann. Aber sein Opfer war augenscheinlich fitter als er – und die alte Dame ist immerhin schon 82 Jahre alt!

An einem Supermarkt hatte sie ihre Einkäufe sowie ihre Handtasche ins Auto gelegt und brachte den Einkaufswagen weg.

Dadurch ergab sich für den Dieb eine günstige Gelegenheit, denn die Seniorin hatte vergessen den Wagen abzuschließen.

Also schnappte er sich die leichte Beute und radelte mit seinem Fluchtfahrrad davon…

Kurze Zeit später wurde er dann gefunden und die Polizei stellte das Diebesgut vom Gepäckträger sicher. Da war der Mann bereits nicht mehr ansprechbar.

In der Klinik erlag er dann einem Herzinfarkt.

Quellen:
Augsburger Allgemeine
Nachrichten München

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Thema: Oktober 2011 | Ein Kommentar

Radfahrer missachtet Bahnschranke

Mittwoch, 27. April 2011 | 

26.4.2011, Hohenlimburg

Bahnschranken sind digital. Da gibt es nur Null und Eins. Auf oder zu…

Darum sind sie eigentlich auch für kleine Kinder und erwachsene Idioten leicht zu verstehen.

“Wenn die Bahnschranke oben ist, darfst Du die Gleise überqueren. Wenn sie unten ist, bleibst Du so lange stehen, bis sie wieder oben ist.”

Ist nicht schwer, oder?

Warum also muss ich hier in schönster Regelmäßigkeit von Fußgängern, Joggern und Radfahrern berichten, die glauben, es besser zu wissen.

In Hohenlimburg, am Bahnübergang Färberstraße, warteten mehrere Autos und ein Radfahrer an einer geschlossenen Schranke. Auf den Gleisen rangierte ein Güterzug.

Als dieser zum Stehen gekommen war, meinte der Radfahrer, jetzt könne er rüber und die Leute an der Steuerung der Bahnschranken seien nur zu blöde, um das Ding schnell genug hochzukurbeln…

Er irrte sich!

Der Regionalzug von Hagen in Richtung Siegen kommt nämlich kurz vor 18:00 Uhr an dieser Stelle vorbei und deswegen stand der Rangierzug.

Und dieser Regionalzug erwischte den ungeduldigen Radler dann auch volle Lotte… und kam erst nach etwa 400 Metern zum Stehen.

Quellen:
Polizeibericht
Der Westen

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Thema: April 2011 | Ein Kommentar

Auf dem Fahrrad besoffen gegen eine Mauer

Mittwoch, 6. April 2011 | 

mauer 5.4.2011, Offenburg

Nicht wenige Führerscheinbesitzer sind der irrigen Annahme, dass sie im betrunkenen Zustand zwar das Auto stehen lassen müssen – dafür aber mit dem Fahrrad fahren dürfen.

Evolutionär gesehen macht diese Annahme zumindest Sinn. Dieses natürliche Ausscheidungsmerkmal hat sicher schon viele Leben gekostet.

Ob das Opfer einen Führerschein hatte, werden wir nicht erfahren. Dass es nicht fahrtüchtig war, hat es selbst feststellen müssen.

Der Mann war im stark angetrunkenen Zustand auf einer abschüssigen Straße unterwegs, als er die Kontrolle über sein Rad verlor.

Er kam von der Straße ab und prallte gegen eine Mauer. Zwar wurde er noch in ein Krankenhaus gebracht und dort einer Notoperation unterzogen, doch seine Verletzungen überlebte er nicht.

Quellen:
dnews

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Thema: April 2011 | Beitrag kommentieren

Wofür waren Schranken nochmal da?

Montag, 14. Juni 2010 | 

sbahn 13.6.2010, Heusenstamm

Schranken sind ein deutliches Signal.

Und dieses Signal bedeutet: Wenn Du hier weitergehst, dann kann Dich ein richtig schweres Fahrzeug erwischen und dann hilft Dir nicht einmal eine Ritterrüstung!

Trotzdem wird dieses Signal immer und immer wieder missachtet. In vielen Fällen von Minderjährigen und dann schreibe ich schon gar nichts. Sind Kinder, wissen es noch nicht besser.

Aber wenn immer wieder Erwachsene über geschlossene Bahngleise rennen, Schranken, Bimmeln und Lichter missachten, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Was hatte der 59-Jährige am Bahnübergang in Heusenstamm erwartet? Dass es sich bei den geschlossenen Schranken um einen Streich handelt?

Nun, es war keiner. Es kam ein Zug und der erwischte den Mann, der mit seinem Fahrrad einfach weitergefahren war. Wiederbelebungsmaßnahmen waren ohne Erfolg. Der Lokführer erlitt einen Schock.

Quellen:
Süddeutsche
HR

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Thema: Juni 2010 | 2 Kommentare

Interregio gegen Radfahrer – Ein zu Null

Freitag, 22. Januar 2010 | 

interregio 21.1.2010, Meckenbeuren (Bodenseekreis)

Wofür waren die Schranken an Bahnübergängen nochmal da?

Diese Frage kann bereits der durchschnittliche Heranwachsende leicht beantworten – um das Ergebnis dann später zu missachten und den Preis dafür zu zahlen.

So auch ein 25-Jähriger in Meckenbeuren, der auf seinem Fahrrad eine bereits geschlossene Bahnschranke umfuhr. Wenigstens gucken hätte er doch können. Macht man beim Überqueren einer Straße doch auch (wenn man genug Verstand hat).

Aber nein… rüber über die Gleise und dann kam er auch schon. Der Interregio… mit 130 Stundenkilometer.

Durch den Aufprall wurde der unvernünftige Radfahrer gegen die Schrankenanlage geschleudert, wo er dann auch verstarb.

Quelle:
Welt
Südkurier

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Thema: Januar 2010 | 3 Kommentare

Tot bei rot

Montag, 14. September 2009 | 

Quelle: 13dede.de 11.9.2009, Duisburg-Mündelheim

Eine der am einfachsten lernbaren Straßenverkehrsregeln lautet "Bei rot stehen bleiben!"

Kleine und kleinste Kinder verstehen das.

Wie ich aber als langjähriger Bewohner Münsters weiß, fehlt da insbesondere bei männlichen Radfahrern irgendeine Verschaltung im Hirn und es ist ein Wunder, dass nicht täglich Radfahrer sterben.

Wenn dann mal – wie im vorliegenden Fall – tatsächlich einer stirbt, so dient der nicht mal als abschreckendes Beispiel mit Lerneffekt… Auf Nachfragen würde man vermutlich sowas hören wie "Der war halt nicht schnell genug" oder "Ich bin immer vorsichtig, wenn ich das mache…".

Gegen 9:30 am 11.9,2009 Uhr überquerte ein 40-Jähriger in Duisburg die Kreuzung Uerdinger Straße/B288 in Richtung Mündelheim. Wie mehrere Zeugen ausgesagt haben sollen war seine Ampel zu diesem Zeitpunkt rot.

An einem Laster auf der einen Spur kam er noch unbeschadet vorbei, doch dahinter erwischte ihn Sekunden später ein PKW der Richtung Krefeld fuhr.

Der Radfahrer wurde durch die Luft geschleudert. Sein Rad kam erst 30 Meter weiter zum Liegen!

Schwer verletzt brachte man ihn in Krankenhaus, wo er während der Nacht verstarb.

Quellen:
Foto: http://www.13dede.de
Der Westen
Rheinische Post

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Thema: September 2009 | 2 Kommentare

Radfahrer, nachts, rot, ohne Licht, tot

Montag, 10. August 2009 | 

nacht

Heidelberg, 8.8.2009

Als Fahrradmuffel in Münster wurde ich immer wieder davon überrascht, wie viel Glück die rasantesten Zweiradpiloten haben.

Als Fahrradfahrer ist man sozusagen das letzte Glied der Schadenskette. Bei einem Zusammenstoß kommen meist sogar noch Fußgänger besser weg.

Trotzdem benutzen die Radfahrer ihr Gefährt im Straßenverkehr, als sei es von einem magischen Schutzschild umgeben. Teilweise hatte ich schon die Vermutung, dass das Gehirn sich ausschaltet, sobald man ein Bein über den Sattel schwingt.

Mehr Hirn, vor allem aber mehr Licht hätte der 20-Jährige in Heidelberg gebraucht, als er mitten in der Nacht versuchte, mit seinem Rad die Speyerer Straße an der Kreuzung Pleikartsförster Straße und Diebsweg zu überqueren.

Es reichte ihm nicht, dass seine Ampel rot zeigte. Er verzichtete bei seinem Mountainbike auch gleich noch auf die Beleuchtung und die Reflektoren.

Wen wunderts also, dass ihn ein 40-jähriger Autofahrer komplett übersah?

Er rammte den Radfahrer, der dann über die Motorhaube auf die Straße flog. Dabei verletzte dieser sich tödlich und verstarb noch am Unfallort.

Und? Wird dieser Vorgang auch nur einen Radfahrer dazu bringen, sich nun endlich mal eine Beleuchtungsanlage für sein Bike zu holen? Vermutlich nicht… die brauchen ja alle Energie für den Deflektorschirm…

Quelle:
Morgenweb

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Thema: August 2009 | Ein Kommentar

Mountainbiker stirbt auf Skateboardanlage

Freitag, 7. August 2009 | 

skater

Bad Segeberg, 6.8.2009

Wissen Sie was eine "Skateranlage" ist? Nicht? Das sind spezielle Spielplätze für Menschen, die auf einem Skateboard oder auf Rollschuhen gerne spektakuläre Sprünge und ähnliches üben. Rampen und Kurven, Hügel und andere Schikanen sind extra dafür ausgelegt, auf den Brettern mit den kleinen Reifen bzw. auf Rollschuhen benutzt zu werden.

Manchmal finden sich dort auch einige Leute mit diesen winzigen Fahrrädern ein, die so aussehen, als hätte ein 1,90 Meter großer Unterschichtsangehöriger einem Kleinkind das Rad geklaut.

Was dort aber eigentlich nix zu suchen hat, ist ein 40-Jähriger, der mit seinem Mountainbike dort rumeiert. Mal abgesehen davon, dass er in dieser Umgebung eher zur gruftigen Rentnertruppe gehört, sind die Platze für diese Art von Fahrzeugen auch nicht ausgelegt. Da tummeln sich hauptsächlich Geräte mit niedrigem Schwerpunkt und kurzem Radstand.

Dass sein Breitreifenpanzer-Rad dort nicht so recht hingehört, erfuhr er dann leider auch recht schnell und schmerzhaft.

Wie die Polizei zusammenfasste, befuhr also ein 40-jähriger Mann die Skateranlage in Bad Segeberg. Eine gerade Rampe ist normalerweise selbst für sein Gefährt keine große Schikane, aber dennoch kam er mit dem Rad links von der Kante ab , überschlug sich und stürzte. Dabei fiel er mit voller Wucht auf das Gesicht.

Schwer verletzt wurde er mit dem Rettungshubschrauber ins Lübecker Klinikum geflogen, wo er kurz darauf verstarb.

Quellen:
Polizeibericht
Die Welt
Lübecker Nachrichten

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Thema: August 2009 | Ein Kommentar

Dunkler Radfahrer stirbt in der Nacht

Montag, 8. September 2008 | 

black17.9.2008, Köln

Schwarz zu tragen oder sich überhaupt dunkel zu kleiden gilt bei manchen Zeitgenossen als cool und zudem zeitlos. In Kombination mit Chrom kann daraus sogar eine Weltanschauung werden. Auf Dauer ist das meist die Weltanschauung von Single-Männern… aber das ist ein anderes Thema :-)

Dunkel gekleidet, in stockfinsterer Nacht war auch ein 25-jähriger Student im schönen Köln, der gegen 23.20 Uhr, mit seinem unbeleuchteten Fahrrad auf der Oskar-Jäger Straße in Richtung Ehrenfeld fuhr.

Trotzdem seine Ampel rot zeigte, fuhr er nach Zeugenaussagen zügig in die Kreuzung “Melatengürtel / Oskar-Jäger-Straße” ein – und das wohl auch noch auf der falschen Radwegs-Seite.

Eine 42-jährige Autofahrerin, die zu der Zeit grün hatte, sah den rasenden Schatten erst im allerletzten Moment – als er vor Ihrer Kühlerhaube auftauchte.

Und da wars dann auch schon zu spät. Der Student erlitt schwere, tödliche Kopfverletzungen, die Fahrerin einen Schock.

Quellen:
Polizeibericht
Aachener Zeitung

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Thema: September 2008 | Beitrag kommentieren