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Nur mal schnell über die Gleise

Mittwoch, 20. Januar 2010 | 

gleis 19.1.2010, Bahnhof Klecken

In Bahnhöfen gibt es keine Abkürzungen – Ausrufezeichen

"Wir erreichen in Kürze den Bahnhof XYZ. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts…"

Eine solche Ansage hört man in der Regel im Zug und jedem vernünftigen Menschen teilt sie folgende Fakten mit:

1. Wir sind bald da.
2. Es öffnen sich nur die rechten Türen.
3. An den linken Türen hast Du nix zu suchen.
4. Auf der linken Seite des Zuges hast Du nach dem Aussteigen nix zu suchen.
5. Steig rechts aus und gehe in die Richtung weiter!

Ist doch eigentlich nicht so schwer, oder? Warum also lesen wir immer wieder über Menschen, die mal schnell eine Abkürzung nehmen wollten und in einem Bahnhof Gleise an Stellen überqueren, an denen sie nichts zu suchen haben – vornehmlich in Todesmeldungen?

Und so passierte auch im Bahnhof Klecken das, mit dem jeder Mensch rechnen muss…

Ein 20-Jähriger aus Rhumspringe im Landkreis Göttingen kam gegen 23:00 Uhr in Klecken an, stieg aus dem Zug aus und meinte dann, er müsse mal eben hinter dem Zug die Gleise überqueren. Dieser unüberlegte Schritt war auch gleich sein letzter!

Mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h schoss nämlich auf dem Nebengleis der Eurocity aus Richtung Bremen durch den Bahnhof. Der Zugführer bemerkte den jungen Mann – der junge Mann bemerkte den Zug zu spät.

Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung kam der Zug erst nach 900 Metern(!) zum stehen. Da war der Bursche bereits tot.

Bitte liebe Leute, die ihr das lest: Lernt IHR wenigstens etwas daraus!

Quellen:
Harburger
Hamburger Abendblatt
Die Welt

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Beim Pinkeln vom Zug erwischt

Sonntag, 28. Dezember 2008 | 

eurocity 27.12.2008, Wattenscheid

Eine Gruppe von Frauen hielt sich am Samstagabend im Bereich des Bahnhofs von Wattenscheid auf.

Als eine von ihnen das drängende Gefühl hatte, sich erleichtern zu müssen, konnte sie leider nicht die üblicherweise ekelhaften Bahnhofstoiletten besuchen. An so einem kleinen Bahnhof gibt es einfach keine…

Statt dessen entschied sie sich also, das im Bereich der Gleise zu erledigen. So oder so haben Männer es da etwas besser. In vielen Fällen reicht ein Busch, eine Wand oder ein Baum. Damen setzen sich hin – oder hocken sich hin.

Nun wird der Verkehr, respektive der Durchgangsverkehr auf so kleinen Bahnhöfen oft unterschätzt. Und nicht nur deshalb ist das Betreten von Gleiskörpern untersagt. Und zu diesem Zeitpunkt wollte ein Eurocity-Zug die Strecke passieren.

Eines der Newtonschen Gesetze besagt – simpel ausgedrückt – dass zwei Gegenstände nicht zur selben Zeit den selben Raum einnehmen können. Dieses Prinzip erfährt jeder bei einer Kollision. In diesem Fall fiel die sicher ziemlich heftig aus.

Diese Züge bremsen bei der Durchfahrt kleiner Nebenbahnhöfe nicht wirklich ab und so dürfte der Eurocity eine hohe Geschwindigkeit gehabt haben, als er die Dame erfasste und tödlich verletzte.

Quelle:
Polizeibericht

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