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Losgerast und vor den Baum

Montag, 28. März 2011 | 

corvette 26.3.2011, Wüschheim

Während ich persönlich “moderne” Corvettes ja eher hässlich finde, kann ich den alten Dingern durchaus etwas abgewinnen. So oder so hatte ich jedoch noch nie solche geistigen Ausfälle, dass ich an einer Ampel plötzlich losgerast wäre…

Genau das hat aber vergangenen Samstag der 48-jährige Fahrer einer 1979er Corvette bei Euskirchen getan.

An einer Ampel mussten er und sein 44-jähriger Beifahrer warten. Als es grün wurde, raste er (laut Zeugenaussagen) wie ein Besengter los. Er kam gerade noch ein paar hundert Meter weit, bevor er sein Geschoss nicht mehr kontrollieren konnte. Erst geriet er auf die Gegenfahrbahn, dann schoss er über den Fahrbahnrand, um schließlich frontal an einem Baum zu enden.

Der Fahrer war sofort tot, sein Mitfahrer starb kurz darauf. Der Wagen wurde komplett zerstört.

Quellen:
Polizeibericht
Meldung meines Lesers Hilmar (Danke!)
Kölnische Rundschau
Radio Euskirchen

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Sonntag, 1. März 2009 | 

1.3.2009, Euskirchen-Palmersheim

Was da passiert ist und wie leichtsinnig der Fahrer gewesen ist, kann man sich erst vorstellen, wenn man sich die entsprechenden Fotos ansieht.

Der Fahrer eines Citroen Kombi hatte auf der Kreisstraße 19, in Richtung Palmersheim fahrend mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrzeug überholt, als er die Kontrolle über den Wagen verlor.

Er schleuderte auf den Grünstreifen, in den Gegenverkehr, wieder auf den rechten Grünstreifen, wurde hochgeschleudert und prallte schließlich mit der Fahrerseite gegen einen Baum.

Das alles hört sich noch einigermassen harmlos an. Ist es aber nicht!

Der Kombi zerriss in zwei Teile, die Türen der Fahrerseite wickelten sich tatsächlich und buchstäblich um den Baum. Während der hintere Teil des Autos auf der Straße stand, lag der vordere Teil im Straßengraben. Die Heckklappe wurde 20 Metzer weiter gefunden, die Batterie flog sogar 50 Meter weit.

Das alles hat der Unglücksfahrer sogar noch überlebt. Er befreite sich selbst aus dem Wagen, brach dann aber zusammen. Später wurde er ins Krankenhaus transportiert, wo er trotz aller Bemühungen starb.

Außerdem wurden noch zwei Kindersitze aus dem Wagen geschleudert, was die Feuerwehr dazu brachte, das angrenzende Gebiet zu durchkämmen. Doch die Kinder waren zum Glück bei der Mutter zu Hause.

Quellen:
Kölner Stadt Anzeiger
Input Aktuell

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