Home

Nach Überschlag unter dem Auto gestorben

Donnerstag, 6. Oktober 2011 | 

polizei_minden_luebekkeStemwede-Oppendorf, 6.10.2011

Für diesen Unfallfahrer ist heute morgen so richtig alles schief gegangen.

Doch sein Tod ist nur das Ergebnis einer ganzen Reihe falscher und dummer Entscheidungen, von denen einige wohl auch in der Vergangenheit liegen.

Es liegt z.B. schon etwas zurück, dass der 34-Jährige aus dem Kreis Diepholz wegen einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen ist. Diese "Vergangenheit" hat nun wahrscheinlich die Kette der Ereignisse in Bewegung gebracht.

Irgendwann zwischen 3:30 und 4:00 Uhr kam er zufällig Polizisten auf Streifenfahrt entgegen. Die Polizisten erkannten den Wagen, wendeten und wollten den Mann befragen. Doch dazu kam es nicht.

Noch während die Beamten wendeten, gab der Verdächtige in seinem Clio richtig Gas. Er fuhr schnell genug, die Polizisten abzuhängen.

Die folgten der Straße und kamen dann zu einem Unfallort. Deutlich zu schnell war der Mann in der 50er-Zone von der Fahrbahn abgekommen. Erst rammte er ein Verkehrsschild.

Danach bretterte er in einen geparkten Passat und verschob diesen etliche Meter. Danach knallte er dermaßen in einen Baum, dass dieser entwurzelt wurde und erst dann überschlug sich der Wagen.

Mittlerweile war der – nicht angeschnallte – Fahrer aber schon aus dem Wagen geflogen und bekam vielleicht schon gar nicht mehr mit, dass der Renault mit dem Dach auf ihm landete.

Quellen:
Foto und Beschreibung: Polizeibericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (46 Stimmen, Note: 4,54 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Oktober 2011 | 3 Kommentare

Führerschein weg, zu Fuß auf Bundesstraße überfahren

Sonntag, 4. September 2011 | 

strasse4.9.2011, B3 bei Soltau

1,34 Promille sind eindeutig zu viel, um Auto zu fahren. Das sah auch die Polizei in Soltau so, weshalb sie dem 29-jährigen Schneverdinger auch den Führerschein abgenommen hat.

Sie hatten ihn mit seinem Toyota erwischt und gleich mit zur Wache genommen.

Dort kam er den Beamten durchaus einsichtig und kooperativ vor. deswegen durfte er die Wache auch gegen 3:00 Uhr verlassen.

Ganz so klar schein er aber doch nicht gewesen zu sein. Denn eine halbe Stunde später wurde er auf der Bundesstraße 3 überfahren. Nach polizeilichen Ermittlungen lief er dort auf der Mitte zu Fuß in Richtung Schneverdingen, als ihm ein LKW in Richtung Soltau entgegenkam.

Der hat ihn gerammt, woraufhin er in den Grünstreifen flog. Der Lasterfahrer aber führ einfach weiter. Dabei ließ er einige Plastikteile zurück, die auf einen MAN-LKW schließen lassen, den die Polizei jetzt sucht.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Opfers feststellen.

Zum Schluss noch mal ein Tipp, falls Ihr es als Kinder noch nicht gelernt habt:

Läuft man auf einer Straße ohne Bürgersteig, so tut man das auf der in Laufrichtung linken Seite! Also entgegen dem normalen Verkehr, den man so auf sich zukommen sieht, statt ihn von hinten ins Kreuz zu kriegen.

Update

Der LKW-Fahrer hat sich mittlerweile bei der Polizei selbst gemeldet und gab an, er habe “vermutlich ein Stück Wild angefahren”.

Nee, ist klar…

Quelle:
Walsroder Zeitung
Polizeibericht

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (35 Stimmen, Note: 3,86 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: September 2011 | Beitrag kommentieren

Darwinpreisträger Februar 2010

Montag, 1. März 2010 | 

Es ist selten, dass der Preisträger so knapp vor den anderen bewertet wird – und die zudem noch fast alle gleichauf liegen.

Die meisten Fälle des Februar hatten mittelbar oder unmittelbar mit der Kälte und dem Schnee zu tun. Doch gegen Ende änderte sich das. Und im wahrsten Sinne des Wortes machte das Rennen ein Mann auf der Fahrerflucht vor der Polizei

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Stimmen, Note: 3,50 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Februar 2010, Preisträger | Beitrag kommentieren

Tödliches Ende einer Fahrerflucht

Freitag, 26. Februar 2010 | 

mazda01 Falkensee, 26.2.2010

Das was vom Fluchtwagen noch übrig ist, lässt schon erahnen, wes Geistes Kind der verunglückte Fahrer war.

Die Polizei hatte den 20-Jährigen stoppen wollen, weil sein Mazda  keine Kennzeichen hatte. Die Aufforderung zum Anhalten missachtete er allerdings und gab statt dessen lieber Gas.

Nachdem er einen entgegenkommenden Wagen leicht touchiert hatte, blieb er einen Moment lang stehen. Doch nicht für lange. Mit hohem Tempo setzte er seine Flucht fort, als sich die Polizisten dem Fahrzeug näherten.

mazda02 Nicht lange danach verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und bretterte seitlich dermaßen gegen einen Straßenbaum, dass das Fahrzeug in der Mitte geknickt wurde. Dabei wurde der Junge im PKW eingeklemmt und starb an seinen schweren Verletzungen.

Die Platane musste gefällt werden.

Nicht nur die fehlenden Kennzeichen dürften der Grund für seine Flucht gewesen sein. Einen Führerschein hatte er auch nicht.

Quellen:
Fotos: Polizei
Polizeibericht
Die Welt

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (33 Stimmen, Note: 4,15 von 5)
Loading ... Loading ...



Ähnliche Artikel:

Thema: Februar 2010 | Beitrag kommentieren